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Weinbergshof

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Weinbergshof
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6)&title=Weinbergshof 48° 58′ N, 10° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6) 48° 57′ 53″ N, 10° 55′ 24″ O
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Höhe: 446 m ü. NHN
Einwohner: 6 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 353 (Digitalisat).</ref>
Postleitzahl: 91757
Vorwahl: 09142
Datei:Weinbergshof 2012-06-19 (2).JPG
Weinbergshof Nr. 2: Zweigeschossiges Bauernhaus mit Halbwalmdach aus dem frühen 19. Jahrhundert
Datei:Weinbergshof 2012-06-19 (1).JPG
Westlicher Teil des Weinbergshofs
Datei:VR Weinbergshof.jpg
Rekonstruktionsmodell der Treuchtlinger Villa rustica
Datei:Treuchtlingen, villa rustica (1).JPG
Der als Bodendenkmal restaurierte Grundriss des Hauptgebäudes der Villa rustica am Weinbergshof

Weinbergshof ist ein Gemeindeteil der Stadt Treuchtlingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Weinbergshof liegt in der Gemarkung Schambach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Oktober 2024.</ref>

Lage[Bearbeiten]

Die Einöde liegt in der Südlichen Frankenalb an der Südseite des Treuchtlinger Nagelbergs. Zu erreichen ist Weinbergshof über die Treuchtlinger Kästleinsmühlenstraße.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Oktober 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Circa 150 Meter südsüdwestlich von Weinbergshof wurde eine urnenfelderzeitliche Siedlungsstelle gefunden. Nordöstlich an den Weinbergshof angrenzend, befindet sich die römische Villa rustica in der Gemarkung von Schambach mit Nebengebäuden und Badeanlagen aus dem 2./3. nachchristlichen Jahrhundert, die durch Luftbildarchäologie entdeckt und 1982/1984 ausgegraben wurde.<ref>Gotthard Kießling: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Denkmäler. Reihe „Denkmäler in Bayern“. München: Karl M. Lipp Verlag 2000, S. 663, 666; Heimatbuch Treuchtlingen, S. 321 f.</ref>

Der „Weinbergs Hoff“ ist erstmals 1444/1461 belegt. Auf ihm sitzt 1534 ein Veit Wolff. Der Ortsname wird gedeutet als „Zu dem Hof am Weinberg“.<ref>Strassner, S. 75</ref> 1547 veräußerte Hans Röler zum Neuendorf den Hof an Anna von Pappenheim. 1561 verkaufte Christoff von Pappenheim den „Hof zum Weinberg“ an seinen Vetter Hans Georgen. 1644 wurde der „Weinbergshoff“ dem ansbachischen Verwalteramt Treuchtlingen unterstellt.<ref>Dieser Abschnitt nach Strassner, S. 75</ref> Am Ende des Heiligen Römischen Reiches bestand Weinbergshof aus zwei Anwesen, die an das seit 1792 preußische ehemalige ansbachische Verwalteramt Treuchtlingen zinsten und unter der Fraisch der Pappenheimer standen. Kirchlich gehörte der Weiler zur evangelischen Pfarrei Treuchtlingen.<ref>Hofmann, S. 177</ref>

Im Königreich Bayern wurde Weinbergshof mit dem Kirchdorf Schambach und dessen Mühlen 1808 dem Steuerdistrikt Dietfurt zugewiesen. Als 1818 wurde die Ruralgemeinde Schambach gebildet wurde, gehörte dieser auch Weinbergshof an.<ref name="Hofmann.255">Hofmann, S. 255</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern ließ sich die Gemeinde am 1. Januar 1972 nach Treuchtlingen eingemeinden.<ref>Heimatbuch Treuchtlingen, S. 209; </ref>

1831 und 1846 ist ein Wirtshaus erwähnt.<ref>Repertorium des topographischen Atlasblattes Weissenburg. 1831, S. 31; Eduard Vetter: Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken. Ansbach, 1846, S. 284</ref> Die im späten 19. Jahrhundert beliebte Ausflugsgaststätte, ein Bau von 1587, steht seit 1985/86 im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim.<ref>Herbert May, Andrea Schilz: Gasthäuser – Geschichte und Kultur. Petersberg 2004, S. 57</ref> Heute existieren auf dem Weinbergshof Ferienwohnungen und ein Hofladen.<ref>Website des Weinberghofs</ref>

Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Weinbergshof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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