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Cambil

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Gemeinde Cambil
Datei:Cambil - Conchi.jpg
Cambil – Ortsansicht
Wappen Karte von Spanien
90x140px|alt=|Wappen von Cambil
Cambil (Spanien)
Cambil (Spanien)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: AndalusienDatei:Bandera de Andalucía.svg Andalusien
Provinz: Jaén
Comarca: Vorlage:Metadaten Comarca ES
Gerichtsbezirk: Vorlage:Metadaten Gerichtsbezirk ES
Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 37° 41′ N, 3° 34′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 37° 41′ N, 3° 34′ W
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Einwohner: {{#property:P1082}} (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Postleitzahl(en): 23120
Gemeindenummer (INE): 23018 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Camilo Torres
Website: Cambil

Cambil ist ein südspanischer Ort und eine aus dem Hauptort und dem Dorf Arbuniel sowie mehreren Einzelgehöften bestehende Gemeinde (municipio) mit insgesamt {{#property:P1082}} Einwohnern (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) im Süden der Provinz Jaén in der autonomen Region Andalusien. Der alte Ortskern ist als Conjunto histórico-artístico anerkannt.

Lage[Bearbeiten]

Der Ort Cambil liegt in der Sierra Mágina, einem Teilgebiet der Sierra Morena, knapp 32 km (Fahrtstrecke) südöstlich der Provinzhauptstadt Jaén in einer Höhe von ca. 760 bis 780 m ü. d. M.<ref>Cambil – Karte mit Höhenangaben</ref> Das Klima im Winter ist gemäßigt, im Sommer dagegen warm bis heiß; die geringen Niederschlagsmengen (ca. 530 mm/Jahr) fallen – mit Ausnahme der nahezu regenlosen Sommermonate – verteilt übers ganze Jahr.<ref>Cambil – Klimatabellen</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1857 1900 1950 2000 2020
Einwohner 3.137 4.400 7.669 2.979 2.660

Die kontinuierliche Bevölkerungsrückgang in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.<ref>Cambil – Bevölkerungsentwicklung</ref>

Wirtschaft[Bearbeiten]

Cambil liegt im Süden der schier endlosen Olivenbaumplantagen der Provinz Jaén. Früher wurden auch Getreide, Weinreben etc. zur Selbstversorgung angepflanzt; Gemüse stammte aus den Hausgärten. Im Ort selbst haben sich Kleinhändler, Handwerker und Dienstleistungsbetriebe aller Art angesiedelt. Daneben gibt es mehrere Ferienhäuser (casas rurales).<ref>Cambil – Wirtschaft etc.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet wurden beim Bau eines Tunnels mehrere bronzezeitliche Felsgräber entdeckt. Aus der Römerzeit stammen mehrere Sarkophage und Säulen beim Dorf Arbuniel. Zu Beginn des 8. Jahrhunderts wurde die Gegend von den Mauren überrannt; sie nannten den Ort Qanbil. Nach dem Ende des Kalifats von Córdoba (1031) wurde die Gegend Bestandteil des Taifa-Königreichs Jaén. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts wurde der Ort dem gerade neu entstandenen Almohadenreich einverleibt, welches sich nach der Niederlage in der Schlacht bei Las Navas de Tolosa (1212) zunehmenden Angriffen seiner muslimischen (Ibn Hud, Muhammad I. ibn Nasr) und christlichen Nachbarn ausgesetzt sah. Bereits im Jahr 1315 wurde Cambil von den Christen zurückerobert (reconquista), konnte jedoch als Grenzort zum muslimischen Königreich Granada nur 50 Jahre gehalten werden. Nur wenige Jahre vor der Eroberung Granadas wurde Cambil erneut christlich. Mit dem Alhambra-Edikt (1492) der Katholischen Könige begann die Vertreibung der sephardischen Juden; in den Jahren um 1610 wurden die letzten Muslime (Morisken) ebenfalls ausgewiesen.<ref>Cambil – Geschichte</ref><ref>Cambil – Geschichte in Stichworten</ref>

Datei:Cambil Retablo S.Solis (1).JPG
Altarretabel

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Von den beiden mittelalterlichen Burgen des Ortes (Castillo de Cambil, Castillo de Alhabar) sind nur noch geringe Spuren zu sehen.
  • Die örtliche Pfarrkirche (Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Encarnación) entstand im 16. Jahrhundert über einer zuvor abgerissenen Moschee. Das mehrfigurige, aber klar strukturierte Altarretabel ist ein Werk von Sebastián de Solís aus dem beginnenden 17. Jahrhundert; es wurde jedoch erst um 1670 vergoldet und farbig gefasst.<ref>Cambil – Kirche</ref>
Umgebung
  • Das von den Mauren im 12. oder 13. Jahrhundert erbaute Castillo de Mata Bejid liegt ca. 12 km nordöstlich von Cambil. Es wurde im 14. Jahrhundert von den Christen erobert. Der Bergfried (torre del homenaje) ist noch erkennbar; im Burghof befindet sich eine Zisterne (aljibe).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Cambil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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