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Vezio TI

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Veziof zu vermeiden.
Vezio
Datei:CHE Vezio COA.png
Wappen von Vezio
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Breno
Gemeinde: Alto Malcantonei2
Postleitzahl: 6938
frühere BFS-Nr.: 5145
Koordinaten: 711733 / 100350Koordinaten: 46° 2′ 44″ N, 8° 52′ 56″ O; CH1903: 711733 / 100350
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  }}
Höhe: 782 m ü. M.
Höhenbereich: 656–1708 m ü. M.
Fläche: 3,67 km²
Einwohner: 208 (31. Dezember 2002)
Einwohnerdichte: 57 Einw. pro km²
Website: www.altomalcantone.ch
Karte
Vezio TI (Schweiz)
Vezio TI (Schweiz)
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Vezio ist eine Ortschaft in der Tessiner Gemeinde Alto Malcantone. Bis 2005 war Vezio eine eigenständige politische Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Datei:Vezio TI Air.jpg
Vezio
Datei:Karte Gemeinde Vezio 2004.png
Gemeindestand vor der Fusion am 13. März 2005

Das Dorf liegt auf 768 m ü. M. 13 Kilometer nordwestlich von Lugano im oberen Malcantone. Es ist eine malerisch gelegene und von Kastanienselven umrahmte Ortschaft und Ausgangspunkt für die Besteigung des Monte Lema, des Gradicciòli und des Monte Tamaro.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1355 als Vecio. Im Spätmittelalter besassen der Bischof in Como und das Kloster Sant'Abbondio von Como Güter und Rechte in Vezio. Bis 1626 war Vezio nach Breno, dann nach Mugena pfarrgenössig und bildete ab 1684 eine Vizepfarrei. Auf dem Fundament eines wahrscheinlich romanischen, 1444 erwähnten Vorgängerbaus entstand 1745 die Pfarrkirche San Bartolomeo, deren Inneres mit wertvollen Stuckaturen von Künstlern aus dem Malcantone geschmückt ist.<ref name="HLS" />

Bis Ende des 19. Jahrhunderts zog ein Teil der Einwohner von Vezio periodisch an die Ostflanken des Monte Santa Maria und des Monte Cervello, die auf die Bucht von Agno und das Valle del Vedeggio gerichtet sind. Bis zum Zweiten Weltkrieg wanderten viele Bauarbeiter aus. Auf der Höhe von Ponte Busgnone war zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Magliasina ein kleines Wasserkraftwerk in Betrieb.<ref name="HLS" />

Vezio fusionierte am 13. März 2005 mit den damaligen Gemeinden Arosio, Breno, Fescoggia und Mugena zur neuen Gemeinde Alto Malcantone. Vezio bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.<ref>Patriziato di Vezio auf patriziatidelmalcantone.ch</ref>

Bevölkerung[Bearbeiten]

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Verkehr[Bearbeiten]

Das Dorf liegt an der Strasse Agno–Mugena. Im öffentlichen Verkehr wird Vezio von der Postauto­linie 62.423 Magliaso–Novaggio–Breno–Arosio–Lamone bedient.<ref>Offizielles Kursbuch, Fahrplanjahr 2025. In: öv-info.ch</ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Maria Sassello Vezio 540.jpg
Oratorium Santa Maria delle Grazie del Sassello

Vorlage:BildFloat

Datei:ETH-BIB-Vezio, Malcantone-LBS H1-010707.tif
Vezio, Luftbild von Werner Friedli, 1948

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  • Kirche San Bartolomeo<ref name="Martinoli">Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 387.</ref>
  • Oratorium Santa Maria delle Grazie del Sassello

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Virgilio Chiesa: Vezio. In: Lineamenti storici del Malcantone. Gaggini-Bizzozero, Lugano 1961.
  • Bernardino Croci Maspoli: Vezio. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. November 2022.
  • Simona Martinoli u. a.: Vezio. In: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 387.
  • Giorgio Mollisi: La vecchia Officina elettrica di Vezio. In: Arte&Storia. Il Ticino dell’acqua. Dalla formazione geologica del Cantone alle attività economiche. Edizioni Ticino Management, 12. Jahrgang, Nummer 54, April–Juli 2012, Lugano 2012, S. 92–95.(Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Vezio – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive> <ref name="HLS">Bernardino Croci Maspoli: Vezio. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

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