Kahlenberge
Kahlenberge Gemeinde Aland
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Kahlenberge 52° 59′ N, 11° 37′ O
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| Höhe: | 20 m ü. NHN | |||||
| Postleitzahl: | 39615 | |||||
| Vorwahl: | 039395 | |||||
Lage von Kahlenberge in Sachsen-Anhalt
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Kahlenberge ist ein Wohnplatz im Ortsteil Pollitz der Gemeinde Aland der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Der Ort liegt einen Kilometer nordwestlich von Pollitz, acht Kilometer nordwestlich von Krüden, dem Sitz der Gemeinde Aland und 13 Kilometer nordwestlich der Hansestadt Seehausen (Altmark), dem Sitz der Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark). Die Nachbarorte sind Müggendorf und Ziegelei im Nordosten, Wahrenberg und Braves Land im Osten, Pollitz im Südosten, Groß Garz im Süden, Deutsch im Südwesten, Drösede im Westen, sowie Bömenzien, Aulosen, Klein Wanzer und Wanzer im Nordwesten.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1448, als Markgraf Friedrich die Welle mit zwei Hufen belehnte, zu denen sechs Stücke Land in dem Calenberge zcu krugen gehörten.<ref name="Riedel-25" /> Weitere Nennungen sind 1518 den Hoff thom Kalenberge, 1687 Kahlenbergk.<ref name="HOB-12" />
Um 1800 gehörte der Ort zum Seehausenschen Kreis in der Provinz Altmark; ein Teil der Kurmark der Mark Brandenburg. In einer Beschreibung dieser Landschaft von 1804 wurde das „Adelige Gut Calenberge“ als unweit Pollitz gelegen angegeben und mit vier Feuerstellen und 35 Einwohnern aufgeführt; nebst einem Förster und vier Einliegern. Darüber hinaus waren eine Windmühle, eine Ziegelei und 72 Scheffel Aussaat verzeichnet. Die Bewohner waren in Pollitz eingepfarrt, was zur Inspektion in Seehausen zählte. Die Adressörter waren Seehausen und Arendsee und als Besitzer wurde der „Kammerherr von Jagow in Pollitz“ angegeben.<ref name="Bratring-1" />
Unweit der Gemarkungsgrenze zwischen Groß Wanzer und Pollitz stand nördlich von Kahlenberge Ende des 19. Jahrhunderts die Windmühle Kahlenberge
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Eingemeindungen[Bearbeiten]
Im 19. Jahrhundert war der Ort ein landtagsfähiges Rittergut im Seehausenschen Kreis. Er wurde später jedoch kein selbständiger Gutsbezirk, sondern gehörte schon 1840 zum Gutsbezirk und späteren Ortsteil Pollitz.<ref name="HOB-12" />
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Quelle:<ref name="HOB-12" />
Religion[Bearbeiten]
Die Evangelischen aus Kahlenberge sind in die evangelische Kirchengemeinde Pollitz eingepfarrt, die früher zur Pfarrei Groß Wanzer gehörte.<ref name="Almanach1903" /> Die Kirchengemeinde gehört heute zum Kirchengemeindeverband Beuster-Aland im Pfarrbereich Beuster<ref name="Pfarrbereich" /> des Kirchenkreises Stendal im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Anna in Stendal im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.<ref name="Bistum-MD" />
Literatur[Bearbeiten]
- Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil XII) – Band 1 – A–K. In: Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs. BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-3743-4, S. 1107 f.
- J. A. F. Hermes, M. J. Weigelt: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Topographischer Teil. Hrsg.: Verlag Heinrichshofen. Band 2, 1842, S. 373, 67. Kahlenberge – Kalenberge (Digitalisat).
Weblinks[Bearbeiten]
- Kahlenberge im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref> <ref name="Bistum-MD">Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte. 2013, abgerufen am 28. Dezember 2020.</ref> <ref name="Bratring-1">Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg: Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Erster Band. Die allgemeine Einleitung zur Kurmark, die Altmark und Prignitz enthaltend. Friedrich Maurer, Berlin 1804, Vierter Teil. Spezielle Landesbeschreibung. Erster Abschnitt. Die Altmark. Viertes Kapitel. Der Seehausensche Kreis, S. 312 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 22. Februar 2016]).</ref> <ref name="Pfarrbereich">Pfarrbereich Beuster. Abgerufen am 14. Dezember 2020.</ref> <ref name="Riedel-25">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref> <ref name="HOB-12">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> <ref name="MTB-1541">Messtischblatt 1541: Groß Garz. Reichsamt für Landesaufnahme, 1873, abgerufen am 21. Juni 2019.</ref> </references>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Ortsteile: Aulosen | Krüden | Pollitz | Scharpenhufe | Vielbaum | Wahrenberg | Wanzer
Wohnplätze und Wüstungen: Braves Land | Gerichsee | Groß Holzhausen | Kahlenberge | Klein Wanzer | Nattewisch | Stresow | Voßhof | Wilhelminenhof | Ziegelei Vorlage:Klappleiste/Ende
