China Open (Snooker)
| China Open Datei:Billard Picto 2-black.svg | |||
|---|---|---|---|
| Turnierstatus | |||
| Ranglistenturnier: | 1999–2002, 2005–2019, ab 2026 | ||
| Minor-ranking-Turnier: | – | ||
| Einladungsturnier: | 1997 | ||
| Aktuelle Turnierdaten | |||
| Titelverteidiger: | |||
| Teilnehmer: | 146 | ||
| Austragungsort: | Sports Centre, Taiyuan | ||
| Preisgeld (gesamt): | 1.205.000 £ | ||
| Preisgeld (Sieger): | 250.000 £ | ||
| Frames im Finale: | Best of 19 | ||
| Rekorde | |||
| Die meisten Siege: | |||
| Höchstes Break: | 147 | ||
| Austragungsort(e) auf der Karte | |||
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Die China Open, bis 1999 China International, sind ein professionelles Snookerturnier und somit Teil der World Snooker Tour. Das Turnier wurde 1997 unter dem Namen China International erstmals als Einladungsturnier ausgetragen. 1999 erhielt es den Status eines Weltranglistenturniers und ab der dritten Auflage mit China Open einen neuen Namen.
Zwischen 1997 und 2019 wurde das Turnier 20 Mal ausgetragen, es gab 11 verschiedene Sieger. Rekordsieger des Turnieres sind der Waliser Mark Williams und der Engländer Mark Selby mit jeweils drei Titeln. Außerdem wurden insgesamt acht Maximum Breaks gespielt. 2026 kehrten die China Open nach 6 Jahren Pause wieder in den Turnierkalender der Profitour zurück.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Erstausgabe des Turniers fand im September 1997 unter dem Namen China International mit einem aus führenden internationalen Spielern und lokalen Spielern bestehenden Teilnehmerfeld als Einladungsturnier in Peking statt und wurde von Steve Davis gewonnen. Zum Ende der folgenden Saison folgte unter demselben Namen die Erstausgabe als Ranglistenturnier in Shanghai, wobei in einem rein schottischen Finale John Higgins Billy Snaddon besiegte. Ein Jahr später wurde das Turnier am selben Ort erstmals unter dem Namen China Open ausgetragen und erstmals von Ronnie O’Sullivan gewonnen, der im Jahr 2000 seinen Titel in Shenzhen verteidigen konnte. 2001 bekam das Turnier im März einen Platz im Turnierkalender und wurde erneut in Shanghai ausgetragen, wobei der Waliser Mark Williams erstmals das Turnier gewann.<ref name="Turner" />
Wegen wegfallender Sponsorengelder mussten in den frühen 2000er Jahren eine Reihe von Turnieren gestrichen werden, so dass die China Open zwei Jahre lang ausgesetzt wurden. Geplant war, das Turnier im März 2004 zu veranstalten. Es kehrte erst 2005 in den Turnierkalender und in die Hauptstadt Peking als Spielort zurück. Wie auch schon in den früheren Jahren wurden Wildcards an lokale Spieler vergeben. Das Turnier gewann überraschend mit Ding Junhui einer der Wildcard-Spieler, der im Finale den Schotten Stephen Hendry mit 9:5 besiegte. Über 110 Millionen Menschen schauten im chinesischen Fernsehen das Finale, das einen Snookerboom in China auslöste.<ref name="History" /> Ab 2006 wurde das Turnier in der Universität Peking ausgetragen. Erneut gewann Mark Williams das Endspiel, als er John Higgins mit 9:8 im Finale besiegte. Ein Jahr später konnte der damalige amtierende Weltmeister Graeme Dott im Endspiel Jamie Cope besiegen, bevor 2008 Dotts Landsmann Stephen Maguire den Engländer Shaun Murphy mit 10:9 besiegte.<ref name="Turner" />
2009 erreichte John Higgins erneut das Finale, verlor es aber gegen Peter Ebdon. Ein Jahr später konnte Mark Williams gegen Ding Junhui zum dritten Mal das Turnier gewinnen. Damit ist der Waliser einer der Rekordsieger. 2011 konnte Judd Trump gegen Mark Selby das Turnier gewinnen.<ref name="Turner" />
Im Jahr 2012 trafen im Finale Peter Ebdon und Stephen Maguire aufeinander und ersterer gewann im Decider zum zweiten Mal das Turnier.<ref name="CO-2012" /> Im folgenden Jahr konnte der Australier Neil Robertson das Turnier für sich entscheiden, als er Mark Selby im Finale mit 10:6 besiegte.<ref name="CO-2013" /> Auch 2014 erreichte Robertson das Endspiel, musste sich jedoch Ding Junhui geschlagen geben.<ref name="CO-2014" />
Die 2015er-Ausgabe, gesponsert von Baic Motor, gewann Mark Selby, der im Endspiel seinen Landsmann Gary Wilson mit 10:2 besiegte.<ref name="CO-2015" /> Die 2016er-Ausgabe gewann Judd Trump mit 10:4 gegen Ricky Walden.<ref name="CO-2016" /> Die 2017er-Ausgabe gewann Mark Selby gegen Mark Williams mit 10:8.<ref name="CO-2017" /><ref name="CO-2018" />
Im Januar 2018 gab die WPBSA bekannt, das World Snooker und der gemeinsam Veranstalter Star Xing Pai und Bejing Fuhua Culture Tourism Development Ltd.Co. eine Vierjahresvereinbarung vereinbarten. Das gesamt Preisgeld erhöht sich auf 1.000.000 Pfund. Der Sieger erhielt 225.000 Pfund. Somit war das zweithöchstdotierte Turnier nach der Snookerweltmeisterschaft. Zudem wurden die Distanzen geändert, so das bis einschließlich Viertelfinale Best of 11, im Halbfinale Best of 19, und im Final zum ersten Mal Best of 21 gespielt wurde.
2018 verteidigte Mark Selby seinen Titel aus dem Vorjahr (2017). Er bezwang Barry Hawkins mit 11:3 im Finale. Er triumphierte damit zum dritten Mal und zog in der Rekordsiegerliste mit Mark Williams gleich. 2019 konnte Neil Robertson zum zweiten Mal das Turnier gewinnen, als er Jack Lisowski mit 11:4 besiegte.<ref name="CO-2019" />
In der Geschichte der China Open wurden bisher acht Maximum Breaks erzielt. Das erste gelang James Wattana aus Thailand in der Erstauflage des Turniers 1997 gegen Pang Wei Guo, in der Qualifikation für die nächste Ausgabe spielte Mehmet Husnu das zweite Maximum. 2008 konnte Stephen Maguire und 2010 Neil Robertson, zwei weitere Maximum Breaks spielen,<ref name="Turner" /> bevor Judd Trump 2017 erneut ein Maximum Break spielte.<ref name="CO-2017" /> 2018 spielten sowohl Ronnie O’Sullivan als auch Stuart Bingham jeweils ein Maximum Break,<ref name="CO-2018" /> wobei Bingham auch 2019 erfolgreich war.<ref name="CO-2019" />
Die Snooker-Saison 2019/20 wurde im Frühjahr 2020 von der COVID-19-Pandemie unterbrochen. Die China Open als eines der letzten Turniere der Spielzeit wurden erst verschoben und dann wegen der weltweiten Reisebeschränkungen als einziges Turnier abgesagt, während die Turniere in England ohne Publikum ausgetragen werden konnten.<ref>2020 China Open – Statement from WPBSA and WST. World Snooker Tour resp. WPBSA, 31. Januar 2020, abgerufen am 1. Februar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die restriktive Corona-Politik Chinas ließ in den beiden folgenden Spielzeiten keine Turniere in dem Land zu.<ref>New WST Pro Series Added To Snooker Calendar Mitteilung von Worldsnooker vom 3. Dezember 2020, abgerufen am 21. Februar 2021</ref> Als 2023 chinesische Turniere wieder in den Turnierkalender zurückkehrten, waren die China Open nicht mehr dabei.
Als 2026 ein großes Turnier in Saudi-Arabien wegfiel, wurden die China Open wiederbelebt. Sie fanden aber nicht mehr wie von 2005 bis 2019 in der Hauptstadt Peking statt, sondern in der relativ nahe gelegenen Millionenstadt Taiyuan, die erstmals Gastgeber für die Profitour wurde.
Sieger[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Übersicht über die einzelnen Ausgaben auf CueTracker.net
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Turner"> Chris Turner: China International / China Open / Shanghai Masters / Jiangsu / Wuxi Classic – World Ranking / Invitation Events. Chris Turner’s Snooker Archive, 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. November 2011; abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="History"> Hector Nunns, David Hendon: Full History of Snooker. World Professional Billiards & Snooker Association, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. August 2019; abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="CO-2012"> Ron Florax: 2012 China Open. CueTracker.net, abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="CO-2013"> Ron Florax: 2013 China Open. CueTracker.net, abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="CO-2014"> Ron Florax: 2014 China Open. CueTracker.net, abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="CO-2015"> Ron Florax: 2015 China Open. CueTracker.net, abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="CO-2016"> Ron Florax: 2016 China Open. CueTracker.net, abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="CO-2017"> Ron Florax: 2017 China Open. CueTracker.net, abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="CO-2018"> Ron Florax: 2018 China Open. CueTracker.net, abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="CO-2019"> Ron Florax: 2019 China Open. CueTracker.net, abgerufen am 10. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>
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als China International: 1997 | 1999
als China Open:
1999 |
2000 |
2001 |
2002 |
2003–04 |
2005 |
2006 |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
2011 |
2012 |
2013 |
2014 |
2015 |
2016 |
2017 |
2018 |
2019 |
2020–25 |
2026
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