Hexasilan
| Strukturformel | ||||||||||
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| Strukturformel von Hexasilan | ||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Hexasilan | |||||||||
| Andere Namen |
n-Hexasilan | |||||||||
| Summenformel | Si6H14 | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit<ref>Peter Paetzold: Chemie: Eine Einführung. Walter de Gruyter, 2009, ISBN 978-3-11-021135-1, S. 659 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 182,62 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||
| Dichte |
0,847 g·cm−3<ref name="William M. Haynes">William M. Haynes: CRC Handbook of Chemistry and Physics, 93rd Edition. CRC Press, 2016, ISBN 978-1-4398-8050-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | |||||||||
| Schmelzpunkt |
−44,7 °C<ref name="HoWi95">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 485.</ref> | |||||||||
| Siedepunkt |
193,6 °C<ref name="HoWi95" /> | |||||||||
| Löslichkeit |
reagiert mit Wasser<ref name="William M. Haynes" /> | |||||||||
| Brechungsindex |
1,5902<ref name="Jane E. Macintyre">Jane E. Macintyre: Dictionary of Inorganic Compounds. CRC Press, 1992, ISBN 978-0-412-30120-9, S. 3444 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||
Hexasilan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Silane.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Hexasilan kann in Form eines Rohsilan-Gemisches mittels Zersetzung von Magnesiumsilicid mit Mineralsäuren und Luftausschluss<ref>Eugene G. Rochow: An Introduction Chemistry Of The Silicones. Read Books Ltd, 2013, ISBN 978-1-4465-4610-9 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref>A. P. Hagen: Inorganic Reactions and Methods, The Formation of Bonds to C, Si, Ge, Sn, Pb. John Wiley & Sons, 2009, ISBN 978-0-470-14544-9, S. 8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> oder aus Monosilan mit Hilfe einer elektrischen Entladung gewonnen werden. Die Verbindung wurde erstmals durch Carl Somieski nachgewiesen.<ref>Helmut Werner: Geschichte der anorganischen Chemie: Die Entwicklung einer Wissenschaft in Deutschland von Döbereiner bis heute. John Wiley & Sons, 2016, ISBN 978-3-527-33907-5, S. 35 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Hexasilan ist eine instabile farblose Flüssigkeit, die mit Wasser reagiert.<ref name="William M. Haynes" /> Sie entzündet sich an Luft (im Gegensatz zu den kürzeren Silanen) auch bei 0 °C nicht sofort, sondern erst nach einer gewissen Zeit.<ref name="Hidding">Bernhard Hidding: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Untersuchung der Eignung von Silanen als Treibstoffe in der Luft- und Raumfahrt. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 4,5 MB) Diplomarbeit an der Universität der Bundeswehr München und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Januar 2004.</ref> Hexasilan ist wie die höheren Homologen (n ≥ 4) thermisch zunehmend weniger stabil und zersetzt sich bereits bei Raumtemperatur am Tageslicht unter Wasserstofffreisetzung und Bildung der kürzeren Homologen und andere Polymerprodukte ((SiH<2)x).<ref name="Siliciumwasserstoffe XVI">Alfred Stock, Paul Stiebeler, Friedrich Zeidler: Siliciumwasserstoffe, XVI.: Die höheren Siliciumhydride. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 56, Nr. 7, 4. Juli 1923, S. 1695–1705, doi:10.1002/cber.19230560735.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Hexasilan kann zur Erzeugung von Siliciumschichten in der Halbleiterindustrie verwendet werden.<ref name="Jane E. Macintyre" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Monosilan | Disilan | Trisilan | Tetrasilan | Pentasilan | Hexasilan Vorlage:Klappleiste/Ende