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Sheila Echols

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Sheila Ann Echols (* 2. Oktober 1964 in Memphis, Tennessee) ist eine ehemalige US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin.

Nachdem Sheila Echols bereits 1982 mit Windunterstützung die 6-Meter-Marke im Weitsprung übertroffen hatte, folgten zwei Jahre, in denen sie kaum antrat. 1985 steigerte sie sich auf 6,57 Meter; im Jahr darauf auf 6,69 Meter. Ebenfalls 1986 gelang ihr im 100-Meter-Lauf eine Steigerung auf 11,15 Sekunden. 1987 verbesserte sie sich über 100 Meter auf 11,09 Sekunden und im Weitsprung auf 6,94 Meter, die größte Weite ihrer Karriere. Bei den Panamerikanischen Spielen 1987 in Indianapolis gewann sie mit der US-amerikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel, bei den Weltmeisterschaften 1987 in Rom belegte sie den elften Platz im Weitsprung. 1988 stellte sie in 10,83 Sekunden ihre Bestleistung über 100 Meter auf. Sie gewann die US-Meisterschaft 1988 sowohl im Weitsprung als auch über 100 Meter, bei den Ausscheidungswettkämpfen für die Olympiamannschaft belegte sie den zweiten Platz im Weitsprung und den vierten Platz im 100-Meter-Lauf. In Seoul bei den Olympischen Spielen schied sie in der Weitsprungqualifikation aus, aber mit der US-Staffel in der Besetzung Alice Brown, Sheila Echols, Florence Griffith-Joyner und Evelyn Ashford gewann sie in 41,98 Sekunden olympisches Gold vor der Staffel aus der DDR.

1989 belegte Echols bei den US-Meisterschaften den zweiten Platz in ihren beiden Spezialdisziplinen. Beim Weltcup in Barcelona siegte sie im 100-Meter-Lauf und belegte mit der Staffel den dritten Platz. Bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio schied Echols in der Qualifikation des Weitsprungs aus. Ein Jahr später erreichte sie bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona das Finale und belegte mit 6,62 Meter den siebten Platz.

Sheila Echols hatte bei einer Körpergröße von 1,65 m ein Wettkampfgewicht von 52 kg. Sie studierte an der Louisiana State University.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 1992. Windsor 1992, ISBN 1-873057-11-3

Weblinks[Bearbeiten]

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1928: Kanada 1921 CAN Smith, Rosenfeld, Cook, Bell
1932: Vereinigte Staaten 48 USA Carew, Furtsch, Rogers, von Bremen
1936: Vereinigte Staaten 48 USA Bland, Rogers, Robinson, Stephens
1948: Niederlande NED Stad-de Jong, Witziers-Timmer, van der Kade-Koudijs, Blankers-Koen
1952: Vereinigte Staaten 48 USA Faggs, Jones, Moreau, Hardy
1956: Australien AUS Strickland, Croker, Mellor, Cuthbert
1960: Vereinigte Staaten USA Hudson, Williams, Jones, Rudolph
1964: Polen 1944 POL Ciepły, Kirszenstein, Górecka, Kłobukowska
1968: Vereinigte Staaten USA Ferrell, Bailes, Netter, Tyus
1972: Deutschland Bundesrepublik FRG Krause, Becker, Richter, Rosendahl
1976: Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR Oelsner, Stecher, Bodendorf, Eckert
1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR Müller, Eckert, Auerswald, Göhr
1984: Vereinigte Staaten USA Brown, Bolden, Cheeseborough, Ashford
1988: Vereinigte Staaten USA Brown, Echols, Griffith-Joyner, Ashford, Young*
1992: Vereinigte Staaten USA Ashford, Jones, Guidry, Torrence, Michelle Finn*
1996: Vereinigte Staaten USA Devers, Miller, Gaines, Torrence, Guidry*
2000: Bahamas BAH Fynes, Sturrup, Davis-Thompson, Ferguson, Clarke-Lewis*
2004: Jamaika JAM Lawrence, Simpson, Bailey, Campbell, McDonald*
2008: Belgien BEL Borlée, Mariën, Ouédraogo, Gevaert
2012: Vereinigte Staaten USA Madison, Felix, Knight, Jeter, Tarmoh*, Williams*
2016: Vereinigte Staaten USA Bartoletta, Felix, Gardner, Bowie, Akinosun*
2020: Jamaika JAM Williams, Thompson-Herah, Fraser-Pryce, Jackson, Morrison*, Burchell*
2024: Vereinigte Staaten USA Jefferson, Terry, Thomas, Richardson

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