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Rickmers Holding

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Rickmers Holding AG
Rechtsform AG
Gründung 1982
Sitz Hamburg, Deutschland Deutschland
Leitung Ignace Van Meenen (CEO)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Management Board & Senior Management (Memento vom 29. Oktober 2016 im Internet Archive) Rickmers Holding (2018), abgerufen am 19. März 2018.</ref>
Mitarbeiterzahl 2.193<ref name=zahlen />
Umsatz 587 Mio. Euro<ref name=zahlen>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Finanzberichte (Memento vom 29. Oktober 2016 im Internet Archive) Rickmers Holding (2018), abgerufen am 19. März 2018.</ref>
Branche Schifffahrt
Website rh-ag.com
Stand: 2015

Die Rickmers Holding AG war eine deutsche Reederei-Gruppe, die 1982 von Bertram Rickmers (1952–2023<ref>Reeder-Dynastie: Hamburger Reeder Bertram Rickmers gestorben. Abgerufen am 23. Mai 2023.</ref>) gegründet wurde. Seit 2017 ist sie insolvent und in der Reederei Zeaborn aufgegangen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Innovative and tradition-conscious (Memento vom 29. Oktober 2016 im Internet Archive) Rickmers Holding (2018), abgerufen am 19. März 2018.</ref><ref>Reederei Rickmers ist insolvent. In: n-tv Nachrichten. Abgerufen am 23. März 2025.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gruppe bestand im Dezember 2015 aus insgesamt 95 Konzernunternehmen (damals auch mit Rickmers Reederei, Rickmers Shipmanagement und Rickmers-Linie); sie war in elf Ländern präsent und wurde von über 50 Agenturen vertreten. Sie beschäftigte rund 2200 Mitarbeiter auf See und an Land. Die Geschäftsbereiche Maritime Assets & Maritime Services werden von Holger Strack geleitet.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Management (Memento vom 29. Oktober 2016 im Internet Archive) Rickmers Holding (2018), abgerufen am 19. März 2018.</ref>

2016 war zwischenzeitlich eine Fusion mit der E.R. Schiffahrt angedacht.<ref>Christoph Schlautmann: Reeder Bertram Rickmers: Zurück in der rauen Wirklichkeit. handelsblatt.com, 31. August 2016, abgerufen am 19. März 2018.</ref>

Am 15. November 2016 meldete die Tochtergesellschaft Rickmers Maritime Trust mit Sitz in Singapur Zahlungsunfähigkeit an.<ref>Rickmers Maritime bleibt Zinsen schuldig, 15. November 2016.</ref><ref>DGAP-Adhoc: Rickmers Holding AG: Rickmers Gruppe verkauft Anteile an Rickmers Trust Management Pte. Ltd., 17. Oktober 2016.</ref><ref>Martin Hock: Rickmers-Gläubiger müssen bluten FAZ.net vom 20. April 2017, abgerufen am 19. März 2018.</ref> Am 1. Juni 2017 folgte der Insolvenzantrag auf Eigenverwaltung beim Amtsgericht Hamburg.<ref>Reederei Rickmers stellt Insolvenzantrag NDR Nachrichten vom 1. Juni 2017, abgerufen am 19. März 2018.</ref> Im Februar 2017 kaufte die Bremer Reederei Zeaborn die Schwergutgesellschaft Rickmers Linie.<ref name="Christian Müßgens" /> Im September 2017 kaufte Zeaborn Rickmers Shipmanagement, das Kerngeschäft der weitverzweigten Rickmers-Gruppe.<ref name="Christian Müßgens">Christian Müßgens: Bauunternehmer schluckt Kerngeschäft von Rickmers. Investoren um Zech übernehmen das Schiffsmanagement. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. September 2017, S. 25.</ref> Auch die E.R. Schifffahrt wurde 2018 von Zeaborn gekauft. Im August 2018 wurden das Schiffsmanagement der Firmen innerhalb der Zeaborn-Gruppe unter dem Namen Zeaborn Ship Management zusammengefasst. Zeaborn Ship Management ist ein Third-Party-Manager mit Sitz in Hamburg und Singapur.

Flotte[Bearbeiten]

Im Dezember 2015 wurden insgesamt 130 Schiffe verwaltet und gemanagt, davon befanden sich 52 im vollständigen Eigentum der Gruppe, weitere zwölf Schiffe im Rahmen eines Joint Ventures im Teileigentum. Die Flotte bestand aus etwa 90 Containerschiffen (darunter acht VLCS für je 13.600 TEU), 13 Superflex Heavy Multi Purpose Containerschiffen mit Krankapazitäten von bis zu 640 t (kombiniert), 22 Massengutfrachtern und drei Autotransportern.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vessels by type (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rickmers.com Rickmers Holding (2018), abgerufen am 19. März 2018.</ref>

Sonstiges[Bearbeiten]

Im August 2021 machte die Hamburger Polizei bei der Rickmers Holding eine Razzia, weil eines ihrer Tochterunternehmen verdächtigt wurde, Containerschiffe nicht ordnungsgemäß abgewrackt zu haben.<ref>Illegales Schiff-Abwracken: Staatsanwaltschaft ermittelt. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 1. September 2021]).</ref><ref>Alexandra Hilpert: das portrait: Erck Rickmers flüchtet nach vorn. In: Die Tageszeitung: taz. 27. August 2021, ISSN 0931-9085, S. 26 ePaper 22 Nord (taz.de [abgerufen am 1. September 2021]).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />