Wattens
| Marktgemeinde Wattens
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|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | ||
| Kfz-Kennzeichen: | Vorlage:Metadaten Kfz-Kennzeichen AT | |
| Fläche: | Vorlage:RundenDez km² | |
| Koordinaten: | Vorlage:Coordinate | |
| Höhe: | Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A. | |
| Einwohner: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ [[Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT-Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden.|Stand]] bitte im Format JJJJ-MM-TT, z. B. 2020-01-01 | |
| Bevölkerungsdichte: | 8198/Vorlage:Metadaten Fläche AT Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6112 | |
| Vorwahl: | 05224 | |
| Gemeindekennziffer: | 7 03 67 | |
| NUTS-Region | AT332 | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Innsbrucker Straße 3 6112 Wattens | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Lukas Schmied (Bürgerliste Wattens - NEU) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2022) (19 Mitglieder) |
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| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
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Wattens ist eine Marktgemeinde mit Vorlage:FormatNum Einwohnern (Stand ) im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land und Stammsitz des Kristallunternehmens Swarovski. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Hall in Tirol.
Geografie[Bearbeiten]
Lage[Bearbeiten]
Wattens liegt im Tiroler Unterinntal, etwa 13 km östlich von Innsbruck, auf dem Schwemmkegel des Wattenbachs, der durch den Ort fließt und nördlich davon in den Inn mündet. Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Wattens (4,30 km²) am Talboden des Inntals und Vögelsberg (6,53 km²) am westlichen Hang des in die Tuxer Alpen führenden Wattentals.
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
| Fritzens | ||
| Volders | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Kolsass |
| Wattenberg |
Geschichte[Bearbeiten]
Ortsgeschichte[Bearbeiten]
Wie ein Grabfund aus der Laurentiuskirche und mehrere Einzelfunde belegen, war Wattens wie auch die umliegenden Gemeinden bereits in der Spätbronzezeit (ca. 12. Jh. v. Chr.) besiedelt. Ab dem 5. Jahrhundert ist mit der Siedlung und dem Brandopferplatz in der Flur Himmelreich im angrenzenden Volders die Latènezeit bzw. die Fritzens-Sanzeno-Kultur belegt. Die Siedlung ging gegen Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. durch einen Großbrand unter.
Neu entdeckte Siedlungsfunde und ein Münzschatz aus einem Gutshof der Römischen Kaiserzeit vom Gelände der Kristallwelten stammen aus dem 3. Jahrhundert.
Urkundlich wurde Wattens in den Jahren 930/31 als Vuattanes erstmals erwähnt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Es liegt das keltische Ausgangswort *Vattanos zugrunde (‚beim Landgut des Vatto‘).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Die 1559 errichtete Papiermühle gilt als die älteste in Nordtirol. 1895 siedelte sich Daniel Swarovski auf Grund von günstig gelegener Energieversorgung und vorhandenen Fabriksgebäuden für seine Glasschleifmaschinen an, was zu einer starken Siedlungsentwicklung führte und die ehemalige Bauerngemeinde stark veränderte.
Am 1. Jänner 1985 wurde Wattens zur Marktgemeinde erhoben.<ref>Landesgesetzblatt für Tirol. Nr. 15/1984 (Digitalisat).</ref>
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
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Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Sommer 2023
- Alte Pfarrkirche Wattens hl. Laurentius und Neue Pfarrkirche Wattens Unbefleckte Empfängnis
- Swarovski Kristallwelten: Zum hundertjährigen Firmenjubiläum (1995) von Swarovski wurde nach Entwürfen von André Heller in einem künstlichen Hügel am Ostende des Orts eine illusionistische Glaswelt erbaut. Im Inneren befinden sich moderne Wunderkammern in Anlehnung an die historischen von Schloss Ambras. Hier finden auch Kulturveranstaltungen wie „Musik im Riesen“ oder das „RiesenKinderSpiel“ statt.
- Museum Wattens: Das Museum zur Industrie- und Vorgeschichte bietet einen Einblick in die Vergangenheit und Gegenwart der Gemeinden Wattens und Volders. In ihm befinden sich die Funde aus der Rätersiedlung Himmelreich sowie Urnen mit umfangreichen Grabbeigaben aus 431 Gräbern des Volderer Urnenfeldes. In einer zweiten Abteilung ist die Entwicklungsgeschichte der 1559 gegründeten Papierfabrik Wattens als auch die des Unternehmens Swarovski dargestellt.
- Schreibmaschinenmuseum: Das Museum zeigt über 450 voll funktionsfähige Modelle aus der Entwicklung der Schreibmaschine und umfasst den Zeitraum von 1884 bis in die Gegenwart. Schnittmodelle ermöglichen den Einblick in die Funktion.
Veranstaltungen[Bearbeiten]
- Tiroler Sagen- und Märchenfestival: Inszenierung von Märchen und alten Sagen vorwiegend aus dem Tiroler Raum
- Musik im Riesen: Kammermusik in den Swarovski Kristallwelten
- Wiesenrock: Nachhaltiges Kunst-, Kultur- und Musikfestival
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Aufgrund der ansässigen Betriebe gibt es viele Einpendler in die Gemeinde.
Wattens liegt an der Inntalautobahn mit einer Ausfahrt und an der B 171. Der Bahnhof Fritzens-Wattens liegt nördlich des Inn in der Nachbargemeinde Fritzens. Zahlreiche Regionalbuslinien verbinden die Gemeinde mit ihrem Umland und den nahegelegenen Städten.
Unternehmen[Bearbeiten]
- Swarovski, Unternehmen für Kristallglas. Der Glasschleifer Daniel Swarovski aus Böhmen ließ sich auf der Suche nach Wasserkraft in Wattens nieder und gründete das Unternehmen für Kristallglas, das heute weltweit tätig ist und Tochterfirmen in Schwaz (Tyrolit Schleifmittel), Absam (Swarovski Optik) und Vomp (Swareflex Reflektoren) hat.
- Wattenspapier, Papierfabrik. Sie entstand aus der 1559 gegründeten Papiermühle und stellt heute Spezialpapiere für Zigaretten und Filter her, die weltweit vertrieben werden. Inzwischen wurde das Unternehmen der Delfort-Gruppe eingegliedert.
- Swarco AG. Standort des Konzernsitzes. Ein von Manfred Swarovski gegründetes, nicht zum Swarovski-Konzern gehörendes Verkehrstechnologieunternehmen.
- Gronda GmbH, Betreiber eines Sozialen Netzwerkes, einer Jobbörse und einer App im Bereich Gastronomie und Hotellerie
Infrastruktur[Bearbeiten]
- Straße: Die wichtigste Verkehrsverbindung ist die Inntal Autobahn A12, die den Norden der Gemeinde durchquert.
- Radfahren: Der bekannte Inn-Radweg von Innsbruck nach Passau führt direkt an Wattens vorbei, außerdem stehen mehrere Touren speziell für Mountainbiker zur Verfügung.
- Wandern: Ein beliebtes Wandergebiet ist Tirols größter Naturpark, der Alpenpark Karwendel. Zur Verfügung stehen dabei Strecken unterschiedlicher Längen und Schwierigkeitsgrade:
- Jakobsweg
- Adlerweg
- Historischer Rundwanderweg
Politik[Bearbeiten]
Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 27. Februar 2022 statt.
Bürgermeister[Bearbeiten]
- 1938–19??: Josef Gager<ref>Horst Schreiber: 1938 – Der Anschluss in den Bezirken Tirols (= Studien zu Geschichte und Politik. Band 21), Studienverlag, Innsbruck / Wien / Bozen 2018, ISBN 978-3-7065-5660-6.</ref>
- 1950–1957: Adolf Puelacher<ref>Vorlage:Toter Link/Coretv-wattens.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. 24. April 1906. Der Turnverein „Friesen“ wird gegründet.</ref>
- 1957–1978: Fritz Schiestl<ref>Gedenkanzeige Fritz Schiestl In: schwemberger.at.</ref>
- 1978–1997: Otto Mair
- 1997–2015: Franz Troppmair<ref>Troppmair geht in die Politpension. In: tt.com.</ref>
- 2015–2022: Thomas Oberbeirsteiner
- seit 2022: Lukas Schmied
Gemeinderat[Bearbeiten]
| Partei | Prozent | Stimmen | Sitze im Gemeinderat |
|---|---|---|---|
| Bürgerliste Wattens - NEU | 32,49 % | 1257 | 7 |
| ÖVP – Für Wattens | 27,19 % | 1052 | 5 |
| SPÖ – Gemeinsam für Wattens | 14,14 % | 547 | 3 |
| GR Erich Steiner – Die Wattner Freiheitlichen mit Parteifreien – FPÖ | 12,20 % | 472 | 2 |
| Unser Wattens | 8,32 % | 322 | 1 |
| MFG Menschen Freiheit Grundrechte | 5,66 % | 219 | 1 |
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: Ein Schild mit silbernem Schrägfluss zwischen Schwarz und Blau. Im unteren, schwarzen Feld ein farbloser, im Quadrat geschliffener Edelstein, im oberen, blauen Feld ein schwarzer, mit Silber umrandeter und geteilter Reichsapfel – oder Weltkugel mit Kreuz.<ref>Landesgesetzblatt für Tirol. Nr. 12/1956 (Digitalisat).</ref>
Das 1956 verliehene Gemeindewappen symbolisiert die den Ort prägende Industrie. Der Reichsapfel war das Wasserzeichen der seit dem 16. Jahrhundert bestehenden Papierfabrik, der geschliffene Stein erinnert an die 1895 gegründete Schmucksteinindustrie. Der Wellenbalken steht für den für die Wasserkraft genutzten Wattenbach.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Paul Steinlechner (1841–1920), Rechtswissenschaftler in Innsbruck und Graz
- Jakob Gapp (1897–1943), in Berlin-Plötzensee hingerichteter Priester und NS-Gegner
- Anna Stainer-Knittel, Die Geier-Wally (1841–1915), starb hier im Haus ihres Sohnes Karl Stainer
- Karl Stainer (1868–1949), Gemeindearzt
- Klaus Leeb (* 1942), theoretischer Informatiker an der Universität Erlangen
- Gernot Langes-Swarovski (1943–2021), Unternehmer
- Martin Lieb (* 1961), Judoka
- Robert Wazinger (* 1966), Fußballer
- Roland Kirchler (* 1970), Fußballer, 28-facher österreichischer Nationalteamspieler
- Petra Frey (* 1978), Sängerin
- Yvonne Moriel (* 1992), Jazzmusikerin
- Manuel Kandler (* 1997), Schauspieler<ref>Julia Brader: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Konrad Fichtl (Red.): Wattenser Buch (= Schlern-Schriften 195, hrsg. von Raimund Klebelsberg). Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 1958.
Weblinks[Bearbeiten]
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- Vorlage:GeschichteTirol
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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