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Brewitz

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Brewitz
Stadt Salzwedel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(102)&title=Brewitz 52° 49′ N, 11° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(102) 52° 48′ 47″ N, 11° 10′ 2″ O
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Höhe: 25 m ü. NHN
Fläche: 5,17 km²<ref name="HOB-12" />
Einwohner: 102 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" />
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner/km²
Eingemeindung: 20. Juli 1950
Eingemeindet nach: Dambeck
Postleitzahl: 29410
Vorwahl: 039035
Brewitz (Sachsen-Anhalt)
Brewitz (Sachsen-Anhalt)
Lage von Brewitz in Sachsen-Anhalt
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Brewitz gehört zur Ortschaft Dambeck und ist ein Ortsteil der Stadt Salzwedel im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Geographie[Bearbeiten]

Brewitz, ein gebogenes Straßendorf mit Kirche,<ref name="HOB-12" /> liegt rund vier Kilometer südlich der Kernstadt Salzwedel in der Altmark. Der Brewitzer Graben fließt östlich des Dorfes nach Norden in die Jeetze. Rund 1½ Kilometer südlich liegt der Ortsteil Dambeck.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter bis Neuzeit[Bearbeiten]

Im Jahre 1240 wird ein Hartmot de Breviz als Zeuge in einer Urkunde genannt.<ref name="Krabbo Regesten" /> Erst im Jahre 1309 wird Fredericus de Brewiz in Salzwede erwähnt.<ref name="Vogtei Salzwedel" /> Die ersten in Urkunden erwähnten Pfarrer des Dorfes sind Johannes im Jahre 1337, Christian von Mahlsdorf 1360 und Heinrich Milges 1393.<ref name="Zahn-Kirchen-1907" />

Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird der Ort als Brewitz, Brevische und Brewische aufgeführt. Es gehörte dem Kloster Dambeck.<ref name="Landbuch" /> Weitere Nennungen sind 1393 Brewytze und 1687 Brewitz.<ref name="HOB-12" />

Westlich des Ortes lag das Kindergenesungsheim (Kinderkurheim) „Jenny Marx“ Brewitz, an das der Straßenname „Am Kinderheim“ noch erinnert.

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten]

Das -witz im Namen weist auf eine Person hin, in dessen Besitz der Ort war.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 20. Juli 1950 wurde die Gemeinde Brewitz aus dem Landkreis Salzwedel in die Gemeinde Dambeck eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" />

Zum 1. Januar 2003 wurde die Gemeinde Dambeck nach Salzwedel eingemeindet, so kam Brewitz als Ortsteil zu Salzwedel. Gleichzeitig entstand die Ortschaft Dambeck, der Brewitz ebenfalls zugeordnet wurde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1734 114
1774 101
1789 083
1798 114
1801 114
1818 084
1840 148
1864 155
1871 143
Jahr Einwohner
1885 173
1892 [0]177<ref name="Zahn-1928" />
1895 162
1900 [0]159<ref name="Zahn-1928" />
1905 163
1910 [0]170<ref name="Zahn-1928" />
1925 177
1939 138
1946 300
Jahr Einwohner
2005 [00]109<ref name="SAW-2020" />
2010 [00]093<ref name="SAW-2020" />
2014 [00]107<ref name="EW-2015" />
2015 [00]105<ref name="EW-2015" />
2020 [00]109<ref name="EW-2021" />
2021 [00]112<ref name="EW-2022" />
2022 [00]112<ref name="EW-2022" />
2023 [0]102<ref name="EW-2023" />

Quelle, wenn nicht angegeben, bis 2006:<ref name="HOB-12" />

Religion[Bearbeiten]

Die evangelische Kirchengemeinde Brewitz gehörte als Mater combinata zur Pfarrei St. Georg in Salzwedel-Perver. Im Jahre 1903 gehörten zu dieser Kirchengemeinde die Orte Sienau und Ziethnitz mit der Warthe sowie Kricheldorf mit seiner Kirche.<ref name="Almanach1903" /> Die Evangelischen aus Brewitz werden heute betreut vom Pfarrbereich Salzwedel-St. Georg im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />

Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Brewitz stammen aus dem Jahre 1730. In den Unterlagen zu Perver finden sich Angaben ab 1640.<ref name="Machholz" />

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die evangelische Dorfkirche Brewitz ist ein spätgotischer Feldsteinbau mit querrechteckigem Westturm aus dem 14. Jahrhundert.<ref name="Altmarkkirchen" /> Die Kirche hatte noch 1541 eine eigene Pfarrei und war 1721 Mater combinata. 1801 war sie Mutterkirche, die 1811 mit der Heiliggeist-Kirche in Salzwedel vereinigt wurde.<ref name="HOB-12" /> Hermes und Weigelt berichten 1842, die Kirche sei seit 1600 Nebenkirche der Kirche in St. Georg in Salzwedel-Perver gewesen.<ref name="Hermes-Weigelt" />
  • Der Ortsfriedhof liegt am westlichen Ortsausgang.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="2VO-LSA-1950"> Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 278 (PDF). </ref>

<ref name="Almanach1903"> Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903 </ref>

<ref name="Altmarkkirchen"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783981403954 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref>

<ref name="EW-2015"> Jens Heymann: Kernstadt und Dörfer der Einheitsgemeinde Salzwedel legen zu. In: Altmark Zeitung, Ausgabe Salzwedel. 15. Januar 2016 (Online). </ref>

<ref name="EW-2021"> Alexander Rekow: Salzwedel schrumpft weiter. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 11. Januar 2022, DNB 954815971, S. 13. </ref>

<ref name="EW-2022"> Shannon Lang: Einwohnerzahl steigt wieder. In: Salzwedeler Volksstimme, Jeetze-Kurier Salzwedel. 28. Januar 2023, DNB 954815971, S. 17. </ref>

<ref name="EW-2023"> Hansestadt Salzwedel (Hrsg.): Salzwedel – Statistik Einwohner/Ort zum Stichtag 31.12.2023 mit Haupt- oder alleiniger Wohnung. 6. August 2024. </ref>

<ref name="HOB-12"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref>

<ref name="Hermes-Weigelt"> Vorlage:BibOCLC </ref>

<ref name="Krabbo Regesten"> Hermann Krabbo: Regesten der Markgrafen von Brandenburg aus askanischem Hause. Hrsg.: Verein für Geschichte der Mark Brandenburg. 1. Lieferung. Duncker & Humblot, Leipzig 1910, S. 148, Nr. 668 (Online). </ref>

<ref name="Landbuch"> Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 382, 404 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.uni-potsdam.de (Memento vom 6. April 2019 im Internet Archive)). </ref>

<ref name="Machholz"> Vorlage:Kirchenbücher Provinz Sachsen 1925 </ref>

<ref name="Pfarrbereich"> Pfarrbereich Salzwedel-St. Georg. In: ekmd.de. Abgerufen am 28. Januar 2024. </ref>

<ref name="SAW-2020"> Hansestadt Salzwedel (Hrsg.): Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2020. Juni 2015, S. 60 (salzwedel.de [PDF; abgerufen am 5. Mai 2019]). </ref>

<ref name="Vogtei Salzwedel"> Zitiert nach Peter P. Rohrlach: Joachim Stephan: Die Vogtei Salzwedel. Land und Leute vom Landesausbau bis zur Zeit der Wirren. (= Quellen, Findbücher und Inventare des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. Band 17). Peter Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-54808-7, S. 380. </ref>

<ref name="Zahn-1928"> Vorlage:BibOCLC </ref>

<ref name="Zahn-Kirchen-1907"> Wilhelm Zahn: Die altmärkischen Dorfkirchen und ihre Geistlichen im Mittelalter. (Anmerkungen zu 212 Kirchen von Abbendorf bis Ziethnitz). In: Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte. 34. Jahresbericht, 1907, S. 41, 24. Brewitz (altmark-geschichte.de [PDF]). </ref> </references>

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