DAIM
DAIM (* 1971 in Lüneburg; eigentlich Mirko Reisser) ist ein deutscher Graffiti-Writing-Künstler. Er ist vor allem für seine großformatigen Graffiti-Arbeiten im 3D-Stil bekannt. Dies gilt als sein Markenzeichen.<ref name="Maeck">Stefanie Maeck: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ein Atelierbesuch bei Mirko Reisser in Rothenburgsort, der Street Art ins Museum gebracht hatSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hamburger Abendblatt, 23. Juni 2011 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Sabine Danek: Raumerobernd: DAIM – Namedropping. In: Altonaer Magazin. Reportagen aus Hamburgs Westen. Frühling/Sommer, 2010, S. 11.</ref> Technisch wird er dabei zu den besten Graffiti-Künstlern der Welt gezählt.<ref name="bvt_81">Bernhard van Treeck: Das Grosse Graffiti-Lexikon. Stark erweiterte Ausgabe. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 978-3-89602-292-9, S. 81.</ref>
Leben[Bearbeiten]
1989 entstanden die ersten Graffiti-Arbeiten von DAIM, damals noch unter dem Writing-Namen CAZA, den er bis 1992 beibehielt.<ref name="bvt_81" /> Bereits 1990 sprühte er erste Auftragsarbeiten,<ref name="kn_070630">Arne Rautenberg: Macht der Graffiti: Er sprüht seit 17 Jahren, hat mit den bekanntesten Graffiti-Größen zusammengearbeitet und mit seiner Kunst Rekorde gebrochen – etwa 1995, als er am größten Graffito der Welt an einem Hamburger Hochhaus mitwirkte. Die Rede ist von Mirko Reisser alias DAIM. In: Kieler Nachrichten. Journal, Nr. 150, 26. Woche vom 30. Juni 2007, S. 2.</ref> 1991 begann er, direkt nach dem Abschluss seines Abiturs, als selbständiger Künstler zu arbeiten und nannte sich fortan DAIM. Diesen Namen variierte er in späteren Jahren auch zu DEIM. 1996 begann er das Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern (Schweiz).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern, 2009 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Pius Portmann, Mirko Reisser: DAIMMATE: Die Entwicklung des Graffiti. Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern (Schweiz), 1997 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.), abgerufen am 12. Januar 2014.</ref> 1999 gründete DAIM zusammen mit den Künstlern Gerrit Peters (Tasek) und Heiko Zahlmann (Rkt one) die Ateliergemeinschaft getting-up in Hamburg.<ref name="Maeck" /> Das Künstlerkollektiv setzt seit mehr als fünfzehn Jahren gemeinsam Projekte um, die auch international Aufmerksamkeit finden.<ref>Magda Danysz, Mary-Noelle Dana: From Style Writing to Art: A Street Art Anthology. DRAGO, Rom, Italien 2010, ISBN 978-88-88493-52-7, S. 225.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Weitere Informationen unter: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. getting-up: Mirko Reisser, Gerrit Peters, Heiko Zahlmann ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kunst im öffentlichen RaumSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Schirmer Medienservice ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref><ref>Und über Projekte auf: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Kleine AuswahlSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. getting-up: Mirko Reisser, Gerrit Peters, Heiko Zahlmann, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2013.</ref> Während seiner künstlerischen Laufbahn hat DAIM bereits große Teile der Welt bereist und an einer Vielzahl von Museums- und Galerie-Ausstellungen teilgenommen.<ref name="ruhs" /><ref name="reinking">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] ArtistsSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. REINKINGPROJEKTE, 2011, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 9. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="maxwebersixfriedrich.com">Arne Rautenberg: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Coming OutSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Galerie MaxWeberSixFriedrich, 2010 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref name="weserburg_358">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Werke aus der Sammlung ReinkingSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stiftung Neues Museum Weserburg Bremen, 2009 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref>Ingo Clauß, Stephen Riolo, Sotirios Bahtsetzis: Urban Art: Werke aus der Sammlung Reinking. Hatje Cantz, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7757-2503-3, S. 26ff, 142–145.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Street Art, Graffiti und Urbane Kunst in der Kunsthalle DominikanerkircheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Osnabrück ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref name="fresh_air_katalog">André Lindhorst, Rik Reinking: Fresh Air Smells Funny: an exhibition with selected urban artists. Kehrer Verlag Heidelberg 2009, ISBN 978-3-939583-94-3, S. 31ff, 98–103 (Ausstellungskatalog).</ref> Er setzte eine große Anzahl an Kunstprojekten um, einige davon ebenso als Initiator und Mitorganisator.<ref>Julia Reinecke: Street Art: Eine Subkultur zwischen Kunst und Kommerz.1. Auflage, transcript, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89942-759-2, S. 35.</ref><ref>Bernhard van Treeck: Das grosse Graffiti-Lexikon. Lexikon-Imprint-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-292-X, S. 81 und zahlreiche weitere.</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Mirko ReisserSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Leuphana Universität Lüneburg, 2009, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2013: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref name="focus_442633">André Weikard: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Spraydosen für StudentenSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Focus Online, 7. Oktober 2009, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 7. Januar 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref name="citynord">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Hamburg 2006Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Grundeigentümer-Interessengemeinschaft City Nord GmbH, August 2006, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 15. April 2012.</ref><ref>Eva Martens, Petra Nietzky, Rik Reinking: sculpture@CityNord: Das temporäre Skulpturenprojekt 2006. Galerie Borchardt, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937014-53-1, S. 94–97 (Ausstellungskatalog)</ref><ref name="opel_corsa">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] getting-up, Reisser Mirko, 18. Mai 2001, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 5. Februar 2011: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
DAIM wird seit dem Jahr 2005 vertreten durch die Galerie ReinkingProjekte<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Rik Reinking, 2008 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> in Hamburg. Seit 2010 auch von der Galerie MaxWeberSixFriedrich<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Galerie MaxWeberSixFriedrich, 2012 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> in München.
Werk[Bearbeiten]
Zu Beginn der 1990er Jahre gelang es DAIM, die Graffiti-Szene durch einen neuen Stil zu revolutionieren:<ref name="Maeck" /> Seine Bekanntheit erlangte der Künstler mit seinem Signum, die vier Buchstaben seines Writer-Namens im dreidimensionalen Stil immer wieder neu zu kreieren. Die in Graffiti allgemeingültig verwendeten Outlines der Buchstaben setzte er nicht ein, vielmehr wurden die Farben durch die Anwendung von Licht- und Schatteneffekten so platziert, dass der Eindruck entstand, die Buchstaben schwebten im Raum und seien greifbar.<ref name="kn_070630" /> Er wird in der Szene als 3D-Style bezeichnet. DAIM hatte bereits vor dem Beginn seiner Graffiti-Laufbahn fotorealistisch gezeichnet und ließ sich von Künstlern wie Van Gogh oder Dalí dazu anregen, die Außenlinien zu vernachlässigen, um Formen vielmehr durch Schattierungen entstehen zu lassen<ref>Dennis Kraus: DAIM – der Profi. In: Backspin Magazin. Nr. 95, Juli–August 2008, S. 4.</ref> und somit dreidimensional darzustellen.
In Reissers Werk geht es oft um Gegensätzliches wie die Reduktion auf die vier Buchstaben seines Pseudonyms DAIM, die er in komplexe Schrift-Gebilde entwirft. Die einzelnen Buchstaben werden konstruiert und wirken doch oft dekonstruiert.
„DAIM lässt seine Buchstaben zerfallen, zersprengen, zerfetzen, ja regelrecht zerspritzen, so als wäre ihr Anblick nur in einer kostbaren Millisekunde möglich. Dann wieder scheint es genau andersherum, als befände sich das Buchstabengefüge aus schwer durchschaubaren, komplexen Strukturen gerade im Zustand der Formation, kurz vor dem Abschluss, sich zu einem Ganzen zu fügen. Das Programm von DAIM beinhaltet beides: sowohl die Konstruktion wie auch die Dekonstruktion eines Wortes – irgendwo im Pulsschlag zwischen Auslöschen und Einbrennen taucht es aus einer synästhetischen Sphäre auf, das WORT: Es entsteht aus dem Nichts und droht auch wieder dorthin zu verschwinden; doch in dem Moment, in dem es sich konstituiert, scheint es als agiere es selbst, frei und losgelöst von der Inhaltslast, die es eigentlich transportieren sollte …“
Dem Künstler gelingt es, Buchstaben so zu konstruieren, wie Architekten Formen entwerfen:
„Durch die Dekonstruktion von Typographie und Schriftzügen sind die technik-affinen Sprayer von heute wie JOKER, DELTA und DAIM in einer aufregenden Position. Sie spannen eine Brücke zwischen der dekonstruktiven Welt Derridas, der Bedeutung in Frage stellte, und der von Architekten wie Lebbeus Woods, Thom Mayne und Zaha Hadid, die Form anzweifeln. Das Ergebnis ist eine hybride Typogritektur, in der Buchstaben organisiert, reorganisiert und in den dreidimensionalen Raum geformt werden, ohne den Oberflächen-Beschränkungen ausgeliefert zu sein, die Sprayern auferlegt sind, die auf die Stadt und die Straße angewiesen sind. Dies soll nicht bedeuten, dass Sprayer nicht mehr von traditionellen Letter-Formen abhängig sind – denn dies sind sie sehr wohl. Durch die Offenbarung des elementaren Kerns der Buchstabenformationen, erweisen die Künstler, die von deren Auflösung besessen sind, traditionellen Formen Ehrerbietung, während sie sie gleichzeitig aktuell und lebendig halten.“
Die Werke sind zu einem Teil höchst selbstbewusst und nach außen gerichtet, geht es doch auch immer wieder darum, den eigenen Namen auf sehr einnehmende Weise darzustellen. In einem sehr viel subtileren Teil, der eher im Arbeitsprozess des Künstlers zum Vorschein kommt, sind die Werke jedoch geprägt von großer Zurückhaltung, von einem In-sich-gehen, das fast meditative Züge annehmen kann.
„Meine Schriftzüge sind Selbstporträts.“
„Den Charakter der Buchstaben formen und seinen eigenen dabei entdecken. Suchen, probieren, variieren, perfektionieren. Versuchen den geöffneten Kreis zu schließen um dabei schon wieder den nächsten zuöffnen. Den einen oder anderen auch mehrmals gehen, um sich seiner sicher zu sein, aber ihn auch hinter sich zulassen, wenn es gilt sich auf die neuen zu konzentrieren.[…]Die Welt entdecken und von ihr entdeckt werden. Den Platz für sich und seine Arbeit suchen und ihn in sich zu finden. Suchen, probieren, variieren, perfektionieren….. immer und immer weiter.“
Neben der klassischen Sprühdose erstellt DAIM seit 2007 auch ganze Wandarbeiten aus verschieden farbigen und breiten Papier-Klebebändern.<ref>André Lindhorst, Rik Reinking: Fresh Air Smells Funny: an exhibition with selected urban artists. Kehrer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-939583-94-3, S. 31ff, 98–103. (Ausstellungskatalog)</ref> Skulpturen, Objekte und 3D-Relief-Arbeiten entstehen ebenso wie Arbeiten auf Papier sowie digital erstellte Editions-Drucke.<ref>Eva Martens, Petra Nietzky, Rik Reinking: sculpture@CityNord: Das temporäre Skulpturenprojekt 2006. Galerie Borchardt, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937014-53-1, S. 94–97. (Ausstellungskatalog)</ref><ref>Mirko Reisser, Lena Mwinkand, Sarah Behrend: DAIM: daring to push the boundaries. getting-up, Hamburg 2004, ISBN 3-00-014155-3. (Monografie, (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.), abgerufen am 2. Februar 2013).</ref>
Frühe Karriere[Bearbeiten]
Das erste Piece sprühte DAIM zusammen mit Björn Warns, der heute als Schiffmeister der Band Fettes Brot bekannt ist, und seinem Bruder an einem Stromhaus hinter dem Garten seines Elternhauses.<ref>Markus Werner: DAIM – Maläontologie, die Lehre von der Evolution des Writings. In: Juice Magazin. Nr. 5 vom Mai 1999, S. 70ff.</ref><ref>Sebastian Krekow, Jens Steiner: Bei uns geht einiges: Die deutsche HipHop-Szene. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-329-2, S. 155.</ref> DAIM, damals noch unter dem Writing-Namen CAZA, sprühte seine ersten, noch illegalen Graffiti-Arbeiten in einer Zeit, als in Hamburg nach einigen Festnahmen eine Tiefphase in der Szene herrschte. Amerikanische Einflüsse auch durch erste Reisen in die USA spielten eine Rolle, das erste Graffiti-Buch des Künstlers war jedoch Graffiti Live – Die Züge gehören uns.<ref>Graffiti Live – Die Züge gehören uns. Heyne Verlag, München 1987, ISBN 3-453-00104-4.</ref> Dadurch wurde sein Stil vor allem auch durch europäische und deutsche Sprüher geprägt. Die Styles von Loomit, Skena und Zebster, die damals in einem Bericht über die Münchner Flohmarkthallen im Stern<ref>Graffiti. Kunst aus der Dose. In: Stern Magazin. Nr. 38, 14. September 1989.</ref> zu sehen waren, faszinierten ihn. In den ersten zwei Jahren seiner Laufbahn lernte der Künstler zunächst Hesh und dann auch Loomit, mit dem er später diverse große Wandarbeiten in vielen Ländern der Erde realisierte, kennen. Hesh wurde für mehrere Jahre sein Partner bei gemeinsamen, überwiegend in Hamburg und New York realisierten Wandarbeiten.<ref>Dennis Kraus: DAIM – der Profi. In: Backspin Magazin. Nr. 95, Juli–August 2008, S. 3 f.</ref>
Illegalität[Bearbeiten]
DAIM wurde einmal mit 17 Jahren in Hamburg und später noch einmal in New York aufgegriffen:<ref>Frederike Ulrich: Mirko Reissers Kunst aus der Dose. In: Hamburger Abendblatt. Rubrik „persönlich“, 8. Januar 2008, S. 16 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hamburger Abendblatt Archiv ( vom 27. Januar 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 21. Februar 2013)</ref><ref>Bob Kappstatter: Art will cost 2 German markers. In: Daily News. 5. Juni 1995.</ref><ref>„Wg. Graffiti – Hamburger in New York festgenommen“, Bild Hamburg, 3. Juni 1995.</ref><ref>Graffiti-Künstler in N.Y. verhaftet. In: Hamburger Morgenpost. 3. Juni 1995, S. 8f.</ref> 1995 wurden DAIM und HESH beim Besprühen einer Wand des Basketballplatzes der Grundschule 107 in den Bronx von der Polizei auf frischer Tat ertappt.<ref>Sudetic: Two Whose Art Wasn’t Appreciated: From Hamburg to a jail cell in the Bronx. In: The New York Times. Metro, 2. Juni 1995. (online, abgerufen am 13. Februar 2013)</ref> Die Künstler mussten sich wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und dem Besitz von Graffiti-Material verantworten. Das mögliche Strafmaß könne von gemeinnützigen Arbeiten bis zu einem Jahr Gefängnis reichen, berichtete damals die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Charisse Campbell.<ref>Hamburger in USA angeklagt. In: Hamburger Abendblatt. Nr. 128 vom 3. Juni 1995, S. 11 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online ( vom 3. Januar 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 13. Februar 2013)</ref> Beide wurden jedoch nach den Verhandlungen auf freien Fuß entlassen, da im Vorfeld die Genehmigung des Kunstlehrers eingeholt worden war.<ref>Spray-Künstler wieder frei. In: Hamburger Abendblatt. Nr. 129 vom 6. Juni 1995, S. 9 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online ( vom 3. Januar 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 13. Februar 2013)</ref>
Crews[Bearbeiten]
DAIM ist Mitgründer von tcd (trash-can design), der ersten Crew, der der Künstler angehörte.<ref>Sebastian Krekow, Jens Steiner: Bei uns geht einiges: Die deutsche HipHop-Szene. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-329-2, S. 155 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 13. Februar 2013)</ref> Eine der bekanntesten Crews, denen DAIM angehört, ist die amerikanische FX Crew. 1995 wurde er nach New York eingeladen und in die Crew aufgenommen.<ref>Philip Thorne: FX – The Video. (In Englisch) Abstract Video Inc., Seaford, NY, USA, 1998, Länge: 90 min., VHS.</ref><ref>Kiriakos Iosifidis: Mural Art, Vol. 3: Murals on Huge Public Surfaces Around the World from Graffiti to Trompe L’Oeil. Publikat Verlag, Mainaschaff 2010, ISBN 978-3-939566-28-1, S. 78ff.</ref><ref>Roger Gastman, Caleb Neelon: The History of American Graffiti. Harper Design, USA 2011, ISBN 978-0-06-169878-1, S. 258 (FX-Crew).</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. The Cyber Bench: Documenting New York GraffitiSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. @149st, 2009 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref> Weitere Crews: fbi (Fabulous Bomb Inability), suk (Stick-Up Kids), es (Evil Sons) und gbf (Gummibärchenfront).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. GBF SterneSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Steinmann, Helge W. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
Projekte[Bearbeiten]
DAIM nahm 2009 am Projekt ARTotale der Leuphana Universität Lüneburg teil. 36 internationale Streetart-Künstler wurden dazu in die Stadt eingeladen.<ref name="focus_442633" /><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Mirko ReisserSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Leuphana Universität Lüneburg, 2009, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2013: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref> 2006 nahm er am Skulpturenprojekt sculpture@CityNord in Hamburg teil. Auch diese Ausstellung wurde von Rik Reinking kuratiert.<ref name="citynord" /><ref>Eva Martens, Petra Nietzky, Rik Reinking: sculpture@CityNord: Das temporäre Skulpturenprojekt 2006. Galerie Peter Borchardt, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937014-53-1, S. 94–97 (Ausstellungskatalog).</ref> Ebenso verwirklichte er Projekte mit Opel (mit Lena Meyer-Landrut)<ref name="opel_corsa" /> und Volvo (Volvo Art Session 2011 und 2013)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kirchner, Marc, 14. Februar 2011 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref>Anouk Poelmann: Volvo Art Session 2011. Limitierte Auflage. Edition A&Z, Zürich 2011, ISBN 978-3-9523913-0-3, S. 12ff., 48–57, 134ff.</ref> und ist Mitinitiator der Urban Discipline Ausstellungen.
Urban-Discipline-Ausstellungen[Bearbeiten]
Die Urban-Discipline-Ausstellungen, deren erste im Jahr 2000 von DAIM in Zusammenarbeit mit Gerrit Peters und Heiko Zahlmann konzeptioniert, kuratiert und organisiert wurde,<ref name="lustiger_spruehen">Lustiger Sprühen: Die Internationale Graffiti-Elite trifft sich bei der Urban Discipline-Art am 15.6. in der Thomas-I-Punkt-Halle. In: Hamburger Abendblatt. Live, 15. Juni 2000.</ref> gehören zu den weltweit wichtigsten Graffiti-Ausstellungen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Os Gêmeos sprachen in Interviews von einem großartigen Projekt. Urban Discipline sei eine der ersten und immer noch größten je durchgeführten Graffiti-Ausstellungen gewesen, die auch Künstlern wie Daniel Man und Banksy zu einem wichtigen Karriereschritt verhalfen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kirchner, Marc, 9. April 2010 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref> Den Organisatoren war es wichtig, in einer Zeit, in der Graffiti nicht mehr bloß als Schmiererei galt, aber immer noch nicht wirklich ernst genommen wurde, für dessen Etablierung als Kunstform zu kämpfen.<ref>Graffiti Ausstellung HH: Längst versteht man unter Graffiti nicht mehr bloß an Häuserwände geschmierte Zeichen. Richtig ernstgenommen wird Graffiti aber weiterhin nicht. Die Organisatoren der Hamburger Ausstellung Urban Discipline kämpfen für die Anerkennung von Graffiti als Kunstform. Das ist zwar nicht neu, verlangt aber ständige Neubetrachtung und Diskussion. (In: DE:BUG Magazin für Elektronische Lebensaspekte. 19. Juli 2002).</ref> Internationale Stars der Szene kamen bereits zur ersten Ausstellung nach Hamburg.<ref name="lustiger_spruehen" /><ref>Anna von Villiez: Hallo, hier bin ich: Maximum HipHop: die bekanntesten Graffiti-Künstler der Welt kommen nach Hamburg. In: TAZ, die tageszeitung. Kultur, taz Hamburg vom 14. Juni 2000.</ref> Die wichtigsten Vertreter der internationalen Graffiti- und Street-Art-Szene versammelten sich daraufhin auch für die nächsten zwei Jahre, in denen das Projekt weiterhin von getting-up organisiert wurde. 2001 stellen in der Alten Postsortierhalle am Hamburger Stephansplatz neben Os Gêmeos aus Brasilien und Martha Cooper aus New York Künstler aus der ganzen Republik sowie aus Brasilien, Österreich, Frankreich, den USA und der Schweiz aus.<ref>Anna von Villiez: Gesprühte Utopien: Plastische Bildhaftigkeit aus Sao Paulo: „Os Gemeos“ bei der Graffiti-Ausstellung am Stephansplatz. In: TAZ, die tageszeitung. Kultur, taz Hamburg vom 14. Juni 2001.</ref><ref>Stefan Krulle: Feine Dosengemälde. Haltbar bis: 18. Juni: Sprühwarm weitererzählt: Internationale Graffiti-Kunst in der Alten Postsortierhalle am Stephansplatz. In: Die Welt. Feuilleton vom 12. Juni 2001.</ref> Auch 2002 kommen noch einmal 34 internationale Künstler aus der ganzen Welt zusammen, um auf 1700 Quadratmetern in den Astra-Hallen, im Hamburger Stadtteil St. Pauli, auszustellen.<ref>Bilder, vom Gefühl bestimmt: Jeder Strich zählt bei der Urban Discipline 2002 Graffiti-Art…. In: Hamburger Abendblatt. Live, 20. Juni 2002.</ref>
tagged in motion & nextwall[Bearbeiten]
Weitere sehr bekannte Projekte des Künstlers entstanden in Zusammenarbeit mit der Agentur Jung von Matt/Next für tagged in motion und nextwall. Für nextwall wurde eine Wand von DAIM und weiteren Graffiti-Künstlern gestaltet, um später interaktive Elemente wie QR-Codes und Objekterkennung in die Wand einzufügen, die es erlaubten, Informationen direkt auf mobile Endgeräte zu transferieren.<ref>Next-wall – das virtuelle Graffiti-Projekt. In: Hamburger Abendblatt. 16. April 2007, S. 16. (online, abgerufen am 20. Dezember 2013).</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. YouTube, 9. April 2010 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Tagged in motion war ein erstes Experiment, um augmented reality mit Graffiti zu verbinden. Es wurde DAIM darin durch eine 3D-Brille möglich, seine Arbeiten im Raum zu sprühen und sie dann in Dreidimensionalität zu betrachten. Das Video auf YouTube erreichte bereits in den ersten Tagen über 500.000 Klicks.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. YouTube, 27. Januar 2008 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kirchner, Marc, 22. Mai 2010 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref> Zahlreiche Award-Teilnahmen folgten.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Mirko Reisser (DAIM), 2008, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2013.</ref>
Dock-Art[Bearbeiten]
Zweieinhalb Jahre lang arbeiteten DAIM und Heiko Zahlmann, als künstlerische Leitung, in Zusammenarbeit mit Lothar Knode an dem Projekt Dock-Art. Das 2000 m² große Graffito wurde 2001 gegenüber den Landungsbrücken am Hamburger Hafen an der Außenwand des Docks 10 der Werft Blohm + Voss enthüllt.<ref>Magda Danysz, Mary-Noelle Dana: From Style Writing to Art: A Street Art Anthology. Drago, Italien 2009, ISBN 978-88-88493-52-7, S. 224ff.</ref><ref>Hamburg und die Welt als Riesen-Gemälde im Hafen. In: Die Welt. 4. Mai 2001, S. 48.</ref><ref>Dock 10 – Das neue Schmuckstück im Hafen. In: Hamburger Abendblatt. Nr. 85 vom 10. April 2001, S. 13.</ref><ref>Dock 10, Zweiter Teil des Weltrekord-Gemäldes. In: Hamburger Abendblatt. Nr. 86 vom 11. April 2001, S. 15.</ref>
Mural Global[Bearbeiten]
Im Rahmen von Mural Global, ein weltweites Wandmalprojekt zur Agenda 21, realisierte DAIM im Jahr 2001, gemeinsam mit den brasilianischen Graffiti-Künstlern Os Gêmeos, Vitché, Herbert Baglione und Nina Pandolfo sowie mit den deutschen Graffiti-Künstlern Loomit, Codeak und Tasek, ein 300 m² großes Wandbild in São Paulo. Das Wandbild liegt unter einem Viadukt des Beneficência-Portuguesa-Krankenhauses auf der Avenida 23 de Maio und beinhaltet das Thema Luft, Erde, Wasser und Feuer.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Sao Paulo – Hildesheim Hospital Beneficencia PortuguesaSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Farbfieber e. V., 2002 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Das Projekt Mural Global, eine Initiative von Farbfieber e. V. Düsseldorf, unter Schirmherrschaft der UNESCO, in dessen Rahmen bisher 80 Wandbilder entstanden sind, wurde mit dem Innovationspreis Soziokultur 2002 des Fonds Soziokultur ausgezeichnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Zeichen der Zeit[Bearbeiten]
Die künstlerische Leitung übernahm DAIM ebenso für Zeichen der Zeit. Die Arbeit bekam einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde für das höchste Graffito der Welt. Zusammen mit Darco, Loomit, Hesh, Vaine und weiteren, unter organisatorischer Leitung von Lothar Knode, entstand im Dezember 1995 das Graffito von insgesamt 300 m² Fläche an einer Hochhaus-Fassade in Hamburg-Lohbrügge.<ref>Hamburger Abendblatt. Nr. 238, 11. Oktober 1996, S. 18.</ref> 1000 Sprühdosen benötigten die Künstler für das 30 Meter hohe und 11 Meter breite Kunstwerk.<ref>330 Quadratmeter sprühende Kunst. In: Hamburger Morgenpost. 15. Dezember 1995.</ref> Es zeigt eine Komposition aus Schrift- und Bildelementen sowie Zitaten aus Meisterwerken der Wandmalerei.
Werke in Sammlungen[Bearbeiten]
Der Künstler ist in folgenden Sammlungen vertreten (Auswahl):
- Sammlung Arsenale Novissimo, Venedig<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
- Sammlung MuCEM, Marseille<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Mucem ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. MuCEM ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Sammlung ArtFonds21, Frankfurt<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Artfonds 21 AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Sammlung Reinking, Hamburg<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. KünstlerlisteSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Sammlung Reinking, 2008 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Sammlung ReinkingSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stiftung Federkiel, 2005 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Sammlung Klingspor-Museum, Offenbach am Main<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Vereinigung »Freunde des Klingspor Museums« e. V. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]
- 2002: getting-up im FREIRAUM, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.<ref>Silke Schlichting: Legales Fassadendesign: Früher Sprüher, heute kommerzieller Künstler: eine Ateliergemeinschaft zeigt ihre Graffiti im Museum für Kunst und Gewerbe. In: TAZ, die tageszeitung. Hamburg, 25. April 2002.</ref>
- 2003: Young primitives, Groeningemuseum, Brügge, Belgien.
- 2005: Schon vergeben – Sammlung Reinking, Art Cologne, Köln.
- 2005: Passion des Sammelns, Sammlung Federkiel/Sammlung Reinking, Alte Baumwollspinnerei Halle 14, Leipzig.
- 2006: Minimal Illusions – Arbeiten mit der Sammlung Rik Reinking, Villa Merkel, Esslingen.
- 2007: ID, Kunstverein Buchholz, Buchholz.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] DAIM ID (9. Dezember 2007-13. Januar 2008)Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kunstverein Buchholz/Nordheide, 2007, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref>Sven Nommensen, Christoph Selke: 10 Jahre – 62 Ausstellungen. Kunstverein Buchholz, Buchholz i. d. Nordheide 2011, S. 44 (Ausstellungskatalog).</ref>
- 2007: tapingDAIM, ReinkingProjekte, Hamburg.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. REINKINGPROJEKTEraum 20.10.07 – 20.12.07Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. REINKINGPROJEKTE, 2007 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
- 2007: Walls – L’arte al Muro, Fondazione Bevilacqua La Masa, Venedig, Italien.
- 2007: Wakin Up Nights, de Pury & Luxembourg, Zürich, Schweiz.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Wakin' up Nights bei de Pury & Luxembourg, ZürichSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ArtNet, 20. März 2007 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
- 2007: Still on and non the wiser, Von der Heydt-Museum, Kunsthalle Barmen, Wuppertal.<ref>Gerhard Finckh, Toke Lykeberg: still on and non the wiser: an exhibition with selected urban artists. Publikat Verlag, Mainaschaff 2008, ISBN 978-3-939566-20-5, S. 26ff, 76-83. (Ausstellungskatalog)</ref>
- 2007: Aktive Konstellationen, Haus der Kunst der Stadt Brünn, Tschechische Republik.
- 2008: fresh air smells funny, Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück.<ref name="fresh_air_katalog" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Street Art, Graffiti und Urbane Kunst in der Kunsthalle DominikanerkircheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stadt Osnabrück ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
- 2008: Call it what you like! Collection Rik Reinking, KunstCentret Silkeborg Bad, Dänemark.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Collection Rik ReinkingSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. KunstCentret Silkeborg Bad, 2008, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref>Sven Nommensen, Iben From: Call it what you like!: Collection Rik Reinking. KunstCentret Silkeborg Bad, Dänemark 2008, ISBN 978-87-91252-23-5, S. 22–25. (Ausstellungskatalog)</ref>
- 2009: Urban-Art – Werke aus der Sammlung Reinking, Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen.<ref name="weserburg_358" /><ref>Ingo Clauß, Stephen Riolo, Sotirios Bahtsetzis: Urban Art: Werke aus der Sammlung Reinking. Hatje Cantz, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7757-2503-3, S. 26ff, 142–145.</ref>
- 2010: DAIM – coming out, Galerie MaxWeberSixFriedrich, München.<ref name="maxwebersixfriedrich.com" />
- 2011: Street Art – meanwhile in deepest east anglia, thunderbirds were go…, Von der Heydt-Museum, Kunsthalle Barmen, Wuppertal.<ref name="ruhs">Ruhs-Woitschützke, Irmgard: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In der Kunsthalle BarmenSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Redaktionsbüro ImDialog, November 2008 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref><ref name="reinking" />
- 2012: Corner to Corner – Hinz&Kunzt StrassenKunztEdition, Kupferdiebe Galerie, Hamburg.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Street Art für ZuhauseSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hinz&Kunzt gemeinnützige Verlags- und Vertriebs GmbH, 13. August 2012 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
- 2013: Abstraction 21 | DAIM&LOKISS, Galerie Hélène Bailly, Paris, Frankreich.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] HELENE BAILLY GALLERY, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2014 (englisch/französisch).</ref>
- 2013: HANSEstreetartWORKS, MARTa Herford Museum, Herford.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. MARTa Herford gGmbH ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
- 2013: POESIA – Werke aus der Sammlung Reinking, Städtische Galerie Delmenhorst, Delmenhorst.<ref>Annett Reckert, Rik Reinking: POESIA – Werke aus der Sammlung Reinking. Städtische Galerie Delmenhorst 2013, ISBN 978-3-944683-00-3, S. 174ff, 186ff.</ref>
- 2014: Existenzielle Bildwelten | Sammlung Reinking, Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen.<ref name="weserburg_822">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Sammlung ReinkingSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Stiftung Neues Museum Weserburg Bremen, 2014 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
- 2014: Beyond melancholia. Sammlung Reinking | Museum für Völkerkunde Hamburg | 1, Museum für Völkerkunde Hamburg, Hamburg.<ref name="völkerkunde_626">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Sammlung Reinking, Museum für Völkerkunde Hamburg, 1Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Museum für Völkerkunde Hamburg, 2014, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 24. Mai 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
Reisen und Einflüsse auf lokale Szenen[Bearbeiten]
Im Jahr 2001 bereiste DAIM im Rahmen der Graffiti World Tour viele Länder weltweit, darunter Brasilien, Mexiko, Thailand, Australien und die USA.<ref>Magda Danysz, Mary-Noelle Dana: From Style Writing to Art: A Street Art Anthology. Drago, Italien 2009, ISBN 978-88-88493-52-7, S. 225.</ref> Doch auch bereits vor und nach diesem umfassenden Projekt reist der Künstler viel, wodurch er international wahrgenommen wurde und seine Arbeiten Eindrücke hinterließen. Auch dadurch, dass DAIM seine Arbeiten bereits ab 1996 auf einer der ersten Websites zum Thema Graffiti, Art-Crimes<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Mirko Reisser, 14. April 1997, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 14. April 1997 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und ab 1997 auf einer eigenen Website zeigte, führte zu einer hohen weltweiten Verbreitung und Anerkennung.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Mirko Reisser, 12. Oktober 1999, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 12. Oktober 1999.</ref>
Obwohl die USA als die Wiege der Graffiti gelten, ließen sich auch die amerikanischen Sprüher durchaus von Tendenzen aus Europa beeinflussen. BG138 aus der Tats crew bestätigt in einem Interview, dass Europa in mancher Hinsicht fortschrittlicher wäre, so zum Beispiel auch bezüglich des 3D-Stils und einer sehr kooperativen Arbeitsweise, wie DAIM und Loomit sie prägten.<ref>Michiko Rico Nosé: New York City Graffiti. Graphic-sha Publishing, 2000, ISBN 4-7661-1177-X.</ref><ref>James & Karla Murray: Broken Windows: Graffiti NYC. Gingko Press 2002, ISBN 1-58423-078-9.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> In den USA entstanden ebenso Arbeiten in Los Angeles<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> und Miami. Crome, ein bekannter Writer aus Miami, spricht darüber, DAIM und Loomit kennengelernt zu haben und beeindruckt davon gewesen zu sein, wie viel Planung sie in ihre Arbeiten steckten. Der Writer Pest aus Miami spricht davon, wie DAIM und Loomit nach Miami kamen und (deutsche) Belton-Sprühdosen mitbrachten. Dadurch veränderte sich die Farbpalette der heimischen Writer.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Auch in Argentinien hinterließen DAIMs Arbeiten Spuren: Die argentinische Graffiti-Szene begann sich ab dem Anfang der 1990er Jahre zu entwickeln. Ein Großteil dieser Entwicklung passierte durch den Einfluss reisender Künstler.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Doch auch in Europa lässt sich der Einfluss der Arbeiten erkennen. So zum Beispiel in der Schweiz,<ref>Beat Suter, Sigi von Koeding: Swiss Graffiti. Edition Aragon, 1998, ISBN 3-89535-461-9, S. 82–85, 92ff.</ref> in die DAIM ab 1996 zum Studium zog, oder in Griechenland, in das er 1997 eingeladen wurde.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Soziales[Bearbeiten]
DAIM realisierte während seiner Laufbahn bereits mehrere wohltätige Projekte: Mit Gefangene helfen Jugendlichen e. V. kooperierte er für ein Projekt, das die Visualisierung der Grundidee des Vereins beinhaltete. Der Verein arbeitet gefängnisintern und verfolgt das Ziel, Jugendlichen den Alltag in einer Justizvollzugsanstalt näherzubringen.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] getting-up, Reisser Mirko, 12. Mai 2000, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
Der Jamliner ist ein Projekt der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg und des MusikSchulVereins e. V. Förderverein der Jugendmusikschule. Jugendliche ab zwölf Jahren aus sozial schwachen Vierteln Hamburgs können so direkt vor Ort und kostenlos eine „rollende Musikschule“ besuchen.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] getting-up, Reisser Mirko, 18. Mai 2001, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
Mit dem Graffiti- und Street Art Workshop Stylekickz hatten einmal im Jahr Jugendliche die Möglichkeit, mit professioneller Unterstützung ein künstlerisches Projekt zu realisieren, um sich dabei in lebensnahen und -relevanten Themen zu qualifizieren.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] getting-up, Reisser Mirko, 18. Mai 2001, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt brachte DAIM die erste StrassenKunztEdition heraus.<ref>Maren Albertsen: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Mirko Reisser alias DAIM gestaltete das erste Werk der StrassenKunztEdition. Der Künstler sprüht seit Ende der 80er-Jahre Graffiti an Hamburgs Hausfassaden, heute zieren seine Werke auch Wände in Brasilien und Neuseeland.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hinz&Kunzt gemeinnützige Verlags- und Vertriebs GmbH, 24. Oktober 2012 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Zweimal jährlich bietet das Magazin Werke von Street-Art Künstlern in limitierter Auflage zum Verkauf an.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ebenso unterstützte der Künstler bereits mehrere Wohltätigkeitsauktionen mit seinen Arbeiten, wie SOS-Kunststücke, 152 Kunst macht Schule und die Kunstauktionen der Stiftung Überleben.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] getting-up, Reisser Mirko, 1. November 2011, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
Filme[Bearbeiten]
- Die 1993 vom NDR gezeigte 45-minütige Reportage Die Sprayer begleitet DAIM zusammen mit anderen Hamburger Sprayern und untersucht Graffiti als Phänomen zwischen Vandalismus und Kunst.<ref>Klaus Goldinger: Die Sprayer. Fernsehbeitrag in N3 (NDR), 4. November 1993, Länge 45 min.</ref>
- Eine Dokumentation über die FX-Crew, Regie von Philip Thorne. FX – The Video. (In Englisch) Produziert von Abstract Video Inc., Seaford, NY, USA, 1989, Länge: 90 min., VHS.
- Der Film Urban Discipline – Graffiti-Art Documentation zeigt die Werke von Urban Discipline und porträtiert die Graffiti-Künstler aus der ganzen Welt, die DAIM zusammen mit getting-up für die Ausstellung im Jahr 2002 nach Hamburg einlud. Die endgültig produzierte DVD ist noch nicht erschienen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. InfosSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. getting-up ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
- Beim Film Bomb It, aus dem Jahr 2007, handelt es sich um eine der aufwendigsten und ausführlichsten Dokumentationen über die Graffiti-Bewegung. Altes und seltenes Originalmaterial zeigt einige der bekanntesten und besten Graffitikünstler weltweit.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. The global graffiti documentarySkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Reiss, Jon ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
- AlterEgo porträtiert in 9 Großstädten in 7 verschiedenen Ländern 17 verschiedene Graffiti-Künstler. Die Protagonisten sprechen unter anderem über ihre Motivation den öffentlichen Raum für ihren persönlichen Ausdruck zu nutzen und ihre Sichtweise auf die Rolle und Position der Graffiti in der Kunstwelt. Veröffentlicht im Jahr 2009.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. A worldwide documentary about Graffiti WritingSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ThouwMedia, 2009 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>
- Die 90-minütige Dokumentation still on and non the wiser zur gleichnamigen Ausstellung in der Kunsthalle Barmen des Von der Heydt-Museums Wuppertal zeichnet durch sehr persönliche Interviews eindringliche Porträts der Künstler und fängt ebenso den Schaffensprozess der Arbeiten vor der Ausstellung ein.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Der Film zur AusstellungSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Von der Heydt-Museum ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. DVD (Trailer)Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 30. Juni 2011 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
- Der Film Alltag von DAIM von Christian Brodack, aus dem Jahr 2012, zeigt den Alltag des Künstlers und dessen Arbeit während der Entstehung der ersten wohltätigen StrassenKunztEdition, die DAIM in Kooperation mit dem Hamburger Strassenmagazin Hinz&Kunzt realisierte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. August 2012 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Veröffentlichungen[Bearbeiten]
- DAIM: Skizzen. In: Backjumps – Sketchbook. 3. Auflage. Backjumps, Berlin 1999, ISBN 3-9806846-0-1, S. 27.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
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- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
Weiterführende Literatur[Bearbeiten]
- Oliver Schwarzkopf (Hrsg.): Graffiti Art: Deutschland – Germany. (=Graffiti Art. Band 1). Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 1994, ISBN 3-929139-58-8, S. 88–91, 101, 120–127.
- Bernhard van Treeck: Writer Lexikon: American Graffiti. Edition Aragon, Berlin 1995, ISBN 3-89535-428-7, S. 38.
- Scum, Cheech H, Techno 169: Theorie des Styles: Die Befreiung des Alphabets. Style Only Workgroup, München 1996, S. 79–81.
- Bernhard van Treeck: Graffiti Lexikon. Völlig überarb. Neuausgabe. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 1998, ISBN 3-89602-160-5, S. 66.
- Sebastian Krekow, Jens Steiner, Mathias Taupitz: HipHop-Lexikon: Rap, Breakdance, Writing & Co: Das Kompendium der HipHop-Szene. Lexikon Imprint Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-89602-205-9, S. 91.
- Sebastian Krekow, Jens Steiner: Bei uns geht einiges: Die deutsche HipHop-Szene. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-329-2, S. 155.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Nicholas Ganz, Tristan Manco: Graffiti World: Street Art from five Continents. Thames&Hudson, London 2004. (deutsch: Graffiti World: Street Art aus fünf Kontinenten. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2005, ISBN 3-89602-677-1, S. 176ff).
- Hajo Schiff: getting-up: Farbgeruch in der Luft. In: Kunsttermine. Band 4, 2005, ISSN 1438-745X, S. 24–31.
- Eva Martens, Petra Nietzky, Rik Reinking: sculpture@CityNord: Das temporäre Skulpturenprojekt 2006. Galerie Borchardt, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937014-53-1, S. 94–97. (Ausstellungskatalog)
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Maximiliano Ruiz: Graffiti Argentina. Thames & Hudson, 2008, ISBN 978-0-500-51441-2, S. 8ff.
- Ian Lynam: Parallel Strokes. Wordshape, Japan 2008, ISBN 978-0-615-18307-7, S. 66–79. (Interview und diverse einfarbige Abbildungen)
- Kiriakos Iosifidis: Mural Art: Large Scale Art from Walls Around the World. Publikat Verlag, Mainaschaff 2008, ISBN 978-3-939566-22-9, S. 87–92, 143, 168, 223, 270ff.
- Sven Nommensen, Iben From: Call it what you like!: Collection Rik Reinking. KunstCentret Silkeborg Bad, Dänemark 2008, ISBN 978-87-91252-23-5, S. 22–25 (Ausstellungskatalog).
- Gerhard Finckh, Toke Lykeberg: still on and non the wiser: an exhibition with selected urban artists. Publikat Verlag, Mainaschaff 2008, ISBN 978-3-939566-20-5, S. 26ff., 76-83. (Ausstellungskatalog)
- André Lindhorst, Rik Reinking: Fresh Air Smells Funny: an exhibition with selected urban artists. Kehrer Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 978-3-939583-94-3, S. 31ff., 98–103. (Ausstellungskatalog)
- Ingo Clauß, Stephen Riolo, Sotirios Bahtsetzis: Urban Art: Werke aus der Sammlung Reinking. Hatje Cantz, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7757-2503-3, S. 26ff., 142–145.
- Magda Danysz, Mary-Noelle Dana: From Style Writing to Art: A Street Art Anthology. Drago, Italien 2009, ISBN 978-88-88493-52-7, S. 224–227.
- Deborah Lock: Children's Book of Art: An introduction to the world's most amazing paintings and sculptures. Dorling Kindersley Verlag, 2009. (deutsch: Das ist Kunst!: Alles über berühmte Gemälde und Skulpturen. Übersetzt von Christiane Wagler. Dorling Kindersley Verlag, 2010, ISBN 978-3-8310-1592-4, S. 96).
- Kiriakos Iosifidis: Mural Art, Vol. 3: Murals on Huge Public Surfaces Around the World from Graffiti to Trompe L'Oeil. Publikat Verlag, Mainaschaff 2010, ISBN 978-3-939566-28-1, S. 78ff.
- Claudia Willms: Sprayer im White Cube. Tectum Verlag, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2473-7, S. 17, 73.
- Anouk Poelmann: Volvo Art Session 2011. Limitierte Auflage. Edition A&Z, Zürich 2011, ISBN 978-3-9523913-0-3, S. 12ff., 48–57, 134ff.
- Sven Nommensen, Christoph Selke: 10 Jahre – 62 Ausstellungen. Kunstverein Buchholz, Buchholz i.d. Nordheide 2011, S. 44. (Ausstellungskatalog)
- Andrea von Goetz: Kunstresidenz Bad Gastein: Stipendiaten 2011. VGS Art, Hamburg 2011, ISBN 978-3-00-036083-1, S. 68–78.
- Arne Fiehl, Jonn Rübcke: I-Punkt Skateland Hamburg: 1990–2000. Boardstein Verlag, Hamburg 2012, S. 29, 93, 238ff.
- Volvo Car Switzerland: Volvo Art Session 2013. Limitierte Auflage. Edition A&Z, Zürich 2013, ISBN 978-3-9523913-2-7, S. 68–79, 94.
- Annett Reckert, Rik Reinking: POESIA – Werke aus der Sammlung Reinking. Städtische Galerie Delmenhorst, 2013, ISBN 978-3-944683-00-3, S. 174ff, 186ff.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Literatur von und über DAIM im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Vorlage:IMDb/1
- Mirko Reissers Homepage
- DAIM.org DAIMs Homepage
- Mirko Reisser bei Galerie MaxWeberSixFriedrich
- Mirko Reisser bei artfacts.net
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | DAIM |
| ALTERNATIVNAMEN | Reisser, Mirko (wirklicher Name); DEIM (Künstlername); CAZA (Künstlername) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Graffiti-Künstler |
| GEBURTSDATUM | 1971 |
| GEBURTSORT | Lüneburg |