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Wolfram Wickert

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Wolfram Wickert (* 30. Mai 1941 in Shanghai) ist ein deutscher Schriftsteller und Maler.

Werdegang[Bearbeiten]

Der Vater Erwin Wickert war seit 1940 der erste Rundfunkattaché des Auswärtigen Dienstes in Shanghai.

Wolfram Wickert arbeitete u. a. an der Deutschen Botschaft Neu Delhi und im Büro des Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Nach der politischen Wende in der DDR war Wickert zuerst Berater der Regierung von Lothar de Maizière; von 1990 bis 1993 dann Pressesprecher und Büroleiter des brandenburgischen Landwirtschaftsministers Edwin Zimmermann. Im Jahr 1999 war Wickert Regierungssprecher für EU- und Wirtschaftsgipfel bei Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Bis 2011, als er die Partei im Streit über die Zahlung von Mitgliedsbeiträgen verließ, war Wickert Mitglied der SPD. 2017 trat er der CDU bei. Im Vorfeld der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2026 kandidierte er bei der Wahl des Spitzenkandidaten der CDU Berlin gegen den amtierenden Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, unterlag jedoch deutlich.<ref>Stephan Klenner: Kai Wegner setzt sich gegen Gegenkandidat Wolfram Wickert durch. In: FAZ.net. 10. Juni 2026, abgerufen am 10. Juni 2026.</ref>

Zwischenzeitlich ist Wolfram Wickert immer wieder schriftstellerisch und als Maler (unter dem Namen Lao Lang) tätig. Er ist Vorsitzender der Erwin Wickert Stiftung, die sein Vater 1997 gegründet hat.

Er ist der Bruder des langjährigen ARD-Tagesthemen-Moderators und Autors Ulrich Wickert und Onkel der Schauspielerin Emily Wood. In den Jahren 1968 bis 1977 war er mit Victoria Prinzessin zur Lippe (1943–1988) verheiratet, Tochter des Ernst Leopold Prinz zur Lippe, die 1984 den Kunsthändler Christoph Pudelko (1932–2017)<ref>Traueranzeige von Christoph Pudelko. In: m.lebenswege.faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2017, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 11. Juni 2026.@1@2Vorlage:Toter Link/m.lebenswege.faz.net (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> heiratete.<ref>Genealogisches Handbuch des Adels, Fürstliche Häuser, Band XV, Band 114 der Gesamtreihe, Limburg an der Lahn 1997, S. 48 f.</ref> Der Ehe entstammten die Söhne Alexander (* 1969) und Roderik (* 1971), Journalist. Es folgte 1988 eine Ehe mit Myriam geb. Freiin von Loë (* 1959; 1982–1987 Gattin von Wilderich Freiherr von Weichs zur Wenne (* 1955)),<ref>Blois 3. Abgerufen am 20. November 2023.</ref> welcher die Kinder Anna (1988–2008) und Konstantin (1991–2008) entstammten, die bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen. Myriam geb. von Loë, die in dritter Ehe mit Ferdinand Freiherr von Korff zu Schloss Harkotten heiratete,<ref>Westfälische Nachrichten, Traueranzeige für Ferdinand von Korff (1920–2013) (Schwiegervater)</ref> rief darauf die Anna-Konstantin-Förderung<ref>Anna-Konstantin-Förderung. Abgerufen am 20. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ins Leben, ein Pilotprojekt zur Förderung pferdebegeisterter junger Menschen.<ref>programm ARD de-ARD Play-Out-Center Potsdam, Potsdam Germany: Von und zu lecker. Abgerufen am 20. November 2023.</ref> In dritter Ehe heiratete Wolfram Wickert Katharina geb. Graf, mit der er den Sohn Leonard und die Tochter Victoria hat.<ref>Biographie auf Wolfram Wickerts (Lao Lang) Website</ref>

Werke[Bearbeiten]

  • Hexentreiben. Hoffmann und Campe, Hamburg 1979, ISBN 3-455-08430-3.
  • Bonner Bilderbogen oder die Kapriolen unserer lieben Politiker. Edition Olms, Zürich 1980, ISBN 3-283-00031-X.
  • Equinox. Bock, Bad Honnef 2005, ISBN 3-87066-946-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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