Racoș
| Racoș Ratsch Alsórákos | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | ||||||
| Historische Region: | Siebenbürgen | |||||
| Kreis: | Brașov | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3345) 46° 1′ N, 25° 24′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 484 m | |||||
| Fläche: | 77,88 km² | |||||
| Einwohner: | 3.345 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 507175 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 68 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | BV | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 30. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||||
| Gliederung: | Racoș, Mateiaș | |||||
| Bürgermeister : | Ion Epureanu (PNL) | |||||
| Postanschrift: | Str. Dr. Imreh Barna, nr. 13 loc. Racoș, jud. Brașov, RO–507175 | |||||
| Website: | ||||||
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Racoș [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.] (veraltet Racoșul de Jos; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref name="HHGS">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> ist eine Gemeinde im Kreis Brașov in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Racoș liegt südöstlich des Siebenbürgischen Beckens im Valea Oltului (Alttal) westlich der Baraolter Berge (Munții Baraolt) an der Mündung des Pârâul Sărat (Salzbach) in den Olt (Alt). Im Nordosten des Kreises Brașov an der Bahnstrecke Teiuș–Brașov und an der Kreisstraße (Drum județean) DJ 131C liegt der Ort Racoș etwa 20 Kilometer östlich von der Kleinstadt Rupea (Reps), die Kreishauptstadt Brașov (Kronstadt) befindet sich etwa 70 Kilometer südlich.
Die Basalt- und Kalksteinbrüche auf dem Areal des Gemeindezentrums prägen dessen Bild. Zahlreiche Gebäude und Mauern sind aus Basaltklötzen gefertigt.
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Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort Racoș wurde nach unterschiedlichen Angaben 1377<ref name="KRBV">Angaben zu Racoș bei prefecturabrasov.ro abgerufen am 15. Mai 2016 (rumänisch).</ref> oder 1417,<ref name="HHGS" /> das eingemeindete Dorf Mateiaș (Mattersdorf) 1721<ref name="HHGS" /> oder 1773<ref name="KRBV" /> erstmals urkundlich erwähnt. Eine Besiedlung der Region deutet jedoch nach archäologischem Fund am linken Ufer des Olt, bei den Einheimischen Tepeiul Ormenișului (ungarisch Ürmösi Töpe) genannt, in einem Bericht von W. Hausmann in die Römerzeit; nach einem Bericht von B. Orbán in die Frühgeschichte. Reste von Römerburgen wurden bei Câmpul amanetat (Zálogmezö) und bei Tepeiul Racoșului (Rákosi Töpe) gefunden.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Racoș bei cimec.ro, abgerufen am 21. Mai 2016 (rumänisch).</ref>
Im Königreich Ungarn lag die heutige Gemeinde im Stuhlbezirk Kőhalom (heute Rupea) im historischen Komitat Groß-Kokelburg. Anschließend gehörte die Gemeinde dem Verwaltungsgebiet des historischen Kreises Târnava-Mare und ab 1950 dem heutigen Kreis Brașov an.
Bevölkerung[Bearbeiten]
Bei der Volkszählung 1850 wurden in der Gemeinde Racoș 1476 Menschen registriert. 737 waren Magyaren, 710 Rumänen, 27 Roma und zwei waren Rumäniendeutsche. Die Einwohnerzahl stieg stetig an, sodass 2011 die größte Anzahl (3336) erreicht wurde. Die größte Anzahl der Magyaren (2136) und die der Rumänen (1101) wurde 1966, der Roma (1056) 2021 und die der Rumäniendeutschen (25) 1956 registriert. Bei einigen Aufnahmen wurden auch Serben, Slowaken und Ukrainer registriert.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513 kB; ungarisch).</ref>
2011 bezeichneten sich von den 3336 Menschen 1741 als Magyaren, 743 als Rumänen, 681 als Roma, drei als Rumäniendeutsche und Restliche machten keine Angabe zu ihrer Ethnie.<ref>Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB).</ref>
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Eine archäologische Grabungsstätte etwa ein Kilometer südwestlich vom Gemeindezentrum entfernt, bei den Einheimischen Dealul Vărăriei genannt, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB).</ref>
- Das dem Zerfall geweihte Sükösd-Bethlen Schloss, wurde 1624 errichtet und 1700 erneuert. Einst als Wasserburg mit fünf Türmen gebaut, hatte es einen Rittersaal mit schönen Steinmetzarbeiten, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Die reformierte Kirche, von 1825 bis 1831 errichtet,<ref>Angaben zur reformierten Kirche bei biserici.org abgerufen am 21. Mai 2016 (rumänisch).</ref> steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Im eingemeindeten Dorf Mateiaș die rumänisch-orthodoxe Kirche Sf. Arh. Mihail și Gavril, etwa 1878 errichtet.<ref>Angaben zur Kirche in Mateiaș bei biserici.org abgerufen am 21. Mai 2016 (rumänisch).</ref>
- Auf dem Areal der Gemeinde befindet sich das 1,1 Hektar große Naturschutzgebiet mit Basaltstein (Coloanele de bazalt de la Racoș).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Genehmigung des Rumänischen Parlaments und Angaben zum Naturschutzgebiet mit Basaltstein in Racoș bei cdep.ro am 6. März 2000 ( vom 24. April 2020 im Internet Archive) abgerufen am 21. Mai 2016 (rumänisch).</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Apața | Augustin | Beclean | Bod | Bran | Budila | Bunești | Cața | Cincu | Comăna | Cristian | Crizbav | Drăguș | Dumbrăvița | Feldioara | Fundata | Hălchiu | Hărman | Hârseni | Hoghiz | Holbav | Homorod | Jibert | Lisa | Măieruș | Mândra | Moieciu | Ormeniș | Părău | Poiana Mărului | Prejmer | Racoș | Recea | Sâmbăta de Sus | Sânpetru | Șercaia | Șinca | Șinca Nouă | Șoarș | Tărlungeni | Teliu | Ticușu | Ucea | Ungra | Vama Buzăului | Viștea | Voila | Vulcan
