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Gschnitz

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Vorlage:Österreichbezogen

Gschnitz
Wappen Österreichkarte
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land:
Politischer Bezirk: Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Bezirk unbekannt
Kfz-Kennzeichen:
Fläche: Vorlage:RundenDez km²
Koordinaten: Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden._type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 47° 3′ N, 11° 21′ OKoordinaten: Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden._type:city 47° 2′ 39″ N, 11° 20′ 58″ O
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Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A.
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Bevölkerungsdichte: 7,9 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6150
Vorwahl: 05276
Gemeindekennziffer: 7 03 17
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Gschnitz 101
6150 Gschnitz
Website: www.gschnitz.gv.at
Politik
Bürgermeister: Andreas Pranger
Gemeinderat: (Wahljahr: 2022)
(11 Mitglieder)

8 GEMEINSAM FÜR GSCHNITZ, 3 BÜRGERLISTE GSCHNITZ

Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

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Gschnitz ist eine Gemeinde mit Vorlage:FormatNum Einwohnern (Stand ) und ein Dorf im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Innsbruck.

Geographie[Bearbeiten]

Gschnitz liegt im hinteren Teil des Gschnitztals, das bei Steinach am Brenner in das Wipptal mündet. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis zum Talschluss (mit dem 3277 m hohen Habicht) und bildet im Süden die Grenze zu Südtirol (Italien).

Die Gemeinde besteht im Gegensatz zur Nachbargemeinde Trins aus weitverstreuten einzelnen Höfen (Streusiedlung), von denen einige mit Barockmalereien verziert sind. Die rege Bautätigkeit in den letzten Jahrzehnten führte zu einer Verdichtung der Siedlung.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Neustift im Stubaital Trins
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Brenner (Südtirol)
Obernberg am Brenner

Geschichte[Bearbeiten]

Gschnitz wurde erstmals 1288 im Tiroler Urbar von Graf Meinhard II. als „Gasnitz“ urkundlich erwähnt. Der antike Ortsname geht auf keltisch *cassaniciu ‚bei den Eichen‘ zurück.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Ort bestand im Hochmittelalter aus neun Schwaighöfen. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich um die Pfarrkirche (1755 von Franz de Paula Penz zu einem Rokokobau umgestaltet) ein Weiler mit dem heutigen Zentrum. Aus den verstreuten Schwaighöfen entwickelten sich die heutigen Ortsteile.<ref name=":2">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Seit 1811 ist Gschnitz eine selbständige Gemeinde. Mitte des 19. Jahrhunderts setzte mit Bau der Brennerbahn erster Tourismus ein. Bereits ab dieser Zeit boten Einheimische (erwähnenswert ist etwa die Familie Pittracher) ihre Dienste als Bergführer an und führten Erstbesteigungen, wie die des Pflerscher Tribulauns, durch. Ein von Anton Winkler angedachtes Kraftwerksprojekt wurde 1911 aufgrund örtlichen Widerstand nicht umgesetzt. Die erste Straße nach Gschnitz wurde erst 1912 errichtet. Ab den 1920er Jahren intensivierte sich der Sommerfrische-Tourismus und auch für den Winter wurden sechs Schlepplifte in Gschnitz und Trins errichtet. Ab den 1980er Jahren ging der Tourismus aufgrund mangelnder Investitionen wieder zurück und alle Lifte in Gschnitz abgebaut. Der Tourismus hat sich heute auf naturnahe und kleinstrukturierte Angebote spezialisiert und Gschnitz ist mittlerweile ein vom Alpenverein ausgezeichnetes Bergsteigerdorf.<ref name=":2" />

Das Gschnitztal und Gschnitz waren mehrmals Schauplatz von Naturkatastrophen.<ref name=":2" /> Im Februar und März 1970 wurde der Ort von Lawinen erreicht, die teils schwere Sachschäden anrichteten.<ref>Vorlage:Tirol Atlas</ref> Am 25. Juli 2019 kam es nach heftigen Regenfällen und Gewitter zu einer Vermurung im Gschnitztal.<ref>Kaunertal: Dutzende per Heli geborgen orf.at, 26. Juli 2019, abgerufen am 27. Juli 2019.</ref><ref>Murenabgänge und Blitzrekord in Südtirol orf.at, 26. Juli 2019, abgerufen am 27. Juli 2019.</ref> Am 30. Juni 2025 führten große Regenmengen zu mehreren Murenabgängen. Das Hochwasser hat im hinteren Gschnitztal schwere Sachschäden angerichtet und unter anderem das Freilichtmuseum Mühlendorf zerstört.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

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Datei:Kalbes-Kapelle.JPG
Kalbeskapelle
Datei:Mühlendorf am Ende vom Gschnitztal Panorama1.jpg
Mühlendorf am Ende vom Gschnitztal (2008)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaftssektoren[Bearbeiten]

Von den 35 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden 9 im Haupt-, 14 im Nebenerwerb, 3 von Personengemeinschaften und 9 von juristischen Personen geführt. Diese 9 bewirtschafteten beinahe die Hälfte der Flächen. Im Produktionssektor arbeiteten 12 Erwerbstätige in der Bauwirtschaft und 3 im Bereich Herstellung von Waren. Die wichtigsten Arbeitgeber des Dienstleistungssektors waren die Bereiche Beherbergung und Gastronomie (12), soziale und öffentliche Dienste (12) und Verkehr (8 Mitarbeiter).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Statistik Austria; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Statistik Austria; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Statistik Austria; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige
2011 2001 2011 2001
Land- und Forstwirtschaft 1) 35 34 18 10
Produktion 7 5 15 15
Dienstleistung 25 22 41 56

1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Arbeitsmarkt, Pendeln[Bearbeiten]

Im Jahr 2011 lebten 209 Erwerbstätige in Gschnitz. Davon arbeiteten 58 in der Gemeinde, über siebzig Prozent pendelten aus.

Tourismus[Bearbeiten]

Die Gemeinde Gschnitz gehört zum Verbandsgebiet vom Tourismusverband Wipptal. Seit Mai 2019 gehört Gschnitz mit der Nachbargemeinde Trins zum Kreis der Bergsteigerdörfer des österreichischen Alpenvereins und verpflichtet sich zu einem nachhaltigen Tourismus.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Österreichischer Alpenverein; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Neben dem einzigen Hotel (Hotel Kirchdach) gibt es noch zwei Gasthäuser (Feuerstein, Alpenrose) und die Laponesalm am Talschluss, die zu Fuß oder mit dem Hüttentaxi erreichbar ist.

Die Anzahl der Übernachtungen stieg von 23.000 im Jahr 2011 auf 40.000 im Jahr 2019, um im Jahr 2020 auf 24.000 zurückzugehen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Statistik Austria; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Sommer

Wie auch Trins sind in Gschnitz vor allem der alpine Bergtourismus und die bewirtschafteten Berghütten (Innsbrucker Hütte, Bremer Hütte, österr. Tribulaunhütte/Tribulaunhaus) sehr prägend für den Sommertourismus. Die Gschnitztaler Hüttentour führt dabei in 6 Etappen (5 Hütten) rund um das Gschnitztal. Ein beliebtes Ausflugsziel ist das „Lebende Mühlendorf“, dort wird die Arbeitsweise der Menschen gezeigt, so wie sie noch vor 100 Jahren war. Wie ein Dorf stehen mehrere mit Wasserkraft angetriebene Getreidemühle nebeneinander. Auf Anfrage gibt es Führungen. Der Sandeswasserfall beim Mühlendorf hat eine positive gesundheitliche Wirkung auf die Atmungsorgane, die sogar wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Ein weiteres Ausflugsziel ist das Wallfahrtskirchlein St. Magdalena mit angrenzender Jausenstation. Im Bergkirchlein befinden sich romanischen Fresken, die zu den ältesten Wandmalereien Tirols zählen. Seit 2017 führt dort auch ein Klettersteig der Schwierigkeitsstufe B/C (mittelschwierig) hin. Oberhalb der Jausenstation befindet sich ein Klettergarten mit mehreren Kletterrouten.

Winter

In Gschnitz gibt es einige Loipen, die kostenlos benützt werden können. Auch ein geräumter Winterwanderweg führt bis ans Talende zum Gasthaus Feuerstein. Außerdem ist diese Gegend für anspruchsvolle Skitouren bekannt.

Verkehr[Bearbeiten]

Gschnitz ist nur über die Gschnitztalstraße L10 von Steinach am Brenner aus erreichbar. Der nächste Bahnhof befindet sich rund 12 Kilometer entfernt in Steinach am Brenner.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

In den Gemeinderat werden elf Mandatare gewählt.

Partei 2022<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Land Tirol; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 2016<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Land Tirol; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 2010<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Land Tirol; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 2004<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Land Tirol; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Prozent Mandate % Mandate % Mandate % Mandate
Gemeinsam für Gschnitz (GFG) 67,37 8 67,83 8 100 11 72,55 8
Bürgerliste Gschnitz (BLG) 32,63 3 32,17 3 27,45 3

Bürgermeister[Bearbeiten]

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen 2022 statt. Andreas Pranger löste dabei Christian Felder als Bürgermeister ab.<ref name=":0" /><ref name=":1" />

Wappen[Bearbeiten]

Die neun, schwarz-silbernen Giebeldächer erinnern an die neun Urhöfe des Mittelalters, welche den Kern der Besiedlung gebildet haben. Die Kombination Rot mit Weiß steht für deren landesfürstliche Gründer und Besitzer.<ref>Vorlage:Tirol Atlas</ref>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Alfons Senfter (1932–2020), Pfarrer von Gschnitz 1969–2016<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

  • Vorlage:Str trim&gemnam=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-bc47dded%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9EWLink%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E Vorlage:Str trim – Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.. Gemeindedaten der Statistik Austria

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

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