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Bronn (Pegnitz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bronn
Stadt Pegnitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(516)&title=Bronn 49° 44′ N, 11° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(516) 49° 43′ 38″ N, 11° 27′ 55″ O
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Höhe: 433 m ü. NHN
Einwohner: 516 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Eingemeindung: 1. Januar 1976
Postleitzahl: 91257
Vorwahl: 09241
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Bronn (oberfränkisch: Brunn<ref>J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 7. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „brunn“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Bronn hat eine Fläche von 8,203 km². Sie ist in 1474 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5565,38 m² haben.<ref>Gemarkung Bronn (092546). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Lüglas.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Das Pfarrdorf Bronn grenzt an die Fränkische Schweiz und liegt am Rande des Veldensteiner Forsts. Es befindet sich dort der Königskopf, ein Dolomitfels, der als Geotop ausgezeichnet ist. Die Bundesstraße 2 führt nach Weidensees (2,5 km südwestlich) bzw. nach Neudorf bei der Anschlussstelle 44 der Bundesautobahn 9 (3,3 km östlich). Die von der B 2 abzweigende Kreisstraße BT 33 führt nach Kühlenfels (3,2 km westlich).<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 26. September 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Fsm-Bt-Oberland 1791.png
Das Oberland des Fürstentums Bayreuth mit Bronn als deren südwestlichster Ortschaft

1196 wurde ein „Geyselherus de Brůnen“ genannt. Dies ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes. 1572 wurde die im Ort bestehende Kirche zur Pfarrkirche erhoben.<ref name="P7">J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 7.</ref> In der Fraisch unterstand Bronn dem brandenburg-bayreuthischen Oberamt Pegnitz. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz die übergeordneten Institutionen.<ref>Vorlage:Addreßhandbuch Ansbach-Bayreuth</ref>

Mit dem Gemeindeedikt wurde 1812 der Steuerdistrikt Bronn gebildet.<ref name="OV 1820"/> Zu diesem gehörten Hüll, Lüglas, Weidenhüll, Weidensees und Willenreuth. Wenig später entstand die Ruralgemeinde Bronn, zu der Lüglas, Weidenhüll und Willenreuth gehörten. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Schnabelwaid (1842 Landgericht Pegnitz umbenannt) und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Pegnitz. Ab 1862 gehörte Bronn zum Bezirksamt Pegnitz (1939 in Landkreis Pegnitz umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Pegnitz (1879 in Amtsgericht Pegnitz umgewandelt). 1955 wurden Weidenhüll und Willenreuth nach Elbersberg umgemeindet.<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 90, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Fußnote 22). </ref> Dadurch verringerte sich die Gebietsfläche der Gemeinde von 10,649 km²<ref name="OV 1950"/> auf 8,224 km².<ref name="OV 1961"/> Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde am 1. Januar 1976 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.<ref></ref><ref>Pegnitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 26. September 2025.</ref>

Baudenkmäler[Bearbeiten]

In Bronn gibt es vier Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Pegnitz (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Klumpertalstraße 49: Schmiedeeiserner Ausleger
  • Klumpertalstraße 52: Pfarrhaus
  • Klumpertalstraße 54: evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Jakobus
  • Klumpertalstraße 79: Wohnstallhaus

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Bodendenkmäler[Bearbeiten]

In der Gemarkung Bronn gibt es fünf Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Gemeinde Bronn

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 485 586 521 538 537 567 591 536 595 579 539 554 575 591 632 613 647 689 680 1004 986 900 624 656
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 98 109 110 113 120 138 113
Quelle <ref name="OV 1820">Vorlage:Ober-Mainkreis 1820 Dort als Brunn aufgelistet. Für die Gemeinde Bronn inklusive Luiglas (S. 73), Weidenhüll (S. 134) und Willenreuth (S. 138).</ref> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 153, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="HGV" /> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 923, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 144 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1095, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1043 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1093 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1129 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 977 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 719 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 148 (Digitalisat).</ref>

Ort Bronn

Jahr 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 321 346 382 402 354 283 678 535 566 516
Häuser<ref name="Häuser" /> 70 71 75 86 98 128
Quelle <ref name="OV 1820"/> <ref name="OV 1861" /> <ref name="OV 1875" /> <ref name="OV 1885" /> <ref name="OV 1900" /> <ref name="OV 1925" /> <ref name="OV 1950" /> <ref name="OV 1961" /> <ref name="OV 1970" /> <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 296 (Digitalisat).</ref>

Religion[Bearbeiten]

Bronn ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und Sitz der Pfarrei St. Jakobus.<ref name="P7"/><ref name="OV 1961"/>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bronn (Pegnitz) – Sammlung von Bildern

Fußnoten[Bearbeiten]

<references responsive />

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