Hendrik Hering

Hendrik Hering (* 13. April 1964 in Hachenburg) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 2006 bis 2026 Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz, dem er bereits von 1996 bis 2001 angehörte. Von 2016 bis 2026 war er Landtagspräsident.
Leben und Beruf[Bearbeiten]
Hendrik Hering wurde in Hachenburg im Westerwald geboren. Nach seinem Abitur im Jahr 1983 am Privaten Gymnasium der Zisterzienserabtei Marienstatt studierte er Rechtswissenschaften an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz. Zwischen seinem ersten und zweiten Staatsexamen absolvierte er seinen Zivildienst in der Schwerstbehindertenbetreuung in Hachenburg. Hering praktizierte in den Jahren 1992 bis 2001 als selbstständiger Rechtsanwalt in Hachenburg.<ref name=":0">Privates über mich. Hendrik Hering, abgerufen am 26. August 2025.</ref> Seit 2026 ist er Anwalt für Baurecht in einer Koblenzer Großkanzlei.<ref>Langjähriger Landtagspräsident Hering verlässt das Parlament. In: volksfreund.de. 20. August 2026, abgerufen am 20. August 2026.</ref>
Hendrik Hering lebt auch heute noch in Hachenburg. Er ist römisch-katholisch, verheiratet und hat drei Kinder.<ref name=":0" />
Partei[Bearbeiten]
Hendrik Hering trat im Jahr 1982 in die SPD ein und sammelte in der Hachenburger Kommunalpolitik erste politische Erfahrungen. Im Kreistag des Westerwald-Kreises ist er seit 1989 Mitglied. Hering wurde 1992 zum Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Westerwald und 2002 zum Vorsitzenden des SPD-Bezirksverbandes Rheinland gewählt. Diese Ämter übt er noch heute aus. 2004 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des SPD-Landesverbandes Rheinland-Pfalz gewählt.<ref name=":0" /><ref name=":1">landtag.rlp.de: Hendrik Hering </ref><ref>spd-westerwald.de: SPD-Kreistagsfraktion 2009-2014</ref><ref>rhein-zeitung.de: Wäller SPD-Mitglieder erhalten mehr Mitspracherecht </ref>
Abgeordneter[Bearbeiten]
Hendrik Hering saß für die SPD von 1996 bis 2001 und erneut ab 2006 im Landtag Rheinland-Pfalz. Er zog bis 2026 stets über das Direktmandat des Wahlkreises Bad Marienberg (Westerwald)/Westerburg in den Landtag ein. Vom 18. Mai 2011 bis 4. November 2014 war er Fraktionsvorsitzender.<ref name=":1" /><ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.wahlen.rlp.de: Bad Marienberg (Westerwald) ( vom 10. Juni 2016 im Internet Archive) </ref><ref>Auf der Suche nach dem Gespür für das Ganze. In: Volksfreund. 11. Mai 2011, abgerufen am 4. April 2026. </ref><ref>Reinhard Breidenbach, Lars Hennemann, Markus Lachmann, Alexandra Eisen: Mainz: Erdbeben in der Landesregierung - Kühl, Hartloff, Conrad und SPD-Fraktionschef Hering müssen gehen. In: Wormser Zeitung. 4. November 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. November 2014; abgerufen am 4. April 2026.</ref> Bei der Landtagswahl 2026 unterlag er in seinem Wahlkreis dem CDU-Kandidaten Janick Pape, zog aber über die Landesliste in den Landtag ein.<ref>Reaktionen aus dem Norden des Landes zu zum Teil historischen Wahlergebnissen. In: SWR Aktuell. 23. März 2026, abgerufen am 4. April 2026.</ref> Ende August 2026 legte er sein Landtagsmandat nieder. Für ihn rückte Thomas Mockenhaupt in den Landtag nach.
Öffentliche Ämter[Bearbeiten]
In Hachenburg war Hendrik Hering in den Jahren 1989 bis 2001 Stadtbürgermeister. Während seiner Tätigkeit als Stadtbürgermeister praktizierte er auch als selbständiger Jurist in Hachenburg. Von 2001 bis 2005 amtierte er als Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Forsten und anschließend bis 2006 im Ministerium des Innern und für Sport im Kabinett Beck III. Als Minister verantwortete Hering im Kabinett Beck IV vom 18. Mai 2006 bis 18. Mai 2011 die Ressorts Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Hering wurde am 18. Mai 2016 einstimmig zum Präsidenten des 17. Landtags Rheinland-Pfalz gewählt. Am 18. Mai 2021 wurde Hering zum Präsidenten des 18. Landtags Rheinland-Pfalz gewählt. Am 18. Mai 2026 wurde er in diesem Amt von Matthias Lammert abgelöst.
Sonstiges Engagement[Bearbeiten]
Hendrik Hering ist Mitglied im Vorstand des Freundeskreises Landschaftsmuseum Westerwald, im Vorstand des Förderkreises DRK-Klinikum Westerwald und Mitglied von ver.di, Amnesty International und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Zudem ist er Mitglied im Rundfunkrat des SWR und Vorstandsvorsitzender des Europahauses Marienberg. Im Jahre 2011 war er Gründungsmitglied und Unterstützer des Vereins „Freunde des Nürburgrings“.<ref name=":1" /><ref>Mitglieder Rundfunkrat. Unternehmen. In: www.swr.de. Südwestrundfunk, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juni 2014; abgerufen am 18. September 2025.</ref><ref>Vorstand. In: Europahaus Marienberg. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Juni 2019; abgerufen am 19. Dezember 2019.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Persönliche Internetpräsenz von Hendrik Hering
- Biographie beim Landtag Rheinland-Pfalz
- Hendrik Hering in der Rheinland-Pfälzischen PersonendatenbankVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
Jakob Diel | August Wolters | Otto van Volxem | Johannes Baptist Rösler | Albrecht Martin | Heinz Peter Volkert | Christoph Grimm | Joachim Mertes | Hendrik Hering | Matthias Lammert
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Eugen Hertel (1947–1959) | Otto Schmidt (1959–1967) | Hans König (1967–1969) | Oskar Munzinger (1969–1970) | Jockel Fuchs (1970–1971) | Wilhelm Dröscher (1971–1975) | Karl Thorwirth (1976–1979) | Werner Klein (1979–1983) | Hugo Brandt (1983–1985) | Rudolf Scharping (1985–1991) | Kurt Beck (1991–1994) | Joachim Mertes (1994–2006) | Jochen Hartloff (2006–2011) | Hendrik Hering (2011–2014) | Alexander Schweitzer (2014–2021) | Sabine Bätzing-Lichtenthäler (2021–2026) | Alexander Schweitzer (seit 2026)
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Hanns Haberer (1946–1947) | Oskar Stübinger (1947) | Fritz Neumayer (1947–1948) | Peter Altmeier (1948–1967) | Hanns Neubauer (1967–1971) | Heinrich Holkenbrink (1971–1985) | Rudi Geil (1985–1987) | Rainer Brüderle (1987–1998) | Hans-Artur Bauckhage (1998–2006) | Hendrik Hering (2006–2011) | Eveline Lemke (2011–2016) | Volker Wissing (2016–2021) | Daniela Schmitt (2021–2026) | Michael Ebling (seit 2026)
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Oskar Stübinger (1946–1968) | Otto Meyer (1968–1985) | Dieter Ziegler (1985–1990) | Werner Langen (1990–1991) | Karl Schneider (1991–1994) | Rainer Brüderle (1994–1998) | Hans-Artur Bauckhage (1998–2006) | Hendrik Hering (2006–2011) | Ulrike Höfken (2011–2016) | Volker Wissing (2016–2021) | Daniela Schmitt (2021–2026) | Christine Schneider (seit 2026)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hering, Hendrik |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL, Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz |
| GEBURTSDATUM | 13. April 1964 |
| GEBURTSORT | Hachenburg |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Landtagspräsident (Rheinland-Pfalz)
- Fraktionsvorsitzender (SPD Rheinland-Pfalz)
- Staatssekretär (Rheinland-Pfalz)
- Wirtschaftsminister (Rheinland-Pfalz)
- Landwirtschaftsminister (Rheinland-Pfalz)
- Bürgermeister (Westerwaldkreis)
- Politiker (21. Jahrhundert)
- Deutscher
- Geboren 1964
- Mann