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Muda Mathis

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Muda Mathis während der Show «Let's sing Arbeiterin*» von Les Reines Prochaines und Freundinnen*, 2019
Datei:Sus Zwick, Michele Fuchs und Muda Mathis während der Show «Let's sing Arbeiterin*» von Les Reines Prochaines und Freundinnen*.jpg
Sus Zwick, Michele Fuchs und Muda Mathis während der Show «Let's sing Arbeiterin*» von Les Reines Prochaines und Freundinnen*

Muda Mathis (geb. 25. Februar 1959 in Zürich, heimatberechtigt in Regensdorf) ist eine Schweizer Performance-, Installations- und Videokünstlerin, Musikerin und Performance –aktivistin. Sie ist bekannt für Kollaboratives Schreiben und arbeitet mit Sus Zwick und der Frauenmusikperformancegruppe Les Reines Prochaines zusammen. 2009 wurde sie und ihre Arbeit mit dem Meret Oppenheim Preis ausgezeichnet.<ref name=":0">Bundesamt für Kultur BAK: Prix Meret Oppenheim 2009. Abgerufen am 16. Oktober 2020.</ref><ref>Mathis, Muda | SIK-ISEA Recherche. Abgerufen am 9. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben[Bearbeiten]

Muda Mathis wuchs mit fünf Geschwistern in Romanshorn auf. Nach der Schule absolvierte sie den Vorkurs an der Schule für Gestaltung St. Gallen und anschliessend ein Bildhauerei-Praktikum bei Charlotte Germann-Jahn.<ref> http://www.stiftung-kunst-heute.ch/de/Die-Sammlung/10?&a=34&g=8, abgerufen am 28. Oktober 2020.</ref> 1978–1980 erfolgte ein Besuch der F+F Schule für Kunst und Mediendesign mit Peter Trachsel, Doris Stauffer und Serge Stauffer als Dozenten in Zürich mit ersten Performanceerfahrungen, 1980–1982 war sie an der Sigurd Leeder School of Dance in Herisau.

Von 1986 bis 1988 studierte sie Audiovisuelle Kommunikation (Videokunst) an der Schule für Gestaltung in Basel bei René Pulfer und blieb mit audiovisuellen Produktionen, Band, Performance und Installation in Basel und international aktiv. Seit 1990 hat sie eine Produktions- und Lebensgemeinschaft mit Sus Zwick (* 1950).

Sie ist Mitbegründerin der Frauenmusikperformancegruppe Les Reines Prochaines (1987) und der Atelier- und Produktionsgemeinschaft VIA Basel (AudioVideoKunst, 1988), des Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen und Mitautoren des KünstlerInnengruppe Tischgespräche.<ref>Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen von 1999 und Teil der KünstlerInnengruppe Tischgespräche</ref> Seit den frühen 1980er-Jahren pflegte sie wechselnde, oft langjährige Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kunstschaffenden und Kollektiven, kontinuierlich mit Fränzi Madörin und mit ihrer Lebenspartnerin Sus Zwick.

1996–2017 übernahm sie eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel. 2003 erhielt sie ein Atelierstipendium IAAB Montréal, 2009 den Prix Meret Oppenheim (beide zusammen mit Sus Zwick). Im Sommer 2022 kuratierten Muda Mathis, Chris Regn, Andrea Saemann und Lena Eriksson die Ausstellung Bang Bang – Translokale Performance Geschichten im Museum Tinguely.<ref>BANG BANG – translokale Performance Geschichte:n. Abgerufen am 3. November 2022.</ref><ref>Bang Bang im Museum Tinguely. Abgerufen am 3. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Jules Pelta Feldman: Looking at the moon: Davide-Christelle Sanvee and the embodiment of Swiss performance history. In: Performance: Conservation, Materiality, Knowledge. 4. August 2022, abgerufen am 4. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2022 erhielt sie mit Les Reines Prochaines and Friends* den Basler Kulturpreis.

Muda Mathis lebt in Basel.

Werk[Bearbeiten]

1987 gründeten Muda Mathis, Teresa Alonso und Regina Florida Schmid die Performancemusikgruppe Les Reines Prochaines, die mit wechselnder Besetzung – Fränzi Madörin und Pipilotti Rist, Gabi Streiff, Sus Zwick, Sibylle Hauert, Michèle Fuchs und Barbara Naegelin – auftritt. Als Bande aus Basel formierten sie sich während der Jugend- und Frauenbewegung der 1980er mit der Intention, traditionelle Kunst- und Geschlechtergrenzen zu hinterfragen<ref>Sarah Stähli (Text), Ursula Häne (Foto): LES REINES PROCHAINES Noch immer: Do it yourself! In: Nr. 06/2013. Die Wochenzeitung, 7. Februar 2013, abgerufen am 27. August 2016.</ref> und spielen bis heute vor internationalem Publikum. Dada, Fluxus und Punk.

Sie ist Initiatorin und Mitherausgeberin der Performance Chronik Basel<ref>artline> Kunstmagazin · „Alles bewegte sich und war unterwegs in Richtung Gegenwart“. In: artline.org. Abgerufen am 2. März 2019.</ref> (1968–1986 gemeinsam mit Silvana Iannetta, Sabine Gebhard Fink, Andrea Saemann, Anna Schürch, Bernadett Settele, Margarit von Büren, Sus Zwick) und der zweiten Buchpublikation der Performance Chronik Basel „Aufzeichnen und Erinnern“ (Hrsg. v. Sabine Gebhardt Fink, Muda Mathis, Margarit von Büren im Diaphanes Verlag Zürich / Berlin 2016), ein Netzwerk zur historischen Aufarbeitung der Performancekunst im Basler Umfeld<ref>Aufzeichnen und Erinnern – Schreiben über Performance. In: projektraeume-berlin.net. Abgerufen am 2. März 2019.</ref>. Im Sommer 2022 kuratierten Muda Mathis, Chris Regn, Andrea Saemann und Lena Eriksson die Ausstellung Bang Bang – Translokale Performance Geschichten im Museum Tinguely.<ref>BANG BANG – translokale Performance Geschichte:n. Abgerufen am 3. November 2022.</ref><ref>Bang Bang im Museum Tinguely. Abgerufen am 3. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Jules Pelta Feldman: Looking at the moon: Davide-Christelle Sanvee and the embodiment of Swiss performance history. In: Performance: Conservation, Materiality, Knowledge. 4. August 2022, abgerufen am 4. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kollaborationen sind ein Bestandteil und Merkmal der Arbeit der Künstlerin. Zusammen mit verschiedenen Künstlerinnen entwickelt sie Performance- und Bühnenprogramme wie zum Beispiel die Gottlieber Revue, die Bühnenproduktion Let's sing Arbeiterin* .<ref>Les Reines Prochaines auf der Höhe ihrer Kunst. In: aargauerzeitung.ch. Abgerufen am 2. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Dominique Spirgi: Hinreissende Audienz bei den unverwüstlichen Königinnen. In: Stadtschreiber. 24. Januar 2019, abgerufen am 2. März 2019.</ref><ref>Seit 30 Jahren im Kommen. In: badische-zeitung.de. Abgerufen am 2. März 2019.</ref> oder die Revue Alte Tiere hochgestapelt für das Theater Basel<ref name=":1" /><ref name=":2" /><ref name=":3" /> als Les Reines Prochaines and friends* mit Lucas Acton, Sibylle Aeberli, Michèle Fuchs, Sibylle Hauert, Chris Hunter, David Kerman, Chris Regn, Marcel Schwald, Dorothea Schürch, Oper<ref name=":4" /> am Theater Basel<ref name=":5" />.

„Das künstlerische Schaffen von Muda Mathis bewegt sich zwischen den Bereichen der bildenden Kunst – insbesondere Video/Videoinstallation und Performance – und der Musik, wobei sie diese Bereiche auf innige, melodramatische und lustvolle Weise miteinander zu verschmelzen weiss: Worte malen Bilder, Bilder erzeugen Klänge, Töne tragen diese rhythmisch weiter und Aktionen verleihen den Bildern und der Musik eine neue gemeinsame Struktur und Dynamik. Weiteres inhaltliches und zugleich stilbildendes Merkmal ihrer Kunst ist der inszenierte, mit Ironie getränkte Dilettantismus als bewusste Strategie. Von entscheidender Bedeutung in der Kreation der Bilder, die zugleich performativ sind, ist die unorthodoxe Kameraführung. Diese ist keineswegs statisch, sondern am Körper oder an einem verlängerten Teil des Körpers oder der Objekte angebracht und übermittelt dadurch ungewohnte und eigenwillige Ansichten des Geschehens ‚aus dem Innern der profanen Dinge‘.“<ref>Esther Maria Jungo: Leben & Werk Muda Mathis. In: stiftung-kunst-heute.ch. Sammlung Kunst heute, abgerufen am 27. August 2016.</ref>

2021 wurden die Performances Embracing a Spanish Village aus 2011 und Protuberanzen II von 2004 vom Kunstkredit Basel Stadt angekauft. Die Performances von Muda Mathis & Sus Zwick befinden sich in Form von Notationen, Skripten und audiovisuellen Dokumentationen in der Sammlung, die künftigen Wiederaufführungen als Anleitung zur Verfügung stehen.<ref>https://media.bs.ch/original_file/c0ccf2968be820fff99506efb866fbe7164c5d32/jahresrueckblick-2021-2022.pdf</ref> 2022 wurde die erste Wiederaufführung mit Lea Rüegg (Lean Rüegg), Raffia Li, Wilf Speller im Museum Tinguely realisiert<ref>https://mediathek.hgk.fhnw.ch/ink/detail/bangbang-2108</ref> und 2024 gab es eine weitere Performance dieses Werkes von Birgit Kempker und Bärbel Schwarz in der Turbine Giswil.<ref>https://performanceart-giswil.ch/wp-content/uploads/2024/07/RZ_Giswil_A3_24_web_de.pdf</ref>

Einzelne Werke in Sammlungen oder Kunst am Bau[Bearbeiten]

  • Kunstkredit Basel-Stadt; Liestal, Sammlung Neue Medien Baselland
  • Bern, Stiftung Kunst Heute
  • Arbon-Frasnacht, Seewasserwerk, Klang- und Lichtinstallation, Der Getränkeautomat lebt, 1999
  • Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Kartause Ittingen
  • Kunsthaus Zürich; Zürich, Swiss Life Art Collection, Foyer Binz Center, Das ideale Leben, 2000

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Performance[Bearbeiten]

Kollektive Projekte, Kunst am Bau und im öffentlichen Raum (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2001: Glückliches Radio: Radio Felix, Hörstück in Folgen, Muda Mathis, Sus Zwick, Fränzi Madörin, Hipp Mathis, Platter Spital, Basel, Kunstkredit, Basel
  • 2001: Nie gesehene Perlen, Fernsehsendung, Muda Mathis, Sus Zwick, Fränzi Madörin, u. a. Wanderlust, Point de Vue und Viper, Basel DV, 57‘
  • 2003: Audiotunnel, Audioinstallationen, Muda Mathis, Sus Zwick, Fränzi Madörin, Museum für Kommunikation, Bern
  • 2007: Bonanza II, Video, Letzigrund Stadion, Amt für Hochbauten, DV, 3’, Muda Mathis/Sus Zwick
  • 2007: Purity and Danger, Aktion, Münsterplatz, Museum der Kulturen, Basel, mit Künstlerinnengruppe Tischgespräche<ref>https://www.mkb.ch/sonderausstellungen/rot/programm_rotrausch.pdf</ref>
  • 2008: The road to nieu Bethesda, ein Kooperationsprojekt organisiert von Monika Dillier und Andrea Saemann mit südafrikanischen und Schweizer Künstlerinnen.
  • 2009: Das prekäre des Vertikalen, Fotografie, Foyer Stadttheater Winterthur Saison 2009/10, Muda Mathis/Sus Zwick
  • 2010: Die Tankstelle, Fotografie, plastische Objekte, UPK Basel, Ökonomiegebäude, Personalrestaurant, Muda Mathis/Sus Zwick
  • 2014: Der Elefant ist da, Zehn imaginäre Skulpturen für den Helvetiaplatz Bern, ein Hörspaziergang von Muda Mathis, Sus Zwick und Fränzi Madörin
  • 2016: Performance Chronik Band II Aufzeichnen und Erinnern (1987–2006), Publikation, Diaphanes Verlag Zürich/Berlin
  • 2018: Performance Art Roll On, Broschüre, zur Ausstellung Performance Process, Cooperation mit dem Kaskadenkondensator, Performance Chronik Basel und ApresPerf<ref>https://mediathek.hgk.fhnw.ch/ink/detail/bangbang-1828</ref>
  • 2021: Andrea Saemann und ihr Werk Podcast in 12 Folgen, Muda Mathis, Chris Regn und Andrea Saemann
  • 2022: BANG BANG translokale Performance Geschichte:n, Ausstellungsprojekt von Revolving Histories organisiert und kuratiert von der Performance Chronik Basel, Andrea Saemann, Chris Regn, Muda Mathis, Lena Eriksson und PANCH, Museum Tinguely, Basel<ref>https://www.artinside.ch/bang-bang-translokale-performance-geschichten/</ref>
  • 2022/23: Das Projekt Erstes Manifest grosser und angesehener Künstlerinnen war im Rahmen der Ausstellung Fun Feminism täglich vom 16ten Dezember 2022 bis 19ten März 2023 zwischen 18 und 20 Uhr auf dem Lichtfries des Neubaus des Kunstmuseum Basel zu sehen.<ref>theartofintervention: «Geht weiter als erlaubt. Zögern ist blöd». 20. Juni 2023, abgerufen am 22. August 2023.</ref>
  • 2023: Video Total 35 Jahre VIA VideoAudioKunst Ausstellung und Radiosendung, Amerbachstudios und RadioX<ref>35 Jahre VIA - LIVE auf Radio X. Abgerufen am 23. September 2024.</ref>
  • 2025: Radio Live Veranstaltung zur Buchpremiere des Lesebuch Revolving Histories – zu translokaler Performance Kunst Schweiz, in Kooperation mit dem Theater Basel, Radio X und dem Performance Kunst Netzwerk Schweiz PANCH, 5-stündige Leseperformance im Foyer Public, Theater Basel<ref>Revolving Histories: Buchpremiere & 5-stündige Leseperformance im Foyer Public. Abgerufen am 12. November 2025.</ref><ref>Revolving Histories. In: fridamagazin.ch. Abgerufen am 12. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1989: Die Tempodrosslerin saust, 14-Kanal Videoinstallation, mit Pipilotti Rist, Kunsthalle St. Gallen
  • 1992: Sofie zieht Kreise, Videoinstallation, mit Sus Zwick, Filiale, Basel. Galerie Prosart und o. T. Luzern, Theater am Neumarkt Zürich, Steirischer Herbst Graz, Museum für Gestaltung Zürich
  • 1995: Sofies Himmel, Fünf-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick und Fränzi Madörin, Kunstmuseum Thurgau, Kartause Ittingen, CAN Centre d’art Neuchâtel
  • 1996: Babette, Drei-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick und Fränzi Madörin, CAN Centre d’Art Neuchâtel, Ausstellungsraum o.T. Luzern, Amtshimmel Baden
  • 1997: Gönn dir ein Schnippchen, Sieben-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick, Cargo Bar Basel, Viper
  • 1997: Le Ballett Patient, 12-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick Reitschule Bern
  • 1997: The Plot, Klang-Licht-Installation, mit Sibylle Hauert, Kaskadenkondensator, Basel
  • 1998: Die Erfindung der Welt, Sechs-Kanal Videoinstallation, mit Sus Zwick, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Palazzo Liestal, Kunstverein Konstanz
  • 2000: Erstkommunikanten, Fotoserie, mit Sus Zwick und Tobias Madörin, Kunstraum Kreuzlingen, Kartause Ittingen, La Centrale Montreal
  • 2001: Das Paradies, (Park eins und zwei) Videoinstallationen, mit Sus Zwick, Kunsthalle Winterthur, Loeffler Museum, Kosice, Slowakei, Kartause Ittingen
  • 2002: Paar, Videostills, mit Sus Zwick, Kunstkasten Winterthur, Nette Homos, Kaskadenkondensator Basel, Female Geographies, Austrien Cultural Forum London
  • 2002: Bad, Videoprojektion, mit Sus Zwick, Kunsthof, Zürich
  • 2003: Monts et Merveilles, Sechs-Kanal Videoinstallation, mit Fränzi Madörin und Sus Zwick, Kunstmuseum Olten, Plug.In, Regionale 2004, Basel
  • 2008: Blume wie ein Haus gedacht, Videoinstallation, mit Sus Zwick, Blumensaft, Kunst Raum Riehen
  • 2010: Das unsichtbare Licht, 11-Kanal Audioinstallation, mit Fränzi Madörin und Sus Zwick, Kunsthalle Arbon
  • 2014: Olga und Olga und die koreanische Grossmutter, 2 Kanal Videoinstallation, Muda Mathis/Sus Zwick, Kunstraum Kreuzlingen, Ausstellungsraum Klingental Basel
  • 2017: My House – your Arms – our own Sleep mit Sus Zwick
  • 2018/2019: L'Universe Germaine Muda Mathis Sus Zwick und Hipp Mathis mit Germaine Winterberg, Kunsthaus Baselland, Basel<ref>Auf Welt- und Zeitreise mit Germaine. Abgerufen am 2. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2019: Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Anna -Tia Buss, Alina Kopytsa, Muda Mathis und Sus Zwick, Maura Wittmer, Shannon Zwicker, o.T. Raum für aktuelle Kunst, Luzern<ref>Kunstpavillon: Zwick Sus. In: o.T. Raum für aktuelle Kunst. 13. Juni 2016, abgerufen am 23. August 2023.</ref>
  • 2022: Elf akustische Portraits, Villa Renata, Basel<ref>Elf akustische Portraits — Villa Renata. Abgerufen am 3. November 2022.</ref>
  • 2022: Ohren auf, Augen zu, Film ab, S11, Künstlerhaus Solothurn<ref>S11. In: 11 akustische Portraits. Abgerufen am 3. November 2022.</ref>
  • 2022: Fun Feminism, Kunstmuseum Basel<ref>zephir.ch: Kunstmuseum Basel - Fun Feminism. Abgerufen am 22. August 2023.</ref>
  • 2022 Eine Frau ist eine Frau ist eine Frau – Eine Geschichte der Künstlerinnen, Aargauer Kunsthaus, Aarau<ref>Vera Sacchetti: Geht es in der Kunst nicht sowieso meistens um Frauen? In: Republik. 22. September 2022 (republik.ch [abgerufen am 22. August 2023]).</ref>
  • 2022: Bang Bang – translokale Performancegeschichten im Museum Tinguely in Basel<ref name=":32">Tinguely@Home | Museum Tinguely Basel. Abgerufen am 17. August 2023.</ref>
  • 2023 Vage Elemente Werkstatt, Installation Single Channel Video, Leuchtkasten Paare, Mathis/Zwick, Kobo Art Space Zürich<ref>Muda Mathis and Sus Zwick - Contemporary Indian Artist | Gallery Dotwalk. Abgerufen am 23. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2024: Die Erfindung der Welt und alles andere, Videoinstallation, Foto-Installation, Mathis/Zwick, TANK, Basel<ref>Muda Mathis und Sus Zwick — Die Erfindung der Welt und alles andere | Kunstbulletin. Abgerufen am 23. September 2024.</ref>
  • 2025: wenden und wandeln, Galerie Nicolas Krupp, Basel<ref>Muda Mathis & Sus Zwick — Wenden und Wandeln | Kunstbulletin. Abgerufen am 23. März 2025.</ref>

Videos[Bearbeiten]

  • 1988: Das Messer im Kompott, Einkanal-Video, 13 Minuten 40 Sekunden, Farbe, Ton, 4:3, PAL, Produktionsformat: U-matic low-band; in Zusammenarbeit mit Käthe Walser
  • 1988: Japsen, 1988, Video U-Matic Low, 14', Muda Mathis und Pipilotti Rist
  • 1989: Die Tempodrosslerin saust, in Zusammenarbeit mit Pipilotti Rist und Les Reines Prochaines
  • 1990: Der Dienstag, U-Matic Low, 14', Muda Mathis und Renatus Zürcher
  • 1990: Der Waschtag, Video U-Matic Low, 7', Muda Mathis und Sus Zwick
  • 1991: So nimm diese Erbsen, U-Matic Low, 10’, Muda Mathis
  • 1993: Die lustigen Weiber von Windsor, U-Matic Low, 2’20’’ Muda Mathis und Fränzi Madörin,
  • 1996: Babette, Video U-Matic, 15', engl./dt. U.-Titel Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick mit Babette Zaugg
  • 1998: Die Erfindung der Welt, mit Fränzi Madörin und Sus Zwick
  • Making off – wie eine Installation entsteht, DV, 4’, Muda Mathis und Sus Zwick
  • 2002: Les Reines Prochaines im Thurgau, 5 Clips, DV, 10‘, Les Reines Prochaines
  • 2004: Das ideale Atelier, Video DV, 16' mit Fränzi Madörin und Sus Zwick
  • 2004: Vermeintlichkeit und Zufall, Video DV, 7', Muda Mathis und Sus Zwick
  • 2005: Carte Postale Sonore, Video DV, 7', Muda Mathis und Sus Zwick
  • 2006: Kiev Connection, Video DV 45', mit Fränzi Madörin und Sus Zwick mit Les Reines Prochaines
  • 2013: The golden Landscape of Feminism – making of, mit Fränzi Madörin und Sus Zwick
  • 2015: Olga und Olga und die koreanische Grossmutter, HD Ton, 25’, Muda Mathis und Sus Zwick
  • 2016: Schlafen, 3 Kanal Arbeit mit Sus Zwick

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1990: Jawohl, sie kann’s. Sie hat’s geschafft. (LP/CD)
  • 1993: Lob Ehre Ruhm (LP/CD)
  • 1995: Le coeur en beurre double gras (CD)
  • 1999: Alberta (CD)
  • 2003: Protest und Vasen (CD)
  • 2005: Starke Kränze (CD)
  • 2013: Blut (CD)
  • 2017: Schlafen ist individuelle Anarchie. (limited vinyl single LRP009)
  • 2020: Zu unserer Verfassung (CD)
  • 2021: Let's sing Arbeiterin*! (CD)
  • 2024: Scissor*hood, Album unrecord<ref>Les Reines Prochaines mit neuem Album Scissor*hood. Abgerufen am 23. März 2025.</ref>

Filme[Bearbeiten]

  • Die Hamburger Filmemacherin Claudia Willke realisierte 2012 den Dokumentarfilm Les Reines Prochaines – alleine Denken ist kriminell mit der Basler Freihändler Filmproduktion als Koproduktion mit: Schweizer Radio und Fernsehen (Dokumentarfilm TV-Fassung 52 min, Festival-Fassung 77 min).

Literatur/Publikationen[Bearbeiten]

  • Andrea Saemann, Chris Regn, Lena Eriksson, Margarit von Büren, Muda Mathis, Sabine Gebhardt Fink (Hrsg.): Atlas Revolving Histories – zu translokaler Performance Kunst Schweiz. Vexer Verlag, St.Gallen, Berlin 2026, ISBN 978-3-907690-00-0
  • Andrea Saemann, Chris Regn, Lena Eriksson, Margarit von Büren, Muda Mathis, Sabine Gebhardt Fink (Hrsg.): Lesebuch Revolving Histories – zu translokaler Performance Kunst Schweiz. Vexer Verlag, St.Gallen, Berlin 2025, ISBN 978-3-907690-01-7
  • Sabine Gebhardt Fink; Muda Mathis; Margarit von Büren (Hrsg.): Aufzeichnen und Erinnern. Performance Chronik Basel (1987–2006). Diaphanes, Zürich, Berlin 2016. ISBN 978-3-03734-634-1.
  • Alexandra Könz: Die Macht des Erzählens – Narrative Strategien in zeitgenössischer Schweizer Performancekunst: Andrea Saemann, Muda Mathis und Sus Zwick, Yan Duyvendak. Chronos Verlag, Zürich 2015, ISBN 978-3-0340-1278-2.
  • Sabine Gebhardt Fink; Muda Mathis; Margarit von Büren (Hrsg.): Floating Gaps – Performance Chronik Basel (1968-1986). Diaphanes Verlag, Zürich 2012, ISBN 978-3-03734-172-8.
  • Klaus Hersche (Red.): Muda Mathis, Sus Zwick. Kulturstiftung des Kantons Thurgau, Frauenfeld; Niggli, Sulgen 2010, ISBN 978-3-7212-0760-6 (Niggli). (Facetten. Kulturstiftung des Kantons Thurgau; 12).
  • Isabel Zürcher: Interview mit Muda Mathis und Sus Zwick. In: Prix Meret Oppenheim. Bundesamt für Kultur (Hrsg.), Bern 2010, ISBN 978-3-9523580-1-6.
  • Annina Zimmermann; Pierre-André Lienhard: échanges 4, Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick. Schwabe Verlag 2003, ISBN 978-3-7965-2039-6.
  • Katharina Steffen (Hrsg.): Alles wird gut! : Visionen und Experimente aus der Schweiz. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1998, ISBN 978-3-518-39407-6 (früher: ISBN 3-518-39407-X).
  • Margrit Brehm; Axel Heil (Hrsg.): Muda Mathis & Sus Zwick – die Erfindung der Welt. Staatliche Kunsthalle, Baden-Baden 1998, ISBN 3-925521-44-5. (yet on the other Hand; 5).

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

<references />

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