Borbath
Borbath Markt Emskirchen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(87)&title=Borbath 49° 34′ N, 10° 46′ O
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| Höhe: | 348–360 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 87 (Aug. 2019)[Ohne Beleg] | |||||
| Postleitzahl: | 91448 | |||||
| Vorwahl: | 09104 | |||||
Borbath ist ein Gemeindeteil des Marktes Emskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Borbath liegt in der Gemarkung Eckenberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Durch das Dorf fließt ein namenloser linker Zufluss der Mittleren Aurach. 0,5 km westlich des Ortes erhebt sich der Kaisersberg (369 m ü. NHN), 0,5 km nordwestlich liegt das Breitenfeld, im Osten das Schneckenfeld. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Eckenberg (1,7 km nordöstlich) bzw. die Staatsstraße 2244 kreuzend nach Leitsmühle (0,9 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1174 als „Vorbeten“ erstmals schriftlich erwähnt.<ref>H. Sponholz (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 92.</ref> Im Jahre 1740 wurde der Ort „Porbert“ genannt.<ref>G. P. Hönn: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises, S. 284.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Borbath 14 Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Fraischvogteiamt Emskirchen-Hagenbüchach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Vogtamt Hagenbüchach. Grundherren waren das Fürstentum Bayreuth: 11 Anwesen, das Vogtamt Hagenbüchach: 2 Halbhuben, 2 Halbhöfe, 1 Gut, das Klosteramt Münchaurach: 2 Güter, 2 Gütlein, das Klosteramt Frauenaurach: 1 Gut, das Kastenamt Neustadt an der Aisch: 1 Sölde, die Herrschaft Wilhermsdorf: 1 Haus und die Siechkobelstiftung St. Jobst der Reichsstadt Nürnberg: 1 Gut, 1 Sölde.<ref name="H83">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 83.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Borbath dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Oberreichenbach zugeordnet. Es gehörte der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Eckenberg an. Die freiwillige Gerichtsbarkeit über ein Anwesen hatte bis 1839 das Patrimonialgericht Wilhermsdorf.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 199.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde Borbath im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Emskirchen eingemeindet.<ref>Emskirchen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 20. April 2025.</ref>
Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten]
- Haus Nr. 4: ursprünglich eingeschossiges Wohnstallhaus, Wohnteil aufgestockt; Quadersockel, Ecklisenen; Im Türsturz „18 A“(?) „L 31“<ref name="S36">R. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 36. Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
- Haus Nr. 15: zugehörige Scheuer mit hohem Satteldach, konstruktives Fachwerk, profiliertes Holztraufgesims; Westseite rundbogige Kellertür, im Bogen „18 IAK“(ersch) „B“(aum) „11“<ref name="S36"/>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Borbath ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Emskirchen) gepfarrt.<ref name="H83"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Borbath. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 428–429 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Porbert. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 386 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 83 (Digitalisat). Ebd. S. 199 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 92.
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 36.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Borbath in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Borbath im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
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