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Doberschwitz

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Doberschwitz
Stadt Leisnig
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(59)&title=Doberschwitz 51° 12′ N, 12° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(59) 51° 11′ 37″ N, 12° 54′ 19″ O
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Einwohner: 59 (31. Dez. 2023)<ref>Bürgerinformationsbroschüre der Stadt Leisnig. Abgerufen am 5. September 2024.</ref>
Eingemeindung: 1936
Eingemeindet nach: Zschockau
Postleitzahl: 04703
Vorwahl: 034321
Datei:Doberschwitz Lage.png
Karte
Lage von Doberschwitz im Gebiet der Stadt Leisnig

Doberschwitz ist ein Ortsteil der Stadt Leisnig im Landkreis Mittelsachsen. 1925 hatte der Ort 78 Einwohner.<ref>siehe unter Weblinks: Digitales Historisches Ortsverzeichnis</ref> 1936 wurde er nach Zschockau eingemeindet, seit 1965 gehörte er zu Polkenberg, seit 1999 gehörte er zu Bockelwitz, 2012 gelangte er mit diesem nach Leisnig.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort war anfangs nach der Matthäi-Kirche Leisnig gepfarrt. 1286 wurde er nach der Kirche Altleisnig gewiesen.<ref>Originalurkunde SHStA Dresden: 10001, Ältere Urkunden, Nr. 1147a, Druck bei Schöttgen, Nr. 82.</ref>

Die Erstnennung erfolgte 1246.<ref>siehe unter Weblinks: Digitales Historisches Ortsverzeichnis</ref> 1287 übertrug Heinrich von Colditz drei Talente in Doberschwitz an das Kloster Buch, die Lehen des Janiko de Lyntbach waren.<ref>Originalurkunde SHStA Dresden: 10001, Ältere Urkunden, Nr. 1167, Druck bei Schöttgen, Nr. 86.</ref> 1356 verkaufte Bgf. Heinrich von Leisnig dem Kloster Buch Einkünfte in Doberschwitz.<ref>Originalurkunde SHStA Dresden: 10001, Ältere Urkunden, Nr. 3452, Druck bei Schöttgen, Nr. 179.</ref> 1359 übertrugen die Burggrafen von Leisnig dem Kloster Buch Zehnten u. a. in Doberschwitz, die Lehen von Niczen vnseme getruwen geheysen von kozsebrade waren.<ref>Originalurkunde SHStA Dresden: 10001, Ältere Urkunden, Nr. 3579, Druck bei Schöttgen, Nr. 180.</ref> 1378 hatten die Markgrafen von Meißen keine Einkünfte in Doberschwitz.

Nach dem Amtserbbuch Leisnig von 1548 gehörten zu Doberschwitz 7 besessene Mann auf 14 Hufen, davon sind 4 dem Gotteskasten zu Leisnig, 1 dem Pfarrer zu Leisnig, 1 dem Kloster Buch und je ein halbes Gut dem Amt und dem Rat zu Leisnig lehen- und zinsbar.<ref>siehe unter Weblinks: Repertorium Saxonicum des ISGV</ref> Das Erbgericht gehörte dem jeweiligen Herrn, das Obergericht ins Amt Leisnig.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jens Kunze: Das Amt Leisnig im 15. Jahrhundert, S. 352–353, Leipzig, 2007, ISBN 978-3-86583-027-2

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Doberschwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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