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Klausaurach

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Klausaurach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47)&title=Klausaurach 49° 31′ N, 10° 36′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(47) 49° 30′ 42″ N, 10° 35′ 44″ O
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Höhe: 383–403 m ü. NHN
Einwohner: 47 (1. Juni 2023)<ref name="Markt Erlbach">Ortsteile > Zahl der Einwohner im Kernort mit Ortsteilen. In: markt-erlbach.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juli 2023; abgerufen am 20. Juli 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.markt-erlbach.de</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91459
Vorwahl: 09106
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Klausaurach (bis 1875 in der Schreibweise Clausaurach<ref name="HGV"/>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Markt Erlbach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Klausaurach hat eine Fläche von 6,139 km². Sie ist in 606 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 10.129,87 m² haben.<ref>Gemarkung Klausaurach (093306). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 29. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Mettelaurach und Rimbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>

Geografie[Bearbeiten]

Durch das Dorf fließt die Mittlere Aurach. Der Fischstubengraben mündet dort als rechter und der Hardgraben als linker Zufluss in die Mittlere Aurach. 0,5 km westlich des Ortes erhebt sich der Eichelberg, dahinter liegt das Waldgebiet Rödelsee. 0,5 km südöstlich liegt das Sandfeld. Die Kreisstraße NEA 24 führt nach Rimbach (0,9 km nördlich) bzw. nach Linden zur Staatsstraße 2252 (1,6 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Mettelaurach (1,1 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1402 in einer Urbar als „Klausvrach“ erstmals schriftlich erwähnt. Im Jahre 1464 wurde der Ort als „Obernawarach“ erwähnt. Dieser Ortsname dürfte der ursprünglichere sein und wurde erst umgeändert, seitdem es im Ort eine Kapelle gab mit dem Patrozinium auf den Heiligen Nikolaus.<ref>H. Sponholz (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 105.</ref> Das Kloster Heilsbronn erwarb dort Gülten.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 325.</ref>

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Klausaurach neun Anwesen. Das Hochgericht südlich der Aurach übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Markt Erlbach aus, nördlich der Aurach das Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Stadtvogteiamt Markt Erlbach. Grundherren waren das Stadtvogteiamt Markt Erlbach (5 Höfe, 1 Gut), die Pfarrei Markt Erlbach (1 Gut, 1 Häuslein) und das Spital Neustadt an der Aisch (1 Höflein).<ref name="H107">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 107.</ref>

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Neuhof. Im Jahre 1810 kam Klausaurach an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde es dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Linden und der 1813 gebildeten Ruralgemeinde Linden zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Klausaurach, zu der Mettelaurach gehörte.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 33 (Digitalisat).</ref><ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 224.</ref> Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Markt Erlbach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ipsheim.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 202.</ref> Ab 1862 gehörte Klausaurach zum Bezirksamt Neustadt an der Aisch (1939 in Landkreis Neustadt an der Aisch umbenannt) und ab 1856 zum Rentamt Markt Erlbach (1919–1929: Finanzamt Markt Erlbach, 1929–1972: Finanzamt Neustadt an der Aisch, seit 1972: Finanzamt Uffenheim). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Markt Erlbach (1879 in Amtsgericht Markt Erlbach umbenannt), von 1959 bis 1972 war das Amtsgericht Fürth zuständig, seitdem ist es das Amtsgericht Neustadt an der Aisch. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 5,233 km².<ref name="OV 1961"/>

Am 1. Januar 1972 wurde Klausaurach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Markt Erlbach eingemeindet.<ref> </ref><ref>Markt Erlbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 20. April 2025.</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Gemeinde Klausaurach

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 146 186 188 183 199 183 170 166 165 174 156 157 162 168 160 141 136 134 132 203 195 182 141 129
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> 28 30 27 32 29 32 26 28 27
Quelle <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 16 (Digitalisat). Dort als Clausaurach aufgelistet. Für die Gemeinde Klausaurach zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Mettelaurach (S. 58).</ref> <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 95 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 179, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV"/> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1059, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 168 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1227, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1161 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1234 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1272 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="HGV"/> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1098 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 806 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 176 (Digitalisat).</ref>

Ort Klausaurach

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002017 002023
Einwohner 59 83 77 78 76 79 73 104 82 79 72 Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. *56 Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. *47
Häuser<ref name="Häuser"/> 12 14 16 15 14 16 16 16
Quelle <ref name="OV 1818"/> <ref name="OV 1846"/> <ref name="OV 1861"/> <ref name="OV 1875"/> <ref name="OV 1885"/> <ref name="OV 1900"/> <ref name="OV 1925"/> <ref name="OV 1950"/> <ref name="OV 1961"/> <ref name="OV 1970"/> <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 340 (Digitalisat).</ref> <ref name="Markt Erlbach"/>
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* 
inklusive Nebenwohnsitze

Religion[Bearbeiten]

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Markt Erlbach) gepfarrt.<ref name="H107"/> Die Katholiken gehören zur Kirchengemeinde Maria Namen (Markt Erlbach), die ursprünglich eine Filiale von St. Michael (Wilhermsdorf) war<ref name="OV 1961"/><ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref> und seit 2019 eine Filiale von St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) ist.<ref>Gemeinden. In: ssb-westmittelfranken.kirche-bamberg.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2023; abgerufen am 22. März 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ssb-westmittelfranken.kirche-bamberg.de</ref>

Wanderwege[Bearbeiten]

Durch den Ort führt der Fernwanderweg Aurach-Weg.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Klausaurach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

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