Julie Derron
| Personenbezogene Informationen | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 10. September 1996 (30 Jahre) |
| Geburtsort | Zürich, Schweiz |
| Vereine | |
| Aktuell | Swiss Triathlon, Elite B-Kader |
| Erfolge | |
| 2015 | Schweizermeisterin Triathlon Juniorinnen |
| 2016 | U23-Schweizermeisterin Triathlon |
| 2018 | U23-Europameisterin Triathlon |
| 2019 | ETU-Europameisterin Triathlon Sprintdistanz |
| 2021 | ETU-Europameisterin Triathlon Kurzdistanz |
| 2024, 2025 | 2 × Siegerin Ironman 70.3 |
| 2024 | Silbermedaillengewinnerin Olympische Sommerspiele 2024 |
| 2025 | Schweizermeisterin Triathlon Sprintdistanz |
| 2025, 2026 | 2 × Siegerin Ironman |
| Status | |
| aktiv | |
Julie Derron (* 10. September 1996 in Zürich) ist eine Schweizer Triathletin. Sie ist mehrfache Schweizermeisterin, U23-Europameisterin Triathlon (2018), Europameisterin Triathlon Sprintdistanz (2019), Europameisterin Triathlon Kurzdistanz (2021) und Zweite der Olympischen Sommerspiele 2024. Sie wird als Drittschnellste geführt in der Bestenliste Schweizer Triathletinnen auf der Ironman-Distanz.
Werdegang[Bearbeiten]
Julie Derron wuchs in einer sportlichen Familie auf – schon ihr Grossvater wurde als Schwimmer Schweizermeister. Auch ihre beiden älteren Schwestern Nina (* 1993) und Michelle (* 1994) sind als Triathletinnen im Weltcup aktiv.<ref>Die sportlichste WG der Schweiz: Die drei Derron-Schwestern haben im Triathlon Grosses vor (21. Mai 2017)</ref>
Sie wurde im August 2015 Junioren-Schweizermeisterin Triathlon und drei Wochen später auch Vizeschweizermeisterin in der Eliteklasse. Im August 2016 wurde sie im Triathlon Vierte bei der Universitäts-Weltmeisterschaft.
In der Saison 2018 startet sie in der Weltmeisterschaftsrennserie der International Triathlon Union (ITU) und belegte auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) im Mai beim dritten Rennen in Yokohama den 35. Rang. Im Juli 2018 wurde sie Vizeschweizermeisterin Triathlon Sprintdistanz<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Urner Sonnenschein und Schweizer Meister ( des Vorlage:IconExternal vom 1. August 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (1. Juli 2018)</ref> und drei Wochen später belegte die damals 21-Jährige in Estland den sechsten Rang bei der Europameisterschaft auf der Sprintdistanz.
In der Jahreswertung der ITU World Championship Series 2018 belegte sie nach dem letzten Rennen im September in Australien als zweitbeste Schweizerin hinter Nicola Spirig (Rang 27) den 64. Rang. Im Oktober wurde sie in Israel U23-Europameisterin Triathlon.
ETU Europameisterin Triathlon Sprintdistanz 2019[Bearbeiten]
Im Juli 2019 wurde die damals 22-Jährige in Kasan (Russland) bei den Profis in der Eliteklasse Europameisterin Triathlon Sprintdistanz. Im Juli 2020 verletzte sie sich im Training bei einem Sturz mit dem Rad und brach sich dabei das Schulterblatt.<ref>STURZ IM VELOTRAINING: NICOLA SPIRIG, JULIE DERRON UND MAX STUDER VERLETZT (19. Juli 2020)</ref>
Bei der ETU-Europameisterschaft Triathlon Sprintdistanz belegte sie im Juni 2021 den 19. Rang. Bei ihrem ersten Start auf der Mitteldistanz wurde sie im August 2021 hinter Daniela Ryf Zweite im Ironman 70.3 Switzerland.<ref>IRONMAN 70.3 Switzerland 2021: Swiss strolls for Ryf and Rudy (8. August 2021)</ref>
ETU Europameisterin Triathlon Kurzdistanz 2021[Bearbeiten]
Im September 2021 konnte die 25-Jährige in Valencia die Triathlon-Europameisterschaft auf der olympischen Kurzdistanz für sich entscheiden. Im August 2022 wurde sie in München Sechste bei der Europameisterschaft auf der Kurzdistanz. Bei ihrem ersten Start auf der Langdistanz wurde sie Zweite im Ironman Italy. Im September 2023 gewann sie zum zweiten Mal den Triathlon de Gérardmer.
Im Juni 2024 gewann Julie Derron auf der Triathlon-Mitteldistanz den Ironman 70.3 Switzerland und wurde im selben Monat für einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris nominiert. Die 27-Jährige verbesserte drei Wochen später auf der Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee-Kaiserwinkl in 4:03:38 Stunden den Streckenrekord.<ref>Feuersinger bei Challenge Walchsee von technischem Defekt gebremst (24. Juni 2024)</ref>
Olympische Sommerspiele 2024[Bearbeiten]
Bei ihrer ersten Olympiateilnahme wurde Derron im Juli in Paris Zweite hinter der Französin Cassandre Beaugrand.<ref>Thomas Bauer MSc: Olympia-Triathlon: Gold an Französin Beaugrand [+ Ergebnisse]. 31. Juli 2024, abgerufen am 31. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In der gemischten Staffel mit Max Studer, Cathia Schär und Sylvain Fridelance belegte sie für die Schweiz den siebten Rang. Julie Derron wurde als Fahnenträgerin für die Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele ausgewählt – zusammen mit dem Schwimmer Roman Mityukov.<ref>Olympia-Schlussfeier – Derron und Mityukov tragen die Schweizer Fahne (11. August 2024)</ref>
Siegerin Ironman 2025[Bearbeiten]
Im Juni 2025 wurde Julie Derron in Zürich Schweizermeisterin auf der Triathlon Sprintdistanz. Im Juli holte sich die damals 28-Jährige den Sieg im Ironman Vitoria-Gasteiz und stellte hier bei ihrem erst zweiten Start auf der Langdistanz in 8:21:48 Stunden einen neuen Streckenrekord ein.<ref>Das Triathlon-Wochenende: Doppelsieg für Großbritannien in Swansea, Julie Derron überragt in Vitoria-Gasteiz (14. Juli 2025)</ref> Nach einem Sturz mit dem Rad im August musste sie vom geplanten Start beim Ironman Hawaii im Oktober Abstand nehmen.<ref>Nach Radsturz: Julie Derron sagt Ironman-WM-Teilnahme ab (4. Oktober 2025)</ref>
Auf der Mitteldistanz gewann sie im November 2025 mit dem T100 Dubai nach ihrem Sieg im Mai in San Francisco das zweite Rennen der T100-Rennserie (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 18 km Laufen).<ref>T100 in Dubai: Julie Derron gewinnt vor Kate Waugh und sorgt für spannendes Serienfinale (15. November 2025)</ref> Mit diesem Sieg setzte sich die 29-Jährige vor dem letzten und entscheidenden Rennen der Serie an die zweite Stelle der Jahreswertung. Im Dezember schaffte sie es mit Platz drei im T100 Katar auf den zweiten Rang in der T100-Rennserie 2025.<ref>Katar T100: Kate Waugh mit Sieg Weltmeisterin, Julie Derron auf dem Podium, Lucy Charles-Barclay WM-Dritte (12. Dezember 2025)</ref>
2. Rang Ironman 70.3 World Championships 2026[Bearbeiten]
Im Juli 2026 gewann sie den Ironman Switzerland. Derron stellte mit ihrer Siegerzeit von 8:42:40 h einen neuen Streckenrekord ein und löste damit Daniela Ryf ab, welche den Streckenrekord seit 2016 innehatte.<ref>Ironman Switzerland Thun 2026: Vierfacher Erfolg für Schweizer Frauen – zwei deutsche Agegroup-Siege (6. Juli 2026)</ref> Im August gewann sie in Canada den T100 Vancouver.<ref>T100 Vancouver: Bianca Bogen Sechste bei Sieg von Julie Derron (16. August 2026)</ref> Im September wurde die 30-Jährige in Nizza Zweite bei der Ironman-70.3-WM.<ref>Ironman-70.3-WM: Philipp und Pohle bei Machtdemonstration von Knibb in den Top 10 (12. September 2026)</ref>
Julie Derron studiert Lebensmittelwissenschaften an der ETH Zürich. Sie wird trainiert von Brett Sutton und René Friedli (Schwimmtrainer) und startet im Elite B-Kader von Swiss Triathlon.
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2019 – Schweizer Triathletin des Jahres<ref>JULIE DERRON UND PHILIPP KOUTNY SCHWEIZER TRIATHLETEN JAHRES 2019 (7. Dezember 2019)</ref>
Sportliche Erfolge[Bearbeiten]
| Datum/Jahr | Rang | Wettbewerb | Austragungsort | Zeit | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|
| Vorlage:DatumZelle | 1 | Schweizer Meisterschaften Triathlon Sprintdistanz | 00:56:58 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 7 | Olympische Sommerspiele 2024, Mixed Relay | 01:27:16 | in der gemischten Staffel mit Max Studer, Sylvain Fridelance und Cathia Schär | |
| Vorlage:DatumZelle | 2 | Olympische Sommerspiele 2024 | 01:55:01 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 12 | ITU World Championship Series 2024 | 01:54:20 | als beste Schweizerin | |
| Vorlage:DatumZelle | 1 | ITU Triathlon World Cup | 01:55:18 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 3 | ETU Triathlon European Championship Mixed Relay | 01:26:19 | Europameisterschaft; gemischte Staffel; mit Cathia Schär, Simon Westermann und Max Studer | |
| Vorlage:DatumZelle | 6 | ETU Triathlon European Championship | 01:53:10 | Europameisterschaft auf der olympischen Distanz | |
| Vorlage:DatumZelle | 9 | ITU World Championship Series 2022 | 00:59:59 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 2 | ITU Triathlon World Cup | 01:00:35 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 1 | ETU Triathlon European Championships | 01:51:43 | Europameisterschaft auf der olympischen Kurzdistanz | |
| Vorlage:DatumZelle | 1 | ITU Triathlon World Cup | 02:06:56 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 19 | ETU Sprint Triathlon European Championships | 00:36:14 | ETU-Europameisterschaft Triathlon Sprintdistanz | |
| Vorlage:DatumZelle | 2 | ITU Triathlon World Cup | 01:00:55 | hinter der Deutschen Marlene Gomez-Islinger | |
| Vorlage:DatumZelle | 1 | ATU Sprint Triathlon African Cup | 01:01:39 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 1 | ETU Sprint Triathlon European Championships | 00:58:49 | ETU-Europameisterin Triathlon Sprintdistanz | |
| Vorlage:DatumZelle | 1 | ITU Triathlon World Cup | 02:08:03 | erster Weltcup-Sieg | |
| Vorlage:DatumZelle | 2 | Schweizer Meisterschaften Triathlon Sprintdistanz | 00:56:41 | hinter Alissa König | |
| Vorlage:DatumZelle | 5 | ITU Triathlon World Cup | 02:01:59 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 1 | ETU Triathlon European Championship U23 | 02:09:19 | U23-Europameisterin Triathlon | |
| Vorlage:DatumZelle | 5 | ITU Triathlon World Cup | 02:08:58 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 6 | ETU Sprint Triathlon European Championships | 00:59:18 | Europameisterschaft auf der Sprintdistanz | |
| Vorlage:DatumZelle | 2 | Schweizer Meisterschaften Triathlon Sprintdistanz | 00:58:12 | hinter Nicola Spirig | |
| Vorlage:DatumZelle | 35 | ITU World Championship Series 2018 | 02:02:10 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 1 | ETU Triathlon European Cup | 02:07:56 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 3 | ETU Sprint Triathlon European Cup | 01:03:46 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 1 | Schaffhauser Triathlon | Siegerin auf der Kurzdistanz | ||
| Vorlage:DatumZelle | 1 | Triathlon EDF Alpe d’Huez | Siegerin auf der Kurzdistanz | ||
| Vorlage:DatumZelle | 1 | Schweizer Triathlon-Meisterschaft U23 | 00:50:37 | Schweizermeisterin U23 | |
| Vorlage:DatumZelle | 4 | FISU World University Triathlon Championships | 02:01:46 | ||
| Vorlage:DatumZelle | 2 | Schweizer Meisterschaften Triathlon Sprintdistanz | 00:50:22 | Vizeschweizermeisterin Triathlon Sprintdistanz, hinter Jolanda Annen<ref>Jolanda Annen holt sich Meistertitel (31. August 2015)</ref> | |
| Vorlage:DatumZelle | 1 | Schweizer Meisterschaften Triathlon Juniorinnen | 01:09:34 | Schweizermeisterin Junioren |
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Vorlage:Klappleiste/Ende (DNF – Did Not Finish)
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
Vorlage:Klappleiste/Anfang 1985: Alexandra Kremer | 1986: Lieve Paulus | 1987: Sarah Coope | 1988: Sarah Springman | 1989: Simone Mortier | 1990: Thea Sybesma | 1991, 1995: Isabelle Mouthon | 1992, 1994: Sonja Krolik | 1993: Sabine Westhoff | 1996: Suzanne Nielsen | 1997: Natascha Badmann | 1998: Wieke Hoogzaad | 1999: Anja Dittmer | 2000, 2002: Kathleen Smet | 2001: Michelle Dillon | 2003: Ana Burgos | 2004–2008: Vanessa Fernandes | 2009, 2010, 2112, 2014, 2015, 2018: Nicola Spirig | 2011: Emmie Charayron | 2013: Rachel Klamer | 2016: India Lee | 2017: Jessica Learmonth | 2019: Beth Potter | 2021: Julie Derron | 2022: Non Stanford | 2023: Jeanne Lehair | 2024: Vicky Holland | 2025: Jolien Vermeylen | 2026: Lisa Tertsch Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Schweizer Meisterinnen Triathlon
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Derron, Julie |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Triathletin |
| GEBURTSDATUM | 10. September 1996 |
| GEBURTSORT | Zürich |
