Langenreuth
Langenreuth Stadt Pegnitz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(110)&title=Langenreuth 49° 48′ N, 11° 34′ O
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| Höhe: | 528 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 110 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91257 | |||||
| Vorwahl: | 09241 | |||||
Langenreuth (oberfränkisch: Langa-rat<ref>J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 30. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „langɒrāt“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Langenreuth liegt in der Gemarkung Zips.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. November 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Das Dorf liegt in einer Rodungsinsel auf einem Hochplateau der Fränkischen Schweiz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schnabelwaid zur Kreisstraße BT 22 (2,4 km nördlich) bzw. nach Zips zur Bundesstraße 2 (1,4 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 27. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1433 als „Langenreut“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Grundwort -reuth lässt darauf schließen, dass der Siedlungstätigkeit eine Rodung vorausgegangen war. Die Rodungsform war gemäß dem Bestimmungswort länglich.<ref name="P30">J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 30.</ref>
Langenreuth unterstand zuzeiten des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation dem brandenburg-bayreuthischen Oberamt Creußen. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz die übergeordneten Institutionen.<ref>Vorlage:Addreßhandbuch Ansbach-Bayreuth</ref> Danach kam die gesamte Region an das Königreich Bayern.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Langenreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Schnabelwaid<ref name="OV 1820"/> und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Zips zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Langenreuth am 1. Mai 1978 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.<ref>Pegnitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. November 2024.</ref>
Baudenkmäler[Bearbeiten]
- Herrnweg 1: Wohnstallhaus<ref>Denkmalliste für Pegnitz (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Langenreuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Lindenhardt) gepfarrt.<ref name="P30"/><ref name="OV 1961"/>
Eisenerzbergbau Langenreuth[Bearbeiten]
Bei Langenreuth wurde Eisenerz über Tage abgebaut. Während des Zweiten Weltkriegs wurden dort sowjetische Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter eingesetzt. Ein Einsatzkommando der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) Regensburg überprüfte am 29. November 1941 das russische Arbeitskommando mit einer Gesamtstärke von 23 Kriegsgefangenen. Acht der Gefangenen wurden als „unbrauchbare Elemente ausgesondert“, am 17. Dezember 1941 in das Konzentrationslager Flossenbürg gebracht und dort umgebracht.
Der Pegnitzer Bürgermeister regte am 17. Dezember 2013, dem Jahrestag der Ermordung, anlässlich einer kleinen Gedenkstunde die Aufstellung eines Gedenksteins für die namentlich nicht bekannten Opfer an. Eine Mehrheit der Bewohner Langenreuths votierte in der Folgezeit jedoch gegen dieses Vorhaben.<ref>Peter Engelbrecht: Ermordet in Flossenbürg. Kein Gedenken für russische Kriegsgefangene in Langenreuth. In: Nordbayerischer Kurier. 16. Dezember 2018, ZDB-ID 2563224-3, S. 17 (online [abgerufen am 27. November 2024]).</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Langenhard. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 269 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Pfanner Landkreis Pegnitz
- Vorlage:Schädler Landkreis Pegnitz
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Langenreuth in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Langenreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
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