Mossack Fonseca
| Mossack Fonseca & Co.
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Mossack Fonseca Logo.jpg | |
| Rechtsform | |
| Gründung | 1986 |
| Sitz | Panama-Stadt |
| Leitung | Rubén Hernández (CEO)<ref>Mossack Fonseca Celebra el 25° Aniversario de su oficina de BVI. Panama Economy Insight, 4. September 2012. (spanisch)</ref> |
| Mitarbeiterzahl | über 500, davon über 40 Anwälte<ref>Mossack Fonseca (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. [https://web.archive.org/web/
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| Branche | Wirtschafts- und Steuerrecht |
| Website | www.mossfon.com |
Mossack Fonseca & Co. (Mossfon) ist ein ehemals global tätiges Rechtsdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Panama-Stadt in Panama. Mitte März 2018 teilte die Kanzlei mit, ihr operatives Geschäft zum Monatsende einzustellen.
Geschäftstätigkeit[Bearbeiten]
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Mossack Fonseca unterhielt weltweit 44 Niederlassungen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Shells and shelves.] via The Economist, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Jürgen Mossack gründete 1977 die Jürgen Mossack Lawfirm. 1986 tat sich Mossack mit Ramón Fonseca Mora zusammen.<ref>David A. Graham: What is Mossack Fonesca, the Law Firm in the Panama Papers? In: The Atlantic, 4. April 2015, abgerufen am 10. Februar 2018.</ref> Das Unternehmen war auf Wirtschaftsrecht und Investorenberatung spezialisiert und bot vielfältige Dienstleistungen für Briefkastenfirmen an.<ref>BVI Company Restorations. Abgerufen am 4. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig How I learned to avoid the taxman in the British Virgin Islands.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Mossack Fonseca war eine von sieben Firmen in Panama, die gemeinsam über die Hälfte der dort registrierten Firmen repräsentieren.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( vom 13. März 2013 im Internet Archive)</ref> Die Firma galt als einer der Marktführer im Bereich der Briefkastenfirmen-Dienstleistungen.
Anfang 2015 durchsuchte die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mehrere Filialen der Commerzbank wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Die Deutsche Commerzbank half demnach mutmaßlich Kunden, Geld auf Konten der Luxemburger Commerzbank zu schaffen und in panamaischen Scheinfirmen anzulegen. Dazu vermittelte die Bank ein Konto bei ihrer Liechtensteiner Filiale, die mit der Liechtensteiner Niederlassung von Mossack Fonseca kooperierte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Verdacht auf Steuerhinterziehung: Razzia bei der Commerzbank.] via NZZ, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Rechtsanwälte des Unternehmens traten als informelle Botschafter der panamaischen Finanzwirtschaft auf und warben Investoren ein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig PANAMA.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Januar 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Ramón Fonseca ist zweiter Vizepräsident der Panameñista-Partei, die Panamas ehemaligen Präsidenten Juan Carlos Varela stellte. Ramón Fonseca gilt als engster Vertrauter des ehemaligen Präsidenten. Drei Wochen vor der Veröffentlichung der Panama Papers (siehe unten) ließ Fonseca sich als präsidieller Berater beurlauben.<ref>Fonseca steps down as presidential advisor. prensa.com vom 11. März 2016</ref>
Panama Papers[Bearbeiten]
Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca half bei der Gründung von über 300.000 Briefkastenfirmen in 21 Steueroasen.<ref>theguardian.com 3. April 2016: What are the Panama Papers? A guide to the biggest data leak in history </ref>
Am 3. April 2016 veröffentlichten mehrere internationale Medien in Kooperation mit dem Internationalen Konsortium für investigative Journalisten (ICIJ) einige Artikel über Kunden von Mossack Fonseca und deren Finanzkonstrukte in Steueroasen. Die Artikel basierten auf nichtöffentlichen Kundendaten des Konzerns, die der Süddeutschen Zeitung von einem Whistleblower zugespielt worden waren.<ref>Eine Quelle, 400 Journalisten: Die Geschichte der PanamaPapers. 3. April 2016, abgerufen am 3. April 2016.</ref>
Die Süddeutsche Zeitung berichtete im Oktober 2016, die Kanzlei sei durch die Veröffentlichung der Interna finanziell „am Ende“.<ref name="Süddeutsche Zeitung161028">Frederik Obermaier, Sebastian Schoepp: Skandal-Kanzlei Mossack Fonseca ist „am Ende“. In: Süddeutsche Zeitung. 23. Oktober 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016.</ref> Mossack und Fonseca kamen Mitte Februar 2017 in Untersuchungshaft.<ref>sueddeutsche.de 3. April 2017: Das Ende einer Skandal-Firma</ref> Im April 2017 wurden sie gegen eine Kaution in Höhe von je einer halben Million US-Dollar unter Auflagen vorläufig auf freien Fuß gesetzt; die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäsche dauern an.<ref>Frederik Obermaier: Auf freiem Fuß. Die Gründer der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca sind gegen Kaution aus der Haft entlassen worden. In: Süddeutsche Zeitung vom 24. April 2017, S. 17.</ref>
Mitte März 2018 teilte die Kanzlei mit, ihr operatives Geschäft zum Monatsende einzustellen. Einige wenige Mitarbeiter würden aber weiterhin beschäftigt, um Anfragen von Behörden sowie von öffentlicher und privater Seite zu beantworten.<ref>Mossack Fonseca stellt Geschäft ein. Süddeutsche Zeitung, 15. März 2018, abgerufen am selben Tage.</ref>
Im Oktober 2020 wurden Gründer Mossack und sein früherer Geschäftspartner Fonseca zur weltweiten Fahndung ausgeschrieben, nachdem Haftbefehle in Deutschland wegen des Vorwurfs der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Bildung einer kriminellen Vereinigung erlassen worden waren.<ref>tagesschau.de: Deutsche Haftbefehle gegen Panama-Papers-Drahtzieher. Abgerufen am 20. Oktober 2020.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Hans Leyendecker, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer, Vanessa Wormer: Die Firma. Süddeutsche.de, 3. April 2016.
- Ken Silverstein: The Law Firm That Works with Oligarchs, Money Launderers, and Dictators. Vice.com, 3. Dezember 2014. (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Unternehmensform
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-05
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Anwaltskanzlei
- Dienstleistungsunternehmen (Panama)
- Panama Papers
- Organisation (Panama-Stadt)
- Unternehmensgründung 1977