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Marion Gentges

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Marion Gentges, 2019

Marion Gentges (* 23. August 1971 in Haslach im Kinzigtal) ist eine deutsche Politikerin (CDU) und seit 2016 Abgeordnete des Landtags Baden-Württemberg. Von 2021 bis 2026 war sie baden-württembergische Ministerin der Justiz und für Migration im Kabinett Kretschmann III. Seit 2026 ist sie Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat im Kabinett Özdemir.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Gentges wurde in Haslach in eine Unternehmerfamilie geboren; ihr Vater führte einen metallverarbeitenden Betrieb.<ref name="Beleg FAZ 14.5.21">Rüdiger Soldt, Aufsteigerin aus Südbaden, In: FAZ vom 14. Mai 2021</ref> Nach dem Abitur am Robert-Gerwig-Gymnasium Hausach studierte Gentges ab 1991 Rechtswissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und wurde dabei mit einem Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Während ihres Studiums wohnte sie mit Christine Strobl in einer Wohngemeinschaft.<ref name="Beleg FAZ 14.5.21"/> Sie absolvierte von 1996 bis 1998 ihr Referendariat am Landgericht Offenburg. Danach arbeitete sie als angestellte Rechtsanwältin in Hessen. Seit 2004 ist Gentges selbständig mit eigener Kanzlei in Zell am Harmersbach und als Fachanwältin mit einer Spezialisierung auf Arbeitsrecht.<ref name="Beleg FAZ 14.5.21"/>

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Gentges trat 1990 in die CDU ein und war von 1993 bis 1996 Kreisvorsitzende der Jungen Union Ortenau. Seit 1993 ist sie Mitglied im Kreisvorstand der CDU Ortenau. Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 gewann sie ein Zweitmandat des Landtagswahlkreises Lahr. Bei der Landtagswahl 2021 konnte sie erneut über ein Zweitmandat in den Landtag einziehen. Bei der Landtagswahl 2026 gewann sie erstmals das Direktmandat im Wahlkreis Lahr.

Am 12. Mai 2021 wurde sie zur baden-württembergischen Ministerin der Justiz und für Migration im Kabinett Kretschmann III ernannt. Trotz des Kriegs in Syrien sprach sie sich 2023 dafür aus, in Ausnahmefällen auch Abschiebungen in dieses Land durchzuführen.<ref>Katrin Elger, Christine Keck: (S+) CDU-Politikerin Marion Gentges: »In Ausnahmefällen sollten wir auch nach Syrien abschieben«. In: Der Spiegel. 17. November 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 18. November 2023]).</ref>

Am 13. Mai 2026 wurde Gentges zur baden-württembergischen Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat im Kabinett Özdemir ernannt.

Privates[Bearbeiten]

Gentges ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie ist katholischer Konfession.<ref>Marion Gentges, CDU. Landtag von Baden Württemberg, abgerufen am 10. Mai 2021.</ref>

Gentges ist Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.<ref>EUROPA-UNION Baden-Württemberg. Abgerufen am 28. August 2025.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Marion Gentges – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Kabinett Özdemir

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Minister:
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Staatssekretäre mit Stimmrecht in der Regierung:
Hoogvliet (Medienpolitik; Bevollmächtigter beim Bund) | Lorek (Justiz)

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