Zum Inhalt springen

Nelken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.

Nelken
Datei:Illustration Dianthus deltoides0.jpg

A Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum, links), Illustration und
B Heide-Nelke (Dianthus deltoides, rechts), Illustration

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Tribus: Caryophylleae
Gattung: Nelken
Wissenschaftlicher Name
Dianthus
L.

Die Nelken (Dianthus) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Die 320 bis 600 Arten kommen in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel vor.

Beschreibung[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Bei Nelken-Arten handelt es sich meist um ausdauernde, selten ein- (Dianthus armeria) oder zweijährige krautige Pflanzen. Selten sind darunter Kleinsträucher wie etwa Dianthus fruticosus. Manche Nelken-Arten bilden Polster. Es werden kräftige Pfahlwurzeln und manchmal dünne oder kräftige Rhizome gebildet. Die aufrechten bis aufsteigenden, einfachen oder verzweigten Stängel sind rund oder kantig. Typisch für alle Nelkengewächse ist die dichasiale Verzweigung.

Bei gegenständigen Laubblätter sind Blattstiele vorhanden oder fehlen. Die einfachen, schmalen, parallel- oder meist einnervigen Blattspreiten sind linealisch, lanzettlich bis eiförmig.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Datei:Dianthus caryophyllus0.jpg
Früchte der Landnelke (Dianthus caryophyllus)

Die Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in endständigen, zymösen oder kopfigen Blütenständen zusammen. Die grünen bis trockenen Hochblätter sind paarweise vorhanden oder sie fehlen. Am Grunde der Blüten stehen ein bis drei Paare grüne bis trockene Deckblätter, die zu breiten Schuppen reduziert sein können. Manchmal ist ein Außenkelch vorhanden.<ref>James Cullen, Sabina G. Knees, H. Suzanne Cubey: The European Garden Flora. Volume II, Second Edition, Cambridge Univ. Press, 2011, ISBN 978-0-521-76151-2, S. 191–197.</ref> Viele Arten sind gynodiözisch – es sind also weibliche und zwittrige Exemplare vorhanden – oder triözisch – es sind also männliche, weibliche und zwittrige Exemplare vorhanden – oder manche Arten sind gynomonözisch – auf einem Exemplar befinden sich weibliche und zwittrige Blüten.

Die zwittrigen oder eingeschlechtigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle (Perianth). Die Blüten mancher Arten duften. Die fünf grünen bis rötlichen Kelchblätter sind an ihrer Basis röhrig verwachsen. Die Kelchröhre endet in fünf Kelchzähnen mit je drei bis acht Nerven; die Kelchzähne sind kürzer als die Kelchröhre. Die meist trockenen Ränder der Kelchzähne sind rot bis weiß. Die fünf genagelten Blütenkronblätter sind gewöhnlich gezähnt, gekerbt oder zerschlitzt. Die Farben der Kronblätter reichen von weiß über rosafarben und rot bis purpurfarben; manchmal sind sie gefleckt oder sie sind innen dunkler. Bei dieser Gattung ist nie eine Nebenkrone vorhanden; das unterscheidet sie von anderen verwandten Gattungen (Silene). Die Kronblätter sind oft „bärtig“ in der Kronröhre. Es sind zwei Kreise mit je fünf fertilen Staubblättern vorhanden. An der Basis der Staubfäden sind Nektarien vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, einkammerigen Fruchtknoten verwachsen mit vielen Samenanlagen. Die dünnen Stempel mit zwei oder zweiästigen Griffeln weisen eine Länge von 0,7 bis 6 Millimetern auf. Öfters wird ein Gynophor oder Karpophor gebildet. Die Narben sind papillös.

Die Blütenformel lautet: <math>\star K_{(5)} \; C_5 \; A_{5+5} \; G_{\underline{(2)}}</math>

Die im Kelch aufrecht stehende, gestielte Kapselfrucht ist eiförmig bis zylindrisch und das „Karpophor“ ist öfters noch vorhanden. Die Kapselfrucht öffnet sich am oberen Ende mit vier Zähnen oder kurzen Fruchtklappen und enthält 40 bis über 100 Samen. Die schwärzlich-braunen Samen besitzen keine Flügel oder Anhängsel.

Datei:Dianthus superbus, D. deltoides (Billeder af nordens flora 1917ff., v2 344, BHL-39935) clean.png
Illustration von Prachtnelke (Dianthus superbus) und Heidenelke (Dianthus deltoides) in Billeder af nordens flora 1917ff., Volume 2, 344

Verbreitung[Bearbeiten]

Nelken-Arten kommen in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel vor. Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst hauptsächlich Eurasien (vom Balkan bis Zentralasien). Besonders viele Arten kommen im Mittelmeerraum vor. Es gibt wenige südafrikanischen Arten. In China gibt es 14 Arten, eine davon kommt nur dort vor. Zwei Arten kommen nur in Taiwan vor.<ref name="FoC" /> Von den sechs in Nordamerika vorkommenden Arten ist nur Dianthus repens dort ursprünglich beheimatet. In vielen Teilen der Welt sind einige Arten Neophyten.<ref name="FoNA" />

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Dianthus wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, S. 409 aufgestellt.<ref name="GRIN" /> Die Blütenpracht und den Duft der Nelken hat Linné im botanischen Gattungsnamen Dianthus festgehalten, d. h. Zeus-Blume ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ánthos für „Blume, Blüte“).<ref name="FoNA" /> Synonyme für Dianthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. s str. sind: Caryophyllus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mill., Tunica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ludw.<ref name="GRIN" />

Die Gattung Dianthus gehört zur Tribus Caryophylleae innerhalb der Familie der Caryophyllaceae.<ref name="GRIN" /> Innerhalb der Tribus Caryophylleae wurde der Umfang der Verwandtschaftsgruppe um die Gattung Dianthus kontrovers diskutiert. Es wurden Arten in andere Gattungen ausgegligiert. Madhani et al. 2018 zeigen, dass diese Gattung Dianthus nur monophyletisch ist, wenn sie sehr weit als Dianthus s l. (Syn.: Caryophyllus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tourn. ex Moench, Cylichnanthus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Dulac, Diosanthos Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.St.-Lag., Plumaria Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Opiz, Velezia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.) aufgefasst wird.<ref name="Madhani2018" />

Datei:Dianthus alpinus Grimmingböden Totes Gebirge 20250701a.jpg
Alpen-Nelke (Dianthus alpinus)
Datei:Dianthus arenarius.jpg
Sand-Nelke (Dianthus arenarius)
Datei:Dianthus armeria 060805.jpg
Büschel-Nelke (Dianthus armeria)
Datei:Dianthus barbatus 3 (Pyrenees).jpg
Bartnelke (Dianthus barbatus)
Datei:Dianthus brevicaulis.jpg
Dianthus brevicaulis
Datei:Dianthus broteri.jpg
Dianthus broteri
Datei:Dianthus charidemi 2.jpg
Dianthus charidemi
Datei:Dianthus chinensis.jpg
Chinesische Nelke (Dianthus chinensis)
Datei:Dianthus deltoides.jpeg
Heide-Nelke (Dianthus deltoides)
Datei:Dianthus gratianopolitanus0.jpg
Pfingstnelke (Dianthus gratianopolitanus)
Datei:Dianthus gallicus clump.jpg
Habitus und Blütenstände von Dianthus hyssopifolius subsp. gallicus
Datei:Dianthus knappi 001.JPG
Dianthus knappii
Datei:Dianthus microlepis ssp musalae.jpg
Dianthus microlepis
Datei:Dianthus nardiformis 2.JPG
Dianthus nardiformis
Datei:Velezia rigida kz02.jpg
Dianthus nudiflorus
Datei:Dianthus pavonius001.jpg
Dianthus pavonius
Datei:Dianthus pendulus 1.jpg
Dianthus pendulus
Datei:Dianthus petraeus1.jpg
Dianthus petraeus
Datei:Dianthus plumarius regis-stephani 2.jpg
Feder-Nelke (Dianthus plumarius subsp. regis-stephani)
Datei:Dianthus lumnitzeri.jpg
Hainburger Feder-Nelke (Dianthus praecox subsp. lumnitzeri)
Datei:Dianthus seguieri glaber RB.jpg
Busch-Nelke (Dianthus seguieri subsp. glaber)
Datei:Dianthus serotinus.jpg
Späte Feder-Nelke (Dianthus serotinus)
Datei:Dianthus sternbergii.jpg
Dolomiten-Nelke (Dianthus sternbergii)
Datei:Dianthus-subacaulis-flowers.JPG
Dianthus subacaulis
Datei:Dianthus superbus 190803.jpg
Pracht-Nelke (Dianthus superbus)
Datei:Dianthus sylvestris.JPG
Stein-Nelke (Dianthus sylvestris)
Datei:Flower of Dianthus zonatus.JPG
Radiärsymmetrische Blüte von Dianthus zonatus

Es gibt etwa 320 Arten<ref name="FoNA" /> in der Gattung Dianthus s str. oder bis zu 600 Arten<ref name="FoC" /><ref name="Euro+Med" /><ref name="GRIN" /> in der Gattung Dianthus s l.<ref name="Madhani2018" /> Hier eine Auswahl:

Datei:Dianthus caryophyllus Colori Joy (p) 2005-12-04.JPG
Gartennelke (Dianthus caryophyllus) als Topfpflanzen im Gewächshaus mit Tröpfchenbewässerung
Datei:Landnelke "Mondrian".JPG
Landnelke (Dianthus caryophyllus Sorte ‘Mondrian’)

Nutzung[Bearbeiten]

Einige Arten und besonders Hybriden werden als Zierpflanzen verwendet, vor allem die Garten- oder Landnelke (kurz „Nelke“ genannt), die Bart-, Feder-, Karthäuser- und die Heide-Nelke sowie die Chinesische Nelke (wissenschaftliche Namen siehe Systematik). Es gibt über 27.000 registrierte Nelken-Sorten.

Von einigen Arten wurden die medizinischen Wirkungen untersucht.<ref name="PFAF" />

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Gewürznelke gehört trotz ihrer Namensgebung botanisch nicht zur Gattung Nelken (Dianthus).

Kulturelle Bedeutung[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Im Mittelalter war die Nelke ein Symbol der Märtyrer, die rote Farbe stand für das Märtyrerblut, die Form von Blüte und Frucht wurde als „Nagel“ interpretiert. Die weiße Farbe stand dagegen für die Unschuld.<ref> "Pflanzen in der Kunst" von R. Medicus in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 2010 </ref> Deutlich später wurden weiße Nelken dann auch zum Zeichen der Ehe und der Liebe.

Die rote Landnelke ist weltweit ein Symbol für den Sozialismus. Rote Nelken waren während der französischen Revolution ein Widerstandssymbol der Adeligen, die mit der Guillotine hingerichtet wurden. Dieses Symbol wurde 1889 auf dem internationalen Sozialistenkongress in Paris durch die Anhänger der Arbeiterbewegung aufgegriffen, indem sie die rote Nelke im Knopfloch zu ihrem Erkennungssymbol machten. In Deutschland, vor allem in der DDR, war die rote Nelke ein sozialistisches Erkennungszeichen, das etwa zu feierlichen Anlässen am Revers getragen wurde.<ref>Susanne Stephan: Nelken. Ein Portrait. Matthes & Seitz, Berlin 2018, ISBN 978-3-95757-551-7.</ref><ref>Antje Peters-Reimann: Die Blume des Zeus. In: Gartenpraxis 09/2018, S. 90.</ref>

Die Nelkenrevolution in Portugal führte 1974 zu den ersten freien Wahlen und verdankt ihren Namen den roten Nelken, die sich aufständische Soldaten in die Gewehrläufe gesteckt hatten.

Die Nelke würde darüber hinaus in jüngerer Zeit auch zu einem Symbol der Freundschaft und des Körperreizes.<ref name="Garten-Zeitung" />

Trivialnamen[Bearbeiten]

Für die Nelken (mittelhochdeutsch unter anderem negelein) bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Filette (Ostfriesland), Filitte (Butjadingen), Flädden (Eifel), Nägali (Graubünden bei Davos), Nägele (Schwaben, Franken), Nägeli (deutschsprachige Schweiz), Nägelk (Altmark), Nägelken (Unterweser), Nählchen (Plural: Nölergen; Ruhla), Nälken (Unterweser), Nageln (Tirol), Nalen (mittelniederdeutsch) und Negelke (Pommern).<ref name="Pritzel1882">Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 133 (eingescannt).</ref>

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Lu Dequan, Nicholas J. Turland: Dianthus. In:
  • Richard K. Rabeler, Ronald L. Hartman: Dianthus. In:
  • Janin Pisarek: Dianthus macranthoides Hausskn. ex Bornm. Eine Pflanze, die Gegensätzliches verbindet. In: Elisabeth Müller, Kristin Victor (Hrsg.): Blatt auf Blatt. Einzigartige Geschichten aus dem Herbarium Haussknecht. Weimar 2016, ISBN 978-3-89739-873-3, S. 77–86.
  • Janin Pisarek: „Da trug sie die Nelken am Busenlatz“. Die Symbolik der Nelke und ihre Bedeutung in Volkserzählungen. In: Märchenspiegel. Zeitschrift für internationale Märchenforschung und Märchenpflege, Jahrgang 28, Heft 4/2017, S. 24–33.
  • Susanne Stephan: Nelken. Ein Portrait. Matthes & Seitz Berlin (Naturkunden Bd. 041), Berlin 2018, ISBN 978-3-95757-551-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="PFAF"> Einträge zu Dianthus bei Plants For A Future, abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Euro+Med"> Karol Marhold, 2011: Caryophyllaceae. Dianthus. In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> <ref name="FoC"> Lu Dequan, Nicholas J. Turland: Dianthus. In: </ref> <ref name="FoNA"> Richard K. Rabeler, Ronald L. Hartman: Dianthus. In: </ref> <ref name="Garten-Zeitung"> Allgemeine deutsche Garten-Zeitung. Band 5, Friedrich Pustet, Passau 1827, S. 117. </ref> <ref name="Madhani2018"> Hossein Madhani, Richard Rabeler, Atefeh Pirani, Bengt Oxelman Guenther Heubl, Shahin Zarre: Untangling phylogenetic patterns and taxonomic confusion in tribe Caryophylleae (Caryophyllaceae) with special focus on generic boundaries. In: Taxon, Volume 67, Issue 1, Februar 2018, S. 103. doi:10.12705/671.6 Volltext-PDF. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Nelken (Dianthus) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç, İ. Büyük: Dianthus ucarii (Caryophyllaceae): a new species from the northwest of Turkey. In: Turk. J. Bot., Band 41, 2017, S. 486–492. doi:10.3906/bot-1612-41
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç, İ. Büyük: Two new spiny species of Dianthus (Caryophyllaceae) from Turkey. In: KSU J. Agric Nat., Band 21, Nr. 4, 2018, S. 545–554. doi:10.18016/ksudobil.347445
  • Dilek Oskay: Dianthus somanus (Caryophyllaceae), a new species from Turkey. In: Phytotaxa, Band 347, Nr. 4, 2018, S. 263–271. doi:10.11646/phytotaxa.347.4.2
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Presence of Dianthus glutinosus in Turkey and new variety of this species. In: Biodicon, Band 11, Nr. 3, 2018, S. 149–152.
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Dianthus sancarii (Caryophyllaceae), a new species from eastern Turkey. In: Biodicon Band 11, Nr. 1, 2018, S. 30–34.
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Bazı Dianthus (Caryophyllaceae) taksonlarının Türkiye’deki varlığı üzerine bir araştırma. In: Gümüşhane Üniversitesi Fen Bilimleri Enstitüsü Dergisi, Band 9, Nr. 4, 2019, S. 620–627. doi:10.17714/gumusfenbil.513206
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Taxonomic contributions to the genus Dianthus section Carthusiani of Turkey (Caryophyllaceae). In: Biodicon, Band 12, Nr. 1, 2019, S. 66–88.
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Türkiye Florası İçin Yeni Dianthus (Caryophyllaceae) Kayıtları. In: KSÜ Tarım ve Doğa Derg, Band 22, Nr. 3, 2019, S. 381–388. doi:10.18016/ksutarimdoga.vi.509956
  • Ergin Hamzaoğlu, Murat Koç: Dianthus zonatus s.l. ve D. preobrazhenskii’nin taksonomisi. In: Iğdır Üniversitesi Fen Bilimleri Enstitüsü Dergisi, Band 9, Nr. 1, 2019, S. 321–329.
  • Murat Koç: Morphological and Molecular Evidence for a New Species of Dianthus (Caryophyllaceae) from Turkey. In: Phytotaxa, Band 439, Nr. 1, April 2020. doi:10.11646/phytotaxa.439.1.3
  • Ergin Hamzaoğlu: Lectotypification of Some Names in Dianthus L. (Caryophyllaceae). In: KSU J. Agric Nat., Band 23, Nr. 2, 2020, S. 402–415. doi:10.18016/ksutarimdoga.vi.636135
  • Ergin Hamzaoğlu, Lütfi Behçet, Yakup Yapar: A New Suffruticose Taxon of Dianthus (Caryophyllaceae) from Bingöl, Turkey. (KSU J. Agric Nat.) In: Kahramanmaraş Sütçü İmam Üniversitesi Tarım ve Doğa Dergisi, Band 23, Nr. 6, Oktober 2020, S. 1529–1534. doi:10.18016/ksutarimdoga.vi.714530