Goradze
| Goradze Górażdże | ||||||
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| Vorlage:Platzhalterbild | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: |
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| Woiwodschaft: | Opole | |||||
| Powiat: | Krapkowice | |||||
| Gmina: | Gogolin | |||||
| Geographische Lage: | 50° 32′ N, 18° 1′ O
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| Höhe: | 160–190 m n.p.m. | |||||
| Einwohner: | 793 (2021<ref> Główny Urząd Statystyczny, Narodowy Spis Powszechny Ludności i Mieszkań 2021, abgerufen am 17. Juli 2026 </ref>) | |||||
| Postleitzahl: | 47-316 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | OKR | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Eisenbahn: | Kędzierzyn-Koźle–Opole | |||||
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |||||
Goradze, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Dorf in der Stadt- und Landgemeinde Gogolin im Powiat Krapkowicki der Woiwodschaft Opole in Polen.
Geographie[Bearbeiten]
Das Straßendorf Goradze liegt sechs Kilometer nördlich von Gogolin, neun Kilometer nordöstlich von Krapkowice (Krappitz) und 16 Kilometer südlich von Opole (Oppeln) in der Nizina Śląska (Schlesische Tiefebene) inmitten eines weitläufigen Waldgebietes. Durch Goradze verläuft die Bahnstrecke Kędzierzyn-Koźle–Opole.
Nachbarorte von Goradze sind im Westen Chorulla (Chorula) und im Süden Gogolin.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1297 erstmals urkundlich als Gorazdz erwähnt.<ref>Vgl. Internetseite der Gemeinde</ref>
Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Goradze ab 1816 zum Landkreis Groß Strehlitz im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 wurde die bei Goradze verlaufende Eisenbahnstrecke Oppeln–Kandrzin eröffnet, die seit 1935 in Goradze einen Bahnhof hat.<ref>Ryszard Stankiewicz und Marcin Stiasny: Atlas Linii Kolejowych Polski 2014. Eurosprinter, Rybnik 2014, ISBN 978-83-63652-12-8, S. G6</ref> 1845 bestanden in Ort ein Vorwerk, zwei Kalköfen, eine Försterei, ein Kalksteinbruch und 14 Häuser. Im gleichen Jahr zählte Goradze 144 Einwohner, allesamt katholisch.<ref name="Knie">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 170.</ref> 1865 hatte der Ort neun Gärtner, sechs Häusler und eine Kalkbrennerei. Eingepfarrt waren die Bewohner nach Groß Stein.<ref name="Triest">Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Gogolin gegründet, welcher die Landgemeinden Dombrowka, Gogolin, Goradze und Sacrau und die Gutsbezirke Dombrowka, Gogolin Vorwerk, Goradze Vorwerk und Oberhof umfasste.<ref>Territorial Amtsbezirk Gogolin</ref>
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 157 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 117 für Polen, im Gutsbezirk Goradze stimmten 28 Personen für Deutschland und 32 für Polen.<ref>Vgl. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 ( vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Goradze verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 561 Einwohner. Am 26. September 1935 wurde der Ort in Waldenstein umbenannt. 1939 hatte der Ort 634 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz.
Infolge des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort 1945 Teil Polens, wurde in Górażdże umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole. Von 1984 bis 1989 wurde die Kirche erbaut. 1999 kam der Ort zum Powiat Krapkowicki. Am 30. April 2010 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Goradze.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Die römisch-katholische Kirche St. Ceslaus (poln. Kościół bł. Czesława) wurde zwischen 1984 und 1989 errichtet.
- Die zwei Kalk- und Hochöfen wurde 1823 errichtet. Beide stehen seit 1987 unter Denkmalschutz.<ref name="Denkmal">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Denkmäler Woiwodschaft Opole ( vom 14. Januar 2022 im Internet Archive) S. 51 (poln.)</ref>
- Kapelle
- moderner Bildstock
- Wegkreuze
Vereine[Bearbeiten]
- Deutscher Freundschaftskreis
- Freiwillige Feuerwehr OSP Górażdże
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Chorulla (Chorula) | Dombrowka (Dąbrówka) | Gogolin | Goradze (Górażdże) | Groß Stein (Kamień Śląski) | Klein Stein (Kamionek) | Mallnie (Malnia) | Oberwitz (Obrowiec) | Oderwanz (Odrowąż) | Sakrau (Zakrzów)
Stadtteile von Gogolin: Karłubiec (Karlubitz) | Strzebniów (Strebinow)
