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Kleinkayna

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Kleinkayna ist eine moderne Wüstung im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Sie wurde durch den Braunkohleabbau im Geiseltal zerstört.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Kleinkayna lag östlich von Braunsbedra. Nachbarorte waren Großkayna im Norden und Braunsdorf im Westen. Die ehemalige Ortsflur liegt heute im Nordwesten des Südfeldsees (Großkaynaer Sees).<ref>Karte mit den verschwundenen Orten im Geiseltal</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Kleinkayna gehörte bis 1815 anteilig zu den wettinischen, später kursächsischen Ämtern Freyburg<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas 1790. Gumnior, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S. 34 f.</ref> und Weißenfels.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas 1790. Gumnior, Chemnitz 2009, S. 36 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Weißenfels im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.<ref>Der Landkreis Weißenfels im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2024; abgerufen am 10. Oktober 2025.</ref>

Im Zuge des Braunkohleabbaus im Geiseltal wurde Kleinkayna mit einem Teil von Großkayna im Jahr 1963 umgesiedelt und 1966 abgebaggert (devastiert).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Ort auf www.devastiert.de (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref> Die alte Ortsflur wurde durch den Tagebau Kayna-Süd zerstört.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Vollständig abgebrochene Orte
Benndorf | Bündorf (Wüstung) | Eptingen | Gehüfte | Geiselröhlitz | Gräfendorf | Kämmeritz | Kleinkayna | Körbisdorf | Lützkendorf | Naundorf | Möckerling | Petzkendorf | Runstedt | Wernsdorf | Zöbigker | Zorbau | Zützschdorf

Teilweise abgebrochene Orte
Großkayna | Krumpa | Neubiendorf | Neumark | Roßbach Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 51° 17′ 13,3″ N, 11° 55′ 49″ O

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