Kaltenneuses
Kaltenneuses Markt Emskirchen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(31)&title=Kaltenneuses 49° 35′ N, 10° 41′ O
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| Höhe: | 375 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 31 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" /> | |||||
| Postleitzahl: | 91448 | |||||
| Vorwahl: | 09104 | |||||
Kaltenneuses ist ein Gemeindeteil des Marktes Emskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kaltenneuses liegt in der Gemarkung Hohholz.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Beim Weiler entspringt der Mühlbach, der mit dem Moorgraben (rechts) zum Floresbach zusammenfließt, einem linken Zufluss der Mittleren Aurach ist. Im Osten liegt das Weiherfeld, im Südosten liegen die Brunner Teiche, 0,5 km südwestlich liegt der Brunner Wald, im Westen Heiligenbrunn und 0,75 km nördlich die Große Höhe (382 m ü. NHN).
Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Brunn zur Staatsstraße 2414 (1,8 km südöstlich) bzw. zur Kreisstraße ERH 15 (1,1 km nördlich), einen halben Kilometer östlich von Dettendorf.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 19. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde vor 1430 als „Newsess“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 103.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Kaltenneuses acht Anwesen (7 Höfe, 1 Gütlein). Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Fraischvogteiamt Emskirchen-Hagenbüchach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Klosteramt Münchaurach.<ref name="H105">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 105.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kaltenneuses dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Brunn und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Brunn zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde er in die neu gebildete Ruralgemeinde Hohholz umgemeindet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 201.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde Kaltenneuses im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Emskirchen eingemeindet.<ref>Emskirchen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 20. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Emskirchen) gepfarrt.<ref name="H105"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Kaltenneuses. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 56 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 105 (Digitalisat). Ebd. S. 201 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kaltenneuses in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kaltenneuses im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
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Wüstung: Vierzehnmorgen