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Rieflinghausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rieflinghausen
Stadt Attendorn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(54)&title=Rieflinghausen 51° 6′ N, 7° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(54) 51° 5′ 42″ N, 7° 55′ 36″ O
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Höhe: 390 m ü. NHN
Einwohner: 54 (31. Dez. 2025)<ref name="Einwohner2025">Einwohnerstatistik der Hansestadt Attendorn zum 31.12.2025. Hansestadt Attendorn, abgerufen am 20. Mai 2026.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Eingemeindet nach: Attendorn
Postleitzahl: 57439
Vorwahl: 02722
Rieflinghausen (Nordrhein-Westfalen)
Rieflinghausen (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Rieflinghausen in Nordrhein-Westfalen
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Datei:Rieflinghausen, St. Servatius.jpg
Kapelle St. Servatius von 1959

Rieflinghausen ist ein Ortsteil der Stadt Attendorn im Kreis Olpe (Nordrhein-Westfalen) und hat 54 Einwohner (Stand 31. Dezember 2025).<ref name="Einwohner2025" />

Geografie[Bearbeiten]

Rieflinghausen liegt südöstlich des Kernortes Attendorn und 1,6 km südlich des Dorfes Repe. Südwestlich erhebt sich der Berg Auf der Mark mit 555 m Höhe. Durch den Ort und weiter durch das Repetal fließt der Bach Repe in Richtung Lenne.

Geschichte[Bearbeiten]

1317 wurde der Ort als Rylinchusen erstmals erwähnt. 1365 findet sich auch der Name Rifelinchusen.<ref name="hoeffer">Otto Höffer: Das Repetal. Zur Geschichte der Kirchspiele Helden und Dünschede mit Beiträgen von Rainer Ahrweiler, Günther Becker u .anderen. Schriftenreihe der Stadt Attendorn. Band 3. Attendorn 2008.</ref> Der Ort ist aber eine ältere sächsische Siedlung vom sogenannten -inghausen-Typ und kann als „bei den Häusern der Leute des Rĭffilo“ gedeutet werden.<ref>Michael Flöer: Die Ortsnamen des Kreises Olpe, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 8, Bielefeld 2014, S. 201, Digitalisat [1]</ref>

Rieflinghausen war ehemals eine eigene Bauerschaft. Im Schatzungsregister von 1543 werden in der Burschafft Ryffelinghaußen neun Steuerpflichtige mit einer Abgabe zwischen 1 ordt (¼ Gg) und 2 Goldgulden genannt.<ref>Schatzungsregister von 1543, S. 40, PDF [2]</ref> Bei der Sauerländer Waffenlieferung nach Bonn am 29. August 1689 hatte das im Amt Bilstein liegende Rieflinghausen 2 Karren mit 12 Zentnern und 2 Pferde zu liefern.<ref>Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen, AKT AFH 4486, Blatt 469.</ref>

Laut Adressbuch von 1938 gab es in Rieflinghausen 10 Haushaltungen in 10 Wohnhäusern mit 70 Einwohnern. Aufgeführt wurden 19 Familiennamen, darunter 7 Landwirte/Bauern und 2 Schreinern die auch Gastwirte waren.<ref>Amtliches Einwohnerbuch des Kreises Olpe 1938, Amt Attendorn, S. XV und S. 78.</ref>

Am 4. Oktober 1959 wurde die St.-Servatius-Kapelle in Rieflinghausen geweiht. Die Initiative ging vom damaligen Pfarrer Franz Külpmann aus, der Entwurf stammte von Egon Schmelter. Das Bauwerk wurde innerhalb von fünf Monaten errichtet.<ref>Meinolf Lüttecke: Rieflinghausen feierte goldene Kapellenweihe. 6. Oktober 2009, abgerufen am 6. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Rieflinghausen gehörte über Jahrhunderte hinweg zum Kirchspiel Helden und im 20. Jahrhundert zur Gemeinde Helden, die im Rahmen der kommunalen Neugliederung im Jahr 1969 teilweise in die Stadt Attendorn eingegliedert wurde.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 89.</ref> In diesem Zuge wurde die einklassige Schule in Repe geschlossen, die neben den Kindern aus Repe auch Kinder aus Rieflinghausen, Hofkühl sowie Berlinghausen unterrichtete.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner<ref name="hoeffer"/>
1536 40–50*
1565 50–60*
1783 69
1817 70
1839 84
2016 60
2020 61
2025 54<ref name="Einwohner2025" />

*) aufgrund von Häuserzahlen geschätzte Werte

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende