Scilloideae
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| Burnett |
Die Scilloideae sind eine Unterfamilie in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) innerhalb der Ordnung Spargelartige (Asparagales). Sie hat den Umfang der ehemaligen Familie Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae).
Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten]
Habitus und Blätter[Bearbeiten]
Es handelt sich um ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden fast alle Zwiebeln, selten Rhizome als Überdauerungsorgane aus, die zwar bei diesen typischen Geophyten meist unterirdisch sind, aber es kommen auch bei einigen Arten Zwiebeln oberirdisch vor. Besonders die unterirdischen Pflanzenteile enthalten schleimigen Milchsaft.
Die meisten Arten der Scilloideae bevorzugen offene, sonnige Standorte mit trockenen und heißen Vegetationsperioden. Gebiete mit deutlichen Trockenzeiten beherbergen viele Arten. In den gemäßigten Gebieten wachsen sie als Frühjahrs-Geophyten in den sommergrünen Laubwäldern. Aber es gibt auch herbstblühende Arten (beispielsweise der Herbst-Blaustern Prospero autumnale). Nur wenige Arten (beispielsweise Rhadamanthus urgineoides aus Madagaskar) wachsen epiphytisch auf Bäumen in Regenwäldern. Im tropischen Tiefland gibt es kaum Arten. Sie sind meist saisonalgrün (beispielsweise nur in der Regenzeit oder nur im Frühjahr) oder seltener immergrün.<ref name="plantzafrica" />
Die wechselständigen und meist spiralig oft in grundständigen Rosetten angeordneten Laubblätter stehen meist aufrecht nach oben, bei manchen Arten liegen sie aber flach am Boden. Die einfachen, ungestielten Laubblätter sind parallelnervig, ganzrandig und oft mehr oder weniger lanzettlich. Meist sind die unbehaarten Laubblätter einfarbig, aber manche Arten, besonders bei Ledebouria, Lachenalia und Eucomis sind auffällig dunkelgrün bis purpurfarben gezeichnet. Bei manchen Arten der Lachenalia und Massonia besitzt die Blattoberseite Warzen, Pusteln oder Haare. Bei wenigen Arten haben die Blätter eine abweichende Form: sehr schmal bis nadelförmig oder zylindrisch.<ref name="plantzafrica" />
Blütenstände und Blüten[Bearbeiten]
Meist ist ein unbeblätterter Blütenstandsschaft vorhanden. Die Blüten sind in endständigen, einfachen oder verzweigten, meist traubigen, selten ährigen oder, wenn die Blütenstandsachsen stark verkürzt sind, kopfig wirkenden Blütenständen zusammengefasst. Jede Blüte befindet sich in der Achsel eines großen bis winzigen Hochblattes. Bei einigen Gattungen wird ein zweites kleines Hochblatt an der Basis jeden Blütenstieles gebildet.<ref name="plantzafrica" />
Die zwittrigen Blüten sind wie bei den meisten Einkeimblättrigen (Monokotyledonen) dreizählig und meist radiärsymmetrisch. Bei sehr wenigen Daubenya-Arten sind die unteren Blüten eines Blütenstandes mehr oder weniger zweilippig, also zygomorph. Die Blüten mancher Arten duften stark. Die Farben der Blütenhüllblätter reichen von grünlich bis gräulich, von weiß bis blau und von gelb über orange bis rot. Bei vielen Lachenalia-Arten sind die Blütenhüllblätter mehrfarbig, oft mit dunklen Spitzen. Es sind zwei Kreise mit je drei Blütenhüllblättern vorhanden; sie sind alle gleichgestaltig oder nur die eines Kreises sind gleich. Sie sind frei oder an ihrer Basis röhrig verwachsen. Es sind meist zwei (Ausnahme: die Arten der Gattung Albuca, dort fehlt ein Kreis) Kreise mit je drei freien Staubblättern vorhanden, meist sind alle Staubblätter fertil. Die Staubblätter können mit den Blütenhüllblättern verwachsen sein. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen; nur bei Bowiea ist er halbunterständig. Der oberständige Fruchtknoten unterscheidet die Scilloideae von den ebenfalls zwiebelbildenden Amaryllidaceae. Es sind Septalnektarien vorhanden. Jede der drei Fruchtknotenkammern enthält im Zentrum einige bis viele Samenanlagen. Der Griffel ist einfach. Die Blüten der meisten Arten sind lange (einige Tage) haltbar, außer bei allen Drimia-Arten, bei denen sie nur wenige Stunden bis höchstens einen Tag haltbar sind.<ref name="plantzafrica" />
Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Insekten und bei einigen Gattungen durch Vögel. Viele Arten werden durch solitärlebende Bienenarten bestäubt. Arten mit leuchtend gefärbten Blüten wie der Orangefarbene Milchstern (Eliokarmos dubius, Syn, Ornithogalum dubium) und Daubenya aurea werden von Käfern aus der Tribus Hopliini der Rutelinae innerhalb der Scarabaeidae bestäubt. Die Arten der Gattung Dipcadi (die nach einigen Autoren zu der weit gefassten Gattung Ornithogalum gehören), sind an Bestäubung durch Motten adaptiert; ihre Blüten verströmen nachts einen starken Duft. Bei einigen Lachenalia-Arten und Daubenya-Arten erfolgt die Bestäubung durch Nektarvögel; diese Arten besitzen typischerweise rote bis orangefarbene, trompetenförmige Blüten, die reichlich Nektar sezernieren. Einige Massonia-Arten werden von Nagetieren (Rodentia) bestäubt.<ref name="plantzafrica" />
Früchte und Samen[Bearbeiten]
Die trockenen Kapselfrüchte sind in der Form sehr variabel und öffnen sich dreiklappig. Meist sind die Samen durch Phytomelane schwarz. Die abgeflachten Samen der Tribus Urgineeae besitzen flügelartige Ränder und werden durch den Wind verbreitet. Die Tribus der Hyacintheae besitzt glatte und kugel- bis birnenförmige Samen.<ref name="plantzafrica" />
Verbreitung[Bearbeiten]
Die Verbreitung ist hauptsächlich die Alte Welt. Die Zentren der Artenvielfalt sind die Capensis mit etwa 200 Arten, dort besonders in Winterregengebieten, und der Mittelmeerraum. Es gibt natürliche Vorkommen in ganz Europa bis zum Ural, in Afrika außer den Gebieten der Sahara und des tropischen Regenwaldes, auf der Arabischen Halbinsel, von Kleinasien bis zum Kaukasus, in Zentralasien, in Ostasien, auf dem Indischen Subkontinent und im Himalaja. Nur die Gattung Oziroë kommt in den südamerikanischen Anden vor.
Systematik[Bearbeiten]
Die Gattungsnamen Hyacinthus, Ornithogalum und Scilla wurden schon in der griechischen Antike verwendet. In Species Plantarum hat Carl von Linné 1753 diese drei Gattungen erstveröffentlicht.
Die Gruppe enthielt früher weniger Gattungen. Besonders seit den molekulargenetischen Untersuchungen erwiesen sich die weit gefassten alten Gattungen als paraphyletisch und mussten in viele kleinere Gattungen aufgeteilt werden, damit sie monophyletisch sind. Insgesamt konnten so monophyletische Gattungen und Tribus aufgestellt werden.
Die Verwandtschaftsgruppe um Drimia wurde seit etwa 1998 mehrfach wissenschaftlich bearbeitet und mehrmals unterschiedlich gegliedert. Bei Manning 2004 gab man Drimia s. l. den größten Umfang mit über 100 Arten.<ref name="Manning2004" /> Von Speta (1998)<ref name="Speta1998-Phyton" /> waren sie in die 13 Gattungen Drimia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jacq. ex Willd. (mit zehn Arten), Meerzwiebel (Charybdis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta), Urginea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Steinh., Ebertia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Fusifilum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Litanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Harv., Rhadamanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Rhadamanthopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Obermeyer) Speta, Schizobasis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker, Tenicroa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Thuranthos Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.H.Wright, Urginavia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta und Urgineopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Compton. aufgeteilt worden. Diese kontroverse Diskussion wird wohl weiter geführt werden.
Die Hyazinthengewächse wurden als Familie durch Franz Speta (1998)<ref name="Speta1998-Phyton" /><ref name="Speta1998" /> und Martin Pfosser & Franz Speta (1999),<ref name="Pfosser-Speta1999" /> in vier morphologisch schwer zu unterscheidende, aber molekulargenetisch eindeutig monophyletische Unterfamilien gegliedert und enthielten etwa 70 Gattungen mit rund 1000 Arten. Im Zuge der APG III wurde von Mark W. Chase, James L. Reveal und Michael F. Fay (2009)<ref name="Chase+al" /> die Familie Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) als Unterfamilie Scilloideae zur Familie Asparagaceae gestellt, wodurch die bisherigen Unterfamilien den Rang von Tribus erhalten haben. Der Name Scilloideae ergibt sich aus der Prioritätsregel. Dieser Einordnung der Hyazinthengewächse in die Asparagaceae s. l. folgen nicht alle Wissenschaftler (beispielsweise Goldblatt et al. 2012).
Die neue Unterfamilie Scilloideae enthält vier Tribus mit den Gattungen:
- Tribus Oziroëeae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.M.W.Chase, Reveal & M.F.Fay: Sie enthält nur eine Gattung:
- Oziroë Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.: Die etwa fünf Arten kommen im westlichen Südamerika in den Anden vor.
- Tribus Ornithogaleae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta: Von Manning 2004<ref name="Manning2004" /> zu nur einer Gattung zusammengefasst, von Manning et al. 2009<ref name="Manning2009" /> in vier und bei Martínez-Azorín et al. 2011<ref name="Martínez-Azorín2011" /> in 19 Gattungen aufgegliedert:
- Albuca Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. (Syn.: Igidia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta): Die etwa 149 Arten kommen hauptsächlich im Südlichen Afrika und Ostafrika vor, aber auch bis Äthiopien und Saudi-Arabien sowie Tschad und Nigeria reichend.
- Avonsera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta: Sie enthält nur eine Art:
- Avonsera convallarioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(H.Perrier) Speta: Sie ist in Madagaskar beheimatet.
- Battandiera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Maire: Mit etwa acht Arten in ariden Gebieten des Südlichen Afrikas und Ostafrikas; dabei kommen sie nicht in der Capensis vor. Nur Battandiera amoena ist in Nordafrika beheimatet.
- Cathissa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb.: Sie enthält nur drei Arten auf der Iberischen Halbinsel und in Marokko.
- Coilonox Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.: Sie enthält etwa 30 Arten in Winterregengebieten hauptsächlich im westlichen Südafrika, aber bis ins südliche Namibia reichend.
- Dipcadi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik. (Syn.: Zuccangnia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thunb. nom. rej., Uropetalon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Burch. ex Ker Gawl. nom. superfl., Polemannia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.P.J.Bergius ex Schltdl., Baeoterpe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Tricharis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb.): Sie enthält etwa 40 Arten in Europa, Vorderasien, Nord-, Ostafrika, Südlichen Afrika, Socotra, Madagaskar und Indien.
- Eliokarmos Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.: Die etwa 28 Arten kommen vom südlichen Namibia bis westlichen und südwestlichen Südafrika, hauptsächlich in Winterregengebieten vor. Sie werden aber auch zur Gattung Ornithogalum gestellt. Hierher gehört beispielsweise:
- Orangefarbener Milchstern<ref name="Zander2008" /> (Eliokarmos dubius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Houtt.) Mart.-Azorín, M.B.Crespo & Juan, Syn.: Ornithogalum dubium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Houtt.)
- Elsiea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.M.Leight.: Sie enthält nur eine Art:
- Elsiea corymbosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.M.Leight.: Sie gedeiht in Bergregionen des südwestlichen Südafrikas.
- Ethesia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.: Die etwa vier Arten kommen im südlichen Namibia und ariden Gebieten des westlichen und zentralen Südafrikas vor.
- Galtonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Decne.: Die etwa fünf Arten kommen in gemäßigten und subtropischen Gebieten des östlichen Südafrikas und Eswatinis vor, einschließlich:
- Riesen-Chincherinchee (Galtonia saundersiae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Baker) Mart.-Azorín, M.B.Crespo & Juan, Syn.: Zahariadia saundersiae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Baker) Speta, Ornithogalum saundersiae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker).<ref name="Martínez-Azorín2011" />
- Honorius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gray: Die etwa acht Arten kommen in Südosteuropa und in Vorderasien vor, beispielsweise:
- Grüner Milchstern<ref name="Zander2008" /> (Honorius boucheanus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Kunth) Holub, Syn.: Ornithogalum boucheanum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Kunth) Asch.)
- Nickender Milchstern<ref name="Zander2008" /> (Honorius nutans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Gray, Syn.:Ornithogalum nutans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.)
- Loncomelos Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.: Sie enthält etwa 20 Arten im Mittelmeerraum.
- Melomphis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.: Sie enthält nur drei Arten im Mittelmeerraum und in Vorderasien.
- Neopatersonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schönland: Sie enthält etwa vier Arten in den südwestlichen und südlichen Teilen Südafrikas.
- Nicipe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.: Sie enthält etwa 44 Arten hauptsächlich im südlichen und östlichen Afrika, aber nach Norden endet das Verbreitungsgebiet an der Sahara.
- Milchsterne (Ornithogalum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.): Sie hat früher bis zu 200 Arten enthalten, heute sind es etwa 50 Arten in Europa, Vorderasien bis Afghanistan und in Nordafrika.
- Pseudogaltonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Kuntze) Engl. (Syn.: Lindneria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.T.Durand & Lubbers): Sie enthält nur zwei Arten in Botswana, Namibia und nordwestlichen Südafrika.
- Stellarioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik.: Sie enthält etwa 30 Arten in gemäßigten und subtropischen Gebieten des Südlichen Afrikas, aber bis Äthiopien reichend. Nur Stellarioides sessiliflora ist in Algerien und Marokko beheimatet.
- Trimelopter Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.: Sie enthält etwa zehn Arten hauptsächlich im südlichen Namibia sowie westlichen Südafrika, aber bis ins zentrale und nordöstliche Südafrika reichend.
- Tribus Urgineeae:
- Bowiea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Harv. ex Hook. f.: Es ist nur noch eine Art statt früher zwei Arten, da wohl Bowiea kilimandscharica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mildbr. ein Synonym von Bowiea volubilis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Harv. ex Hook. f. ist.
- Drimia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jacq. ex Willd. s. l. (Syn.: Aulostemon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart.-Azorín et al., Boosia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Charybdis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Duthiea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Ebertia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Geschollia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Idothea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kunth, Idothearia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.Presl, Indurgia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Ledurgia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Litanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Harv., Mucinea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.M.Pinter et al., Pilasia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Rhadamanthopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Oberm.) Speta, Rhadamanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Rhodocodon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker, Sagittanthera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mart.-Azorín et al., Schizobasis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker, Sekanama Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Squilla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Steinh., Strepsiphyla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Sypharissa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Tenicroa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Thuranthos Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.C.H.Wright, Urginavia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Urginea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Steinh., Urgineopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Compton): Sie enthält etwa 110 Arten (Stand 2018/2019),<ref name="Manning2018Drimia" /><ref name="SahaDrimia2019" /> von denen einige Arten selten bis gefährdet sind.<ref name="SAredlistDrimia" /><ref name="FoNaWKDrimia" /> Sie ist in Afrika, Madagaskar, im Mittelmeerraum und auf dem Indischen Subkontinent verbreitet.<ref name="Manning2018Drimia" /><ref name="SahaDrimia2019" /> Die meisten (etwa 93) Arten kommen in Afrika vor.<ref name="SahaDrimia2019" /> Im südlichen Afrika kommen etwa 70 Arten vor, 61 davon nur dort.<ref name="Manning2018Drimia" /> Nur etwa acht Arten kommen in Indien vor.<ref name="SahaDrimia2019" /> Die Gattung Drima wird bei Manning et al. 2018 in 20 Sektionen gegliedert.<ref name="Manning2018Drimia" /> Zu dieser Gattung gehören:
- Drimia anomala Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Baker) Baker
- Drimia haworthioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker
- Weiße Meerzwiebel<ref name="Zander2008" /> (Drimia maritima Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Stearn)
- Drimia media Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jacq. ex Willd.
- Fusifilum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf. (Syn.: Physodia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb.): Die etwa 15 Arten kommen im südlichen Afrika vor.
- Schizobasis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker (Syn.: Adenotheca Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Welw. ex Baker): Die etwa vier Arten kommen im südlichen Afrika vor.
- Tribus Hyacintheae (einschließlich Tribus Pseudoprospereae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta und Massonieae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker):
- Pseudoprospero Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta: Sie enthält nur eine Art:
- Pseudoprospero firmifolium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Baker) Speta: Sie kommt im östlichen Südafrika vor.
- Daubenya Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl. (inklusive Amphisiphon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.W.F.Barker, Androsiphon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schltr., Neobakeria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schltr.): Sie enthält etwa acht Arten in der Capensis.
- Drimiopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl. & Paxton: Die etwa 14 Arten kommen im südlichen und östlichen Afrika vor.
- Schopflilien (Eucomis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L'Hér.): Sie enthält etwa zehn Arten vom südlichen tropischen Afrika bis Südafrika.
- Kaphyazinthen (Lachenalia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.J.Jacq. ex Murray, Syn.: Brachyscypha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baker, Chloriza Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Coelanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Willd. ex Schult. & Schult. f., Dipcadioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Medik., Himas Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Manlilia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Monoestes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Orchiastrum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lem. nom. illeg., Orchiops Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Periboea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kunth, Platyestes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Polyanthes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jacq., Polyxena Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kunth, Scillopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lem., Sugillaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Triallosia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf.): Sie enthält seit 2004 etwa 110 Arten.
- Ledebouria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roth (Syn.: Eratobotrys Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fenzl ex Endl., Xeodolon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb.): Sie enthält etwa 59 Arten. Sie kommen im tropischen und südlichen Afrika, auf der Arabischen Halbinsel, in Madagaskar, Indien und Sri Lanka vor.<ref name="WCSP" />
- Massonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thunb. ex Houtt.: Die etwa 13 Arten kommen in den Trockengebieten des südlichen Afrikas vor.
- Merwilla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta: Die etwa drei Arten kommen im südlichen Afrika vor.
- Schizocarphus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Van der Merwe: Sie enthält nur eine Art:
- Schizocarphus nervosus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Burch.) Van der Merwe: Sie kommt in Botswana, Namibia, Eswatini und in der südafrikanischen Provinzen: Ostkap, Free State, Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga sowie Nordwest vor.
- Spetaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Wetschnig & Pfosser: Sie enthält nur eine Art:
- Spetaea lachenaliiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Wetschnig & Pfosser: Es gibt nur zwei Populationen am Du Toit’s Kloof und Bain’s Kloof im Westkap.
- Kaplilien (Veltheimia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gled.): Sie enthält nur zwei Arten, die im westlichen und südlichen Südafrika vorkommen.
- Alrawia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Wendelbo) K.M.Perss. & Wendelbo: Die nur zwei Arten kommen im Irak und Iran vor.
- Barnardia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl.: Von den nur zwei Arten kommt eine im gemäßigten Ostasien und eine auf den Balearen und in Nordafrika vor. Hierher gehört:
- Ostasiatischer Blaustern<ref name="Zander2008" /> (Barnardia japonica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Thunb.) Schult. & Schult. f., Syn.: Scilla scilloides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lindl.) Druce)
- Bellevalia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lapeyr.: Sie enthält etwa 45 bis 50 Arten. Sie kommen vom Mittelmeerraum bis Zentralasien vor.<ref name="WCSP" />
- Brimeura Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb.: Sie enthält nur drei Arten, die in Südwesteuropa vorkommen. Darunter beispielsweise:
- Hellblaue Wiesenhyazinthe<ref name="Zander2008" /> (Brimeura amethystina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(L.) Chouard): Sie kommt in den Pyrenäen und vielleicht auch im früheren Jugoslawien vor.
- Fessia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta: Sie enthält etwa elf Arten, die früher zu Scilla gestellt wurden.
- Hyacinthella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schur: Sie enthält etwa 17 Arten, beispielsweise:
- Bleiches Hyazinthchen<ref name="Zander2008" /> (Hyacinthella leucophaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(K.Koch) Schur): Es kommt in Südost- und Osteuropa vor.
- Hasenglöckchen (Hyacinthoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Heist. ex Fabr., Syn.: Endymion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dumort.): Sie enthält seit 2009 etwa neun Arten.
- Hyazinthen (Hyacinthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.): Sie enthält etwa drei Arten, die von der südlichen Türkei bis zum nördlichen Israel vorkommen.<ref name="WCSP" />
- Traubenhyazinthen (Muscari Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill., Syn.: Pseudomuscari Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Garbari & Greuter): Die 41 bis 60 Arten kommen in Europa und vom Mittelmeerraum bis Zentralasien vor.
- Prospero Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb.: Sie kommt mit etwa zwölf Arten vom nordwestlichen Europa über den Mittelmeerraum bis zum Kaukasusraum vor.
- Puschkinia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adams: Sie enthält seit 2014 drei Arten:<ref name="Yetişen2020" />
- Puschkinia bilgineri Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Yildirim: Sie wurde 2014 aus der Türkei im östlichen Anatolien erstbeschrieben.<ref name="Yetişen2020" />
- Puschkinia peshmenii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rix & B.Mathew: Sie wurde 2009 erstbeschrieben und kommt in der Türkei sowie im Iran vor.<ref name="Yetişen2020" />
- Puschkinie (Puschkinia scilloides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adams): Sie kommt von der südöstlichen Türkei über den nördlichen Kaukasusraum und den Libanon, Syrien und Irak bis zum nördlichen Iran vor.<ref name="Yetişen2020" />
- Blausterne (Scilla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.), Syn.: Sternhyazinthen (Chionodoxa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boiss.), Stellaris Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Fabr. nom. superfl., Stellaster Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Heist. ex Fabr. nom. superfl., Helonias Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adans. nom. illeg., Lilio-Hyacinthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ortega, Epimenidion Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Ioncomelos Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf. orth. var., Lagocodes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Oncostema Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Tractema Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Genlisa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raf., Nectaroscilla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Parl., Adenoscilla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gren. & Godr., Basaltogeton Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Hylomenes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Monocallis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Othocallis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Petranthe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Rinopodium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Caloscilla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jord. & Fourr., Apsanthea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jord., Autonoe Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Webb & Berthel.) Speta, Chouardia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Pfosseria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta, Schnarfia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta: Sie enthielt früher etwa 30<ref name="Speta1976" /><ref name="Speta1998-Phyton" /><ref name="Pfosser-Speta1999" /> oder je nach Autor etwa 81 Arten. Die Gattung umfasst nur noch die nächste Verwandtschaft des Zweiblättrigen Blausterns (Scilla bifolia) und die davon abgeleiteten Sternhyazinthen. Das Verbreitungsgebiet reicht im Mittelmeergebiet von Italien über die Balkanhalbinsel bis zum Kaukasusraum, zur Mitte Anatoliens und bis Zypern.<ref name="Speta1979" /> Alle Arten der Capensis, die früher hier eingeordnet waren, wurden in mehrere kleine, neue (beispielsweise Merwilla, Spetaea) Gattungen oder zu Ledebouria gestellt (John Manning). Auch die meisten eurasischen Arten wurden ausgegliedert.
- Zagrosia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta: Sie enthält nur eine Art:
- Zagrosia persica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Hausskn.) Speta: Sie kommt in der südöstlichen Türkei, im Irak und Iran vor.<ref name="Heidarian2021" />
- Pseudoprospero Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Speta: Sie enthält nur eine Art:
Nutzung, Inhaltsstoffe und Geschichte[Bearbeiten]
Die Weiße Meerzwiebel (Drimia maritima) wurde schon in antiker Zeit medizinisch genutzt.
Einige südafrikanische Arten wie Eliokarmos thyrsoides, Ledebouria cooperi, Ledebouria inguinata, Ledebouria ovatifolia, Ledebouria revoluta, Gaulteria saundersiae und einige Arten der Urgineeae sind für Weidevieh giftig. Die giftigen Scilliroside (auch ein Bufadienolid) werden als Rattengift verwendet.<ref name="Tolweb" />
Oft sind mit Schleim und Oxalatraphiden gefüllte Idioblasten vorhanden.
Nur wenige Arten der Scilloideae dienen als menschliche Nahrung. In Griechenland werden die Zwiebeln von Muscari comosum eingelegt gegessen und in Frankreich werde die Blütenstände von Loncomelos pyrenaicus als Gemüse gegessen. In Afrika essen die San Zwiebeln von Ledebouria apertiflora und Ledebouria revoluta.<ref name="Tolweb" />
Viele Arten und ihre Sorten werden als Zierpflanzen in Parks, Gärten, Balkon, als Zimmerpflanzen und als Schnittblumen verwendet. Arten und ihre Sorten aus den Gattungen Chouardia, Hyacinthoides, Hyacinthus, Muscari, Othocallis, Puschkinia und Scilla sind Frühjahrsblüher der Nordhalbkugel, sie wurden in Parks und Gärten angepflanzt und neigen zum Verwildern. In Südafrika und anderen ariden Gebieten werden Arten von beispielsweise Eucomis, Galtonia, Veltheimia in Parks und Gärten angepflanzt. Beispielsweise Eliokarmos thyrsoides und verwandte Arten sind Schnittblumen.<ref name="Tolweb" />
Quellen[Bearbeiten]
- Die Unterfamilie Scilloideae bei der APWebsite. (Abschnitt Beschreibung und Systematik)
- Beschreibung der Familie der Hyacinthaceae bei DELTA. (Abschnitt Beschreibung)
- John C. Manning, 2004: Hyacinthaceae bei PlantzAfrica. (Abschnitt Beschreibung)
- Martin Pfosser, Franz Speta: Phylogenetics of Hyacinthaceae Based on Plastid DNA Sequences. In: Annals of the Missouri Botanical Garden. Band 86, Nr. 4, 1999, S. 852–875, online.
- Martin Pfosser, Franz Speta: Hyacinthaceae, Hyacinthus, Ornithogalum, Scilla & their relatives. 2001, (Die Familie der Hyacinthaceae im Tree of Life Projekt). (engl.)
- W. S. Judd, C. S. Campbell, E. A. Kellogg, P. F. Stevens, M. J. Donoghue: Hyacinthaceae. In Plant Systematics: A Phylogenetic Approach. 3. Auflage. Sinauer Associates, Sunderland, Massachusetts, 2007, ISBN 978-0-87893-407-2, S. 269–270.
- Syed Shujait Ali, Yan Yu, Martin Pfosser, Wolfgang Wetschnig: Inferences of biogeographical histories within subfamily Hyacinthoideae using S-DIVA and Bayesian binary MCMC analysis implemented in RASP (Reconstruct Ancestral State in Phylogenies). In: Annals of Botany. Band 109, Nr. 1, S. 95–107, doi:10.1093/aob/mcr274.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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Weitere Literatur[Bearbeiten]
- P. Goldblatt, J. C. Manning, F. Forest: A review of chromosome cytology in Hyacinthaceae subfamilies Urgineoideae and Hyacinthoideae (tribes Hyacintheae, Massonieae, Pseudoprospereae) in sub-Saharan Africa. In: South African Journal of Botany. Band 83, 2012, S. 134–144 (doi:10.1016/j.sajb.2012.07.023).