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Vanessa Fernandes

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Triathlon
Triathlon
PortugalPortugal 0 Vanessa Fernandes
Vanessa Fernandes auf dem Weg zur Siegerehrung bei den Olympischen Sommerspielen 2008
Vanessa Fernandes auf dem Weg zur Siegerehrung
bei den Olympischen Sommerspielen 2008
Vanessa Fernandes auf dem Weg zur Siegerehrung
bei den Olympischen Sommerspielen 2008
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 14. September 1985 (41 Jahre)
Geburtsort Perosinho, Portugal
Größe 169 cm
Gewicht 55 kg
Vereine
Bis 2004 Belenenses Lissabon
Seit 2005 Sport Lisboa e Benfica
Erfolge
2004–2008 5 × Europameisterin Triathlon Kurzdistanz
2007 Weltmeisterin Triathlon Kurzdistanz
2007, 2008 2 × Weltmeisterin Duathlon
2008 Zweite Olympische Sommerspiele
2010 Portugiesische Meisterin Straßenrennen
2010 Portugiesische Meisterin Einzelzeitfahren
2017 1. Rang Triathlon Clubs European Championships
Status
inaktiv

Vanessa de Sousa Fernandes (* 14. September 1985 in Perosinho, Vila Nova de Gaia) ist eine ehemalige portugiesische Radsportlerin und Triathletin. Sie ist Triathlon-Europameisterin (2004, 2005, 2006, 2007 und 2008), Triathlon-Weltmeisterin (2007) und Duathlon-Weltmeisterin (2007, 2008).

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten]

Vanessa Fernandes kommt aus einer sportlichen Familie. Ihr Vater ist der ehemalige Radrennfahrer Venceslau Fernandes – Sieger der Portugal-Rundfahrt 1984.

Sie nahm erstmals 1999 als 14-Jährige an einem Triathlon teil. Fernandes trat dem Verein Belenenses Lissabon bei und konnte bereits nach drei Jahren ihre ersten internationalen Erfolge feiern. Seit 2005 gehörte sie dem Sportverein Benfica Lissabon an. Fernandes wurde bisher einmal Junioren-Europameisterin (2002), dreimal U23-Europameisterin (2004, 2005 und 2006) und fünfmal in Folge Europameisterin der Elitekategorie (2004, 2005, 2006, 2007 und 2008) über die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen).

Olympische Sommerspiele 2004[Bearbeiten]

Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde sie Achte. 2006 gewann Fernandes den Weltcup der International Triathlon Union und wurde zu Portugals Sportlerin des Jahres gewählt. Ihr bisher größter Erfolg ist der Gewinn der Goldmedaille bei der Triathlon-Weltmeisterschaft 2007 in Hamburg. Darüber hinaus wurde Fernandes auch dreimal Welt- und einmal Europameisterin im Duathlon.

Olympische Sommerspiele 2008[Bearbeiten]

Im Mai 2008 wurde Fernandes zum vierten Mal in Folge Europameisterin auf der Triathlon-Kurzdistanz.<ref>Triathlon EM Lissabon: Raelert schrammt an Bronze vorbei (10. Mai 2008)</ref> Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 gewann sie im August in Peking die Silbermedaille.

2010 wurde Vanessa Fernandes zweifache portugiesische Radsportmeisterin, im Straßenrennen wie im Einzelzeitfahren. 2011 kündigte sie aus gesundheitlichen Gründen eine längere Auszeit vom Sport an.<ref>Paula Kim: Vanessa Fernandes takes a break from triathlon. In: triathlon.org. 6. Februar 2011, abgerufen am 2. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihr Ziel war nach Athen und Peking ein dritter Start bei den Olympischen Spielen im Jahr 2016.<ref>Jan Sägert: Fernandes gibt Olympiapläne auf. In: tri-mag.de. 1. März 2012, abgerufen am 2. September 2018.</ref> Bei ihrem zweiten Start auf der Mitteldistanz konnte die damals 31-Jährige im September 2017 den Ironman 70.3 Cascais für sich entscheiden.

Seit 2018 tritt Vanessa Fernandes nicht mehr international in Erscheinung.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Vanessa Fernandes wurde von der International Triathlon Union (ITU) im Jahr 2014 für die Aufnahme in die Hall of Fame nominiert.<ref>2014 Nominees - ITU Hall of Fame. In: triathlon.org. Abgerufen am 2. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

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Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon Clubs European Championships SpanienSpanien Banyoles 00:21:40 in der Staffel für „Sport Lisboa e Benfica“ mit Melanie Santos, Miguel Arraiolos und Joao Pereira
Vorlage:DatumZelle 11 ETU Sprint Distance Triathlon European Championships DeutschlandDeutschland Düsseldorf 01:04:32 Europameisterschaft auf der Sprintdistanz beim T3 Triathlon
Vorlage:DatumZelle 26 ITU World Championship Series 2011 JapanJapan Yokohama 02:02:28 Das Ergebnis des Rennens soll schon für die Saison 2012 berücksichtigt werden.
Vorlage:DatumZelle 10 ITU World Championship Series 2010 SpanienSpanien Madrid 02:08:08 3. Rennen der Serie
Vorlage:DatumZelle 3 ETU Triathlon European Championships NiederlandeNiederlande Rijssen-Holten 01:56:32 auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen)<ref>ETU-Kurzdistanz EM. In: tri2b.com. 5. Juli 2009, abgerufen am 2. September 2018.</ref>
Vorlage:DatumZelle 2 Olympische Sommerspiele 2008 China Volksrepublik Peking 01:59:34,63 Silbermedaille hinter der Australierin Emma Snowsill
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championships PortugalPortugal Lissabon 02:05:46 Sieg und Europameistertitel – mit 38 Sekunden Vorsprung auf die Italienerin Nadia Cortassa
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championships DanemarkDänemark Kopenhagen 02:02:36
Vorlage:DatumZelle 3 BG Triathlon Word Cup AustralienAustralien Mooloolaba 02:00:01 Dritte auf der olympischen Distanz
Vorlage:DatumZelle 1 ITU Triathlon World Championships DeutschlandDeutschland Hamburg 01:53:27 Triathlon-Weltmeisterin auf der Kurzdistanz
Vorlage:DatumZelle 1 BG Triathlon Word Cup PortugalPortugal Lissabon 02:04:45
Vorlage:DatumZelle 1 BG Triathlon Word Cup China Volksrepublik Peking 02:00:36 Sieg vor der Australierin Emma Snowsill<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vanessa Fernandes siegt auf der Olympiastrecke in Beijing (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Dezember 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.swisstriathlon.ch</ref>
Vorlage:DatumZelle 2 ITU Triathlon World Championships Schweiz Lausanne 02:04:48
Vorlage:DatumZelle 1 BG Triathlon Word Cup DeutschlandDeutschland Hamburg 01:53:11 Sieg vor der Neuseeländerin Debbie Tanner<ref>Vanessa Fernandes gewinnt Hamburg-Weltcup</ref>
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championship U23 Kroatien Rijeka U23-Europameisterun Triathlon
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championships FrankreichFrankreich Autun 02:10:41
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championships Schweiz Lausanne 02:07:39
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championship U23 Bulgarien Sofia 02:02:17 U23-Europameisterin Triathlon
Vorlage:DatumZelle 8 Olympische Sommerspiele 2004 GriechenlandGriechenland Athen 02:06:15,39
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championships SpanienSpanien Valencia 01:56:51 Sieg und Europameisterin auf der olympischen Distanz
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championship U23 Ungarn Tiszaújváros U23-Europameisterin Triathlon
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Triathlon European Championship Junior Women Tschechien Karlsbad 01:07:29 Junioren-Europameisterin
Vorlage:DatumZelle 2 ITU Triathlon World Championship Junior Women Neuseeland Queenstown 01:07:24 Junioren-Weltmeisterschaft (750 m Schwimmen, 20,9 km Radfahren und 5,4 km Laufen)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Triathlon WM Queenstown (NZL) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/archiv.trisuisse.ch (5.–7. Dezember 2003)</ref>
Vorlage:DatumZelle 3 ETU Triathlon European Championship Junior Women Ungarn Győr 01:08:36 Junioren-Europameisterschaft
Vorlage:DatumZelle 18 ETU Triathlon European Championship Junior Women Tschechien Karlsbad 01:17:34 Junioren-Europameisterschaft

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Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung
Vorlage:DatumZelle 1 Ironman 70.3 Cascais PortugalPortugal Cascais 04:33:12 Siegerin bei der Erstaustragung
Vorlage:DatumZelle 2 Challenge Lisboa SpanienSpanien Lissabon 04:13:58 Zweite hinter der Britin Lucy Charles<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/huubdesign.comLUCY CHARLES CRUSHES CHALLENGE LISBOA (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang

Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Zeit Bemerkung
Vorlage:DatumZelle 1 ITU Duathlon World Championships ItalienItalien Rimini 02:00:51 Duathlon-Weltmeisterin
Vorlage:DatumZelle 1 ITU Duathlon World Championships Ungarn Győr 01:54:06 Duathlon-Weltmeisterin
Vorlage:DatumZelle 1 ETU Duathlon European Championships ItalienItalien Rimini 02:03:27 Duathlon-Europameisterin
Vorlage:DatumZelle 1 ITU Duathlon World Championship Junior Women Schweiz Affoltern 01:12:49 Duathlon-Weltmeisterin Junioren
Vorlage:DatumZelle 3 ETU Duathlon European Championship Junior Women DeutschlandDeutschland Zeitz Duathlon-Europameisterschaft Junioren

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Datum/Jahr Rang Wettbewerb Austragungsort Distanz Zeit Bemerkung
Vorlage:DatumZelle 6 Valencia-Marathon SpanienSpanien Valencia Marathon 02:31:22

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:BoxenVerschmelzen/Ende (DNF – Did Not Finish)

Datei:Vanessafernandes.JPG
Vanessa Fernandes im Zieleinlauf der Weltmeisterschaft 2006 in Lausanne, wo sie den zweiten Rang belegte

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Vanessa Fernandes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1989: Erin Baker | 1990: Karen Smyers | 1991: Jo-Anne Ritchie | 1992, 1993: Michellie Jones | 1994, 1997: Emma Carney | 1995: Karen Smyers | 1996: Jackie Gallagher | 1998: Joanne King | 1999: Loretta Harrop | 2000: Nicole Hackett | 2001: Siri Lindley | 2002: Leanda Cave | 2003, 2005, 2006: Emma Snowsill | 2004: Sheila Taormina | 2007: Vanessa Fernandes | 2008: Helen Tucker | 2009, 2010: Emma Moffatt | 2011: Helen Jenkins | 2012: Lisa Nordén | 2013: Non Stanford | 2014, 2015: Gwen Jorgensen | 2016, 2017, 2021, 2022: Flora Duffy | 2018: Vicky Holland | 2019: Katie Zaferes | 2020: Georgia Taylor-Brown | 2023: Beth Potter | 2024, 2026: Cassandre Beaugrand | 2025: Lisa Tertsch Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1990: Thea Sybesma | 1991: Erin Baker | 1992: Jenny Alcorn | 1993: Carol Montgomery | 1994, 1997–1998: Irma Heeren | 1995: Natascha Badmann | 1996, 1999: Jackie Gallagher | 2000: Stephanie Forrester | 2001, 2004: Erika Csomor | 2002: Corinne Raux | 2003: Edwige Pitel | 2005: Michelle Dillon | 2006, 2010: Catriona Morrison | 2007–2008: Vanessa Fernandes | 2009: Vendula Frintová | 2011: Katie Hewison | 2012, 2017: Felicity Sheedy-Ryan | 2013: Ai Ueda | 2014: Sandra Lévénez | 2015, 2016, 2023: Emma Browne (Pallant) | 2018: Sandrina Illes | 2019: Sandra Lévénez | 2021, 2022: Joselyn Daniely Brea Abreu | 2024: Marion Legrand Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1985: Alexandra Kremer | 1986: Lieve Paulus | 1987: Sarah Coope | 1988: Sarah Springman | 1989: Simone Mortier | 1990: Thea Sybesma | 1991, 1995: Isabelle Mouthon | 1992, 1994: Sonja Krolik | 1993: Sabine Westhoff | 1996: Suzanne Nielsen | 1997: Natascha Badmann | 1998: Wieke Hoogzaad | 1999: Anja Dittmer | 2000, 2002: Kathleen Smet | 2001: Michelle Dillon | 2003: Ana Burgos | 2004–2008: Vanessa Fernandes | 2009, 2010, 2112, 2014, 2015, 2018: Nicola Spirig | 2011: Emmie Charayron | 2013: Rachel Klamer | 2016: India Lee | 2017: Jessica Learmonth | 2019: Beth Potter | 2021: Julie Derron | 2022: Non Stanford | 2023: Jeanne Lehair | 2024: Vicky Holland | 2025: Jolien Vermeylen | 2026: Lisa Tertsch Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Duathlon-Europameister (Frauen)Vorlage:Klappleiste/Anfang

2002, 2003, 2007, 2012 Irina Coelho | 2004–2006 Isabel Caetano | 2008, 2009 Esther Alves | 2010 Vanessa Fernandes | 2011, 2013, 2014, 2017 Celina Carpinteiro | 2015, 2016, 2018, 2019 Daniela Reis | 2021, 2026 Maria Martins | 2022, 2024, 2025 Daniela Campos | 2023 Cristiana Valente

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