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Elsa Group

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Elsa Group SA
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1955
Sitz Estavayer-le-Lac, Schweiz
Leitung
  • Giovanna Maurer (Unternehmensleiter)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>
Mitarbeiterzahl 1139 (2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>
Umsatz 657 Mio. CHF (2005)
Branche Molkereiprodukte
Website www.migrosindustrie.ch

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Die Elsa Group SA (zuvor: Estavayer Lait SA; kurz: ELSA) mit Sitz in Estavayer-le-Lac ist ein Unternehmen des Schweizer Detailhandelskonzerns Migros, das Milchprodukte und Kolonialwaren herstellt. Im Geschäftsjahr 2005 zählte das Unternehmen 622 Mitarbeitende und erzielte einen Umsatz von 657 Millionen Franken. Die Produkte werden in erster Linie für die Migros-Genossenschaften hergestellt und in deren Filialen verkauft, einige ausgewählte Produkte werden unter dem Migros-Exportlabel Swiss Delice im Ausland vertrieben. Elsa ist mit Stand des Jahres 2024 in Bezug auf die verarbeitete Milchmenge die drittgrösste Molkerei in der Schweiz.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> Elsa gehört zudem zu den 500 grössten Unternehmen in der Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten]

1955 gründete der Migros-Genossenschafts-Bund das Unternehmen Conserves Estavayer SA (CESA), das ab 1956 Erbsen, Bohnen, Essiggurken, Spinat und Konfitüre in Konservendosen abfüllte. Die Herstellung von Milchprodukten begann 1960, womit die Migros den Verbandsmolkereien Konkurrenz machte.<ref>Beat Brodbeck: Molkerei. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 24. November 2008, abgerufen am 23. Februar 2020.</ref> Als erstes Schweizer Unternehmen begann CESA im Jahr 1968 damit, pasteurisierte Milch in Tetra Paks abzupacken. Im Laufe der Jahre trennte sich CESA schrittweise von praktisch allen Geschäftsfeldern (Abgabe an Schwesterunternehmen) mit Ausnahme der Milchverarbeitung und änderte 1998 den Namen in Estavayer Lait SA (ELSA). Abgeschlossen wurde die Umstellung 2003 mit dem Umbau des Hauptsitzes in Estavayer-le-Lac zum zentralen Produktions- und Logistikstandort von ELSA und der Schliessung aller übrigen Standorte.

1999 wurde die ELSA-Mifroma Gruppe gegründet. 2016 übernahm ELSA die Mehrheit an der Firma Idhéa im elsässischen Hochfelden. Die Produktion der Salat- und anderen Saucen wird schrittweise bis Anfang 2018 von Estavayer-le-Lac dorthin verlagert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. presseportal.ch, 28. September 2016; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.presseportal.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Per Ende 2017 hat ELSA zusammen mit der Migros die Branchenorganisation Milch (BOM) verlassen,<ref>Désirée Föry: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. nzz.ch, 17. Juli 2017; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.nzz.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> bevor im März 2026 der Wiedereintritt erfolgte.<ref>Reto Blunier: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2. April 2026; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.schweizerbauer.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Daneben ist die Elsa Group Mitglied der Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie (VMI).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Mitte 2019 hat ELSA die SoFine Foods aus der Provinz Limburg (Niederlande) übernommen (SoFine Foods gehörte ab 2006 zu Alpro). SoFine Foods stellt vegane Fleischersatzprodukte, unter anderem auch die Marke Cornatur der Migros, her.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. migros.ch, 13. Juni 2019; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.migros.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Bis 2019 errichteten ELSA und die Genossenschaft Migros Aare zusammen mit der Aaremilch AG eine neue Milchabfüllanlage in der Gemeinde Diemtigen. Ende 2019 soll dann die IP-Suisse-Wiesenmilch, die derzeit noch bei Emmi in Suhr produziert wird, dort abgefüllt werden.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] schweizerbauer.ch, 14. November 2018, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 14. November 2018;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref> Da Migros angekündigt hat, dass sie bis Ende 2021 schweizweit sämtliche Trinkmilchen (ausser Bio und Demeter) auf IP-Suisse-Wiesenmilch umstellen will,<ref>Reto Blunier: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Schweizer Bauer, 12. März 2021; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.schweizerbauer.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> werden derzeit Produzenten u. a. bei der Aaremilch AG gesucht. Die Verarbeitung erfolgt am Standort Estavayer.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. aaremilch.ch, 31. März 2021; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.aaremilch.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 2022 wurde 50 Prozent der Aaremilch AG und 100 Prozent der Simmental Switzerland AG übernommen. Elsa produziert auch für direkte Konkurrenten, u. a. für Coop.<ref>Fabian Pöschl: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 23. September 2021; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.20min.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

2023 wurde die Estavayer Lait SA in Elsa Group SA umbenannt und die Mifroma SA in die Gruppe fusioniert.

Laut Recherchen von Blick will sich die Elsa Group in Zukunft auf die fünf grössten Zielmärkte konzentrieren, Deutschland, Frankreich, USA, Australien und Benelux (Belgien, Niederlande, Luxemburg), aus Asien, Afrika und Osteuropa würde sie sich hingegen zurückziehen.<ref>Thomas Schlittler: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 22. September 2024; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.blick.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Im Januar 2025 teilte der Migros-Genossenschafts-Bund mit, SoFine an The New Originals Company (NOC) zu verkaufen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 31. Januar 2025; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/corporate.migros.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Im Januar 2026 gab die Elsa Group bekannt, dass sie ihre elsässische Tochtergesellschaft Idhéa an das französische Unternehmen Gyma verkauft.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 7. Januar 2026; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/corporate.migros.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

2025 wurden die Schwyzer Milchhuus AG, die Dörig Käsehandel AG und die Simmental Switzerland AG in die Gruppe fusioniert.<ref name="hr-auszug" /> Im September 2025 wurde angekündigt, dass Unternehmensleiter Matthew Robin das Unternehmen im Laufe des Jahres 2026 verlässt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 22. September 2025; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/corporate.migros.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Elsa Group ist Mitglied bei der IG Bio.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Interessengemeinschaft Bio Schweiz, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 11. Februar 2026;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>

Schwyzer Milchhuus[Bearbeiten]

2010 erfolgte eine Beteiligung an der Schwyzer Milchhuus AG<ref>Eintrag der «Schwyzer Milchhuus AG» im Handelsregister des Kantons Schwyz</ref> mit Sitz in Ingenbohl. 2017 erhöhte ELSA die Beteiligung von bisher 34 auf 60 Prozent und übernahm damit die Mehrheit am 1899 gegründeten Familienunternehmen,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 29. Mai 2017; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bauernzeitung.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> bevor 2019 auch noch die restlichen Anteile übernommen wurden. Der Exportanteil der Schwyzer Milchhuus AG lag um das Jahr 2022 bei rund 70 Prozent.<ref>Rahel Lüönd: Das Schwyzer Milchhuus behauptet sich im harten Markt In: luzernerzeitung.ch. 21. Februar 2022, abgerufen am 28. März 2022.</ref> Im Juni 2024 wurde bekannt, dass Migros die beiden Werke in Rothenthurm und Brunnen im ersten Quartal 2025 schliesst,<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 18. Juni 2024, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juni 2024;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref> jenes in Seewen bleibe erhalten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 18. Juni 2024; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.schweizerbauer.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Im Oktober 2024 wurde bekannt, dass das Werk in Brunnen bereits geschlossen wurde.<ref>Christoph Clavadetscher: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 17. Oktober 2024; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.urnerzeitung.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Die Produkte werden u. a. in den Filialen der Alnatura AG vertrieben, ebenfalls ein Unternehmen der Migros.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Leitung[Bearbeiten]

Präsidenten des Verwaltungsrats seit 1955[Bearbeiten]

Quelle: Archiv für Agrargeschichte<ref name="afa">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Seit 2024 ist Matthias Wunderlin Präsident des Verwaltungsrats.

Direktoren seit 1955[Bearbeiten]

  • Gino Candio (1955–1979)
  • René Scheidegger (1979–1995)
  • Oswald Kessler (1995–2004)
  • Gilles Oberson (2004–2011)
  • Matthew Robin (2011–)

Quelle: Archiv für Agrargeschichte<ref name="afa" />

Am 1. September 2026 übernahm Giovanna Maurer die Leitung der Elsa Group.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Migros-Genossenschafts-Bund, 16. April 2026; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/corporate.migros.ch (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Produkte[Bearbeiten]

Die Produktpalette der Elsa Group umfasst Milch, Milchgetränke, Rahm, Joghurts, Käse, Frischkäse, Quark und Desserts auf Milchbasis. Zu den «Kolonialwaren», die Elsa Group herstellt, gehören Mayonnaise, Salatsaucen, frische Grill- und Beilagensaucen sowie Essig.

Weitere Unternehmen der Migros Industrie AG[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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