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KTM 125 Duke

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KTM
Datei:KTM-Duke-125-01 amended 2022-12-01 (bearb Sp).jpg
KTM 125 Duke, April 2011
125 Duke
Hersteller Pierer Mobility
Verkaufsbezeichnung KTM 125/200/250 Duke
Produktionszeitraum ab 2011
Klasse Leichtkraftrad (125 Duke), Motorrad (200 und 250 Duke)
Motordaten
Einzylinder, Viertakt-Ottomotor, stehend, flüssigkeitsgekühlt
  • 124,7 mit 11 kW/15 PS bei 9500/min, 12 Nm bei 8000/min (2021: 7500/min)<ref name="1000ps.de">Gregor: KTM 125 Duke 2021 Test – Die Königin der A1-Klasse? In: 1000ps.de. 19. März 2021, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref>, 115 km/h
  • 199,5 mit 19 kW/26 PS bei 10000/min, 19,2 Nm bei 8000/min, 129 km/h
  • 248,8 mit 22 kW/30 PS bei 9000/min<ref name="motoroid">Amit Chhangani: 2017 KTM Duke 250 First Ride Review and Performance Test. In: motoroids.com. 28. Februar 2017, abgerufen am 4. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, 24 Nm bei 7500/min<ref name="motoroid"/>
Getriebe 6-Gang
Antrieb Kette
Bremsen Scheibenbremsen
Radstand 1357 ± 15,5 mm
Sitzhöhe 83 cm
Leergewicht 137 (125 Duke),
139 (200 Duke, 250 Duke<ref name="owners-man-2016">Owners Manual KTM 250 Duke, Technical Data</ref>) kg
Datei:KTM Duke 125 noBG.jpg
Heckseitenansicht, bis 2017 Auspuff unter dem Motor<ref name="motorrad-252017">Manuel Fuchs: KTM 125 Duke (2017): Pflicht und Kür. In: motorradonline.de. 8. November 2016, abgerufen am 3. Dezember 2022.</ref>

Die KTM 125 Duke und 200 Duke sind Motorräder des österreichischen Herstellers Pierer Mobility. Die 200 Duke wurde speziell für die asiatischen Markt konzipiert.<ref name="motorrad-2017"/><ref name="faz-20011893467">Boris Schmidt: Ein Alltagsmotorrad par excellence. In: FAZ.net. 21. September 2012, abgerufen am 4. Dezember 2022.</ref> Die Motorräder, die die KTM-Duke-Modelle um kleinere Hubräume erweitern, wurden 2007 am Unternehmenssitz in Mattighofen konstruiert und seit 2011 beim indischen KTM-Partner Bajaj Auto in Pune gefertigt. Im September 2017 wurde die 250 Duke ergänzt.<ref>thoriq: Test Ride: KTM 250 Duke & 390 Duke - Single & very available. In: topgear.com.my. Abgerufen am 3. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Sep Irran: Tested: 2017 KTM 250 Duke – “Budget Corner Rocket”. In: bikesrepublic.com. 13. März 2018, abgerufen am 3. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Modellgeschichte[Bearbeiten]

2013 führte KTM als erster Hersteller in dieser Klasse ABS ein. Im August 2014 wurde die verkleidete KTM RC 125 vorgestellt, die den Motor der 125 Duke verwendet.<ref>KTM RC 125. In: motorradreporter.com. 10. August 2014, abgerufen am 4. Dezember 2022.</ref> Die erste umfassende Modellpflege erfolgte 2017.<ref name="motorrad-252017"/>

Technik[Bearbeiten]

Die Modelle haben identische, pulverbeschichtete Gitterrohrrahmen und unterscheiden sich nur beim Antrieb voneinander.<ref>Andreas Bildl: Naked-Bikes: KTM Duke 125/200: KTM Duke 125 und 200 im Test. In: motorradonline.de. 30. August 2012, abgerufen am 4. Dezember 2022.</ref> Der flüssigkeitsgekühlte Einzylinder-Viertakt-Ottomotor der 125 Duke hat 58 mm Bohrung und 47,2 mm Hub, bei der 200 Duke sind es 72 mm Bohrung und 49 mm Hub, bei der 250 Duke ist die Bohrung gleich, der Hub beträgt 61,1 mm.<ref name="owners-man-2016"/> Der Motor hat zwei obenliegende Nockenwellen, die per Kette angetrieben werden, und vier Ventile.<ref name="heise-783143">iga: Fahrbericht KTM 125 Duke. In: heise.de. 28. September 2018, abgerufen am 4. Dezember 2022.</ref> Das Verdichtungsverhältnis liegt bei 12,6:1 bzw. 11,5:1. Zudem unterscheiden sie sich in den Abmessungen des Zylinderkopfs samt Ventilen, der Kurbelwelle, der Drosselklappe sowie des Auspuffkrümmers.<ref name="motomobil">Absolut Kugelsicher. In: motomobil.at. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Februar 2014; abgerufen am 2. Dezember 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/motomobil.at(Archivlink 1. Februar 2014)</ref> Seit 2017 erfüllen die Dukes die Euro-4-, seit 2021 die Euro 5-Abgasnorm.<ref name="motoradonline-2017">Johannes Müller: KTM 125 Duke im Fahrbericht: Euro-4-erneuert. In: motorradonline.de. 1. Februar 2019, abgerufen am 2. Dezember 2022.</ref><ref name="1000ps.de"/> Das hintere Rahmenteil ist seit 2017 nicht mehr verschweißt, sondern verschraubt.<ref name="motorrad-252017"/>

Die Modelle haben Elektrostarter und eine mechanisch betätigte Mehrscheibenkupplung im Ölbad. Die 125 Duke emittiert 56 g Kohlendioxid pro Kilometer. Der Kraftstoffverbrauch beträgt laut Herstellerangabe 2,4 l/100 km, aus Tests ergaben sich unter 3 l/100 km.<ref name="heise-783143"/><ref>Johannes Müller: Aprilia Tuono 125, Yamaha MT-125 und KTM 125 Duke: 125er-Naked-Bikes im Vergleichstest. In: motorradonline.de. 1. Februar 2019, abgerufen am 3. Dezember 2022.</ref> Mit dem 2017 von 11 auf 13,4 l vergrößerten Tankinhalt beträgt die theoretische Reichweite etwa 500 Kilometer.<ref name="motorrad-252017"/> Für die 200 Duke werden 3,7 l/100 km berichtet.<ref name="faz-20011893467"/>

Vorn und hinten haben beide Motorräder Scheibenbremsen. Vorn ist es eine Scheibenbremse mit Vierkolben-Radialfestsattel, die seit 2013 der in der KTM 390 Duke entspricht,<ref name="motoradonline-2017" /> hinten eine mit Einkolben-Schwimmsattel. Ebenso seit 2013 ist die Bremse der 125 Duke mit Zweikanal-ABS unterstützt.<ref name="motomobil"/> Die Federung vorn hat einen Federweg von 142 mm, hinten sind es 150 mm.

Die 125 Duke darf mit der Führerscheinklasse A1 oder B196 gefahren werden. Die 200 Duke bedarf mindestens der Klasse A2.

Der Rahmen beider Modelle ist gewissermaßen baugleich mit dem Schwestermodell 390 Duke. Darüber hinaus haben beide seit 2017 ein Kombiinstrument mit TFT-Display.<ref name="motoradonline-2017" /> Außerdem haben die Maschinen seit der Überarbeitung im Mai 2017 einen LED-Scheinwerfer.<ref name="motorrad-2017">Johannes Müller: KTM 390 Duke im PS-Fahrbericht: A2-Brenner mit Euro 4-Update. In: motorradonline.de. 9. Mai 2017, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref> Die Software dieses Scheinwerfers führte nach seiner Einführung Mitte 2017 zu einem Rückruf, um einem möglichen Ausfall des Scheinwerfers bei Nacht vorzubeugen.<ref>Michael Schümann: Rückruf KTM 390 Duke und 125 Duke: Ausfall des Scheinwerfers. In: motorradonline.de. 1. Februar 2019, abgerufen am 2. Dezember 2022.</ref>

Testeindrücke[Bearbeiten]

„[…] das 2020er Modell die absolute Spitzenreiterin der A1-Klasse. […] Die KTM Duke 125 ist auch in der Euro 5-Version das Motorrad, das es in der A1-Klasse zu schlagen gilt. Überlegene Ausstattung, potenter Motor, gutes Fahrwerk, tolles Display und spaßiger Supermoto-Modus lassen nicht nur das Herz der 16-Jährigen höher schlagen. Die Optik polarisiert zwar, lässt den Beobachter aber auch die kleinste Duke eindeutig als solche erkennen. Die Duke 125 ist zwar nicht billig aber ihren Preis wert.“<ref name="1000ps.de"/>

Neuzulassungen in Deutschland[Bearbeiten]

Schon 2012 wurde die 125 Duke mit 1519 verkauften Maschinen Marktführer.<ref name="faz-20011893467"/><ref>Motorrad-Zulassungen auf Vorjahresniveau: BMW bleibt das Maß der Dinge. In: handelsblatt.com. 17. Januar 2013, abgerufen am 9. Dezember 2022.</ref> 2015 wurde sie in Deutschland 2803-mal zugelassen.<ref>Dina Dervisevic: Motorrad-Neuzulassungen 2015 gesamt in Deutschland: Top 50 + Top 50 nur "natürliche Personen". In: motorradonline.de. 2. Februar 2019, abgerufen am 7. Dezember 2022.</ref> Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 3313 verkauft<ref>Ulf Böhringer: Sensationserfolg von Vespa. In: FAZ. 1. Februar 2020, abgerufen am 3. Februar 2020 (u. a. auch Zulassungszahlen für die KTM 125 Duke).</ref> und 2020 waren es 5334 erstmals zugelassene KTM 125 Duke, womit sie auch in der Nicht-A1-Klasse-Statistik zu den ersten drei gehören würde; nur die BMW R 1250 GS verkaufte sich 2020 öfter.<ref name="1000ps.de"/> 2021 waren es 2970 Duke 125, die unter den Leichtkrafträdern meistzugelassene Maschine war die Yamaha MT-125 (ebenfalls ein Naked-Bike,<ref>Redaktion: Yamaha MT-125: The dark Side of Japan. In: adac.de. 24. Januar 2020, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref> 3.144 Exemplare).<ref>Dina Dervisevic: 125er-Neuzulassungen in Deutschland 2021: Leichtkrafträder 14 Prozent im Minus. In: motorradonline.de. 20. Januar 2022, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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