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Moscovium

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Vorlage:Hinweisbaustein

Eigenschaften
Allgemein
Name, Symbol, Ordnungszahl Moscovium, Mc, 115
Elementkategorie
Gruppe, Periode, Block 15, 7, p
CAS-Nummer

Vorlage:CASRN

Atomar
Atommasse (Schätzung) 288 u
Elektronenkonfiguration [Rn] 5f14 6d10 7s2 7p3
1. Ionisierungsenergie Vorlage:ZahlExp
Isotope
Isotop NH t1/2 ZA ZE (MeV) ZP
287Mc {syn.} 68 ms<ref name="lund" /> α 10,6 283Nh
288Mc {syn.} 170 ms<ref name="lund" /> α 11,4 284Nh
289Mc {syn.} 320 ms α 10,6 285Nh
290Mc {syn.} 23 ms α 10,3 286Nh
291Mc {syn.} ? α 10,0 287Nh
Weitere Isotope siehe Vorlage:Infobox Chemisches Element/Isotope
Gefahren- und Sicherheitshinweise
Radioaktiv
Radioaktiv
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Die von der Radioaktivität ausgehenden Gefahren gehören nicht zu den einzustufenden Eigenschaften nach der GHS-Kennzeichnung. In Bezug auf weitere Gefahren wurde dieses Element entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden. </ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Moscovium ist ein künstlich erzeugtes chemisches Element mit dem Elementsymbol Mc und der Ordnungszahl 115. Im Periodensystem steht es in der 15. IUPAC-Gruppe und gehört damit zur Stickstoffgruppe. Der Name leitet sich von der Oblast Moskau ab, wo das russische Kernforschungszentrum Dubna beheimatet ist.

Geschichte und Synthese[Bearbeiten]

Am 1. Februar 2004 wurde in einer Veröffentlichung in Physical Review C über die Synthese von einer Arbeitsgruppe aus russischen Wissenschaftlern aus Dubna und US-amerikanischen Wissenschaftlern des Lawrence Livermore National Laboratory berichtet. Bei dem Experiment sollen vier Atome entstanden und innerhalb von Sekundenbruchteilen zu Nihonium zerfallen sein.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Am 31. Januar 2006 wurde bekanntgegeben, dass Schweizer Forscher mit einer verfeinerten Methode, durch Beschuss einer Scheibe aus Americium mit Calcium-Atomen, 15 Moscovium-Atome herstellen konnten. Diese identifizierten sie anhand ihres Zerfallsproduktes Dubnium. Die Zerfallsreihe schließt auch das Element Nihonium ein, so dass dieses ebenfalls nachgewiesen werden konnte.<ref>Beat Gerber: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Pressemitteilung des Paul Scherrer InstitutsSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Informationsdienst Wissenschaft, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Am 27. August 2013 gaben Forscher der Universität Lund bekannt, am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung ebenfalls das Element 115 beobachtet zu haben. Analog zur Schweizer Gruppe wurde dabei Americium mit Calcium beschossen.<ref name="lund">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Meldung der Universität LundSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Namensgebung[Bearbeiten]

Nach der Entdeckung bekam das Element zunächst den systematischen Namen Ununpentium (chemisches Symbol Uup), eine Bildung aus Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. für ‚eins‘ und Vorlage:GrcS für ‚fünf‘, entsprechend der Ordnungszahl 115. Es wurde auch als Eka-Bismut bezeichnet, zusammengesetzt aus Vorlage:SaS für ‚eins‘ und Bismut, wegen seiner Einordnung im Periodensystem „eine Zeile unterhalb von Bismut“. Am 30. Dezember 2015 wurde die Entdeckung des Elements von der IUPAC offiziell anerkannt und der Arbeitsgruppe des Vereinigten Instituts für Kernforschung Dubna, Russland, dem Lawrence Livermore National Laboratory, Kalifornien, und dem Oak Ridge National Laboratory, Oak Ridge, Tennessee, das Recht auf Namensgebung zugesprochen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Zunächst wurde vorgeschlagen, das Element Langevinium, nach dem französischen Physiker Paul Langevin zu benennen.<ref>Vorlage:Cite web</ref> Am 8. Juni 2016 gab die IUPAC jedoch bekannt, dass für das Element auch der Name „Moscovium“ (Mc), nach der Oblast Moskau vorgeschlagen wurde, die Widerspruchsfrist dazu endete am 8. November 2016.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Zuvor war dieser Name in den Medien teilweise für das Element 118 Oganesson verwendet worden. Am 30. November 2016 wurde die endgültige Namensvergabe veröffentlicht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Im Jahr 2024 gelang es, für einzelne Moscovium-Atome die Adsorptionsenthalpie auf Quarz (SiO2) zu messen. Daraus konnte man schließen, dass Moscovium eine deutlich geringere Reaktivität hat als das homologe Bismut. Zurückführen lässt sich dies auf relativistische Effekte.<ref>A. Yakushev et al.: Manifestation of relativistic effects in the chemical properties of nihonium and moscovium revealed by gas chromatography studies, Frontiers in Chemistry - Chemical Physica and Physical Chemistry, Vol 12 (2024) DOI:10.3389/fchem.2024.1474820</ref><ref>GSI: Das schwerste bisher chemisch untersuchte Element – In Experimenten bei GSI/FAIR gelingt Bestimmung der Eigenschaften von Moscovium und Nihonium, 5. November 2024, abgerufen am 29. Juni 2026</ref>

Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

Es gibt keine Einstufung nach der CLP-Verordnung oder anderen Regelungen, weil von diesem Element nur wenige Atome gleichzeitig herstellbar sind und damit viel zu wenige für eine chemische oder physikalische Gefährlichkeit.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

[[wikt:Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.|Wiktionary: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.]] – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

H He
Li Be B C N O F Ne
Na Mg Al Si P S Cl Ar
K Ca Sc Ti V Cr Mn Fe Co Ni Cu Zn Ga Ge As Se Br Kr
Rb Sr Y Zr Nb Mo Tc Ru Rh Pd Ag Cd In Sn Sb Te I Xe
Cs Ba La Ce Pr Nd Pm Sm Eu Gd Tb Dy Ho Er Tm Yb Lu Hf Ta W Re Os Ir Pt Au Hg Tl Pb Bi Po At Rn
Fr Ra Ac Th Pa U Np Pu Am Cm Bk Cf Es Fm Md No Lr Rf Db Sg Bh Hs Mt Ds Rg Cn Nh Fl Mc Lv Ts Og
Alkali­metalle Erdalkali­metalle Lanthanoide Actinoide Übergangs­metalle Metalle Halb­metalle Nicht­metalle Halogene Edelgase Chemie unbekannt

Vorlage:Klappleiste/Ende