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Carabbia

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Wappen von Carabbia
Wappen von Carabbia
Wappen von Lugano
Wappen von Lugano
Carabbia
Quartier von Lugano
Karte von Carabbia
Karte von Carabbia
Koordinaten 716258 / 92449Koordinaten: 45° 58′ 25″ N, 8° 56′ 19″ O; CH1903: 716258 / 92449
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Höhe Ø 523 m (330–588 m)
Fläche 1,07 km²
Einwohner 634 (31. Dez. 2025)
Bevölkerungsdichte 593 Einwohner/km²
Eingemeindung 20. Apr. 2008
BFS-Nr. 519-2022
Postleitzahl 6913
Datei:Karte Gemeinde Carabbia 2007.png
Gemeindestand vor der Fusion am 20. April 2008
Datei:Siro Carabbia 586.jpg
Guglielmo Caccia: Madonna col Bambino tra i Santi Giacomo Maggiore e Francesco d’Assisi.

Carabbia ist ein Quartier der Stadt Lugano im Schweizer Kanton Tessin. Es gehört zum Kreis Lugano West.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt auf 526 m ü. M. am westlichen Abhang des Monte San Salvatore, vier Kilometer südwestlich von Lugano an der Strasse nach Carona TI.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wurde 1213 erstmals als Carabio erwähnt. Hier wurden römische Gräber entdeckt. Das Kloster Torello besass in Carabbia ein Hospiz, dem das Dorf eine Abgabe zu zahlen hatte. Im 15. Jahrhundert war Carabbia eine selbständige Gemeinde und musste dem Herzog von Mailand zehn Soldaten stellen. Die frühere Vicinia hatte an ihrer Spitze einen Konsul, welcher der Reihe nach aus jeder Familie gewählt wurde; Familien, in denen kein Mann war, mussten sich vertreten lassen. Bis 1825 umfasste Carabbia auch die gegenwärtige Gemeinde Grancia.

Am 30. September 2007 stimmten die Stimmberechtigten von Barbengo, Carabbia und Villa Luganese der Eingemeindung dieser drei Gemeinden in die Stadt Lugano zu. Die ehemalige politische Gemeinde Carabbia gehört seit dem 20. April 2008 zu Lugano.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

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Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

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  • Pfarrkirche San Siro bewahrt das Gemälde Madonna col Bambino tra i Santi Giacomo Maggiore e Francesco d’Assisi des Malers Guglielmo Caccia genannt Moncalvo<ref name="Martinoli">Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 343–344.</ref>
  • Pfarrhaus<ref name="Martinoli" />
  • Wohnhaus Laurenti<ref name="Martinoli" />

Kultur[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Künstlerfamilie Laurenti
  • Giovan Battista Petrini (* um 1550 in Carabbia; † nach 1613 in Comano TI), Maler und Architekt, er reiste in Deutschland und arbeitete während mehr als dreissig Jahren in Krakau für den König von Polen. Zusammen mit Giovanni Trevani baute er 1608 die Norbertinerinnenkirche in Krakau. Er war der Stammvater der Petrini von Comano.<ref>Celestino Trezzini: Giovan Battista Petrini. In Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 5, S. 410 (PDF Digitalisat), abgerufen am 9. Oktober 2017.</ref>
  • Giuseppe Oliva (* 11. November 1851 in Carabbia; † 6. September 1922 in Lugano), Priester, Vizerektor des Seminars von Lugano, Domherr von Lugano, Journalist der Zeitung Il Credente Cattolico<ref>Alberto Lepori, Fabrizio Panzera (Hrsg.): Giuseppe Oliva. In: Uomini nostri. Trenta biografie di uomini politici. Armando Dadò Editore, Locarno 1989, S. 23.</ref>
  • Ilse Kubaschewski (1907–2001), deutsche Filmverleiherin und Filmproduzentin
  • Cristina Zanini Barzaghi (* 24. August 1964), Ingenieurin, Politikerin der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP), Mitglied der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Lugano, Tessiner Grossrätin<ref>Cristina Zanini Barzaghi (mit Fotos) auf cristinazanini.ch (italienisch)</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Carabbia – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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