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Pfeilkraut

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Pfeilkraut

Gewöhnliches Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)

Systematik
Unterabteilung: Samenpflanzen (Spermatophytina)
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Froschlöffelartige (Alismatales)
Familie: Froschlöffelgewächse (Alismataceae)
Gattung: Pfeilkraut
Wissenschaftlicher Name
Sagittaria
L.

Die Pflanzengattung Pfeilkraut (Sagittaria) gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae). Die etwa 40 Arten stammen aus gemäßigten bis tropischen Gebieten. Viele der Sagittaria-Arten aus tropischen Regionen werden, wie etwa das Flutende Pfeilkraut, für die Bepflanzung von Aquarien verwendet (Aquaristik). Das in Mitteleuropa heimische Gewöhnliche Pfeilkraut findet vor allem in der Uferbepflanzung von Gartenteichen Verwendung.

Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten]

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Datei:Aquatic and wetland plants of southwestern United States (1972) (19127619583).jpg
Illustration von Sagittaria longiloba in Aquatic and wetland plants of southwestern United States, 1972
Datei:SagittariaLatifolia.jpg
Luftblätter des Breitblättrigen Pfeilkrautes (Sagittaria latifolia)
Datei:Sagittaria latifolia fruit (02).jpeg
Früchte des Breitblättrigen Pfeilkrautes (Sagittaria latifolia)
Datei:SagittariaSagittifoliaInflorescence2.jpg
Nahansicht einer Blüte des Gewöhnlichen Pfeilkrautes (Sagittaria sagittifolia)
Datei:Sagittaria subulata kz01 (cropped).jpg
Laubblätter von Sagittaria subulata
Datei:Sagittaria montevidensis (aka).jpg
Blütenstände und Laubblätter des Montevideo-Pfeilkraut (Sagittaria montevidensis)
Datei:Sagittaria teres iNat-307266587.jpg
Blüte von Sagittaria teres
Datei:Sagittaria trifolia in japan.JPG
Sagittaria trifolia

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Pfeilkraut-Arten wachsen als meist ausdauernde krautige Pflanzen. Diese Sumpf- und Wasserpflanzen können völlig oder teilweise untergetaucht leben. Einige Arten bilden Knollenrhizome aus. Sie bilden Ausläufer und können regelrechte Unterwasserweiden bilden.

Die sich über die Wasseroberfläche erhebenden Luftblätter sind meist bei einer Länge von 25 bis 30 Zentimetern linealisch bis oval. Bei manchen Arten wie dem Gewöhnlichen Pfeilkraut sind sie aber auch wie Pfeilspitzen geformt, daher der Name der Gattung Pfeilkraut. Die Wasserblätter der meisten Arten sind dagegen bandförmig.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Pfeilkraut-Arten sind einhäusig (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig. Die Blütenstände sind meist über Wasser. Die Blüten sitzen bei den meisten Arten an traubigen oder verzweigten Blütenständen oberhalb der Blätter. Meist sind Tragblätter vorhanden.

Die Blüten sind dreizählig mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenhüllblätter sind überwiegend weiß. Die Blüten sind oft funktionell eingeschlechtig. Bei weiblichen Blüten mit vielen oberständigen, meist freien Stempeln können Staminodien vorhanden sein, bei männlichen mit einigen bis vielen Staubblättern Pistillode. Manchmal sind die Blüten zwittrig. Oft sind Nektarien vorhanden.

Es werden Sammelfrüchte mit kleinen, abgeflachten, oft geflügelten und geschnäbelten, meist drüsige, einsamige Nüsschen (Achänen) gebildet.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Sagittaria wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, Seite 993 und 1754 in Genera plantarum ..., 5. Auflage, Seite 429 aufgestellt.<ref name="FoNA2000" />

Es gibt in der Gattung Pfeilkraut (Sagittaria) etwa 40 Arten:<ref name="POWO" />

Trivia[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Odisheim zeigt drei Pfeilkrautblätter.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="POWO"> Sagittaria. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="FoC2010"> Wang Qingfeng, Robert R. Haynes, C. Barre Hellquist: Alismataceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 23: Acoraceae through Cyperaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2010, ISBN 978-1-930723-99-3. Sagittaria, S. 84 - textgleich online wie gedrucktes Werk </ref> <ref name="FoNA2000"> Robert R. Haynes, C. Barre Hellquist: Alismataceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 22: Magnoliophyta: Alismatidae, Arecidae, Commelinidae (in part), and Zingiberidae, Oxford University Press, New York und Oxford, 2000, ISBN 0-19-513729-9. Sagittaria Linnaeus. - textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Zander"> Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2: Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7. </ref> </references>

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Greger: Pflanzen im Süßwasseraquarium. Birgit Schmettkamp Verlag, Bornheim 1998, ISBN 3-928819-16-X
  • Christel Kasselmann: Aquarienpflanzen. Ulmer Verlag, Stuttgart, 2. Aufl. 1999, ISBN 3-8001-7454-5, S. 410–413.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Pfeilkraut (Sagittaria) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien