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Heunischhof

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Heunischhof
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(7)&title=Heunischhof 48° 57′ N, 10° 52′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(7) 48° 57′ 12″ N, 10° 52′ 23″ O
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Höhe: 533 m ü. NHN
Einwohner: 7 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 353 (Digitalisat).</ref>
Postleitzahl: 91757
Vorwahl: 09142

Heunischhof ist ein Gemeindeteil der Stadt Treuchtlingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Heunischhof liegt in der Gemarkung Treuchtlingen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. Oktober 2024.</ref>

Lage und Verkehr[Bearbeiten]

Die Einöde mit zwei Wohngebäuden liegt in der Südlichen Frankenalb westlich von Treuchtlingen auf der Jura-Hochebene. Etwas nördlich vom Heunischhof führt die Staatsstraße 2216 vorbei, von der zwischen Treuchtlingen-Ziegelhütte und Windischhausen eine Verbindungsstraße zum Ort abzweigt.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Ortsname[Bearbeiten]

Der Ortsname wird gedeutet als „Hof eines Besitzers namens Heinisch“.<ref>Heimatbuch Treuchtlingen, S. 134; Strassner, S. 25</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Der Hof dürfte im 13./14. Jahrhundert angelegt worden sein. Die Ersterwähnung vom 2. Oktober 1346 besagt, dass Burkard von Seckendorff-Jochsberg den Heunischhof von den Besitzungen des Wirich von Treuchtlingen erwarb.<ref>Gerhard Rechter: Ein niederadeliger Territorialpolitiker im mittelalterlichen Franken: Burkard v. Seckendorff-Jochsberg. In: Jahrbuch des Histor. Vereins für Mittelfranken, 95. Band (1990/91), S. 25</ref> 1516 blieb der Hof beim Verkauf des Schlosses und des Marktes Treuchtlingen an den Deutschen Orden in Ellingen im Besitz der Herrschaft Pappenheim. Im 17. Jahrhundert zinste der Hof dem brandenburgisch-markgräfliche Verwalteramt Treuchtlingen, das sämtliche Gerichtsbarkeiten wahrnahm; das blieb so bis zum Ende des Alten Reiches. 1732 bestand der Hof aus dem Bauernhaus und einer Schafscheuer; der Zehnt ging an das Augustinerstift Rebdorf.<ref>Strassner, S. 25</ref> Noch im 18. Jahrhundert wurde der Hof in zwei Halbhöfe geteilt, einen westlichen und einen östlichen. Als 1801/02 die Freihaard bei Treuchtlingen kultiviert und das Land zwischen den benachbarten Gemeinden und Einzelhöfen aufgeteilt wurde, erhielt der Heunischhof 40 Morgen als Weidefläche für seine Schafhaltung.<ref>Robert Schuh: Gunzenhausen. Ehemaliger Landkreis Gunzenhausen, S. 93</ref>

Beim Übergang an das Königreich Bayern 1806 bestand der Heunischhof als Gutshof mit zwei Häusern; er wurde dem Steuerdistrikt Treuchtlingen zugeteilt.<ref>Hofmann, S. 129, 257</ref> 1808 erhielt er die Treuchtlinger Hausnummer 161. 1810 wurde aus dem Steuerdistrikt die Munizipalgemeinde Treuchtlingen, der wiederum der Heunischhof angehörte.<ref name="Hofmann, S. 237">Hofmann, S. 257</ref> 1858 wurde das Wohnhaus des östlichen Halbhofes als Gutshaus in Jura-Bauweise neu errichtet.<ref>Bericht auf nordbayern.de</ref>

Südlich des Heunischhofes ist noch vor 1500 der 1286 erwähnte Hof Wolffhusen abgegangen. Dessen Flur wurde in der Folge vom Heunischhof bewirtschaftet.<ref>Heimatbuch Treuchtlingen, S. 134 f.</ref>

Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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