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Oderwanz

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Oderwanz
Odrowąż
Vorlage:Platzhalterbild
Oderwanz Odrowąż (Polen)
Oderwanz
Odrowąż (Polen)
Oderwanz
Odrowąż
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Opole
Powiat: Krapkowice (Krappitz)
Gmina: Gogolin
Geographische Lage: 50° 30′ N, 17° 58′ OKoordinaten: 50° 30′ 25″ N, 17° 57′ 35″ O
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Höhe: 170 m n.p.m.
Einwohner: 546 (2021<ref name="NSP2021"/>)
Postleitzahl: 47-316
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OKR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 424 Gwoździce–Gogolin
Nächster int. Flughafen: Katowice-Pyrzowice

Oderwanz, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Dorf in der Stadt- und Landgemeinde Oderwanz im Powiat Krapkowicki der Woiwodschaft Opole in Polen.

Geographie[Bearbeiten]

Das Straßendorf Oderwanz liegt sechs Kilometer westlich von Gogolin, vier Kilometer nördlich von Krapkowice (Krappitz) und 19 Kilometer südlich von Opole (Oppeln) in der Nizina Śląska (Schlesischen Tiefebene) am rechten Ufer der Oder.

Durch den Ort verläuft die Woiwodschaftsstraße Droga wojewódzka 424. Nördlich und östlich von Oderwanz verläuft die Autobahn A4.

Nachbarorte von Oderwanz sind im Norden Mallnie (Malnia) und im Süden Krapkowice (Krappitz).

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:2011-07 Oderwanz 05.jpg
Schule in Oderwanz
Datei:2011-07 Oderwanz 08.jpg
Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege

Die ersten Hinweise auf eine Odrvesz genannte Siedlung stammen aus dem Jahr 1292. 1776 gründete Karol Ludwig Larisch an dieser Stelle eine Kolonie, die er Oderwanz nannte. 1845 wurden 24 Häuser und 163 Einwohner gezählt.<ref name="gogolin">Gogolin.pl, Archiwum Odrowąż, abgerufen am 19. Juli 2026 </ref>

Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Oderwanz ab 1816 zum Landkreis Groß Strehlitz im Regierungsbezirk Oppeln. 1841 wurde die Urbankapelle eingeweiht.<ref name="Oderwanz">Geschichte und Informationen zu Oderwanz (poln.)</ref> 1845 bestanden in Ort eine Kirche, eine Schmiede und 24 Häuser. Im gleichen Jahr zählte Oderwanz 163 Einwohner, allesamt katholisch.<ref name="Knie">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 393.</ref> 1861 zählte der Ort 190 Einwohner. 1865 hatte der Ort 23 Kolonistenstellen und neun Schiffer. Eingepfarrt waren die Bewohner nach Ottmuth und eingeschult nach Krappitz.<ref name="Triest">Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865</ref> 1874 wurde der Amtsbezirk Ottmuth gegründet, welcher die Landgemeinden Chorulla, Karlubitz, Mallnie, Oberwitz, Oderwanz und Ottmuth und die Gutsbezirke Dallnie Vorwerk, Emilienhof Vorwerk, Karlubitz und Oberwitz Vorwerk umfasste.<ref>Territorial Amtsbezirk Ottmuth/Chorulla</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 123 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 55 für Polen.<ref>Vgl. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Oderwanz verblieb beim Deutschen Reich. 1922 wurde der Ort an das Stromnetz angeschlossen.<ref name="gogolin"/> 1933 lebten hier 376 Einwohner, 1939 waren es 428 Einwohner. Am 3. Juli 1936 wurde der Ort in Oderhöh umbenannt und befand sich bis 1945 im Landkreis Groß Strehlitz.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam der Ort 1945 an Polen, wurde in Odrowąż umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole, 1999 zum Powiat Krapkowicki. Am 30. April 2010 wurde die amtliche deutsche Ortsbezeichnung Oderwanz hinzugefügt. 2021 hatte der Ort 546 Einwohner.<ref name="NSP2021"> Główny Urząd Statystyczny, Narodowy Spis Powszechny Ludności i Mieszkań 2021, abgerufen am 17. Juli 2026 </ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Glockenkapelle St. Urban – 1841 errichtet<ref name="Oderwanz" />
  • Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege
  • Steinerne Wegekreuze

Wappen[Bearbeiten]

Datei:Gemeindesiegel Oderwanz.png
Altes Siegel von 1776

Alte Siegel und Stempel des Ortes zeigen einen Pflug und dahinter einen Nadelbaum. Das Wappen weist somit auf den von Landwirtschaft und Waldwirtschaft geprägten Charakter des Ortes hin.

Vereine[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Oderwanz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

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