Prackenhof
Prackenhof Markt Emskirchen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(7)&title=Prackenhof 49° 34′ N, 10° 43′ O
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| Höhe: | 346 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 7 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91448 | |||||
| Vorwahl: | 09104 | |||||
Prackenhof ist ein Gemeindeteil des Marktes Emskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Prackenhof liegt in der Gemarkung Emskirchen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Der Weiler liegt am Floresbach, einem linken Zufluss der Mittleren Aurach. 1,25 km östlich erhebt sich der Babenberg (370 m ü. NHN). Ein Wirtschaftsweg führt nach Emskirchen zur Staatsstraße 2414 (0,2 km südlich) bzw. zur Fallmeisterei (0,7 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1361/64 im burggräflichen Salbuch als „hoff Prackenbach“ erstmals erwähnt.<ref>Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 98.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Prackenhof zwei Anwesen (1 Halbhof, 1 Gut). Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Fraischvogteiamt Emskirchen-Hagenbüchach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über beide Anwesen hatte das Kasten- und Jurisdiktionsamt Emskirchen.<ref name="H123">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 123.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Prackenhof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Emskirchen und der 1813 gegründeten Munizipalgemeinde Emskirchen zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Prackenhof in die neu gebildete Ruralgemeinde Gunzendorf umgemeindet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 200.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde Gunzendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Emskirchen eingemeindet.<ref>Emskirchen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 20. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Emskirchen) gepfarrt.<ref name="H123"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Brackenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 430 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Prackenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 866 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 123 (Digitalisat). Ebd. S. 200 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Prackenhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Prackenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
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