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Zinkelmühle

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Zinkelmühle
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0)&title=Zinkelm%C3%BChle 49° 5′ N, 11° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0) 49° 4′ 33″ N, 11° 17′ 26″ O
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Höhe: 385 m ü. NHN
Einwohner: 0 (31. Dez. 2022)<ref>Zinkelmühle. Markt Thalmässing, abgerufen am 25. September 2024.</ref>
Postleitzahl: 91177
Vorwahl: 09173
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Zinkelmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Thalmässing im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>

Lage[Bearbeiten]

Das Einöde liegt nördlich des Gredinger Gemeindeteils Großhöbing in der Gemarkung Kleinhöbing<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. Oktober 2024.</ref> am Mühlbach nahe dessen Einmündung in die Thalach und deren Einmündung in die Schwarzach. Im Süden der Mühle führt in Ost-West-Richtung die Staatsstraße 2227 vorbei, von der eine Straße abzweigt, die in nördlicher Richtung zur 100 Meter entfernten Mühle führt. Östlich der Mühle verläuft die ICE-Trasse Ingolstadt–Nürnberg (nächster Bahnhof ist Allersberg) und die Bundesautobahn 9 (nächste Anschlussstelle ist Greding).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 12. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Johann Kaspar Bundschuh erwähnt eine „Zingelmühle“ 1804 in Titting; vielleicht hatte ein Verwandter der dortigen Müllerfamilie die Mühle bei Großhöbing übernommen und so den Namen dorthin übertragen.<ref>Johann Kaspar Bundschuh: Zingelmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 536 (Digitalisat).</ref> Gegen Ende des Alten Reiches unterstand diese Höbinger Zinkelmühle bis 1796 hochgerichtlich dem brandenburg-ansbachischen, ab 1796 preußischen Landvogtei-Oberamt Stauf-Landeck. Bezüglich der Dorf- und Gemeindeherrschaft gehörte das Anwesen zu Kleinhöbing, kirchlich zur katholischen Pfarrei Großhöbing, wohin die Kinder auch zur Schule gingen.<ref name="Hirschmann" details="S. 155.">Vorlage:Hirschmann Eichstätt 1959</ref>

Im Königreich Bayern (1806) kam die Zinkelmühle mit der Gemeinde Kleinhöbing zum Steuerdistrikt Waizenhofen. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde Kleinhöbing mit der Zinkelmühle eine Ruralgemeinde im Landgericht Raitenbuch, ab 1812 im Landgericht Greding.<ref name="Hirschmann" details="S. 227." /> Der Mediziner Joseph Plank beschreibt die „katholische Einöde“ 1823 folgendermaßen: „Eben, frei, Wiesgrund, feucht, luftig, Bach- und Quellwasser, stein(iger) sumpf(iger) Boden, schlechte Wege.“<ref>Joseph Plank: Entwurf einer Medicinal-Topographie des Königlich-Baierischen Landgerichts Greding im Rezatkreise. Felix Anton Grießmayer, Neuburg an der Donau 1823, S. 116, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10377299-9.</ref> 1875 bestand die Mühle aus vier Gebäuden. Der Müller war gleichzeitig Ökonom mit drei Stück Rindvieh.<ref name="OVZ1875" />

Am 1. Juli 1971 wurde die Gemeinde Kleinhöbing und damit auch die Zinkelmühle in den Markt Thalmässing eingegliedert. Heute ist das Anwesen ein Sägewerk. Dieses wurde Mitte 2013 durch Hochwasser überflutet.<ref>Das Wasser hält sich auf hohem Pegel. In: Hilpoltsteiner Kurier. 3. Juni 2013.</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Freizeit[Bearbeiten]

Der Thalmässinger Wanderweg Nr. 5 führt an der Mühle vorbei.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wanderweg Nr. 5. (Memento vom 9. Juli 2011 im Internet Archive) Landratsamt Roth.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Zinkelmühle – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive> <ref name="EWZ2018">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Zinkelmühle (Memento vom 12. November 2019 im Internet Archive)</ref> </references>

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