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Cobaltdisilicid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Cobaltdisilicid
Vorlage:Farbe Co2+ 0 Vorlage:Farbe Si−
Allgemeines
Name Cobaltdisilicid
Andere Namen
  • Kobaltsilizid
  • Cobaltdisilicid
Verhältnisformel CoSi2
Kurzbeschreibung

grauer geruchloser Feststoff<ref name="Alfa" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 234-616-8
ECHA-InfoCard 100.031.457
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 115,11 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Alfa" />

Dichte

5,3 g·cm−3<ref name="Alfa" />

Schmelzpunkt

1277 °C<ref name="Alfa" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser<ref name="Alfa" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Alfa">Kobaltsilizid, graues Pulver, 99 % (Metallbasis). In: Chemikalien › Salze und anorganische Verbindungen › Anorganische Salze › Übergangsmetallsalze. Thermo Fisher Scientific, 2024. Auf ThermoFisher.com, abgerufen am 27. Oktober 2024.</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 334​‐​315​‐​319​‐​317​‐​335
P: 302+352​‐​333+313​‐​337+313​‐​304+340​‐​312​‐​280​‐​332+313<ref name="Alfa" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Cobaltdisilicid ist eine chemische Verbindung des Cobalts aus der Gruppe der Silicide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Cobaltdisilicid kann durch Reaktion von Cobalt mit Silicium gewonnen werden.<ref name="Lih J. Chen, Institution of Electrical Engineers">Lih J. Chen, Institution of Electrical Engineers: Silicide Technology for Integrated Circuits. IET, 2004, ISBN 978-0-86341-352-0, S. 78 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{Co + 2 \ Si \longrightarrow CoSi_2}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Cobaltdisilicid ist ein grauer, geruchloser Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="Alfa" /> Er besitzt eine kubische Kristallstruktur vom Fluorittyp mit der Raumgruppe Fm3m (Raumgruppen-Nr. 225)Vorlage:Raumgruppe/225.<ref name="Lih J. Chen, Institution of Electrical Engineers" />

Verwendung[Bearbeiten]

Cobaltdisilicid wird vielfältig in der chemischen Forschung eingesetzt.

In der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik wird Cobaltsilicid für die niederohmige Kontaktierung von Silicium bei der Herstellung von hochintegrierten Schaltkreisen (VLSI) in 250-nm- bis 90-nm-Technik verwendet.<ref name="Alfa" /> Es löste zunächst das gängige Titandisilicid ab, wurde dann ab dem 90-nm-Technologieknoten aufgrund von physikalischen Nachteilen zunehmend durch Dinickelsilicid ersetzt (siehe Salicide-Prozess).

Verwandte Verbindungen[Bearbeiten]

Neben Cobaltdisilicid sind mit dem orthorhombischen Co2Si, dem kubischen CoSi und dem kubischen CoSi3 mindestens drei weitere Cobaltsilicide bekannt. Zwei weitere, Co5Si3 und Co3Si, sind noch nicht genau untersucht.<ref name="E. G. Rochow">Eugene G. Rochow: The Chemistry of Silicon Pergamon International Library of Science, Technology, Engineering and Social Studies. Elsevier, 2013, ISBN 978-1-4831-8755-6, S. 1360 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />