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Yogyakarta (Stadt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kota Yogyakarta
Yogyakarta
Yogyakarta (Indonesien)
Yogyakarta (Indonesien)
Yogyakarta
Koordinaten 7° 48′ 5″ S, 110° 21′ 52″ OKoordinaten: 7° 48′ 5″ S, 110° 21′ 52″ O
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dim=6000 globe= name=Yogyakarta region=ID-YO type=adm2nd
  }}
Symbole
Datei:Seal of the City of Yogyakarta.svg
Wappen
Wappen
Datei:Flag of Yogyakarta City.svg
Flagge
Flagge
Wahlspruch
„Memayu hayuning bawana“
Die Schönheit der Welt verschönern
Basisdaten
Staat Indonesien
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Java
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Yogyakarta
Höhe 128 m
Fläche 32,8 km²
Metropolregion 1.118,3 km²
Einwohner 415.779 (12.2025)
Metropolregion 2.536.417 (12.2025)
Dichte 12.668,5 Ew./km²
Metropolregion 2.268,1 Ew./km²
Gründung 1756
Postleitzahl 55111 – 55792
Telefonvorwahl (+62) 274
Website jogjakota.go.id (id)
Politik
Bürgermeister Hasto Wardoyo
Partei PDI-P
Sonstiges
Kfz-Kennzeichen ABVorlage:Infobox Ort/Wartung/Anmerkung
Die Malioboro-Straße im Zentrum von Yogyakarta
Die Malioboro-Straße im Zentrum von Yogyakarta
Die Malioboro-Straße im Zentrum von Yogyakarta
Der dargestellte Code ist die letzte zweistellige Zahl des Gebietscodes
Die 14 Kecamatan und ihre Codes
Datei:Gedung Agung.jpg
Der Präsidentenpalast Gedung Agung (2014)
Datei:Kraton Ratu Boko (Ratu Boko Temple) in Yogyakarta, Indonesia 03.jpg
Kraton Ratu Boko (Ratu Boko Temple) (2017)

Yogyakarta, Kurzform Yogya, frühere Schreibweise Jogjakarta, frühere niederländische Schreibweise Djokjakarta, ist eine Stadt im Zentrum der indonesischen Insel Java im ehemaligen Sultanat Yogyakarta.

Mitte 2026 lebten in Yogyakarta 375.660 Menschen auf 32,82 km², die Stadtgrenzen sind 38,6 km lang. Die Stadt ist ein Teil der Metropolitan Area (Metropolregion) Kartamantul, die aus Yogyakarta und den beiden umliegenden Kabupaten Bantul und Sleman besteht. Der Akronymname wurde aus deren drei Namensteilen gebildet. Ende 2025 hatte der Großraum 2,536 Mio. Einwohner auf 1118 km². Die Wohn-, Bildungs und Wirtschaftszentren beschränken sich auf Yogyakarta und 3 Kecamatan mit einigen Dörfern (aus 2 Kecamatan) vom Kabupaten Bantul sowie aus 3 Kecamatan und einigen Dörfern (aus 2 Kecaman) vom Kabupaten Sleman.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Stadt Yogyakarta ist die Hauptstadt der Provinz und Sonderregion Yogyakarta ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), DIY), die einer der 36 Provinzen gleichgestellt ist. Die Stadt Yogya liegt nahe der javanischen Südküste im Zentrum der Sonderregion Yogyakarta, die im Norden von der Provinz Jawa Tengah (Zentraljava) umschlossen wird. Bis zur (noch) Landeshauptstadt Jakarta sind es ca. 425 km Luftlinie in nordwestlicher Richtung, bis zur Küste der Javasee in Nordrichtung ca. 95 km und bis zum Indischen Ozean nach Süden sind es ca. 25 km.

Oberfläche[Bearbeiten]

Yogyakarta liegt in einer sehr aktiven Vulkanzone: die Doppelvulkane Merapi und Merbabu liegen nur etwa 30 bzw. 40 Kilometer nördlich. Der Ausbruch des Merapi Ende Oktober 2010 hat das Leben in der Stadt durch seine Aschewolken in Mitleidenschaft gezogen. Sollte sich ein größerer Ausbruch mit pyroklastischen Strömen und großem Auswurfvolumen ereignen, wären in Yogyakarta erhebliche Opferzahlen und Schäden zu befürchten.

Das Stadtgebiet Yogyakartas erstreckt sich in einer Ebene, die in Nord-Süd-Richtung lediglich ein Gefälle von ca. drei Prozent aufweist. Durch Yogyakarta fließen drei Flüsse:

  • Gadjah Wong im östlichen Teil,
  • Code im Mittelteil und
  • Winongo im Westteil der Stadt.

Grenzpunkte[Bearbeiten]

Der Kabupaten hat folgende äußere Grenzpunkte:

Richtung Kode Kecamatan Kelurahan Koordinaten
N 34.71.01.1001 Tegalrejo Kricak 007°45′59,29″ s. Br.
O 34.71.14.1003 Kotagede Purbayan 110°24′18,39″ ö. L.
S 34.71.13.1007 Umbulharjo Giwangan 007°50′24,26″ s. Br.
W 34.71.07.1002 Wirbrajan Wirobrajan 110°20′41,28″ ö. L.

Yogyakarta grenzt im Norden an drei Dörfer aus den Kecamatan Gamping, Mlati und Depok (vom Kabupaten Sleman). An den übrigen Seiten sind 10 Dörfer aus den 3 Kecamatan Kasihan, Banguntapan und Sewon (vom Kabupaten Bantul) die unmittelbaren Nachbarn.

Wetter und Klima[Bearbeiten]

Es herrscht tropisches Monsunklima (Am). Die meiste Zeit des Jahres wehen in Yogya Monsunwinde. Während der Regenzeit bläst Westwind feuchte Luft und Regen in die Stadt. Während der Trockenzeit weht leichter Wind aus östlicher Richtung trockene Luft in die Stadt. Die Niederschläge sind in den meisten Monaten von großer Bedeutung, während die kurze Trockenperiode nur einen minimalen Einfluss ausübt. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt etwa 25 °C, die jährliche Niederschlagsmenge etwa 2680 mm. Die gesamte jährliche Sonnenscheindauer beläuft sich auf etwa 2600 Stunden, das entspricht monatlich im Durchschnitt etwa 217 Stunden.<ref name="Klima">Temperaturen, Wetter & Klimatabellen für Yogyakarta. In: de.climate-data.org. Abgerufen am 11. August 2026.</ref>

langjährige Wetterdaten 1991–2021 der meteorolog. Station in Yogyakarta
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ 25,1
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ 29,1
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ 22,1
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Sonnenstunden (h/d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ Vorlage:Klimatabelle/Format
Regentage (d) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Luftfeuchtigkeit (%) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format ⌀ 84,6
Quelle: Climate Data<ref name="Klima" />

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich in 14 Distrikte (Kecamatan, auch Kemantren), die sich wiederum in 45 Dörfer urbanen Charakters (Kelurahan oder Kalurahan), 616 Bürgerschaftsverbände (RW – Rukun Warga) und 2.535 Nachbarschaftsverbände (RT – Rukun Tetangga) gliedern, denen jeweils gewählte Verwaltungsbeauftragte (Pak Camat, Pak Lurah bzw. Pak Dukuh (javanische Bezeichnung), Pak RW und Pak RT) vorstehen. Vorlage:Tabellenstile

CodeDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 Kecamatan
Distrikt
Ibu Kota
Verwaltungssitz
Fläche
(km²)
Einwohner
Census 2010Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2
Volkszählung 2020 Anzahl der
KelurahanDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 6
EinwohnerDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 3 0DichteDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 40 Sex RatioDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 5
34.71.01 Tegalrejo Tagalrejo 2,91 34.923 34.619 11.896,6 95,9 4
34.71.02 Jetis Bumijo 1,70 23.454 23.385 13.755,9 94,3 3
34.71.03 Gondokusuman00 Demangan 3,99 45.293 36.921 9.253,4 93,5 5
34.71.04 Danurejan Bausasran 1,10 18.342 18.670 16.972,7 95,6 3
34.71.05 Gedongtengen Pringgokusuman 0,96 17.185 16.484 17.170,8 93,9 2
34.71.06 Ngampilan Notoprajan 0,82 16.320 15.358 18.729,3 96,4 2
34.71.07 Wirobrajan Patangpuluhan 1,76 24.840 24.739 14.056,3 95,2 3
34.71.08 Mantrijeron Suryodiningratan00 2,61 31.267 33.340 12.774,0 94,2 3
34.71.09 Kraton Kadipaten 1,40 17.471 17.943 12.816,4 93,8 3
34.71.10 Gondomanan Prawirodirjan 1,12 13.029 12.793 11.422,3 94,2 2
34.71.11 Pakualaman Gunungketur 0,63 9.316 9.148 14.520,6 91,2 2
34.71.12 Mergangsan Brontokusuman 2,31 29.292 28.739 12.441,1 94,9 3
34.71.13 Umbulharjo Warungboto 8,12 76.743 68.170 8.395,3 95,8 7
34.71.14 Kotagede Prenggan 3,07 31.152 33.280 10.840,4 97,2 3
35.71 Kota Yogyakarta 32,50 388.627 373.589 11.495,1 95,0 45

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1 
Code des Innenministeriums Wilayah Administrasi - Kemendagri. Ein zweiter Code (Wilayah Kerja Statistik - BPS) zeigt eine abweichende Nomenklatur.<ref>Gegenüberstellung der beiden Code-Systeme Sistem Informasi Geografis BPS</ref>
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2 
Einwohnerzahl am Stichtag der Volkszählung 2010<ref>Penduduk Menurut Wilayah, Daerah Perkotaan/Perdesaan, dan Jenis Kelamin, Kota Yogyakarta, Tahun 2010. Badan Pusat Statistik, abgerufen am 4. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
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3 
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4 
Bevölkerungsdichte (Einw. pro km²)
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5 
Geschlechterverhältnis: Anzahl der Männer auf 100 Frauen (errechnet: M*100/F)

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründung der Stadt Yogyakarta begann mit dem Vertrag von Gianti vom 13. Februar 1755, der von der Niederländischen Ostindien-Kompanie unter der Unterschrift von Gouverneur Nicholas Hartingh im Namen von Generalgouverneur Jacob Mossel unterzeichnet wurde. Durch diesen wurde das Sultanat Mataram geteilt, eine Hälfte blieb beim Königreich Surakarta (Surakarta Sunanate), die andere bei Prinz Mangkubumi, dem ersten Sultan von Yogyakarta. Dieser legte sich den Titel Sultan Hamengku Buwono I. zu und nannte die von ihm kontrollierte Region Mataram Ngayogyakarta Hadiningrat mit ihrer Hauptstadt Ngayogyakarta (Yogyakarta). Nach einem Jahr Bauzeit entstand dort der neue Palast, der am 7. Oktober 1756 eingeweiht wurde.

Nach der Unabhängigkeitserklärung am 17. August 1945 erhielten Sultan Hamengkubuwono IX. und Paduka Paku Alam VIII. vom Präsidenten der Republik Indonesien eine Ernennungsurkunde als Gouverneur bzw. stellvertretender Gouverneur der Sonderregion Yogyakarta. Durch ihn wurde am 5. September 1945 Das Gebiet zur Sonderregion erklärt. Da die Autonomie weiterhin bei der Sonderregierung von Yogyakarta lag, wurde erst durch das Gesetz Nr. 17 von 1947 die Stadt zu einer eigenständigen Stadt (Gemeinde) und Ir. Moh Enoh der erste Bürgermeister. Mit dem Gesetz Nr. 18 des Jahres 1965 wurde die Bezeichnung „Kota Praja“ durch „Kotamadya Yogyakarta“ (Gemeinde) ersetzt.

In den Jahren 1946 bis 1948, im Indonesischen Unabhängigkeitskrieg, diente die Hauptstadt des Sultanats Yogyakarta als Hauptstadt Indonesiens mit Präsidentenbüro Gedung Agung.<ref>Dinas Kebudayaan: Sejarah Kota Yogyakarta, indonesisch</ref>

Demographie[Bearbeiten]

Aufgrund der eng geschnittenen Stadtgrenze leben rund 12.570 Einwohner je km² sehr dichtgedrängt in Yogyakarta. Ende 2025 waren 70,98 Prozent (Männer: 71,26 %, Frauen: 70,72 %) der fortgeschriebenen Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter (15–64 Jahre), der Anteil der Kinder und Jugendlichen betrug 18,58 Prozent, jener der Rentner und Pensionäre 10,43 Prozent. Dementsprechend war der Jugendquotient 26,18 und der Altersquotient 14,70, beides summiert zum Abhängigenquotient von 40,88.<ref name="DA2026" />

Zwischen den beiden Volkszählungen 2000 und 2020 stieg der Frauenanteil von 51,07 (2000: 191.406 Männer und 202.605 Frauen) auf 51,28 Prozent (2020: 182.019 Männer und 191.570 Frauen). Zum Zensus 2010 gab es mit 41,33 Prozent sogar einen temporären Höchstwert von 51,33 Prozent (189.137 Männer und 199.490 Frauen). Die Abnahmerate (Schrumpfungsrate) zwischen 2010 und 2020 lag bei jährlich 0,14 Prozent, davor (2010:2000) lag sie bei 0,09 Prozent.

Ende 2025 waren von der Gesamtbevölkerung 45,25 % ledig; 45,86 % verheiratet; 2,73 % geschieden und 6,17 % verwitwet.<ref name="DAK2025-2">Data Agregat Kependudukan Tahun 2025 - Semester 2</ref>

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Nachfolgenden Tabellen geben einen Überblick über die Entwicklung der Einwohnerzahlen des Regierungsbezirks Bantul seit 2016 sowie zu den Volkszählungen seit 1961.<ref name="SDPN">Satu Data Pemerintahan Dalam Negeri („Offene Daten“ des Innenministeriums)(indones.)</ref><ref name="HSP1961" />

Fortschreibungsdaten vom Jahresende
Jahr Gesamt männlich weiblich Sex Ratio
2016 412.331 201.153 211.178 95,25
2017 410.921 200.425 210.496 95,22
2018 413.961 201.972 211.989 95,27
2019 414.055 201.538 212.517 94,83
2020 416.117 203.072 213.045 95,32
2021 415.509 202.575 212.934 95,14
2022 412.797 201.198 211.599 95,08
2023 414.705 202.062 212.643 95,02
2024 415.021 202.190 212.831 95,00
Ergebnisse nach Volkszählungen<ref name="HSP1961">Penduduk Kota Yogyakarta Hasil Sensus Penduduk 1961-2020. BPS Yogyakarta, abgerufen am 23. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zählungsjahr 1961 1971 1980 1990 2000 2010 2015<ref>Penduduk Daerah Istimewa Yogyakarta Hasil Survei Penduduk Antar Sensus 2015 (indonesisch)</ref> 2020
Kota Yogyakarta 306.296 340.491 398.089 412.059 396.711 388.627 412.347 373.589
Anteil (%) an ᐁ 13,73 13,69 14,48 14,15 12,71 11,24 11,22 10,18
D.I. Yogyakarta 2.231.062 2.487.177 2.750.025 2.912.611 3.120.478 3.457.491 3.675.768 3.668.719
 
Rang und Anteil unter den
5 Kabupaten und Kota der Region(2025)
Anteil (%) Rang
Fläche000 1,04 05
Einwohner 11,05 05
Dichte000 — 01

Aktueller Bevölkerungsstand (Ende 2025)[Bearbeiten]

Kode
Innenm.
Kecamatan Fläche
km²
Gesamtbe-
völkerung<ref name="P2490">Jumlah Penduduk Berdasarkan Jenis Kelamin Tahun 2025 (Bevölkerung nach Geschlecht 2025), (indones.)</ref>
Männer Frauen Dichte
Einw. je km²
Sex Ratio
M * 100 / F
34.71.01 Tegalrejo 2,97 37.429 18.367 19.062 12.602,4 96,35
34.71.02 Jetis 1,78 26.999 13.030 13.969 15.168,0 93,28
34.71.03 Gondokusuman 4,06 43.265 20.942 22.323 10.656,4 93,81
34.71.04 Danurejan 1,07 21.088 10.301 10.787 19.708,4 95,49
34.71.05 Gedongtengen 0,94 18.973 9.311 9.662 20.184,0 96,37
34.71.06 Ngampilan 0,81 17.850 8.733 9.117 22.037,0 95,79
34.71.07 Wirobrajan 1,74 28.168 13.785 14.383 16.188,5 95,84
34.71.08 Mantrijeron 2,60 35.424 17.186 18.238 13.624,6 94,23
34.71.09 Kraton 1,57 21.269 10.341 10.928 13.547,1 94,63
34.71.10 Gondomanan 1,07 14.496 7.060 7.436 13.547,7 94,94
34.71.11 Pakualaman 0,64 10.526 5.029 5.497 16.446,9 91,49
34.71.12 Mergangsan 2,37 31.708 15.284 16.424 13.378,9 93,06
34.71.13 Umbulharjo 8,23 72.729 35.549 37.180 8.837,1 95,61
34.71.14 Kotagede 2,97 35.855 17.599 18.256 12.072,4 96,40
34.71 Kota Yogyakarta 32,82 415.779 202.517 213.262 12.668,5 94,96
34 Daerah Istimewa Yogyakarta 3.170,63 3.762.541 1.862.447 1.900.094 1.186,7 98,02
Soziale Aspekte 2025<ref name="DA2026" /> Kabupaten Region
Lebenserwartung (in Jahren)00 76,05 75,64
Analphabetenrate (%) (ab 15 J.) 1,06 4,07
Offene Arbeitslosenrate (%) 5,72 3,46
Arme Bevölkerung (Tsd.)* 28,58 425,82
% der Gesamtbevölkerung 6,14 10,23
HDI-Index 89,53 82,48
*„Penduduk Miskin“

Aktuelle Religionsverteilung[Bearbeiten]

Die meisten Christen gab es im Kecamatan Gondukusuman (5130 Protestanten, 4825 Katholiken - Zusammen 23,01 %). Im Jahr 2025 wurden 580 Moscheen, 513 kleinere Gebetsräume ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), 48 protestantische und 7 katholische Kirchen sowie 5 Vihara und 1 Tempel (Pura) gezählt.<ref name="DA2026">Kota Yogyakarta Dalam Angka 2026 |Yoygyakarta Municipality in Figures 2026 (indonesisch, englisch)</ref>

Einheit Typ Einwohner
2025<ref name="P2478">Jumlah Penduduk Berdasarkan Agama Dan Jenis Kelamin 2025 (Gesamtbevölkerung nach Religion und Geschlecht 2025) (indones.)</ref>
Muslime Protestanten Katholiken Hindus Buddhisten Konfuzio-
nisten
Keper-
cayaan
Kota Yogyakarta00 Realwert0 415.779 348.773 25.687 39.726 482 1.057 25 29
prozentual 83,88 6,18 9,55 0,12 0,25 0,01 0,01
D.I. Yogyakarta Realwert0 3.762.541 3.500.452 90.715 164.565 3.423 2.977 53 356
prozentual 93,03 2,41 4,37 0,09 0,08 <0,01 0,01

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Jogja.kraton.jpg
Hauptpavillon des Kraton
Datei:Jogja.waterpalace.jpg
Wasserschloss
  • Kraton (Sultanspalast): Er wurde nach dem Vertrag von Giyanti 1755/56 erbaut, durch den das Sultanat Mataram in Yogyakarta und Surakarta geteilt wurde. Das Gemäuer der Palastanlage beherbergt ein Museum, in dem hauptsächlich traditionelle Hofszenen und die entsprechende Kleidung bewundert werden können. An der Einrichtung und an den Verzierungen im Kraton kann man den Einfluss der verschiedenen Religionen auf die javanische Kultur erkennen. Zum Beispiel befinden sich an Säulen im Inneren des Palastes Symbole und Farben des Buddhismus, Hinduismus und Islam nebeneinander.

Vor dem Kraton befindet sich ein großer Dorfplatz, der Alun-Alun Utara (Dorfplatz im Norden). Dort finden regelmäßig Volksfeste und Märkte statt. Zum Areal des Kraton gehört auch eine Moschee. Der Palastbezirk liegt im Stadtteil Kota Gede („prachtvolle Stadt“). Kota Gede ist teilweise von einer Stadtmauer umgeben. Das Zentrum von Kota Gede bildet der Alun-Alun Selatan („südlicher Dorfplatz“). Er ist am Wochenende ein Ausflugsziel für Familien. Der Alun-Alun wird in den Abendstunden zum Fußballspielen genutzt und ist ein Treffpunkt für Jugendliche. In der Mitte des Platzes stehen zwei große alte Bäume, in denen nach javanischer Überzeugung Geister wohnen. Es gibt verschiedene Erwartungen, die damit verknüpft sind, was passiert, wenn man es schafft, mit verbundenen Augen vom Rand des Dorfplatzes in der Mitte zwischen den Bäumen durchzulaufen: Es heißt teilweise, man habe dann eine reine Seele, andere behaupten, man habe dann einen Wunsch frei, wieder andere behaupten, es bringe Glück.

  • Taman Sari: Ruine des Wasserschlosses (errichtet 1758 bis 1765), restaurierte Badebecken; diente dem Sultan als Lustschloss, in dem sich die Anhängerinnen seines Harems aufhielten, und liegt an der Jalan Taman.
  • Pasar Ngasem: Vogelmarkt, daher lokale Bezeichnung „Pasar Burung“.
  • Pasar Beringharjo: Hauptmarkt an der Jalan Malioboro; hier werden Tücher, Stoffe und traditionelle Kleidung angeboten. Daneben findet man ein reichhaltiges Angebot an Gewürzen, Obst, Gemüse und sonstige Waren für den Alltag. Auf dem Pasar Beringharjo wird nach alter Tradition gefeilscht.
  • Sono-Budoyo-Museum: Hier werden Wayang-Kulit-Figuren, Kris, Wayang-Topeng (Masken) und Batik-Stoffe ausgestellt.
  • Affandi-Museum: Museum für impressionistische Kunst
  • Benteng Vredeburg: Niederländisches Fort von 1765
  • Stadtteil Kota Gede: Im Süden des Stadtteils befinden sich noch viele Betriebe, die Schmuck, Geschirr, Besteck und Ähnliches aus Silber in Handarbeit herstellen. Daher lässt sich Kota Gede auch als Silberverarbeitungszentrum Javas bezeichnen.
  • Jalan Malioboro: Ist eine Attraktion für in- und ausländische Touristen. Man findet rund um die Jalan Malioboro viele kleine Geschäfte mit Batik und lokaler Handwerkskunst im Angebot. Die Straße ist ein Teil der mythischen Verbindungslinie zwischen dem Vulkan Merapi, dem Kraton und dem Strand Parangtritis. Vom Kraton aus kann der Sultan direkt über eine Statue (Tugu) am nördlichen Ende der Straße auf den Vulkan schauen. Abends werden an der Malioboro zahlreiche Garküchen aufgebaut, in denen auf Matten sitzend gegessen wird, was auch sehr typisch für Yogya ist.

In der Umgebung:

39 Kilometer nordwestlich Yogyakartas liegt der Borobudur, eine der größten buddhistischen Tempelanlagen der Welt nahe der Stadt Magelang. An der Hauptverkehrsstraße nach Surakarta befindet sich die hinduistische Tempelanlage Prambanan, etwa 18 Kilometer vom Stadtkern entfernt.

Datei:RIKratonRatuBoko2.jpg
Tor zum Kraton Ratu Boko
  • Zwischen Yogyakarta und dem Prambanan-Tempel steht der Kraton Ratu Boko auf einer Hochfläche mit weitem Blick auf den Merapi und das ihm zu Füßen liegende Tal des Opak-Flusses mit dem Prambanan-Komplex. Eine zwölfstufige Treppe führt zu einem monumentalen, dreigeteilten Tor, hinter dem aber von der einst riesigen Anlage nur noch die Palastfundamente sowie einige Badeplätze und künstliche Teiche zu sehen sind. Einer der wenigen schriftlichen Belege in Ratu Boko ist eine auf 792 nach Christus datierende Inschrift, die Rakai Panangkaran (746–784) erwähnt, einen frommen buddhistischen Herrscher der Sailendra-Dynastie. Allerdings wurden hier außer einer Buddha-Statue auch einige hinduistische Elemente gefunden (eine Yoni und ein Lingam, Durga- und Ganesha-Statuen), die darauf hinweisen, dass der Palast von den Mataram-Herrschern übernommen worden ist.
Datei:Kalasan Temple from the south-south-east, 23 November 2013.jpg
Candi Kalasan von SSO
  • Etwa 10 Kilometer östlich Yogyakartas, an der Straße zum Prambanan-Komplex, steht der Candi Kalasan, ein der Tara geweihter, buddhistischer Tempel. Laut einer Inschrift in Sanskrit wurde er 778 eingeweiht und ist damit der älteste Tempel Zentraljavas. Stifter war Rakai Panangkaran, dessen Gemahlin Tara hieß. Der Bau hat eine kreuzförmig-polygonale Gestalt, die in Sockelgeschoss, Tempelkörper und Dachkonstruktion gegliedert ist. Die zentrale Cella enthält einen Altar, dessen Gestaltung darauf verweist, dass hier eine große, bronzene Buddha-Statue gesessen haben muss. Auch in den seitlichen Schreinen und den Wandnischen des Korridors lassen verlassene Lotos-Sitze auf das einstige Vorhandensein von Buddha- und Bodhisattva-Statuen schließen. Außen ist der Tempel ebenfalls mit Nischen geschmückt, die jeweils von feinen Steinschnitzereien umgeben und von einem Kala-Kopf überragt sind. Der untere Teil des dreigliedrigen Dachs ist noch der polygonalen Form des Tempelkörpers angepasst und enthält mit Bodhisattvas besetzte Nischen, die von kleinen Stupas bekrönt sind. Die Seiten des oktogonalen Mittelteils sind ebenfalls mit Statuen geschmückt, während der obere Teil des Kraggewölbes die Cella abschließt.
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Relief am Candi Sari
  • Nicht weit von Candi Kalasan in nordöstlicher Richtung steht inmitten von Palmenwäldern der buddhistische Sari-Tempel aus dem 8. Jahrhundert. Er ähnelt in der Gestalt dem Kalasan-Tempel, sein reicher Reliefschmuck der Außenwände mit insgesamt 36 Statuen buddhistischer Gottheiten und Bodhisattvas ist jedoch besser erhalten. Die ursprüngliche Funktion des zweigeschossigen Baus war ein Vihara, das im Obergeschoss die Mönche beherbergte. Im Untergeschoss sind drei Cellae durch Türen miteinander verbunden.
  • Vulkan Merapi: Im Norden Yogyakartas liegt der aktive Vulkan 'Merapi', der bei gutem Wetter vom Stadtzentrum aus sichtbar ist. Am Berg befindet sich das Dorf Kaliurang, in welchem aufgrund der höheren Lage ein kühleres Klima herrscht. Deshalb und wegen der ruhigeren Verkehrssituation ist es ein bei Einheimischen sehr beliebtes Ausflugsziel. Seit dem letzten großen Vulkanausbruch am 7. Mai 2006 zieht eine von Lava bedeckte Häusergruppe vermehrt ausländische Touristen nach Kaliurang.
  • Strände: Im Süden der Stadt befinden sich mehrere Strände am Indischen Ozean. Der wohl bekannteste Strand ist Parangtritis. Am Wochenende ist Parangtritis ein stark frequentiertes Ausflugsziel, obwohl Schwimmen wegen der starken Strömung nicht möglich ist. Insbesondere die mythische Königin der Südsee, Ratu Kidul, an deren Existenz kaum ein Javaner zweifelt und die nach einheimischen Verständnis immer wieder Opfer fordert, und der schwarze Sand geben Parangtritis seine besondere Atmosphäre. Östlich des Parangtritis liegen weitere Strände, die über die Stadt Wonosari erreicht werden können. Der Strand Krakal ist wahrscheinlich der bekannteste und schönste Strand der Region. Da sich vor der Küste Korallen und Felsen befinden, ist Schwimmen kaum möglich. Sein heller Sandstrand und die Abgeschiedenheit und Ruhe ziehen jedoch eine geringe Zahl von Ausflüglern an. Westlich von Parangtritis befindet sich Parang Kusomo, an dem sich auch zwei Felsen befinden, die eine Pilgerstätte für Javaner darstellen. In Parang Kusomo finden in regelmäßigen Abständen Rituale zu Ehren der Meereskönogin Ratu Kidul statt.

Kultur[Bearbeiten]

Die Stadt bildet zusammen mit der Nachbarstadt Surakarta das Zentrum der traditionellen javanischen Kultur. Seit 2023 gehört die zentrale Nord-Süd-Achse Yogyakartas mitsamt ihren historischen Bauten zum UNESCO-Weltkulturerbe<ref>UNESCO World Heritage Centre: The Cosmological Axis of Yogyakarta and its Historic Landmarks. Abgerufen am 18. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.

Zur höfischen darstellenden Kunst gehören Aufführungen von Gamelan-Musik und Wayang-Spiel.<ref>M. Heni Winahyuningsih: @1@2Vorlage:Toter Link/www.ucrc-yogya.or.idUrbanization and the Dialectic of Traditional Performing Arts in Yogyakarta. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2019. Suche im Internet Archive) (PDF)</ref> Vom Anfang des 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde im Kraton besonders Wayang wong, das Schauspiel mit geschminkten, aber unmaskierten männlichen Darstellern gepflegt.<ref>R. M. Soedarsono: @1@2Vorlage:Toter Link/jurnal-humaniora.ugm.ac.idThe Place of Court Dance and Music in the Javanese Kratons and its Relation to the Political Situation. Jurnal Humaniora (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2019. Suche im Internet Archive) (PDF)</ref> Die Batik-Färbetechnik ist ein Teil der javanischen Gebrauchskunst.

Bildung[Bearbeiten]

Yogyakarta ist mit mehreren Universitäten das Bildungszentrum Indonesiens. In der Stadt leben über 100.000 Studenten aus dem gesamten Inselreich. Die Gadjah-Mada-Universität (UGM) ist die älteste öffentliche Universität Indonesiens und die größte der Stadt. Die UGM zählt neben der Universitas Indonesia (UI) in Jakarta und der Technischen Universität in Bandung zu den drei bedeutendsten Universitäten des Landes.

Weitere Bildungseinrichtungen sind:

Indonesian Institute of the Arts – Yogyakarta, Universitas Negeri Yogyakarta, Universitas Islam Indonesia, Universitas Sanata Dharma, Universitas Atma Jaya Yogyakarta, Duta Wacana Christian University, Institut Sains dan Teknologi AKPRIND – Yogyakarta, Universitas Pembangunan Nasional „Veteran“ Yogyakarta, Universitas Muhammadiyah Yogyakarta, Sekolah Tinggi Teknologi Nasional Yogyakarta, Universitas Teknologi Yogyakarta.

Verkehr[Bearbeiten]

Überregional[Bearbeiten]

Durch den neugebauten Internationalen Flughafen Yogyakarta ist Yogya an den internationalen Luftverkehr (Singapur, Kuala Lumpur) angebunden. Der alte Flughafen Adisucipto wird nur noch von einigen nationalen Routen bedient. Die Bahnhöfe Yogyakarta (umgangssprachlich Tugu Station für die Transportklassen Business und Exekutiv) und Yogyakarta Lempuyangan (für Züge der Economy-Klasse) binden Yogyakarta an die Großstädte Jakarta, Bandung, Surakarta und Surabaya an. Reisebusse und Kleinbusse verbinden Yogyakarta mit der Region und allen größeren Städten der Insel.

Die S-Bahn Commuter Line Yogya-Solo umfasst zwei Linien und verbindet den Bahnhof Yogyakarta mit Kutoarjo und Surakarta. Die Linie Commuter Line Yogyakarta war die erste elektrifizierte S-Bahn-Linie Indonesiens außerhalb von Jakarta.<ref>Trio Hamdani: Bareng Sultan hingga Ganjar, Jokowi Resmikan KRL Jogja-Solo. Abgerufen am 24. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die regionale Ringlinie Joglosemarkerto verbindet der Region mit Semarang, Purwokerto, Cilacap und Solo Balapan.

Im Stadtgebiet[Bearbeiten]

In Yogyakarta besteht der öffentliche Personennahverkehr aus Bussen, Taxis und Motorradtaxis. Das öffentliche Bussystem Trans Jogja verfügt über 17 Routen und besteht seit 2008. In einigen Teilen der Stadt gibt es noch traditionelle Fortbewegungsmittel wie z. B. Fahrradrikschas (Becak). Bei der indonesischen Rikscha-Variante sitzt der Fahrer hinter den Fahrgästen. Becakfahrer warten in weiten Teilen der Stadt auf zahlungswillige Mitfahrer und prägen dadurch ein Stück weit das Stadtbild. Im Gebiet um die Jalan Malioboro kann man auch auf Pferdekutschen (Andong) zum Transport zurückgreifen.

Sport[Bearbeiten]

Der Fußballverein der Stadt heißt PSIM und spielt aktuell in der höchsten indonesischen Liga.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Jacques Dumarçay: The Temples of Java. Oxford University Press, Singapore 1989, S. 20–34, ISBN 0-19-582595-0.
  • Heimo Rau: Indonesien. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1982, S. 157–162, ISBN 3-17-007088-6.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Yogyakarta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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