Cobaltdisilicid
| Kristallstruktur | |||||||||||||
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| Vorlage:Farbe Co2+ Vorlage:Farbe Si− | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Cobaltdisilicid | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | CoSi2 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
grauer geruchloser Feststoff<ref name="Alfa" /> | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 115,11 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Alfa" /> | ||||||||||||
| Dichte |
5,3 g·cm−3<ref name="Alfa" /> | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
1277 °C<ref name="Alfa" /> | ||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser<ref name="Alfa" /> | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Cobaltdisilicid ist eine chemische Verbindung des Cobalts aus der Gruppe der Silicide.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Cobaltdisilicid kann durch Reaktion von Cobalt mit Silicium gewonnen werden.<ref name="Lih J. Chen, Institution of Electrical Engineers">Lih J. Chen, Institution of Electrical Engineers: Silicide Technology for Integrated Circuits. IET, 2004, ISBN 978-0-86341-352-0, S. 78 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
- <math>\mathrm{Co + 2 \ Si \longrightarrow CoSi_2}</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Cobaltdisilicid ist ein grauer, geruchloser Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="Alfa" /> Er besitzt eine kubische Kristallstruktur vom Fluorittyp mit der Raumgruppe Fm3m (Raumgruppen-Nr. 225).<ref name="Lih J. Chen, Institution of Electrical Engineers" />
Verwendung[Bearbeiten]
Cobaltdisilicid wird vielfältig in der chemischen Forschung eingesetzt.
In der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik wird Cobaltsilicid für die niederohmige Kontaktierung von Silicium bei der Herstellung von hochintegrierten Schaltkreisen (VLSI) in 250-nm- bis 90-nm-Technik verwendet.<ref name="Alfa" /> Es löste zunächst das gängige Titandisilicid ab, wurde dann ab dem 90-nm-Technologieknoten aufgrund von physikalischen Nachteilen zunehmend durch Dinickelsilicid ersetzt (siehe Salicide-Prozess).
Verwandte Verbindungen[Bearbeiten]
Neben Cobaltdisilicid sind mit dem orthorhombischen Co2Si, dem kubischen CoSi und dem kubischen CoSi3 mindestens drei weitere Cobaltsilicide bekannt. Zwei weitere, Co5Si3 und Co3Si, sind noch nicht genau untersucht.<ref name="E. G. Rochow">Eugene G. Rochow: The Chemistry of Silicon Pergamon International Library of Science, Technology, Engineering and Social Studies. Elsevier, 2013, ISBN 978-1-4831-8755-6, S. 1360 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem fehlt lokal
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Sensibilisierender Stoff
- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Cobaltverbindung
- Silicid
- Werkstoff der Halbleiterelektronik