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Eckmannshofen

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Eckmannshofen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(40)&title=Eckmannshofen 49° 5′ N, 11° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(40) 49° 5′ 17″ N, 11° 14′ 1″ O
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Höhe: 420 m ü. NHN
Einwohner: 40 (21. Dez. 2021)<ref name="Einwohner2021">Thalmässing – Eckmannshofen. In: Markt Thalmässing. Abgerufen am 18. Januar 2022.</ref>
Postleitzahl: 91177
Vorwahl: 09173
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Eckmannshofen ist ein Gemeindeteil des Marktes Thalmässing im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Eckmannshofen liegt in der Gemarkung Hagenich.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. Oktober 2024.</ref>

Lage[Bearbeiten]

Das heutige Dorf, früher ein Weiler, liegt östlich des Gemeindesitzes Thalmässing nördlich der Thalach, südlich von Schwimbach und nordwestlich von Aue. Es ist über eine von der Staatsstraße 2227 abzweigende Straße zu erreichen.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref> Über Eckmannshofen führt der Wanderweg 452 des Naturparks Altmühltal, ein Rundweg ab Thalmässing mit der Markierung eines Ammoniten und der Zahl 2 auf gelbem Grund.

Ortsnamendeutung[Bearbeiten]

Der Ortsname in seinen frühen Schreibweisen enthält den Personennamen Ecgmund/Agimund/Egiman.<ref>Wiessner, S. 119, Anm. 524; Sammelblatt des Histor. Vereins Eichstätt 45 (1930), S. 196 </ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Eckmannshofen ist als „Hecmushoue“ und „Ecgemundhove“ im Schenkungsbuch der Propstei Berchtesgaden um 1150 erstmals erwähnt: Pillunk und Wolfram de Talmasingen (=Thalmässing) schenkten dem Kloster zum Unterhalt ihrer Schwester ein Gut in dem Ort.<ref>Wiessner, S. 28, 119, 131; Buchner II, S. 413</ref> Um dieselbe Zeit werden als Ortsadelige Chonrat und Engilman de Ecgmundhoue genannt. 1301 erscheint ein Albertus de Egmanshoven. 1332 trat ein Wilhelm von Eckmannshofen beim Verkauf des Burgstalles Brunneck bei Erlingshofen durch Rüdiger von Erlingshofen an den Eichstätter Bischof als Urkundenzeuge auf. 1411 bis 1421 amtete der Ortsadelige Vlrich der Eckmanshofer als Vogt auf der nahen Burg Landeck, die die Herren von Thalmässing als Reichslehen besaßen.<ref>Wiessner, S. 87, 141; Bundschuh I, Sp. 685; Sammelblatt des Histor. Vereins Eichstätt 39 (1924), S. 8</ref> 1421 ging der Ort an das Heilig-Geist-Spital Nürnberg über.<ref>Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, 1975, S. 353</ref>

1787 bestand der Weiler aus acht, im 19. Jahrhundert aus neun Höfen, die die Flur von 116 Hektar bewirtschafteten.<ref>Wiessner, S. 28; Joseph Anton Eisenmann und Karl Friedrich Hohn: Topo-geographisch-statistisches Lexicon vom Königreiche Bayern. 1. Band, Erlangen 1840, S. 325; Johann Bernhard Fischer: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs; oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach, 2. Teil, Ansbach 1787, S. 433</ref>

Gegen Ende des Alten Reiches unterstand Eckmannshofen bis 1796 hochgerichtlich dem brandenburg-ansbachischen Landvogtei-Oberamt Stauf-Landeck. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Spitalamt Nürnberg inne. Kirchlich gehörte der Weiler zur unteren Pfarrei St. Gotthard im benachbarten Thalmässing. Das Nürnberger Spitalamt besaß grundherrschaftlich zwei Halbhöfe und sechs Köblergüter; ein weiteres Köblergut gehörte dem Domkapitel Eichstätt. Es gab auch ein gemeindliches Hirtenhaus.<ref>Hirschmann, S. 99; Bundschuh I, Sp. 685</ref> 1796 fiel das Fürstentum Ansbach an das Königreich Preußen, das dem Nebeneinander der Herrschaften auf kleinstem Raum eine Ende machte, so auch in Eckmannshofen.<ref>Für Leibrente die Untertanen verscherbelt. In: Donaukurier vom 24. Februar 2012</ref>

Im Königreich Bayern bildete Eckmannshofen mit Hagenich, Gebersdorf und der Bergmühle (Guckerlamühle) 1818 die Ruralgemeinde Hagenich im Steuerdistrikt Thalmässing im Landgericht Raitenbuch, ab 1812 im Landgericht Greding.<ref>Hirschmann, S. 226</ref>

1875 wurden in Eckmannshofen 32 Gebäude gezählt; in den Ställen standen vier Pferde und 72 Stück Rindvieh. Die Kinder besuchten die protestantische Schule in Thalmässing.<ref>Kgl. Statistisches Bureau in München (Bearb.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern, München 1876, Spalte 1162</ref>

Am 1. Februar 1960 wurde Echmannshofen von Hagenich in den Markt Thalmässing umgegliedert. Mittlerweile ist es mit dem Gemeindesitz fast zusammengewachsen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive) Website des Marktes Thalmässing</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1818: 49 (9 „Feuerstellen“ = Haushaltungen, 10 Familien)<ref>Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise ... enthaltenen Ortschaften, Ansbach 1818, S. 21</ref>
  • 1823: 45<ref>Hirschmann, S. 226</ref>
  • 1871: 43<ref>Kgl. Statistisches Bureau in München (Bearb.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern, München 1876, Spalte 1162</ref>
  • 1900: 49<ref>Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern mit alphabetischem Ortsregister, München 1904, Spalte Sp. 1223</ref>
  • 1937: 40<ref>Buchner II, S. 415</ref>
  • 1950: 66<ref>Hirschmann, S. 226</ref>
  • 1970: 44<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Bd. 1978 = 380, München 1978, S. 166</ref>
  • 1. Januar 2014: 39<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thalmaessing.de Website des Marktes Thalmässing</ref>
  • 2021: 40<ref name="Einwohner2021" />

Baudenkmal[Bearbeiten]

Als Baudenkmal ist das Bauernhaus Eckmannshofen Nr. 7 ausgewiesen. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wiederkehrende Feste[Bearbeiten]

  • Alljährliche Kirchweih am letzten Wochenende im Juli

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Eckmannshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

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