Ingrid Auerswald
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| Nation | |||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 2. September 1957 (69 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Jena, DDR | ||||||||||||||||||||||||
| Größe | 158 cm | ||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 59 kg | ||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Sprint | ||||||||||||||||||||||||
| Bestleistung | 11,04 s (100 m) 22,60 s (200 m) 41,37 s (4 × 100 m) | ||||||||||||||||||||||||
| Verein | SC Motor Jena | ||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Horst-Dieter Hille | ||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||
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Ingrid Auerswald, geb. Brestrich, später Lange (* 2. September 1957 in Jena), ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin.
Leben[Bearbeiten]
Ingrid Auerswald ist eine Olympiasiegerin, die in den 1980er-Jahren zu den weltbesten 100-Meter-Läuferinnen gehörte. Angesichts der Dominanz ihrer Mannschaftskolleginnen Marlies Göhr und Bärbel Wöckel gelang ihr kein bedeutender Sieg im Einzelrennen. Umso erfolgreicher war sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel der DDR.
Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau gewann sie die Goldmedaille in der 4-mal-100-Meter-Staffel zusammen mit ihren Teamkolleginnen Romy Müller, Bärbel Wöckel und Marlies Göhr. Im 100-Meter-Lauf wurde sie Dritte hinter Ljudmila Kondratjewa (USR) und Marlies Göhr (GDR).
Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul wurde sie (unter dem Namen Ingrid Lange) mit der 4-mal-100-Meter-Staffel der DDR Zweite.
Ebenfalls mit der 4-mal-100-Meter-Staffel der DDR wurde sie 1983 in Helsinki Weltmeisterin und 1986 in Stuttgart Europameisterin.
Sie war an sieben Weltrekorden in der 4-mal-100-Meter-Staffel beteiligt und war Mitinhaberin des langjährigen Weltrekordes (41,37 s, zusammen mit Silke Gladisch, Sabine Rieger und Marlies Göhr am 6. Oktober 1985 in Canberra), der erst im August 2012 bei den Olympischen Spielen in London gebrochen wurde. Neben Marlies Göhr ist sie die einzige, die an allen zwischen 1979 und Juli 2012 aufgestellten bzw. gültigen Weltrekorden in der 4-mal-100-Meter-Staffel beteiligt war.
Ingrid Auerswald startete für den SC Motor Jena und trainierte bei Horst-Dieter Hille. In ihrer aktiven Zeit war sie 1,58 m groß und wog 59 kg. In den nach der deutschen Wiedervereinigung öffentlich gewordenen Unterlagen zum Staatsdoping in der DDR fand sich bei den gedopten Sportlerinnen auch der Name von Auerswald.<ref>Brigitte Berendonk: Doping. Von der Forschung zum Betrug. Reinbek 1992, ISBN 3-499-18677-2, S. 181</ref> Die Medikation mit Oral-Turinabol für das Jahr 1984 betrug 1375 Milligramm.<ref>Gegen die Nebelwand, Der Spiegel, 24. April 2006</ref> Nach Ende ihrer Sportlerlaufbahn wurde sie Trainerin in einem Fitnessstudio in Jena.
Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten]
- 100 m: 11,04 s (+1,7 m/s), 22. August 1984, Zürich
- 200 m: 22,60 s (+1,1 m/s), 18. Mai 1980, Erfurt
- 4 × 100 m: 41,37 s, 6. Oktober 1985, Canberra
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 1980 und 1984 – Vaterländischer Verdienstorden in Silber<ref>Vaterländischer Verdienstorden in Silber. In: Neues Deutschland. 22. August 1980, S. 3. Auf ND-archiv.de, abgerufen am 19. September 2023.</ref>
- 1986 – Vaterländischer Verdienstorden in Bronze
Literatur[Bearbeiten]
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft.
- Karl-Heinz Keldungs: Ingrid Auerswald. In: ders.: Die deutsche Leichtathletik in 100 Porträts von Hanns Braun bis Malaika Mihambo. Arete Verlag Christian Becker, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-96423-081-2, S. 10f.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Olympedia
- Ingrid Auerswald in der Datenbank von World Athletics (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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1928:
CAN Smith, Rosenfeld, Cook, Bell
1932:
USA Carew, Furtsch, Rogers, von Bremen
1936:
USA Bland, Rogers, Robinson, Stephens
1948:
NED Stad-de Jong, Witziers-Timmer, van der Kade-Koudijs, Blankers-Koen
1952:
USA Faggs, Jones, Moreau, Hardy
1956:
AUS Strickland, Croker, Mellor, Cuthbert
1960:
USA Hudson, Williams, Jones, Rudolph
1964: Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL Ciepły, Kirszenstein, Górecka, Kłobukowska
1968:
USA Ferrell, Bailes, Netter, Tyus
1972:
FRG Krause, Becker, Richter, Rosendahl
1976:
DDR Oelsner, Stecher, Bodendorf, Eckert
1980:
DDR Müller, Eckert, Auerswald, Göhr
1984:
USA Brown, Bolden, Cheeseborough, Ashford
1988:
USA Brown, Echols, Griffith-Joyner, Ashford, Young*
1992:
USA Ashford, Jones, Guidry, Torrence, Michelle Finn*
1996:
USA Devers, Miller, Gaines, Torrence, Guidry*
2000:
BAH Fynes, Sturrup, Davis-Thompson, Ferguson, Clarke-Lewis*
2004:
JAM Lawrence, Simpson, Bailey, Campbell, McDonald*
2008:
BEL Borlée, Mariën, Ouédraogo, Gevaert
2012:
USA Madison, Felix, Knight, Jeter, Tarmoh*, Williams*
2016:
USA Bartoletta, Felix, Gardner, Bowie, Akinosun*
2020:
JAM Williams, Thompson-Herah, Fraser-Pryce, Jackson, Morrison*, Burchell*
2024:
USA Jefferson, Terry, Thomas, Richardson
* Einsatz im Vorlauf Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen im 4×100-Meter-StaffellaufVorlage:Navigationsleiste Europameisterinnen im 4×100-Meter-Staffellauf
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Auerswald, Ingrid |
| ALTERNATIVNAMEN | Lange, Ingrid; Brestrich, Ingrid |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Sprinterin |
| GEBURTSDATUM | 2. September 1957 |
| GEBURTSORT | Jena |
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- 100-Meter-Läufer (DDR)
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- Weltmeister (4-mal-100-Meter-Staffel)
- Europameister (4-mal-100-Meter-Staffel, Leichtathletik)
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- Dopingfall in der Leichtathletik
- Doping in der DDR
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988
- Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber
- DDR-Meister (Leichtathletik)
- DDR-Bürger
- Deutscher
- Geboren 1957
- Frau