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Saravale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Saravale
Sarafol
Sárafalva
Саравола, Saravola
Saravale (Rumänien)
Saravale (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2610) 46° 4′ N, 20° 44′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2610) 46° 4′ 13″ N, 20° 44′ 14″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Einwohner: 2.610 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021" />)
Postleitzahl: 307387
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister : Sava Stoian (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 167
loc. Saravale, jud. Timiș, RO–307387
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Sanpetru Mare jud Timis.png
Lage der Gemeinde Saravale im Kreis Timiș
Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg014.jpg
Saravale auf der Josephinischen Landaufnahme (1769–1772)

Saravale (umgangssprachlich Șarafola; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), serbisch/kroatisch Саравола/Saravola) ist eine Gemeinde im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Saravale liegt im Westen des Kreises Timiș, an der Kreisstraße DJ 682, in 65 Kilometer Entfernung von Timișoara, 50 Kilometer von Arad und 10 Kilometer von Sânnicolau Mare.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Ungarn Nădlac Igriș
Sânnicolau Mare Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Periam
Tomnatic Lovrin Sânpetru Mare

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus den Jahren 1333–1335, als die Siedlung unter der Bezeichnung Zarafola in den päpstlichen Zehntlisten auftauchte und von Rumänen bewohnt war. In den darauffolgenden Jahrhunderten treten verschiedene Schreibweisen auf: 1557–1558 Csaranola, 1655 Szarafalu, 1723 Szaravolla, 1851 Szaravika. 1926 erhält die Ortschaft die amtliche Bezeichnung Saravale.<ref>saravale.ro, Kurze Geschichte von Saravale.</ref>

1508 gehörte das Gut der Familie Patocsi. 1529 zerstörten die Türken die Siedlung vollständig. Anschließend besiedelte Francisc Patocsi den Ort mit Serben. Die Serben nennen das Dorf Saravola. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718), als das Banat eine Habsburger Krondomäne wurde, war Sarafol Teil des Temescher Banats. In der Zeitspanne 1723–1725 wurden Rumänen hier angesiedelt. Später ließen sich auch Deutsche aus Tomnatic und Gottlob nieder. Auf der Mercy-Karte von 1723 ist die Ortschaft Sarafal vermerkt.

Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des Vertrags von Trianon dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Saravale gehört, fiel an das Königreich Rumänien.

Die Gemeinde ist seit 2004 durch Ausgliederung aus der Gemeinde Sânpetru Mare (Großsanktpeter) hervorgegangen.<ref>Angaben des rumänischen Parlaments, abgerufen am 7. September 2018 (rumänisch).</ref>

Demografie[Bearbeiten]

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 3606 1891 108 447 1160
1910 3944 2093 109 496 1246
1930 3714 2087 086 377 1164
1977 2804 2035 032 066 0671
2002 2540 1943 017 018 0562
2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref> 2610 1274 008 00- 1328 (989 Roma)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Saravale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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