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Dallas Symphony Orchestra

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Datei:Dallas Symphony Orchestra.jpg
Dallas Symphony Orchestra (2008)

Das Dallas Symphony Orchestra (DSO) ist ein 1900 gegründetes Sinfonieorchester in Dallas, Texas. Es zählt zu den ältesten Orchestern der USA und versteht sich als größte Organisation für darstellende Kunst im Südwesten der Vereinigten Staaten.<ref>Mission Statement, mydso.com, abgerufen am 14. September 2018.</ref> Seit 1989 ist es im Morton H. Meyerson Symphony Center im Arts District beheimatet.

Zu den ehemaligen Orchesterleitern gehörten u. a. Antal Doráti, Walter Hendl und Georg Solti. Nachdem Jaap van Zweden 2018 seinen Abschied nahm, wurde Fabio Luisi ab der Saison 2019/20 designierter Musikdirektor und ab 2020/21 Musikdirektor.

Einordnung[Bearbeiten]

Das Dallas Symphony Orchestra ist das achtälteste Orchester der USA: nach New York (1842), Saint Louis (1880), Boston (1881), Chicago (1891), Cincinnati (1895), Pittsburgh (1895) und Portland (1896).<ref>Laurie Shulman: The Meyerson Symphony Center: building a dream. University of North Texas Press, Denton 2000, ISBN 1-57441-082-2, S. 2; vgl. Robert Finklea: What Sank the Dallas Symphony Orchestra – After 74 years? In: The New York Times, 9. Juni 1974, S. 1.</ref> Als erstes Orchester aus dem Süden der Vereinigten Staaten erreichte es den Status eines „major orchestra“.<ref name="Davis">Ronald L. Davis: Classical Music and Opera. Bill C. Malone (Hrsg.): The New Encyclopedia of Southern Culture. Band 12: Music. University of North Caroline Press, ISBN 978-0-8078-3239-4, S. 43–48, hier: S. 45.</ref> Obwohl es nicht zu den traditionellen Big Five gerechnet wird, gehört es mit diesen zur „Group 1“ der League of American Orchestras und damit zu denjenigen 24 Orchestern mit dem höchsten Budget.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Search Master Agreements (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. September 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.americanorchestras.org, americanorchestras.org, abgerufen am 14. September 2018.</ref> Die Hauptspielstätte des Sinfonieorchesters, die McDermott Concert Hall im Meyerson Center in Dallas, wird zu den besten Konzerthäusern der Welt gezählt. Hinsichtlich der Akustik rangiert das Konzerthaus in den USA hinter der Symphony Hall in Boston und der Carnegie Hall in New York.<ref>Vgl. Leo L. Beranek: Concert hall acoustics: Recent findings. In: The Journal of the Acoustical Society of America 139 (2016) 4, S. 1548–1556, doi:10.1121/1.4944787.</ref>

Der ehemalige Chefdirigent Jaap van Zweden war mehrere Jahre, zuletzt nachgewiesen für die Saison 2015/16, der bestverdienende Orchesterleiter in den USA.<ref>Zachary Woolfe: Rising in Crescendo: Conductors’ Pay. In: The New York Times, 29. Juli 2018, S. AR6.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Deutschamerikanische Anfänge[Bearbeiten]

Die Gründung des ersten<ref name="Albrecht"/> ständigen Sinfonieorchesters der Stadt im Jahr 1900<ref name="Davis" /> geht auf die Bemühungen des Deutschamerikaners Hans Kreissig zurück. Kreissig, der sich Ende des 19. Jahrhunderts in der texanischen Metropole sesshaft machte, war bereits 1890 an der Aufstellung des aus 21 Geigern bestehenden Dallas Symphony Club beteiligt.<ref name="Woldt387">John William Woldt: Dallas Symphony Orchestra. In: Robert R. Craven (Hg.): Symphony Orchestras of the United States. Greenwood Press, New York u. a. 1986, ISBN 0-313-24072-8, S. 386–390, hier: S. 387.</ref> Im Mai 1900 gab dieses auf bis zu 40 Musiker<ref>Der Eintrag im Handbook of Texas Online spricht von 32 Musikern.</ref> angewachsene Orchester sein Einweihungskonzert<ref name="Albrecht">Theodore Albrecht: Dallas Symphony Orchestra . In: Handbook of Texas Online, hochgeladen am 12. Juni 2010; geändert am 1. November 2015.</ref> in der Turner Hall.<ref>Die Turner Hall in Dallas war ein Gebäude der Dallas Turnverein Association und an der Ecke Harwood Street, Young Street und Canton Street, direkt gegenüber dem Dallas Scottish Rite Temple, gelegen.</ref> Kreissig dirigierte den überwiegend nicht aus professionellen Musikern bestehenden Klangkörper und war Klaviersolist.<ref name="Woldt387"/> Neben der Musik von Hans Kreissig spielte das Orchester Werke von Joseph Haydn, Pietro Mascagni, Gioachino Rossini und Richard Wagner. Die ersten Jahre gab es ein bis zwei Konzerte pro Saison.<ref name="Albrecht"/>

Kreissigs ebenso deutschstämmiger Konzertmeister Walter J. Fried sollte ihn 1905 beerben. Das Orchester nahm The Beethoven Symphony Orchestra als neuen Namen an.<ref name="Woldt387"/>

Im Zuge der Amtsübernahme im Jahr 1911 durch Carl Venth, der sich als Violinist an der Metropolitan Opera verdient gemacht hatte, kamen etliche New Yorker Musiker mit nach Dallas, was einer Neubelebung gleichkam. Durch den deutschen Einfluss der Anfangsjahre nahm das Orchester verstärkt Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Richard Wagner und Richard Strauss in sein Repertoire auf. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und der damit verbundenen antideutschen Ressentiments sowie dem Auftreten von Influenza und Meningitis stellte das Orchester 1914 seine Arbeit ein.<ref name="Woldt387"/>

Nach dem Ersten Weltkrieg stellte Walter J. Fried das Orchester neu auf und führte es bis zu seinem Tod 1925.<ref name="Woldt387"/> In seiner zweiten Amtszeit gab das Orchester jährlich bis zu vier Konzerte.<ref name="Albrecht"/>

Rosenfield-Ära: van Katwijk bis Kletzki[Bearbeiten]

Für die Belebung des Orchesters bewog John Rosenfield von der Dallas Morning News in den 1920er Jahren Unternehmer, für den Klangkörper zu spenden.<ref>Natalie Ornish: Pioneer Jewish Texans. Texas A&M University Press, Dallas 2011, ISBN 978-1-60344-423-1, S. 237.</ref> Er hatte fortan wesentlichen Einfluss auf die Auswahl der Dirigenten (van Katwijk bis Kletzki).<ref>John Rosenfield Collection, legacy.lib.utexas.edu, abgerufen am 26. September 2018.</ref>

Unter Paul van Katwijk von der Southern Methodist University wurden die Saison und die Programmgestaltung des mehrheitlichen Amateurorchesters zunächst ausgedehnt. Aufgrund mangelnder Nachfrage gab das Orchester 1937 allerdings kein Konzert.<ref name="Woldt387f">John William Woldt: Dallas Symphony Orchestra. In: Robert R. Craven (Hg.): Symphony Orchestras of the United States. Greenwood Press, New York u. a. 1986, ISBN 0-313-24072-8, S. 386–390, hier: S. 387f.</ref>

Im Jahr 1938 wurde Jacques Singer, ein Protegé Leopold Stokowskis, neuer Chefdirigent in Dallas. Nach dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg wurden Singer und etliche Musiker zum Militärdienst eingezogen, sodass das Orchester im Verlauf des Krieges erneut seine Arbeit unterbrach.<ref name="Woldt388">John William Woldt: Dallas Symphony Orchestra. In: Robert R. Craven (Hg.): Symphony Orchestras of the United States. Greenwood Press, New York u. a. 1986, ISBN 0-313-24072-8, S. 386–390, hier: S. 388.</ref>

Rosenfield machte sich nach dem Zweiten Weltkrieg für eine Neuaufstellung und Professionalisierung des Orchesters stark. Als neuer Chefdirigent wurde der Ungar Antal Doráti berufen, der mit seinem Orchester 15 Abonnementkonzerte sowie Sonderkonzerte, Kinderkonzerte, Tourneen und Schallplattenaufnahmen anbot.<ref name="Woldt388"/> Er ließ ungewöhnliche Werke von Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy spielen.<ref name="Davis" /> Außerdem setzte er, nicht immer zum Beifall seiner konservativen Gäste, auf moderne Stücke.<ref name="Davis" /> So folgte der Violinvirtuose Yehudi Menuhin einer Einladung nach Dallas und spielte Bartóks zweites Violinkonzert.<ref name="Woldt388"/> Weitere Gastkünstler waren u. a. José Iturbi, Leopold Stokowski und Artur Rubinstein.<ref name="Finklea">Robert Finklea: What Sank the Dallas Symphony Orchestra – After 74 years? In: The New York Times, 9. Juni 1974, S. 1.</ref> Am 9. Januar 1949 realisierte das Dallas Symphony Orchestra für die NBC-Serie Orchestras of the Nation die amerikanische Erstaufführung von Bartóks Oper Herzog Blaubarts Burg.<ref>OPERA BY BARTOK HAS DEBUT ON AIR. Dorati Leads Dallas Orchestra in U.S. Bow of 'Bluebeard's Castle' on NBC Network. In: The New York Times, 9. Januar 1949, S. 65.</ref> Außerdem vergab das Orchester in dieser Zeit mehrere Auftragskompositionen, etwa Paul Hindemiths Sinfonia Serena und Walter Pistons Symphonic Suite.<ref name="Woldt388"/>

Nachdem Doráti 1949 zum Minneapolis Symphony Orchestra gewechselt war, übernahm Walter Hendl, dessen letzte Stelle ein ständiges Dirigat bei den New Yorker Philharmonikern war, die Orchesterleitung. Mit Ausnahme von 1955, wo er mit dem American Symphony Orchestra auf Tournee im Nahen Osten war, sollte er dem Orchester acht Saisons vorstehen.<ref name="Woldt388"/> 1952 trat der Pianist Van Cliburn mit dem Orchester auf.<ref name="Finklea"/>

Unter Paul Kletzki zog das Orchester von der Music Hall at Fair Park zurück zum McFarlin Memorial Auditorium.<ref name="Woldt388f">John William Woldt: Dallas Symphony Orchestra. In: Robert R. Craven (Hg.): Symphony Orchestras of the United States. Greenwood Press, New York u. a. 1986, ISBN 0-313-24072-8, S. 386–390, hier: S. 388f.</ref>

Superlative und Gegensätze[Bearbeiten]

1961/62 übernahm Sir Georg Solti das Orchester als leitender Dirigent („senior conductor“); gleichzeitig wurde er Musikdirektor des Royal Opera House in London.<ref name="Woldt389">John William Woldt: Dallas Symphony Orchestra. In: Robert R. Craven (Hg.): Symphony Orchestras of the United States. Greenwood Press, New York u. a. 1986, ISBN 0-313-24072-8, S. 386–390, hier: S. 389.</ref> Solti, der später dem Chicago Symphony Orchestra vorstand, führte das Orchester in neue musikalische Sphären. Gleichzeitig begannen die Probleme.<ref name="Finklea"/>

Donald Johanos, der dem Orchester bereits als ständiger Dirigent und Hausdirigent bekannt war, folgte Solti. Er verantwortete eine 2,5 Millionen US-Dallar hohe Zuwendung der Ford Foundation und blieb bis 1970 im Amt.<ref name="Woldt389"/> In den 1960er Jahren erhielt das Orchester auch einen ersten Plattenvertrag.<ref name="Albrecht"/> Außerdem verantwortete er das Engagement von Paul Freeman, einem der wenigen Afroamerikaner im Amte eines (stellvertretenden) Dirigenten im Südwesten der Vereinigten Staaten.<ref>Daniel J. Wakin: Donald Johanos, 79, a Conductor of Symphony Orchestras. In: The New York Times, 6. Juni 2007, S. A21.</ref> In seiner Amtszeit verließen mit der Orchesterleitung unzufriedene ältere Musiker den Klangkörper, die Johanos durch junge Kollegen ersetzte.<ref name="Finklea"/> 1968 wurde das Dallas Symphony Orchestra Mitglied der International Conference of Symphony and Opera Musicians.<ref>Dallas Symphony Orchestra, icsom.org, abgerufen am 14. September 2018.</ref>

Anfang der 1970er Jahre versuchte Anshel Brusilow das Orchester mit der Reihe „Dallasound“ der Rock- und Popmusik zu öffnen.<ref name="Woldt389"/> In der Folge aber stiegen die Kosten und ein jüngeres Publikum konnte nicht erreicht werden.<ref name="Finklea"/> Brusilow verließ schlussendlich das Orchester: er wurde Hochschullehrer an der University of North Texas und schrieb für den kommerziellen Markt.<ref name="Finklea"/>

Max Rudolf, der dem Orchester ab 1973 im fortgeschrittenen Alter als Dirigent vorstand, hob die Qualität des Klangkörpers, trat jedoch aufgrund einer desaströsen Finanzsituation im Januar 1974 von seinem Posten zurück.<ref name="Finklea"/>

Ein neues Management behob die finanziellen Probleme und Louis Lane führte das Orchester zu alter Größe.<ref name="Woldt389"/> So wurde ab 1976 (bis in die Amtszeit von Mata hinein) der Leipziger Gewandhauskapellmeister Kurt Masur als erster Gastdirigent verpflichtet.<ref name="Albrecht"/>

Bedeutungsgewinn[Bearbeiten]

Unter Eduardo Mata, der 1977 sein Amt antrat, entwickelte sich das Orchester weiter. 1977 wurde das Vokalensemble des Orchesters, der Dallas Symphony Chorus, begründet.<ref name="Albrecht"/> Mata legte einen Schwerpunkt auf lateinamerikanische Komponisten wie Alberto Ginastera und Carlos Chávez Ramírez sowie Robert Xavier Rodríguez, der ab 1982 Composer in Residence war.<ref name="Woldt386">John William Woldt: Dallas Symphony Orchestra. In: Robert R. Craven (Hg.): Symphony Orchestras of the United States. Greenwood Press, New York u. a. 1986, ISBN 0-313-24072-8, S. 386–390, hier: S. 386.</ref> 1981/82 ging das Orchester auf Auslandstournee nach Mexiko. An der Ostküste der Vereinigten Staaten war das Sinfonieorchester 1981 präsent. Es gastierte in der Carnegie Hall in New York und im Kennedy Center in Washington, D.C.<ref name="Woldt389"/> sowie in Europa und Singapur.<ref name="Albrecht"/> Auch kam das Orchester bei RCA und Dorian unter Vertrag.<ref name="Albrecht"/> Von 1982 bis 1989 wurde der Konzertneubau (Morton H. Meyerson Symphony Center) organisiert.<ref name="Albrecht"/>

Andrew Litton führte das Orchester erstmals ins Fernsehen; die Ausstrahlung von Amazing Music erfolgte 1995 auf dem A&E Network. Litton berücksichtigte verschiedene Musikrichtungen wie Jazz, Musik der Romantik und eine Kooperation mit der Folk-Gruppe Peter, Paul and Mary. Außerdem spielte er Werke von Richard Strauss, Dmitri Schostakowitsch und George Gershwin ein.<ref name="Albrecht"/>

Jaap van Zweden wurde in der Saison 2007/08 designierter Musikdirektor und 2008 offiziell Leiter des Orchesters; 2012 wählte ihn die Zeitschrift Musical America zum Dirigenten des Jahres. Er führte u. a. Tickets für einkommensschwache Bürger und einige kostenlose Konzerte ein. 2007 waren Julio Iglesias und die Beach Boys Gäste in Dallas. In der Pop-Serie traten u. a. Wayne Newton und Michael McDonald sowie Finalisten aus der Fernsehshow American Idol auf. 2013 gastierte das Orchester u. a. in Amsterdam, Wien und Frankfurt am Main.<ref name="Albrecht"/>

Pulitzer-Preisträgerin Julia Wolfe wurde 2018 im Rahmen eines neuen Programms Composer in Residence – als erste Frau in dieser Funktion.<ref>Scott Cantrell: Dallas Symphony names Julia Wolfe first composer-residence in new program. dallasnews.com, 11. September 2018.</ref> Ab der Saison 2019/20 wurde Fabio Luisi designierter Musikdirektor und ab 2020/21 offiziell Nachfolger van Zwedens.

Leitung[Bearbeiten]

Das Dallas Symphony Orchestra wird durch die Dallas Symphony Association, Inc. (gegründet 1967; President & CEO: Kim Noltemy) und die Dallas Symphony Foundation (gegründet 1977; Principal Officer: Scott Hancock) geleitet.<ref>Board Leadership, 14. September 2018.</ref> Die Geschäfte werden durch einen Verwaltungsstab wahrgenommen.<ref>Administrative Staff, mydso.com, abgerufen am 14. September 2018.</ref>

Datei:Dallas Meyerson Center plaque.jpg
Historical Marker der Texas Historical Commission (2009)
Bild Name (Lebensdaten) Herkunftsland Amtszeit
Chefdirigenten bzw. Musikdirektoren<ref>Alain Pâris: Klassische Musik im 20. Jahrhundert: Instrumentalisten, Sänger, Dirigenten, Orchester, Chöre. 2. erweiterte, völlig überarbeitete Auflage, dtv, München 1997, ISBN 3-423-32501-1, S. 947.</ref>
1 Hans Kreissig

(1856–1929)

Deutsches Reich Deutsches Reich/
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1900–1905
2 Walter J. Fried

(1877–1925)

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1905–1911
3 Datei:Carl Venth.jpg Carl Venth

(1860–1938)

Deutsches Reich Deutsches Reich/
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1911–1914
Walter J. Fried

(1877–1925)

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1918–1924
4 Paul van Katwijk

(1885–1974)

Niederlande Niederlande/
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1925–1938
5 Jacques Singer

(1910–1980)

Polen 1928Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Polen/
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1938–1942
6 Datei:Antal Dorati (1962).jpg Antal Doráti

(1906–1988)

Ungarn 1918 Ungarn/
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1945–1949
7 Datei:Walter Hendl Chautauqua.jpg Walter Hendl

(1917–2007)

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1949–1958
8 Datei:Paul Klecki (1965) by Erling Mandelmann.jpg Paul Kletzki

(1900–1973)

Polen 1919Datei:Flag of Poland (1919-1928).svg Polen/
Schweiz Schweiz
1958–1961
9 Datei:Sir George Solti 6 Allan Allan Warren.jpg Sir Georg Solti

(1912–1997)

Ungarn 1918 Ungarn/
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
1961–1962
10 Datei:Donald Johanos (1963).jpg Donald Johanos

(1928–2007)

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1962–1970
11 Anshel Brusilow

(1928–2018)

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1970–1973
12 Max Rudolf

(1902–1995)

Deutsches Reich Deutsches Reich/
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
1973–1974
13 Louis Lane

(1923–2016)

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1975–1977
14 Eduardo Mata

(1942–1995)

Mexiko Mexiko 1977–1993
15 Andrew Litton

(* 1959)

Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1994–2006
16 Datei:Violist Jaap van Zweden aan het spelen, Bestanddeelnr 931-2773.jpg Jaap van Zweden

(* 1960)

Niederlande Niederlande 2008–2018
17 Datei:Fabio Luisi 2009.jpg Fabio Luisi

(* 1959)

Italien Italien ab 2019

Von 1914 bis 1918 und 1937/38 bzw. von 1942 bis 1945 wurde der Betrieb kriegsbedingt eingestellt.<ref name="Woldt390">John William Woldt: Dallas Symphony Orchestra. In: Robert R. Craven (Hg.): Symphony Orchestras of the United States. Greenwood Press, New York u. a. 1986, ISBN 0-313-24072-8, S. 386–390, hier: S. 390.</ref>

Aktuelle Spielstätten[Bearbeiten]

Datei:Auditorium at the Morton H. Myerson Symphony Center, which opened in 1989 in the Arts District of Dallas, Texas LCCN2015630762.tif
McDermott Concert Hall, Meyerson Symphony Center (2014)

Veranstaltungsorte des Orchesters sind:<ref>Venues, mydso.com, abgerufen am 14. September 2018.</ref>

  • Morton H. Meyerson Symphony Center, Dallas (Sitz)
  • Moody Performance Hall, Dallas
  • Dallas Contemporary, Dallas
  • Stonebriar Community Church, Frisco
  • White’s Chapel Methodist Church, Southlake
  • Allen ISD Performing Arts Center, Allen
  • Cliff Temple Baptist Church, Dallas
  • Duncanville High School, Duncanville

Gemeinwesen[Bearbeiten]

Das Orchester hat ein vielfältiges Bildungsprogramm<ref>Emily Freeman Brown: A Dictionary for the Modern Conductor. Rowman & Littlefield, Lanham 2015, ISBN 978-0-8108-8400-7, S. 87.</ref> und engagiert sich für das Gemeinwesen:<ref>Community, mydso.com, abgerufen am 14. September 2018.</ref>

Uraufführungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Das Orchester erhielt mehrere Auftragskompositionen und verantwortete zahlreiche Uraufführungen:<ref>Vgl. Alain Pâris: Klassische Musik im 20. Jahrhundert: Instrumentalisten, Sänger, Dirigenten, Orchester, Chöre. 2. erweiterte, völlig überarbeitete Auflage, dtv, München 1997, ISBN 3-423-32501-1, S. 948.</ref>

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Auszeichnungen[Bearbeiten]

2005 erhielt die Hyperion-Einspielung der Rhapsodie über ein Thema von Paganini von Sergei Rachmaninow durch Stephen Hough (Klavier) und das Dallas Symphony Orchestra unter Andrew Litton den Gramophone Classical Music Award (Editor’s Choice).<ref>Gramophone Classical Music Awards 2005, gramophone.co.uk, abgerufen am 14. September 2018.</ref> Bei den Grammy Awards 2013 war die Einspielung August 4, 1964 von Steven Stucky (Leitung: Jaap van Zweden) in der Kategorie „Best Contemporary Classical Composition“ nominiert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Theodore Albrecht: Dallas Symphony Orchestra. In: Handbook of Texas Online, hochgeladen am 12. Juni 2010; geändert am 1. November 2015.
  • Alain Pâris: Klassische Musik im 20. Jahrhundert: Instrumentalisten, Sänger, Dirigenten, Orchester, Chöre. 2. erweiterte, völlig überarbeitete Auflage, dtv, München 1997, ISBN 3-423-32501-1, S. 947 f.
  • John William Woldt: Dallas Symphony Orchestra. In: Robert R. Craven (Hg.): Symphony Orchestras of the United States. Greenwood Press, New York u. a. 1986, ISBN 0-313-24072-8, S. 386–390.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Dallas Symphony Orchestra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Label

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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