Silbecke
Silbecke Stadt Attendorn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(88)&title=Silbecke 51° 9′ N, 7° 59′ O
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dim=10000 | globe= | name=Silbecke | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 338 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 88 (31. Dez. 2025)<ref name="Einwohner2025">Einwohnerstatistik der Hansestadt Attendorn zum 31.12.2025. Hansestadt Attendorn, abgerufen am 20. Mai 2026.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1969 | |||||
| Eingemeindet nach: | Attendorn | |||||
| Postleitzahl: | 57439 | |||||
| Vorwahl: | 02721 | |||||
Lage von Silbecke in Nordrhein-Westfalen
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Blick auf den Attendorner Ortsteil Silbecke
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Silbecke ist ein Ortsteil der Stadt Attendorn im Kreis Olpe (Nordrhein-Westfalen) und hat 88 Einwohner (Stand 31. Dezember 2025).<ref name="Einwohner2025" />
Geografie[Bearbeiten]
Silbecke liegt 5,5 km östlich des Kernortes Attendorn. Nördlich liegt Bamenohl, westlich Heggen, südlich Dünschede und östlich Borghausen. Nordwestlich erhebt sich der 407 m hohe Dumberg.
Geschichte[Bearbeiten]
Silbecke wurde erstmals in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts als „Silebeche“ erwähnt und um 1287 mit einem Henricus de Silebeche. 1383 und 1393 wird Silbecke in Ahausener Urkunden erwähnt. So kaufte am 25. Januar 1393 Henneken von Schade-Ahausen aus Grevenstein von Herman Knive van Osterendorp dessen Hof zu Silbecke (Pächter Gockele).<ref>Pickertsche Sammlung: Aufgeschrieben von Willi Voss, bearb. von Robert J. Sasse 2005/2012 (v. Schade), S. 66.</ref> Am 28. Juni 1498 verkaufte der Freigraf Johann von Valbert seinen Hof in der Helle (Pächter Bruggeman), ein Lehnsgut des Johann von Ohle, an die Witwe Katherina Greven.<ref>Historisches Tagebuch der Stadt Attendorn (Silbecke).</ref>
Die Art der Benennung des Ortsnamens ist ungeklärt. Bei der Bezeichnung des Bestimmungswortes kann es sich aber um das mnd. sīl (tröpfeln, rinnen, feucht) handeln, und der Ortsname könnte demnach als „kleines Rinnsal“ oder „einen kleinen, den Ort entwässender Bach“ gedeutet werden.<ref>Michael Flöer: Die Ortsnamen des Kreises Olpe, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 8, Bielefeld 2014, S. 224–225, Digitalisat.[1]</ref>
Silbecke war ehemals eine eigene Bauerschaft im Amt Bilstein und Kirchspiel Helden. Im Schatzungsregister von 1536 wird in der Burschafft Sylbeck ein Cort zu Sylbeck mit einer Abgabe von 2 Goldgulden, sin Knecht mit ½ Gg und Gobbelln Hannß auch mit ½ Gg genannt. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte Silbecke zur Bauerschaft Dünschede. Im Register von 1565 hatten Steffenn zu Silbecke 2 Gg, Cordt zu Silbeck 3 Gg und Gobbelenn Hanß 2 Gg Steuern zu zahlen.<ref>Die Schatzungsregister des 16. Jahrhunderts für das Herzogtum Westfalen, Teil 1 (1536 und 1565), Münster 1971, S. 210, pdf.[2]</ref>
Am 22. Februar 1554 war Johan vor der Eggen zu Silbecke Zeuge in einem Pachtvertrag der Margarethe von Heggen, Witwe von Schnellenberg zu Ahausen. 1571 wird ein Gut uff dem Brencke (Brinke) erwähnt. Am 22. Januar 1602 wurde Rotger Brinker von Silbecke Priester im Kirchspiel Dünschede. 1635 wurde ein Achtel des Gutes zu Silbecke an den Richter Heinrich Wever zu Valbert verkauft. 1662 wird der Bauer Friedrich Bockhagen erwähnt. Im Jahre 1787 ist das adelige Haus Bruch Besitzer von Wiesen und dem Zehnt in der Silbecker Feldmark.<ref>Historisches Tagebuch der Stadt Attendorn (Silbecke).</ref>
Das Adressbuch von 1929 führt in Silbecke die Namen „Begelvertz, Belke, Köhler (2), König (2), Sarapski, Schröder (5), Schulte (2), Springmann (2), Springob, Starke und Zimmermann“ auf. Die nächste Pfarrgemeinde war St. Martin in Dünschede. Dorthin gingen auch die Kinder von Silbecke zur Schule (Lehrer Peters).<ref>Amtliches Adressbuch des Kreises Olpe 1928/29, Amt Attendorn, Silbecke S. 98.</ref>
Im Jahre 1936 hatte Silbecke im Amt Attendorn, Gemeinde Helden insgesamt 11 Haushaltungen, 11 Wohnhäuser und 81 Einwohner.<ref>Amtliches Einwohnerbuch des Kreises Olpe 1938, Amt Attendorn, S. XV.</ref>
Im Rahmen der kommunalen Neugliederung 1969 wurde die Gemeinde Helden teilweise in die Stadt Attendorn eingegliedert und somit Silbecke ein Ortsteil von Attendorn.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 89.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1536 | 20* |
| 1565 | 20* |
| 1775 | 46 |
| 1817 | 57 |
| 1839 | 67 |
| 2016 | 94 |
| 2020 | 91 |
*) aufgrund von Häuserzahlen geschätzte Werte
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Albringhausen | Attendorn | Berlinghausen | Beukenbeul | Biekhofen | Biggen | Borghausen | Bremge bei Ennest | Bremge/Biggesee | Bürberg | Dahlhausen | Dünschede | Ebbe, Forsthaus | Ebbelinghagen | Eichen | Ennest | Erlen | Ewig | Fernholte | Hebberg | Helden | Hofkühl | Hohen Hagen | Holzweg | Jäckelchen | Keseberg | Keuperkusen | Kraghammer | Lichtringhausen | Listerscheid | Mecklinghausen | Merklinghausen | Milstenau | Neuenhof | Neu-Listernohl | Niederhelden | Nuttmecke | Papiermühle | Petersburg | Rauterkusen | Rautersbeul | Repe | Rieflinghausen | Röllecken | Roscheid | Schnellenberg | Sankt Claas | Silbecke | Uelhof | Voßsiepen | Wamge | Weltringhausen | Weschede | Weuste | Windhausen | Wörmge
