Willenreuth
Willenreuth Stadt Pegnitz
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(260)&title=Willenreuth 49° 45′ N, 11° 28′ O
{{#coordinates:49,751251|11,471962|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Willenreuth | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | ca. 450 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 260 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91257 | |||||
| Vorwahl: | 09241 | |||||
Willenreuth (oberfränkisch: Wllarat<ref>J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 61. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „wllɒrát“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Willenreuth liegt in der Gemarkung Elbersberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Februar 2025.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Das Dorf Willenreuth bildet mit Neu-Geusmanns im Westen eine geschlossene Siedlung. Rund einen Kilometer nördlich befindet sich die Pirkenreuther Kapelle, eine Kirchenruine im Hollenberger Wald. Die Kreisstraße BT 41 führt nach Geusmanns (0,8 km westlich) bzw. nach Willenberg (2,3 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Lüglas (1,6 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. September 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1109 als „Willenruit“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Willo, das Grundwort ist -reuth (Rodung).<ref name="P61">J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 61.</ref>
Willenreuth lag im Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Oberamtes Pegnitz. Grundherren waren neben Brandenburg-Bayreuth, das bambergische Amt Pottenstein und die Herren von Guttenberg. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 16 Häusern und 14 Scheunen. Dazu gehörten 207 Tagewerk Acker, 2 Tagewerk Wiesen, 21⁄2 Tagewerk Gärten und 10 Tagewerk Holzungen. Der Feldbau galt als wenig ertragreich.<ref name="B251">J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 251 und 299.</ref> Von 1791/92 bis 1810 unterstand Willenreuth dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.<ref>Vorlage:Addreßhandbuch Ansbach-Bayreuth</ref>
Mit dem Gemeindeedikt wurde Willenreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Bronn<ref name="OV 1820"/> und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde Bronn zugewiesen. 1955 erfolgte die Umgemeindung nach Elbersberg.<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 90, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Fußnote 22). </ref> Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Willenreuth am 1. Mai 1978 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.<ref>Pegnitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 26. September 2025.</ref>
Baudenkmäler[Bearbeiten]
- Zwei Kapellen<ref>Denkmalliste für Pegnitz (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Willenreuth ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus Maior (Elbersberg) gepfarrt.<ref name="P61"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Willenreuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 251 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Wüllenreuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 299 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Pfanner Landkreis Pegnitz
- Vorlage:Schädler Landkreis Pegnitz
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Willenreuth in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Willenreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Birklmühle | Bodendorf | Bronn | Buchau | Büchenbach | Großkrausmühle | Haidmühle | Hainbronn | Hammerbühl | Hedelmühle | Heroldsreuth | Herrenmühle | Hollenberg | Horlach | Hufeisen-Waldhaus | Kaltenthal | Kleinkrausmühle | Körbeldorf | Kosbrunn | Kotzenhammer | Langenreuth | Lehm | Leups | Leupsermühle | Lobensteig | Lüglas | Nemschenreuth | Neudorf | Neuhof | Oberhauenstein | Pegnitz (Kernbereich) | Penzenreuth | Pertenhof | Reisach | Rosenhof | Scharthammer | Stein | Stemmenreuth | Trockau | Troschenreuth | Unterhauenstein | Vestenmühle | Weidelwangermühle | Weidmannshöhe | Willenberg | Willenreuth | Wolfslohe | Ziegelhütte | Zips
Sonstige Wohnplätze: Altstadt | Lohesiedlung | Maschinenfabrik Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein