Wessachhof
Wessachhof Markt Obernzenn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Wessachhof 49° 26′ N, 10° 25′ O
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| Höhe: | 406 m ü. NHN | |||||
Wessachhof ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet des Marktes Obernzenn im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Wessachhof lag in der Gemarkung Urphertshofen.<ref>Positionsblätter. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Bei der Einöde entspringt die Zenn. Sie war von den Flurgebieten Sandschlag (Osten), Mühläcker (Norden), Die Morgen (Südosten) und Teufelsleiten (Südwesten) umgeben.<ref>Bayerische Uraufnahme. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Wessachhof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das Rittergut Obernzenn aus. Das Anwesen hatte das Rittergut Obernzenn-Gutend als Grundherrn.<ref name="H140">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 140.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Wessachhof (auch Charlottenhof genannt) dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Urphertshofen zugeordnet. Er gehörte auch der 1810 gebildeten Ruralgemeinde Urphertshofen an.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3863: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Leutershausen 1810. Zitiert nach Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 964. </ref> Die freiwillige Gerichtsbarkeit hatte bis 1848 über das eine Anwesen das Patrimonialgericht Obernzenn-Aberdar und über das andere Anwesen das Patrimonialgericht Obernzenn-Gutend inne.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 217.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort war evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Gertrud (Obernzenn) gepfarrt.<ref name="H140"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren nach Mariä Himmelfahrt (Sondernohe) gepfarrt.<ref name="OV 1950"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 140 (Digitalisat). Ebd. S. 217 (Digitalisat).
Weblinks[Bearbeiten]
Fußnoten[Bearbeiten]
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Binsmühle | Brachbach | Breitenau | Egenhausen | Esbach | Hechelbach | Hörhof | Limbach | Oberaltenbernheim | Obernzenn | Rappenau | Sichelbronn | Straßenhof | Unteraltenbernheim | Unternzenn | Urphertshofen | Wimmelbach
Sonstige Wohnplätze: Eisenmühle | Frickleinsmühle | Hölzleinsmühle | Schafhof | Veitsmühle
Wüstung: Wessachhof