Leyla Bilge
Leyla Bilge (* 17. Mai 1981 in İdil, Türkei) ist eine deutsche kurdischstämmige Aktivistin.<ref name=Menga>Marcus Schymiczek: Facebook-Star Serge Menga wollte in die AfD eintreten. In: WAZ. 27. Juli 2016: „die durch ihre Flüchtlingshilfe im Irak medial bekannt gewordene Frauenrechtlerin Leyla Bilge, eine Kurdin, Muslima und wie Reil inzwischen Mitglied der AfD“</ref> Sie ist seit 2016 Parteimitglied der rechtspopulistischen und rechtsextremen AfD. Bilge rief zu zwei als „Frauenmarsch“ bezeichneten Demonstrationen am 17. Februar 2018 und 9. Juni 2018 in Berlin auf.
Leben[Bearbeiten]
Bilge reiste 1985 mit ihrer Familie per Visum aus dem südosttürkischen İdil in Deutschland ein. Nach ihren Angaben sei sie mit 16 Jahren zwangsverheiratet worden.<ref>Til Biermann: Mit 16 zwangsverheiratet: Bundestags-Referentin Leyla Bilge: Vom Flüchtlingskind zur AfD. In: bz-berlin.de. B.Z., 20. März 2018, abgerufen am 2. April 2018.</ref> Sie habe den Verein Leyla e. V. gegründet und sich damit seit 2014 dreimal im Irak und einmal in Syrien betätigt, wo sie privat Hilfe geleistet<ref name="express">Marc Herriger: Sie hilft Flüchtlingen: Islamisten drohen der mutigen Leyla. In: express.de. Express, 15. Januar 2015, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 10. April 2018. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive) (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und sich um Flüchtlinge, vorwiegend um Christen und Jesiden, gekümmert habe.<ref>Beatrix Van Vlodrop: Hilfe für Flüchtlinge in Kurdistan In: Krefelder Zeitung. 26. Dezember 2014. (Krefelder Lokalseite)</ref> Die Kölner Boulevardzeitung Express bezeichnete sie im Januar 2015 als „eine der Frauen des Jahres 2014“.<ref name="express"/> Im Sommer 2015 nahm Bilge einen minderjährigen Flüchtling, einen Cousin des ertrunkenen Alan Kurdi, bei sich auf.<ref>Sebastian Peters: Krefeld: Cousin des toten Aylan Kurdi lebt in Krefeld, RP Online, 10. September 2015 (Krefelder Lokalseite)</ref> Die ehemalige Sunnitin<ref>Hildburg Bruns: Kandidaten für Landtagswahl. Das ist die neue AfD-Truppe, die Brandenburg rechts regieren will., B.Z., 8. Januar 2019: „Leyla Bilge (37) kam 1985 aus Kurdistan. Die Ex-Sunnitin wechselte zum Christentum, sagt „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“. Bilge organisierte 2018 zwei rechtspopulistische Frauenmärsche. Bei ihrer Vorstellung sagte sie, mit einer „unkontrollierten Masseneinwanderung“ sei auch „der tödliche Islam“ nach Deutschland gekommen“</ref> konvertierte 2017 zum Christentum.<ref>Bernd Atzenroth: Kurdin, Ex-Muslima, AfD-Kandidatin. In: maz-online.de. Prignitz Kurier, 17. August 2017, abgerufen am 2. April 2018 (Lokalseite für Prignitz).</ref> Nach der Bundestagswahl 2017 arbeitete sie als Referentin für den AfD-Abgeordneten Ulrich Oehme.<ref name="welt180321"/> Bei der Bundestagswahl 2021 war sie auf Platz 6 der Landesliste der AfD Brandenburg, es wurden jedoch nur die ersten fünf der Landesliste in den Bundestag gewählt.<ref>Leyla Bilge, Bundestagswahl 2021. In: wen-waehlen.de. Abgerufen am 26. Februar 2025.</ref> Sie kandidierte als Direktkandidatin bei der Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Rosenheim für die AfD und erreichte als Zweitplatzierte 18,3 % hinter Daniela Ludwig (CSU, 40,9 Prozent).<ref>Leyla Bilge, Bundestagswahl 2025. In: wen-waehlen.de. Abgerufen am 26. Februar 2025.</ref><ref>Leyla Bilge, AfD im rfo-Wahlstudio. In: rfo.de. Regionalfernsehen Oberbayern, 24. Februar 2025, abgerufen am 26. Februar 2025.</ref><ref>Bundestagswahl, 221 Rosenheim. In: bundestagswahl2025.bayern.de. Abgerufen am 26. Februar 2025.</ref> Seit 2025 lebt sie im Landkreis Rosenheim in Bayern und hat zwei Kinder.<ref>Bundestagswahl 2025: Leyla Bilge (AfD) im Steckbrief und zu den wichtigsten Fragen. In: ovb-online.de. 7. Februar 2025, abgerufen am 26. Februar 2025.</ref>
„Frauenmarsch“[Bearbeiten]
Am 17. Februar 2018 fand in Berlin eine aus dem AfD-Umfeld unter dem Namen „Frauenmarsch“ organisierte Demonstration statt, an dem laut Polizei 500 Personen teilnahmen. Auf der für die Veranstaltung eingerichteten Facebook-Seite hatte Bilge u. a. mit den Worten, dass es „keinen Rückfall ins Mittelalter“ geben dürfe und einer „schleichenden Einführung der Scharia“ entgegenzuwirken sei, zur Teilnahme aufgerufen.<ref>Berlin: Gegendemonstranten versperren rechtem „Frauenmarsch“ den Weg. In: welt.de. Die Welt, 17. Februar 2018, abgerufen am 2. April 2018.</ref> Laut Innensenator Andreas Geisel nahmen bis zu 850 Personen teil, darunter ein Drittel Frauen.<ref name="tsp180222"/> Zu den Teilnehmern gehörten auch Lutz Bachmann,<ref name="ts180217">Maria Fiedler: Rechter Frauenmarsch wegen Blockade abgebrochen. In: Der Tagesspiegel. 17. Februar 2018.</ref> Imad Karim und David Berger, der auf einem Demowagen eine Rede hielt und rief: „Wir sind die wahren Feministen!“,<ref>Maria Fiedler: Rechte Schwestern ganz vorn, Der Tagesspiegel, 28. Februar 2018</ref> sowie laut Innenbehörde Neonazis, sogenannte Identitäre, „Reichsbürger“, NPD-Vertreter,<ref name="bz180222">Über 100 Strafanzeigen nach rechtem „Frauenmarsch“ in Berlin, B.Z., 22. Februar 2018</ref> Mitglieder des islamfeindlichen Bürgerbündnisses Havelland, das maßgeblich an der Organisation des Marsches beteiligt war, und die rechte Organisation „Wir für Deutschland“.<ref name="tsp180222">Helena Wittlich: Berliner Senat verteidigt Gegendemonstranten. In: Der Tagesspiegel. 22. Februar 2018.</ref>
Zwischen 900 und 1500 Menschen<ref>Rechter Aufmarsch in Berlin blockiert. Nicht in unserem Namen, taz.de, 18. Februar 2018</ref><ref name="ts180217" /><ref name="zeit180217">Rechter "Frauenmarsch" in Berlin nach Blockaden beendet. In: Zeit Online. 17. Februar 2018.</ref> warfen den Initiatoren „Rassismus unter dem Deckmantel des Feminismus“ vor.<ref name="zeit180217"/> Die Koordinatorin der Gegendemonstration, Pazhareh Heidari, bezeichnete den Marsch der Frauen als „Fake-Feminismus“. Die AfD nehme eine grundsätzlich „frauenfeindliche Position“ ein; Bilge habe ein „rassistisches Weltbild“.<ref>Patricia Hecht: AfD marschiert durch Berlin-Kreuzberg: „Das ist Fake-Feminismus“. In: die tageszeitung. 16. Februar 2018, abgerufen am 2. April 2018.</ref>
Auf Antrag der AfD-Fraktion debattierte auch der Deutsche Bundestag in einer Aktuellen Stunde über die Demonstration.<ref>AfD zeigt Politiker nach Frauendemo an. In: Der Tagesspiegel. 20. Februar 2018, abgerufen am 2. April 2018.</ref><ref>Volker Müller: Kontroverse um eine „Frauen-Demonstration“ in Berlin. In: Deutscher Bundestag. Abgerufen am 2. April 2018.</ref>
Im Juni 2018 fand ein zweiter, von Bilge angemeldeter und von der AfD offiziell unterstützter „Frauenmarsch“ unter dem Motto „Wir sind kein Freiwild..., Nirgendwo!!!“ in Berlin statt, für den im Vorfeld 2.000 Teilnehmer angemeldet wurden. Laut Polizei nahmen 300 Personen tatsächlich daran teil; mit ungefähr 200 Gegendemonstranten. Prominente Teilnehmer und Redner waren neben Bilge die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe, die syrisch-orthodoxe Ordensschwester Hatune Dogan und die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst.<ref name=":0">Weniger Teilnehmer als erwartet: AfD veranstaltet zweiten "Frauenmarsch". RBB, 18. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2019; abgerufen am 25. August 2018.</ref><ref> Daniel Kretschmar: „Frauenmarsch“ in Berlin: AfD gendert Frauendemo. In: taz. 10. Juni 2018, abgerufen am 19. August 2018.</ref>
Positionen und Kritik[Bearbeiten]
Bilge bezeichnete sich selbst als ehemalige CDU-Anhängerin. Sie trat im Sommer 2016 der AfD bei.<ref name=Menga/><ref>12. Landesparteitag AfD NRW: Programm für bürgerorientiertes NRW verabschiedet. In: AfD Kreis Recklinghausen. 4. Juli 2016: „Zwei prominente Neuzugänge stellten sich in Werl persönlich vor: Der ehemalige SPD-Ratsherr Guido Reil und die durch ihre engagierte Flüchtlingshilfe bekannte kurdische Muslima Leyla Bilge.“</ref> Von Sommer 2017 bis zur Bundestagswahl 2017 trat sie bundesweit bei mehreren AfD-Wahlkampfveranstaltungen vollverschleiert mit Burka auf.<ref>Wo die AfD der CSU die Show stiehlt. In: mittelbayerische.de. Mittelbayerische Zeitung, 19. Oktober 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Januar 2023; abgerufen am 26. Februar 2025. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.; Wo die AfD der CSU die Show stiehlt, jana-wolf.de, 19. Oktober 2017: „Die AfD macht Wahlkampf mit einer vollverschleierten Migrantin – für die Rechtspopulisten ist das anscheinend kein Widerspruch. Leyla Bilge ist vor mehr als 30 Jahren mit ihren Eltern wegen der Verfolgung von Kurden aus der Türkei nach Deutschland geflüchtet und hier zum Christentum konvertiert. Nun tourt die 36-Jährige durch die Bundesrepublik und stellt sich als „stolze Deutsche mit kurdischen Wurzeln und AfD-Mitglied“ vor. In Rieden lässt sie dann die Hüllen fallen: erst den Schleier, dann das ganze Gewand.“</ref><ref>Referentin Leyla Bilge zu Gast: Mit Burka bei der AfD, sn-online.de, 27. August 2017 (Lokalseite für Rinteln)</ref><ref>AfD-Wahlkampf in Brinkum: Überraschung des Abends kam nach Gauland, kreiszeitung.de, 24. August 2017 (Lokalseite für Stuhr)</reF><ref>Politik: Infoabend der AfD mit der Ex-Muslima Leyla Bilge in Alzenau - 90 Zuhörer - Keine Gegendemonstration: AfD-Frau in Alzenau erst vollverschleiert, dann im knappen Kleid, Main-Echo, 8. August 2018 (Lokalseite für Alzenau)</ref><ref>Oliver Schikora: Die AfD in Poppenhausen: Ein Abend voller Einblicke, Mainpost, 30. Juli 2017 (Regionalseite für Schweinfurt)</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kein linker Gegenwind bei AfD: Bürgerdialog in Burladingen ( vom 2. März 2021 im Internet Archive), Südwest Presse, abgerufen am 8. September 2017; archiviert am 2. März 2021.</ref><ref>Aufregung nach Burka-Auftritt von AfD-Frauenrechtlerin in Höxter, hoexter-news.de, 27. August 2017</ref><ref>Angela Merkel hasst Deutschland: Starker Tobak von Leyla Bilge. In: dewezet.de. 28. Juli 2017, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. Februar 2025. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive) (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Andreas Speit, Andrea Röpke: Der völkische Wahlkampfhelfer: Was rechts von Gauland so kommt, taz.de, 5. September 2017: „Das Thema griff vor rund 200 Anhängern auch die AfD-Frauensprecherin Leyla Bilge auf. In eine schwarze Burka gehüllt, betrat sie die Bühne, um das „islamische Frauenbild“ anzuprangern. Dann streifte sie die Verschleierung ab und stand im aus einer Deutschlandfahne geschneiderten Mini da.“</ref> Im Herbst 2017 trat sie als Sprecherin bei einer Pegida-Veranstaltung auf.<ref name="zeit180217" />
Im November 2017 war Bilge Moderatorin einer Konferenz des rechten Compact-Magazins in Leipzig,<ref name="lvz181125">jps/RND: Compact-Konferenz in Leipzig: „Terroristen“-Vergleich: Mahnmal-Künstler wollen mit Höcke-Aussage werben. In: Leipziger Volkszeitung. 25. November 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2017; abgerufen am 2. April 2018: „Als "die Stimme Deutschlands" hat Compact-Konferenz-Moderatorin Leyla Bilge den thüringischen AfD-Chef bezeichnet.“</ref> zu der nach Angaben der Leipziger Volkszeitung „namhafte Rechtsextremisten“ angereist waren.<ref>Provokationen und Proteste bei Compact-Konferenz in Leipzig. In: Leipziger Volkszeitung. 25. November 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Oktober 2021; abgerufen am 26. Februar 2025. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Zu den Rednern dieser Veranstaltung zählten z. B. Martin Sellner,<ref name="zeit171125"/> österreichischer Aktivist der völkischen und unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden Identitären Bewegung,<ref>„Identitäre Bewegung“: Verfassungsschützer beobachten rechtsextreme Gruppe. In: spiegel.de. 12. August 2016, abgerufen am 26. Februar 2025 (Leyla Bilge wird nicht erwähnt.).</ref> sowie Compact-Chefredakteur Jürgen Elsässer,<ref name="zeit171125">Mounia Meiborg: Rechtspopulisten droht Klage des Vermieters. In: Die Zeit. 25. November 2017, abgerufen am 26. Februar 2025 (Leyla Bilge wird nicht erwähnt.): „Als Redner traten unter anderem der Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke, Martin Sellner, der Vordenker der Identitären Bewegung in Österreich, und Jürgen Elsässer, der Chefredakteur des Compact-Magazins, auf.“</ref> der es beispielsweise auf der Leipziger Buchmesse 2018 als Aufgabe seiner Zeitschrift genannt hatte, die Spaltung der Gesellschaft zu vertiefen, um so „zum Sturz des Regimes beizutragen“.<ref>Kai Biermann, Astrid Geisler, Johannes Radke, Tilman Steffen: AfD-Abgeordnete beschäftigen Rechtsextreme und Verfassungsfeinde. In: Zeit online. 21. März 2018, abgerufen am 26. Februar 2025 (Leyla Bilge wird nicht erwähnt.): „Chefredakteur Jürgen Elsässer auf der Leipziger Buchmesse formuliert. Aufgabe von Medien wie seinem sei es, die Spaltung der Gesellschaft zu vertiefen, um so "zum Sturz des Regimes beizutragen".“</ref> Den wiederholt wegen völkisch-rassistischer Äußerungen aufgefallenen Björn Höcke hatte Bilge als „die Stimme Deutschlands“ begrüßt.<ref name="lvz181125"/>
Nach dem Abbruch des ersten sogenannten „Frauenmarschs“ im Februar 2018 empörte sie sich einem Bericht der Zeitung Die Welt zufolge in einem Live-Video, „man treffe nicht nur auf der Straße, sondern auch in Landtagen und im Bundestag auf ‚puren Faschismus‘, ‚pure Diktatur‘“.<ref name="welt180321">Alexej Hock: Radikale Einflüsterer (Paywall). In: Die Welt, Politik, 21. März 2018, S. 5: „Im Dienste von AfD-Bundestagsabgeordneten: Uwe Wappler, Leyla Bilge und Erik Lehnert“</ref>
Im Juni 2024 erstattete sie nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen den SPD-Politiker Lars Klingbeil wegen Beleidigung und Volksverhetzung, weil er die AfD in der Elefantenrunde von n-tv nach der Europawahl als Nazis bezeichnet hatte.<ref>Franziska Schwarz: Klingbeils „Nazi“-Aussage gegen Weidel: AfD-Mitglied zeigt SPD-Chef an. In: Frankfurter Rundschau. 11. Juni 2024, abgerufen am 13. Juni 2024: „AfD-Mitglied Leyla Bilge hat nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen Lars Klingbeil gestellt. Der Vorwurf gegen den SPD-Chef lautet auf Beleidigung und Volksverhetzung. Das teilte die 43-Jährige in einem Post auf X mit.“</ref>
Leyla Bilge wurde vom Amtsgericht Magdeburg am 16. April 2025 wegen Volksverhetzung zu 90 Tagessätzen à 30 € verurteilt.<ref>Robert Gruhne: „Satansbrut“ - AfD-Politikerin für Aussagen gegen queere Menschen verurteilt. In: www.volksstimme.de. 16. April 2025, abgerufen am 17. April 2025.</ref><ref>https://www.tag24.de/justiz/gerichtsprozesse-magdeburg/paedophil-und-satansbrut-afd-frau-wegen-hetze-auf-queere-menschen-verurteilt-3378198</ref><ref>Volksverhetzung – Queere Menschen „Satansbrut“ genannt: AfD-Politikerin verurteilt. In: queer.de, 17. April 2025. Abgerufen am 18. April 2025.</ref>
Schriften[Bearbeiten]
- Leyla Bilge: Leyla Bilge. 2. Kapitel. In: Stephan Schwarz (Hrsg.): Mutfrauen. Erfolgreich mit Qualität. Ohne Quote. Ohne Quatsch. Mit einem Geleitwort von Beatrix von Storch. 2. Auflage. Gerhard-Hess-Verlag, Uhingen 2025, ISBN 978-3-87336-856-9, S. 21–25 (Inhaltsverzeichnis).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bilge, Leyla |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Islamkritikerin kurdischer Herkunft und Parteimitglied der AfD |
| GEBURTSDATUM | 17. Mai 1981 |
| GEBURTSORT | İdil, Türkei |
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